Wie man als deutscher Auswanderer in Sihanoukville, Kambodscha lebt
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Fotos aus Sihanoukville - “BiBa” und das ganze am Tag

June 29th, 2007 admin

Das Letzte mal habe ich recht ausführlich beschrieben was meine beiden skandinavischen Freunde und ich bei Nacht in dieser sandigen Strasse am Hafen von Sihanoukville erlebt haben. Hier gibt es das Ganze nun auch per Bild und bei Tage aufgenommen.

Meine Familie und ich haben uns heute trotz Nieselregen aufs Mofa geschwungen und sind zum Hafen runtergefahre, eine kurze Fahrt von ungefähr 10 Minuten. Nachdem ich meiner Frau von dem sehr unterhaltsamen Abend bei BiBa erzählt habe wollte sie nun unbedingt mit eigenen Augen sehen wo wir waren und sie fands auch toll, jedenfalls am Tage. Bei dieser Gelegenheit habe ich die Fotos gemacht.

Von oben nach unter, von links nach rechts. Wie immer, wenn ihr die kleinen Bilder anklickt dann öffenen sich grosse.

Bild 1 : Die sandige Strasse, hier einbiegen.
Bild 2 : Baracken in denen die Mädels nachts arbeiten säumen die Strasse.
Bild 3 : BiBa Massage Restaurant und Guesthouse (der Begriff Guesthouse ist natürlich treffend)
Bild 4 : Auch in der Strasse vor irgendeinem Haus - Schlafende Schweine.

Strasse am Hafen von Sihanoukville Bordell Barakken in Sihanoukville, Kambodscha
BiBa Massage Restaurant in Sihanoukville Schweine schlafen auf der Strasse am Hafen von Sihanoukville

Drei Stunden “BiBa” und ich war begeistert

June 27th, 2007 admin

Hätte mich nicht ein freundlicher Leser an die Nacht bei BiBa erinnert, hätte ich das doch glatt vergessen, vielen Dank dafür.

Also erstmal wird man von ca. 5-6 localen Sicherheitsleuten, in dunkelblauer Eisatzuniform und mit Barret, empfangen. Der Empfang ist freundlich, es wird die Tür aufgehalten und sofort stehen drei bis sechs Figuren vom BiBa Servicepersonal am Start und lotzen uns, mit Taschenlampen bewaffnet, zu einem Tisch genau vor der Tanzfläche. Die Personenzahlen die ich hier Angebe sind ca. Werte, nicht weil ich etwa zu betrunken war um zu zählen, vielmehr weil ich hier in Kambodscha meine Probleme habe abzuschätzen wer hier zum Personal gehöhrt und wer nicht. Eigentlich stehen überall und ständig irgendwelche Leute rum. Zurück zu Biba, das ganze vermittelt erstmal den Eindruck einer Disco wie man sie gar nicht erwarten würde in dieser schaurig schönen Hafengegend. Es ist auch eine Disco, nur gibt es hier mehr Abwechslung als in einer deutschen Techno Disco, in diesem Laden herrscht irgendwie eine angenehm Skurrille Atmosphäre und ich kann behaupten, das ich diese Atmosphäre nur in ganz wenigen Läden erlebt habe und keiner war davon in Deutschland.

Das Personalrudel liess garnicht mehr von uns ab, bevor man sich umsehen kann bekommt man erstmal mehrere Menükarten unter die Nase gehalten. Da die Lautstärke der Musik dem üblichen Discolevel entspricht, klappt die Verständigung mit Fingerzeigen auf der Karte sehr gut. Die Menükarten sind mit grossen Farbfotos versehen, weil man ist ja clever im BiBa. Es gibt eine Karte mit Getränken, eine mit Speisen und eine mit Frauen ( diese Karte entspricht mehr einem Katalog)! Unentwegt kommen, wärend man sich noch mit Erstauenen und im Taschenlampenstrahl die Speisekarten ansieht, andere Rudel vom Personal und stellen kleine Schüsseln mit Knabberzeug, unreifen Mangoscheiben und anderen Köstlichkeiten auf den Tisch. Hier wird erstmal hingestellt und später gefragt ob du das überhaupt willst, amazing Asia. Die Technik dazu ist folgende, es wird vor dir hingestellt aber wenn du davon nichts isst dann musst du natürlich auch nichts bezahlen. Also keine Panik ist alles ganz einfach und in Süd-Ost-Asien üblich auch in Restaurents wenn es um kleinere Knabbereien geht. Wärend dieser ersten Minuten im Biba weicht das Personal keinen Zentimeter von unserer Seite.

