Wie man als deutscher Auswanderer in Sihanoukville, Kambodscha lebt
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Nachts bei den Prostituierten in Sihanoukville

August 23rd, 2007 admin

Ich kann in meiner Blogstatistik sehen über welche Suchbegriffe die Seitenbesucher auf den “Hier ist Kamboscha” Blog gelangen. Das ist sehr interessant und ich habe festgestellt, das das Interesse an Informationen über Bars, Prostituierte und Nachtleben im Allgemeinen sehr gross ist. Darum habe ich mich entschieden die wenigen aber offensichtlich wichtigen Informationen die ich auf meinen beiden Streifzügen durch das Nachtleben von Sihanoukville gemacht habe , jetzt nocheinmal hervorzuheben.  Die betreffenden Artikel sind nachzulesen hier Die Mädels von “Blue Mountain” , hier Die zweite Nacht endet bei “BiBa” und hier Drei Stunden “BiBa” und ich war begeistert !

Also, die käuflichen Mädels hier sind für meinen Geschmack alle noch recht jung. Ich will damit nicht sagen, das ich den Eindruck habe das die Damen hier unter der gesetzlichen Altersgrenze sind aber auch mit einem 19 jährigen Mädel hab ich schon meine Probleme. Das mögen der Grossteil der Männer anders sehen aber jedem das seine. Die Prostituierten sind zu einem Teil aus Kambodscha und zum Anderen aus Vietnam. Thai Nutten wird man hier nicht oder nur sehr selten antreffen. Die Englischkenntnisse sind nicht gerade berauschend was man auch nicht verübeln kann da die jungen Frauen praktisch ohne Bildung direkt vom Reisfeld kommen. Die die besser englisch sprechen sind in den meisten Fällen schon lange im Gewerbe tätig und damit auch wesentlich ausgeschlafener was die Preise angeht, wissen aber auch besser womit sie einen weissen, grossen Mann verwöhnen können.

Der lokale Eingebohrene bezahlt zwichen 3,- und 5,- Dollar für einen kuzen Aufenthalt in einem der Separees oder Zimmern aber der Ausländer wird gleich nach dem dreifachen Preis gefragt. Also nach dem was ich mitbekommen habe kann man sich als Tourist, mit ein bischen Verhandlungsgeschick, für 15,- Dollar eine der asiatischen Schönheiten für eine ganze Nacht mit auf das Zimmer nehmen. Aus dunklen Kanälen ist mir dann noch zugetragen worden, das die vietnamesischen Mädels den kambodschanischen vorzuziehen seien, dazu kann sich wohl jeder seine eigenen Gedanken machen. Die Intimbehaarung rasieren sich die Damen hier nicht ab weil angeblich die kambodschanischen Männer darauf nicht stehen. Die Behaarung soll aber von Natur aus so spärlich sein, das eine Rasur nicht unbedingt not tut.

Wie es mit Geschlechtskrankheiten aussieht kann ich nicht beurteilen ( in Kambodscha läuft eine landesweite Anti Aids Kampangne), ich wäre aber auf jeden Fall vorsichtig!

Meine bisher gefährlichste Situation

August 12th, 2007 admin

Zuerst möchte ich um Nachsicht bitten weil die grossen Fotos die ihr sehen könnt wenn ihr die kleinen anklickt sich zur Zeit nicht öffnen. Da ist irgendein Problem mit demServer auf dem ich die Bilder abgeladen habe. Ich denke jedoch, das sich das innerhalb der nächsten 1-2 Tage wieder erledigt haben wird, dann könnt ihr meine Bilder aus Kambodscha wieder in voller grösse betrachten.

Nun zu der kleinen Vorstellung die ich heute vormittag am Strand erlebt habe. Wie immer habe ich bei stahlenden Sonnenschein in dem Strandrestaurent, in dem wir immer sind, gesessen und den grusligen Kaffe getrunken den man in den Strandbuden ausschenkt. Mein Sohn hat fröhlich im Wasser gespielt, eine leichte Brise hat geweht, die Welt war inordnung. Ich hatte es schon mal erwähnt, der Strand wimmelt es von kambodschanischen und vietnamesischen Frauen und Kinder die dort von Früchten, Massage und Fusspflege bis zu billigem Holzschmuck alles mögliche an den Touristen bringen wollen. Zwichendurch humpelt auch schon mal ein einbeiniger Bettler vorbei der nach Geld fragt, damit muss man hier leben.

