Drei Stunden “BiBa” und ich war begeistert
Hätte mich nicht ein freundlicher Leser an die Nacht bei BiBa erinnert, hätte ich das doch glatt vergessen, vielen Dank dafür.
Also erstmal wird man von ca. 5-6 localen Sicherheitsleuten, in dunkelblauer Eisatzuniform und mit Barret, empfangen. Der Empfang ist freundlich, es wird die Tür aufgehalten und sofort stehen drei bis sechs Figuren vom BiBa Servicepersonal am Start und lotzen uns, mit Taschenlampen bewaffnet, zu einem Tisch genau vor der Tanzfläche. Die Personenzahlen die ich hier Angebe sind ca. Werte, nicht weil ich etwa zu betrunken war um zu zählen, vielmehr weil ich hier in Kambodscha meine Probleme habe abzuschätzen wer hier zum Personal gehöhrt und wer nicht. Eigentlich stehen überall und ständig irgendwelche Leute rum. Zurück zu Biba, das ganze vermittelt erstmal den Eindruck einer Disco wie man sie gar nicht erwarten würde in dieser schaurig schönen Hafengegend. Es ist auch eine Disco, nur gibt es hier mehr Abwechslung als in einer deutschen Techno Disco, in diesem Laden herrscht irgendwie eine angenehm Skurrille Atmosphäre und ich kann behaupten, das ich diese Atmosphäre nur in ganz wenigen Läden erlebt habe und keiner war davon in Deutschland.
Das Personalrudel liess garnicht mehr von uns ab, bevor man sich umsehen kann bekommt man erstmal mehrere Menükarten unter die Nase gehalten. Da die Lautstärke der Musik dem üblichen Discolevel entspricht, klappt die Verständigung mit Fingerzeigen auf der Karte sehr gut. Die Menükarten sind mit grossen Farbfotos versehen, weil man ist ja clever im BiBa. Es gibt eine Karte mit Getränken, eine mit Speisen und eine mit Frauen ( diese Karte entspricht mehr einem Katalog)! Unentwegt kommen, wärend man sich noch mit Erstauenen und im Taschenlampenstrahl die Speisekarten ansieht, andere Rudel vom Personal und stellen kleine Schüsseln mit Knabberzeug, unreifen Mangoscheiben und anderen Köstlichkeiten auf den Tisch. Hier wird erstmal hingestellt und später gefragt ob du das überhaupt willst, amazing Asia. Die Technik dazu ist folgende, es wird vor dir hingestellt aber wenn du davon nichts isst dann musst du natürlich auch nichts bezahlen. Also keine Panik ist alles ganz einfach und in Süd-Ost-Asien üblich auch in Restaurents wenn es um kleinere Knabbereien geht. Wärend dieser ersten Minuten im Biba weicht das Personal keinen Zentimeter von unserer Seite.
Wir wollen nichts essen sondern uns die Anderen Leute in der Disco ansehen weil die sind bei weitem interessanter. Das sind nämlich die Mädels die auch in dem Katalog abgebildet sind. Nach unserer Getränkebestellung kam dann das nächste Angebot vom Service, für 1,- $ das Stück würden sich die Schönheiten unserer Wahl zu uns an den Tisch setzen. Wir nahmen dieses verlockende Angebot zur Kenntnis und liessen die Blicke durch den Raum schweifen. Es gibt eine Tanzfläche und eine kleine Bühne genau auf der Anderen Seite. Im 10 Minuten Takt wechselt sich eine Bizarre Live Teenieband mit Discomusik aus vergangenen Zeiten ab. Aber bitte nicht falsch verstehen, all das was ich hier beschreibe macht diese spezielle Atmosphäre aus die ich so geniesse! Die teenieband besteht aus 5 Teens die Probleme haben auf diesem kleinen Podest zu stehen und zu tanzen. Der tanzende Leadsänger, ich schätze ihn nicht älter als 18, hatte einen unglaublich langen Oberkörper und im Verhältnis dazu sehr kurze Beine. Das noch unterstützt von zerrissenen Jeans wo der Schritt in Kniehöhe hängt.
Soviel zur musikalischen Unterhaltung, eben asiatisch caotisch. Das gesamte Katalogmädchen Rudel war auf der Tanzfläche und wir haben einen guten Ausblick. Alles junge Vietnamesinnen und Kambodschanerinnen wie am Blue Mountain auch. Sollte man in die Verlegenheit kommen sich eine Dame auszusuche, geht der Service soweit, das es auch gleich Stundenzimmer im Haus gibt die für 15,- $ inclusive der Dame zu mieten sind. So, hier höhre ich jetzt auf über diese Nacht zuschreiben. Ich will die Frage mal offen lassen wie es weiterging.
Ausserdem ist es jetzt 23:32 bei mir und ich werde jetzt ins Bett gehen. Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, ich werde diesen Text jetzt nicht gegenlesen bin zu müde.
Eins noch, sollten hier auch Kambodscha interessierte Damen zur Leserschaft gehören und sich vielleicht durch meine Schilderungen des Nachtlebens in Sihanoukville abgestossen fühlen, ist das in erster Linie ihre persönliche Sache und zum zweiten gehöhrt das inAsien dazu und wir wollen doch keine Bereiche des Lebens ausschliessen.
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