Wir wollen nichts essen sondern uns die Anderen Leute in der Disco ansehen weil die sind bei weitem interessanter. Das sind nämlich die Mädels die auch in dem Katalog abgebildet sind. Nach unserer Getränkebestellung kam dann das nächste Angebot vom Service, für 1,- $ das Stück würden sich die Schönheiten unserer Wahl zu uns an den Tisch setzen. Wir nahmen dieses verlockende Angebot zur Kenntnis und liessen die Blicke durch den Raum schweifen. Es gibt eine Tanzfläche und eine kleine Bühne genau auf der Anderen Seite. Im 10 Minuten Takt wechselt sich eine Bizarre Live Teenieband mit Discomusik aus vergangenen Zeiten ab. Aber bitte nicht falsch verstehen, all das was ich hier beschreibe macht diese spezielle Atmosphäre aus die ich so geniesse! Die teenieband besteht aus 5 Teens die Probleme haben auf diesem kleinen Podest zu stehen und zu tanzen. Der tanzende Leadsänger, ich schätze ihn nicht älter als 18, hatte einen unglaublich langen Oberkörper und im Verhältnis dazu sehr kurze Beine. Das noch unterstützt von zerrissenen Jeans wo der Schritt in Kniehöhe hängt.

Soviel zur musikalischen Unterhaltung, eben asiatisch caotisch. Das gesamte Katalogmädchen Rudel war auf der Tanzfläche und wir haben einen guten Ausblick. Alles junge Vietnamesinnen und Kambodschanerinnen wie am Blue Mountain auch. Sollte man in die Verlegenheit kommen sich eine Dame auszusuche, geht der Service soweit, das es auch gleich Stundenzimmer im Haus gibt die für 15,- $ inclusive der Dame zu mieten sind. So, hier höhre ich jetzt auf über diese Nacht zuschreiben. Ich will die Frage mal offen lassen wie es weiterging.

Ausserdem ist es jetzt 23:32 bei mir und ich werde jetzt ins Bett gehen. Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, ich werde diesen Text jetzt nicht gegenlesen bin zu müde.

Eins noch, sollten hier auch Kambodscha interessierte Damen zur Leserschaft gehören und sich vielleicht durch meine Schilderungen des Nachtlebens in Sihanoukville abgestossen fühlen, ist das in erster Linie ihre persönliche Sache und zum zweiten gehöhrt das inAsien dazu und wir wollen doch keine Bereiche des Lebens ausschliessen.

Sihanoukville hat ein Fitness-Studio

June 25th, 2007 admin

Ich bin Sportsman, seit meinem sechsten Lebensjahr bin ich in Sportvereine gegangen und als das keinen Spass mehr gemacht hat ab ins Fitness-Studio, da war ich 20. Es kam mir daher sehr entgegen das es in Sihanoukville ein “Gym” (wie man in saloppen Englisch sagt) gibt. Ich hatte das schon bevor wir hier angekommen sind auf einem Touristenstadtplan gesehen. Am dritten Tag hier vor Ort war ich auch schon gleich da und habe mir das Studio angesehen. Ich war sehr positiv überrascht über das was ich da vorfand.