Ich sitze also nun so da und gucke Löcher in die Luft als plötzlich im Eiltempo eine junge kambodschanische Strandverkäuferin, lauthals fluchend und meckernd mit einem grossen Küchenmesser bewaffnet, auf die Terasse zukommt auf der ich bisher alleine saß. Etwa 1,5 Meter neben mir kommt sie zum stehen und ging in Kampfposition. Dann überschlugen sich die Ereignisse, eine zweite Strandverkäuferin mit einer 2 Meter langen Bambusstange in den Händen, ebenfalls laut meckernd und umringt von ca. 15-20 Verkäuferinnen, kommt aus der gleichen Richtung auf die erste vor Wut schäumende Frau zu. Von einem Moment auf den Anderen saß ich wie auf einer Bühne mitten in der Hauptkampflinie. Ohrenbetäubendes, mir unverständliches Gezeter aus unzähligen Frauenkehlen erfüllte die vorher so friedvolle Stille. Mit einem Auge auf die Dame mit dem Messer und dem anderen auf die lange Bambusstange, rasten mir meine Fluchtoptionen durch den Kopf. Wenn es in diesem Moment einer der Furien die Sicherung komplett durchbrennen sollte und sie zum Angriff auf die andere ansetzen sollte, bestand für mich die möglichkeit aus so kurzer Distanz entweder mit dem Küchenmesser verletzt zu werden oder die Bambusstange auf die Birne zu bekommen. Ein flüchtiger Blick in die blutunterlaufenden Augen der Messerschwingerin hat mich aber dann doch dazu bewogen einfach ruhig sitzen zu bleiben und möglichst unbeteiligt auszusehen. Das Bambus wurde unter fürchterlichem Wutgeschrei gegen blitzschnelle, angedeutete Messerattacken geschwungen, andere Frauen schriene mit und versuchten die Kontrahentinnen zu entwaffnen. Vor meinem inneren Auge sind schon die Schlagzeilen in der deutschen Presse abgelaufen “Deutscher durch Zufall von kambodschanischen Frauen am Strand von Sihanoukville erstochen” oder so ähnlich.

Aber ich hab es überlebt und die beiden Kämpferinne zum Glück auch, nach ungefähr 15 Minuten schafften die umherstehenden Frauen es die beiden je in eine Richtung abzudrängen und so die Gefahr einer blutigen Auseianderstzung zu vermeiden.

Ich habe daraus einiges gelernt, erstens das ein schöner, friedlicher Sonntag Vormittag ganz schnell ins Gegenteil umschlagen kann und zweiten, das man niemals eine dieser Frauen erzürnen sollte weil das kann im Krankenhaus oder im Sarg enden. Schönen Sonntag noch!

Sihanoukville Ansichten

August 5th, 2007 admin

Mein Kumpel, der kurzfristig bei uns Untermieter gewesen war, hat inzwichen ein eigenes Haus gemietet, das heisst wir haben unsere Villa wieder ganz für uns alleine. Mein Sohn hat sich sehr gut eingelebt, er hat neue Freunde in unserer Strasse wie auch überall sonst wo er auftaucht gefunden und meiner Frau ist zeitweise langweilig weil sie, wenn sie nichts zu arbeiten hat, nichts mit sich anzufangen weiss. Ich gehe nach wie vor meiner Arbeit am Computer nach, bin jeden zweiten Tag für 1 Stunde im Sportstudio und so hat auch hier bei uns Ausländern in Kambodscha alles irgendwie seine Normalität. Aber! Vollkommen entspannt ohne Armbanduhr!

Nicht jede Woche ereignen sich bemerkenswerte Dinge über die ich hier berichten könnte also habe ich mir gedacht mal wieder etwas für das Auge zu präsentieren. Hier sind ein paar Ansichten in und um Sihanoukville die wir immer wieder zwichendurch auf unseren Touren geschossen haben. Viel Spass beim ansehen!

Landschaft_in_Sihamoukville Denkmal an Victory Beach Victory Hill

Bild1 Sihanoukville Landschaft - Bild2 Denkmal an Victory Beach - Bild3 Victory Hill

Victory Hill Strassenverkäufer Bananenmarkt

Bild1 Strasse auf Victory Hill - Bild2 Strassenverkäufer - Bild3 Bananenmarkt

Durien Romantik Tiefseehafen

Bild1 Durien Früchte - Bild2 Fischerhütten - Bild3 Der Tiefseehafen von Sihanoukville

Fischerboote Frische_Fische Tempel_in_Sihanoukville

Bild1 Fischerboote - Bild2 Fangfrische Fische - Bild3 Tempel in Sihanoukville

Liegender_Buddah Garküchen tn_0252.jpg

Bild1 Ein liegender Buddah - Bild2 Garküchen - Bild3 Polizeistation