In einem sehr geräumigem kambodschanischen Stadthaus, gibt es über zwei Etagen so ziemlich alles was das Gewichthebers Herz begehrt. Maschinen, Laufbänder, Fahrräder und natürlich viele freie Gewichte mit den dazugehöhrigen Bänken. Alles sehr einfach aber Komplett und mit Herz und Verstand eingerichtet. Ich war begeistert!

Der Eigentümer Pierre und seine zur Zeit schwangere Lebenspartnerin sind zwei sehr freundliche und hilfsbereite Leute, Pierre hat obendrein auch noch eine Ausbildung in den Bereichen Fitness und Sport, die er natürlich in Frankreich gemacht hat. Bei einer netten Plauderei unter Sportlern erzählte er mir dann, das er die Ausstattung für sein Studio in monatelanger Arbeit und Organisation teilweise aus Kambodscha, Vietnam, China und Thailand zusammengekauft hat. Niemals hat er alles zusammen an einem Ort erstehen können und das es teilweise recht problematisch und teuer gewesen ist alles nach Kambodscha über die Grenzen zu bekommen. Da kann ich nur sage, meine Anerkennung hat Pierre auf jeden Fall, ich weiss was es bedeutet in Süd-Ost-Asien als Ausländer ein Geschäft aufzubauen.

Das Gym wird mehr von einer Handvoll hierlebender Ausländer aller Nationalitäten besucht als von Kambodschanern aber auch die kommen ab und an vorbei um eine Hantel zu schwingen auch wenn sie kleiner ist. Sogar weisse Frauen aus Europa, die natürlich auch hier leben, gehen zu Pierre ihre Figur trimmen. Alles in allem eine sehr gemütliche Fitnessrunde in einer angenehmen Umgebung wo das Trainieren Spass macht und alles  für 23,- $ Monatsbeitrag, Handtuch und Wasser inclusive! Da kann man nicht meckern.

Baguette Restaurant am Markt von Sihanoukville

June 24th, 2007 admin

Eine andere Überraschung war für mich gewesen, das man in Sihanoukville an jeder Ecke frische Baguette Brote kaufen kann owohl mir bekannt ist, das Kambodscha damals von den Franzosen Kolonialisiert wurde. Genauso wie ich damals überrascht war als ich feststellen musste, das Thailand kein Teetrinker Land ist. Wahrscheinlich liegt das daran, das ich immer überall eher schlecht vorbereitet ankomme. Ich habe mir angewöhnt erst vor Ort meine Informationen zu sammeln, so komt man gleich besser mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt. Also kurz gesagt ich habe noch nie einen Reiseführer besessen und gehöhre auch nicht zu den Leuten die schon immer alles wissen über den Ort wo sie hingehen. Ich würde dann gar nicht mehr dahinfahren sondern nur noch im Reiseführer lesen, ist auch viel bequemer zuhause im Sessel.

Zurück zu den Baguettes in Kambodscha. Hier am zentralen Makt von Sihanoukville mitten in Downtown (zu deutsch: Innerstadt) gibt es an jeder Ecke kleine Verkaufswagen oder auch kleine Fressbuden wo es ein ausgezeichnetes mit Pastete belegtes Baguette gibt. Natürlich ist das frische Baguette nicht nur einer sehr leckeren Pastete belegt sondern auch noch von innen mit verschiedenen Pasten bestrichen. Woraus diese Pasten gemacht sind habe ich noch nicht erfragt aber das Ganze mit einem Krautsalat serviert ist eine sehr köstliche Angelegenheit. Das ganze gibt es natürlich auch zum mitnehmen (das belegte Baguette hat man mir mal in ein amtlich aussehendes Formular eingewickelt mit gegeben). Für diesen Imbiss zahlt man hier um die 0,30 €.

Der Besuch in einem kleinen, namenlosen Restaurent am Markt, in dem eben diese leckeren Baguettes verkauft werden, hat sich bei uns mitlerweile zur Routine entwickelt und guten süd-ost-asiatischen Kaffe gibt es dort auch.

Hier das Baguette und Kaffe Restaurent am Markt von Sihanoukville

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Nochmal nebenbei bemerkt

June 21st, 2007 admin

Ich bin hoch erfreut, eben habe ich eine E-Mail von “Bangkok Bob” bekommen. Wir kennen und schon aus früheren Zeiten, da hat er sich damals in Thailand bei mir ein Zimmer gemietet. Wir hatten viel Spass mit noch ein paar anderen Lümmeln. Ein Grillabend wird mir da immer in Erinnerung bleiben. Bangkok Bob ist auch ein richtiger, alter Süd-Ost-Asien Hase der sich nicht in die Flinte pissen lässt. Er hat mir nun mitgeteilt, das er zum Ende des Jahres nach Kambodscha rüber kommt und wir uns dann nach bestimmt 2 Jahren wiedersehen.

Ja so ist das bei uns Weltenbummlern, man sieht sich manchmal 2 Jahre nicht aber wenn man sich wiedertrifft ist es so als ob man letzten Abend noch zusammen ein Dinner hatte. Ich habe viele Kumpels aller Nationalitäten die man alle Jahre mal wiedersieht aber jedesmal ist man sofort wieder vertraut. Manchmal sieht man sie auch niemals wieder, je nach dem. Ich nenne das freie Lebensart und für mich und viele Andere Abenteurer gibt es nichts schöneres, jeder schlägt sich so gut er kann durch in diesen Ländern ohne Finanzamt und Hausratversicherung.

Die zweite Nacht endet bei “BiBa”!

June 21st, 2007 admin

Ich werde jetzt mal da anknüpfen wo ich aufgehöhrt habe als meine beiden Kumpels hier waren und wir uns den zweiten Abend ins Nachtleben von Sihanoukville stürzen. Dieses Mal haben wir uns die, für meinen Geschmack, beste Pizza in dieser Stadt gegönnt. Die gibt es in einem kleinen, dunklen Restaurant auf dem Victory Hill. Der Laden heisst “La Trattoria” und wird von einem sehr freundlichen, älteren Pärchen betrieben. Er ist Franzose und macht die Pizzen selber und sie ist eine Kambodschanerin die ein sehr witziges Englisch spricht.

Danach wurde ich von den beiden Freunden per Mototaxi runter zum Hafen (Anmerkung: Sihanoukville Port ist der einzige Tiefseehafen im ganzen Golf von Siam, was bedeutet das dieser Hafen sehr stark von grossen Containerschiffen frequentiert ist) gelotzt. Dort befindet sich nach Blue Mountain das zweite Revier für unbeschwerte Abendstunden in der Stadt. Bereits vorher ist mir aus dunklen Kanälen zugetragen worden, das diese Ecke kein Platz für Kaffefahrturlauber ist und man entsprechend vorsichtig sein soll. Endlich wird es interessant! Nach einer 1,- $ fahrt erreichten wir die Hafengegend und vor uns tat sich eine finster, sandige Piste auf, auf der ein paar Kühe dahin trotteten. Erleuchtet wurde die scenerie eher spärlich vom kalten Licht der Hafenanlage. Links schlängelt sich die Mauer vom Containerhafen
und rechts bietet sich dem interessierten Betrachter ein scene wie in einer Goldgräberstadt zur Zeit der Pioniere. Die Sandpiste runter, reihen sich Bretterbaracken und Verschläge, vielleicht auch mal was gemauertes dazwichen, und davor stehen die Nutten und jubeln jedem zu der vorbeikommt.

Ganz am Ende der Piste kann man dann ein helles Licht sehen auf der rechten Seite ist “Biba”. Da sind wir rein!

Ein ganz normaler Tag in Sihanoukville

June 19th, 2007 admin

Heute habe ich um 08:00 Uhr vor dem Computer gesessen und mein Tagewerk begonnen. Um 10:00 Uhr Frühstück, danach die Familie rauf aufs Mofa und zur Bank, wo ich mir vor ca. einer Woche ein Konto eingerichtet habe (geht übrigens nur gegen Vorlage eines Buisness Jahresvisas), um mir die EC-Karte abzuhohlen, schnell noch Geld gezogen und dann zum Postamt. Wir haben meinen Eltern eine CD gebrannt mit über hundert photos drauf und die habe ich schon vor einer Woche versprochen gehabt. Also die CD eingetütet, beschriftet und abgegeben. Da ich schon mal auf der Post war habe ich mir auch gleich, für 20,- $ Jahresgebühr, ein Postfach gemietet. Jedem Ausländer der hier lebt und auch postalisch erreichbar sein möchte ist zu empfehlen sich ein Postfach zu nehmen da eine Briefzustellung nahezu unmöglich ist. Jedenfalls hier in Sihanoukville gibt es für kleinere Strassen weder Namen noch Hausnummern.

Hier noch ein schönes Bild zum Thema Big Buisness, gesehen nähe Ocheteaul Beach.

Eine E-Mail und Internet Hütte in der Nähe von Ocheteaul Beach

Die Mädels vom “Blue Mountain”

June 18th, 2007 admin

Der erste Abend mit den beiden kumpels wurde mit einem rustikalen BBQ im “Ocean’s Hotel” (sauberes, kleines Hotel mit sehr freundlichem Besitzer und Personal) eingeläutet. Danach ging es dann zu fuss zur “Freedom Bar”, von der ich vorher schon oft gehöhrt habe. Betrieben wird der Laden, der nicht nur Bar ist sondern auch Hotel ist, von einem Landsmann von mir der aber an diesem Abend nicht in Erscheinung getreten ist. Was ich aber nicht wusste ist, das meine beiden Begleiter nicht wegen der Bierbar mit Pooltischen gekommen sind, sondern wegen dem was eine Etage höher passiert. Wenn man die Treppe erklommen hat gelangt man an eine verschlossene Tür wo man erst klingeln muss um eingelassen zu werden. Hinter dieser Tür verbirgt sich das in klein was man in Pattaya/Thailand in gross und zu hauf vorfindet. Eine kleine intime Bar wo die Mädels für die Herren tanzen und das nach sehr lauter Musik. Auf Grund der enormen Lautstärke war eine Unterhaltung mit meinen Kumpels oder eines der Mädchen leider nicht möglich und so sind wir, nach einer halben Stunde, auch schon wieder unterwegs auf der Piste gewesen.

Gut, das habe ich alles in dieser Form schon etliche male in vielen Ländern gesehen aber der Ort wo mich die Beiden danach hingeführt haben war schon wesentlich interessanter gewesen. Das ganze ist soetwas wie eine unbefestigte, schmale Strasse und wird von Insidern “Blue Mountain” genannt. Ungefähr solche Plätze habe ich schon in Mittel.- und Südamerika gesehen und sie ziehen mich immerwieder an. Diese kleine sehr spärlich beleuchtete Strasse hat im dunkeln auf mich den Eindruck von einer Mischung aus Südamerikanischen Elendvierteln und Beirut zu Kriegszeiten gemacht. Man musste aufpassen das man nicht durch irgendein Schlammloch stolperte. Als wir in den ersten Innenhof einbogen dachte ich, mich trifft der schlag. Wir waren kaum um die ecke gebogen da kame, wie ein Bienenschwar, eine Meute von ca. 20-30 jungen Mädels auf uns eingestürmt und hat uns mit einem wirren Durcheinandergeschnatter empfangen. Jede von ihnen wollte uns nun zu sich in ihre kleine Barecke des Hofes ziehen. Als wir uns entschieden hatten in welchen Bereich wir uns setzen wollten und losliefen wurden wir von der gesamten Meute begleitet. Das muss ein recht bizarres Bild abgegeben haben, wir drei sassen dann auf einer Couch und direkt uns gegenüber all die Mädels in ca. 3 Meter abstand. Keines der Girls (die zum Teil aus Vietnam stammten und zum Teil aus Kambodscha) sagte mehr ein Wort und alles wartete gespannt für wen wir uns denn nun entscheiden würden. Als wir ihnen erklärten, das wir nur einen Drink nehmen wollten gab es ein Kollektives seufzen und die Meute zerstreute sich in alle Winde. Nur eine junge Dame, eine 22 jährige Vietnamesin, blieb bei uns um uns zu unterhalten.

Wir besuchten an diesem Abend noch zwei weitere solcher Freiluftbordelle und ein Skurilles Guesthouse ganz am Ende von “Blue Mountain” bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. Ich kann jetzt schon sagen, das ich bei meinem nächsten Besuch von Blue Mountain meine Kamera mitnehmen werde um hier für euch ein paar Blider zu schiessen, die ihr dann hier im Blog sehen könnt.

Die ersten Freunde treffen in Sihanoukville ein

June 17th, 2007 admin

Einen lokalen Führerschein habe ich zwar noch nicht, dafür aber ein Provisorium mit einmonatiger Gültigkeit (Preis: 5,- $ Gebühr). Auch diese Prozedur, diesmal  mit dem Verkehrsministerium, hat wiedermal unser so hilfsbereiter Makler erledigt und hat mir das Provisorium sogar nach hause gebracht. Den normalen Führerschein mit einjähriger Gültigkeit soll ich  innerhalb der nächsten vier Wochen bekommen, so sagt der Makler. Was das dann genau kostet, konnte er mir allerdings noch nicht sagen, ich werde mich mal überraschen lassen.

Letzte Woche Mittwoch sind zwei Freunde von uns nach Sihanoukville gekommen um uns zu besuchen. Beide verbringen einen grossen Teil des Jahres in Thailand, so das es kein Problem war schnell von Bangkok nach Phnom Penh zu fliegen (Air Asia hatte shr günstige Angebote). Die beiden Scandinavier waren schon einige male in Sihanoukville und kannten sich weit besser aus als ich. Ist ja auch kein Wunder wenn ich immer nur vor dem Computer sitze kann ich ja nichts von der Aussenwelt sehen.

Das nun meine beiden Kumpels gekommen sind gab mir einen guten Anlass, mit ihnen zusammen, ein wenig Sihanoukville  bei Nacht zu erforschen und das war ein Erlebnis der besonderen Art,

Möbelkauf, Mototaxis und ein neues Mofa

June 16th, 2007 admin

Viel braucht man ja nicht in diesen Breiten, das heisst das Glanzstück der deutschen Wohnkultur, die heissgeliebte Schrankwand kann man sich sparen und so einiges andere auch. Wir haben uns dann mit den notwendigen Dingen ausgestattet, wobei ein DVD Spieler und ein entsprechendes Lautsprechersystem für mich zu den notwendigen dingen gehöhren. So, nun waren wir fast komplett aber ein sehr wichtiges Utensil fehlte uns noch.

Überall wo man hier geht und steht gibt es die sogenannten “Motos”, also Motorrad Taxis. Das ist sehr praktisch und bequem aber es nervt auch mit der Zeit. Vor jedem Fahrtantritt mit dem Moto gehen die Preisverhandlungen los. Als Ausländer bekommt man zuerst immer den höchstmöglichen Preis genannt. Da hier der Fahrpreis nach der Länge der Fahrstrecke berechnet wird, ist es für jemanden der sich hier nicht auskennt unmöglich zu ermitteln welcher Preis für welche Strecke der angemessene ist. Wenn man nun einen der Fahrer (es stehen meistens mehrere bis viele zur Auswahl) nach dem Preis fragt bekommt man meist die Antwort “two (2) dollar”. Diese zwei Dollar sind meist das vierfache des eigentlichen Fahrpreise, mindestens aber das doppelte. Es empfiehlt sich dem Fahrer zu sagen, das das zu teuer ist und einfach weiterzugehen. Kommt er nun hinterher und bietet einen niedrigeren Preis kann man das Angebot annehmen. Kommt er nicht hinterher war der erst genannte Preis wohl korrekt gewesen und man nimmt sich das nächste Moto und fährt eben für diesen Preis zu seinem Ziel.

Wenn man aber nun hier lebt und mehrmals am Tag eine Besorgung oder Erledigung machen muss und das über einen längeren Zeitraum gerechnet (vom lästigen feilschen mal abgesehen) geht das ständige Mototaxi fahren ins Geld. Also ein eigenes Mofa muss her, ganz klar. Ich bin dann mit unserem hilfsbereiten Makler zu einem Honda Vertragshändler gegangen um wieder ein, von mir heissgeliebten, Honda “Dream” zu erwerben. Der Makler hatte soweit alles mit dem Verkäufer auf kambodschanisch geklärt und ich habe dann den Kaufvertrag unterschrieben. Für 1.240,- $ war ich nun wieder stolzer Besitzer einer nagelneuen Honda “Dream” mit 125ccm. Solch ein unverwüstliches Modell hat mich vorher schon tausende von Kilometern in Süd-Ost-Asien transportiert ohne irgendwelche Probleme.

Danach sind wir sofort zum Verkehrsministerium in Sihanoukville gefahren um die Maschine zuzulassen und Nummernschilder zu beantragen. Alles ging Problemlos und hat 24,- $ gekostet. Der Vorgang ist jetzt bereits eine Woche her und ich habe immernoch keine Nummernschilder aber ein amtliches Schreiben das ich zumindest ein Nummernschild beantragt habe, das soll in einer Verkehrskontrolle ausreichen, so sagte man mir jedenfalls. Nun war nurnoch die letzte Hürde zu nehmen, nämlich ein Kambodschanischer Führerschein.

Das neue Domizil in Sihanoukville

June 15th, 2007 admin

Unser Makler von der Angkor Real Estate Co., LTD hat mit uns 4 Häuser besichtigt die nach meinen Vorgaben in Frage kommen könnten. Wir wurden in einem grossen Lexus Geländewaagen von Objekt zu Objekt gefahren bis wir uns entschieden haben (Luxus in Kamboscha? Wir waren erstaunt).

Wir haben uns für eine Stadtvilla mit 5 Schlaftimmern, 4 Badezimmern und einem riesigen Wohnzimmer, in der besten Lage der Stadt entschieden. Kostenpunkt 275,- $ im monat. Ich habe die Miete für ein Jahr im vorraus bezahlt dann ist da erstmal ruhe. Dazu kommen noch Stromrechnung (wie hoch die ausfallen wird kann ich noch nicht sagen) und 5,- $ im Monat für die Müllabfuhr.

Am 29.05.2007 haben wir dann zusammen mit unseren neuen Vermietern den Mietvertrag unterschrieben, was hier mit einem Daumenabdruck erledigt wird (das hat man wahrscheinlich hier eingeführt weil noch immer ein grosser Teil der Bevölkerung nicht schreiben können). Unsere Vermieter sind ein nettes, junges Ehepaar die gleich zwei Häuser neben uns wohnen. Er hat hier mit einer Anti Aids Kampangne zu tun und sie ist Krankenschwester. Sehr nett, sehr freundlich und sehr bemüht es uns recht zu machen.

Das ist nun mit abstand das grösste Haus in dem ich alleine mit meiner Familie gelebt habe. Wie sollen wir das nur möblieren, bis auf einem alten Fernseher, massiven Holzbettgestellen und einer Holzsitzgruppe ist das Haus leer.

Hier seht ihr die Vorderansicht des Hauses vor dem Eingangstor
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und hier hinter dem Eingangstor mit meinem Sohn auf seinem neuen Fahrrad
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Endlich in Sihanoukville

June 14th, 2007 admin

In Sihanoukville angekommen liessen wir uns vom Taxi zum “Orchidee Guesthouse” bringen welches ich mir vorher aus dem “Sihanoukville Visitors Guide” rausgesucht habe. Das Guesthouse wird, seit 4 1/2 Jahren,  von einem Holländer betrieben. Dort haben wir 4 Nächte verbracht und wir waren sehr zufrieden. Das Zimmer war schön gross, sehr geschmackvoll eingerichtet, hatte eine Klimaanlage, Fernseher (Kabelanschluss) und einen kleinen Kühlschrank. Die Anlage hat einen Swimming Pool und ein gutes Restaurant, das alles für 15,- $ die nacht.

Nach 4 Tagen habe ich es nicht mehr ausgehalten, ich wollte endlich wieder meine eigenen 4 Wände um mich wissen und habe mich und meine Familie, mit dem Motorradtaxi, zu einem hier ansässigen Makler bringen lassen.

Ich habe heute leider keine Zeit mehr zu schreiben. Gestern sind zwei Freunde von mir hier angekomme, denen gegenüber ich eine gewisse Betreuungspflicht habe. Aber auch die müssen warten weil ich jetzt erstmal zu Pierre ins Sportstudio gehe um ein paar Gewichte zu stemmen. Danach hohle ich sie dann vom “Ocean’s Hotel” ab um ihnen meine neue Bleibe zu zeigen, die ich über den eben erwähnten Makler gemietet habe.

Angekommen!

June 13th, 2007 admin

So, irgendwann muss ich ja mal anfangen zu schreiben. Ich schiebe das nun schon seit Tagen vor mir her. Ist auch kein wunder nach dem Kulturschock muss man sich erstmal innerlich sammeln. Obwohl ich seit Jahren schon in Süd-Ost-Asien lebe ist Kambodscha doch wieder ganz anders als das, was ich vorher kennengelern habe.

Ich bin mit meiner Frau und meinem Sohn am 22.05.2007 auf dem internationalen Flughafen von Phnom Penh gelandet. Gleich auf dem Flughafen, noch an der Passkontrolle wurde ich von einem Beamten der Immigrationspolizei angesprochen, wie lange wir denn beabsichtigen in Kambodscha zu bleiben. Ich habe ihm gesagt, das wir geplant haben uns in Kambodscha niederzulassen. Er meinte, das ist alles kein problem, wir sollen ihm unsere Pässe mit geben und er wird uns ein einjahres Buisnessvisa inklusive Arbeitserlaubnis reinstempeln lassen. Kostenpunkt 270,- $ pro person plus 30,- $ für meinen Sohn. Da ich mich vorab über die Visapreise informiert hatte, habe wir dem guten mann unsere Pässe überreicht und haben uns von einem Taxi zum einem Hotel bringen lassen.

Zwei Tage haben wir dort auf unsere Pässe gewartet und haben uns die Zeit mit den ersten Annäherungen an das kambodschanische Großstadtleben vertrieben. Ich muss sagen, das mir Phnom Penh überhaupt nicht gefällt und ich auch um keinen Preis da leben möchte. Ist aber auch kein wunder ich habe 8 Jahre im Jungel gelebt, da ist das nichts mehr mit dem Stadtleben. Also nach zwei tagen konnten wir dann endlich aufbrechen nach Sihanoukville, unserem eigentlichem Endziel. Das Taxi von Phnom Penh haben wir in unserem Hotel bestellt und hat 45,- $ gekostet. Ich muss dazusagen, das man auch den Linienbus nehmen kann der nur 4,- $ kostet aber diesen Stress wollten wir uns nicht antun zumal wir nicht wenig Gepäck hatten. Aber auch 45,- $ sind nicht viel Geld für eine 3 stündige fahrt.

Strassenscenen in Phnom Penh (Wenn du die Bilder anklickst kannst du sie in Originalgrösse sehen)

Ein Elefant mitten auf einer Hauptstrasse in Phnom Penh

Eine geschäftige Strasse in Phnom Penh mit dem Flair von asiatischem Grossstadtleben