Wie man als deutscher Auswanderer in Sihanoukville, Kambodscha lebt
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Hier ist Kambodscha wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr

December 31st, 2007 admin

Hallo Kambodscha Blog Leser, ich bedanke mich für euer Interesse an meinen Beiträgen hier aus Sihanoukville / Kambodscha. Das nun zuende gehende Jahr verlief für mich weitestgehend positiv und ich hoffe, das ihr das auch von euch behaupten könnt. Dem vergangenen soll man nicht hinterhertrauern weil es bringt einen im Leben nicht weiter. Wir müssen uns auf das konzentrieren was noch vor uns liegt und vorbereitet sein auf positives und auch negatives. Jeder einzelne muss für sich die Lebensverhältnisse schaffen in denen er sich am wohlsten fühlt. Das ist leider in der sogenannten freien Welt nicht immer so einfach. Mein Rat für das kommende Jahr, seht die Dinge positiv und sagt was euch nicht passt (das habe ich immer getan). Es ist nicht immer ratsam mit dem Strom zu schwimmen, oft findet man sein Glück abseitz der ausgetretenen Pfade. Wir lesen uns in 2008.

Guten Rutsch und lassts euch gut gehen!

Ich werde heute abend mit meiner Familie und meinem Kumpel ein Sylvesterdinner in einem sehr empfehlenswertem deutschen Restaurant haben und den abend mit Schweinelende gefüllt mit Gorgonzola und einer Pilzsosse beginnen. Der weitere verlauf ist noch völlig offen. Es kann sein das wir am Strand in eine Party eintauchen oder aber auch gemütlich zuhause ein paar DVD’s schauen.

Mein Film Tip: Mel Gibson’s Apocalypto gestern gesehen, 10 Punkte mit Zusatzzahl!

Gut angekommen in Kambodscha und der Zauber von Angkor Wat

December 26th, 2007 admin

Nach drei einhalb Stunden Busfahrt bin ich am Flughafen von Phnom Penh angekommen, eine halbe Stunden zu früh. Die Maschine aus Taipe hatte 15 Minuten Verspätung, also noch genug Zeit für einen Kaffe aus dem Plastikbecher im Flughafenschnellrestaurent. Nach einer mordsmässigen Flugroute von Deutschland nach London, von London nach Taipe, eine Übernachtung in Taipe und dann am nächsten Morgen weiter nach Phnom Penh ist mein Kumpel endlich angekommen.

Kulturschock vom feinsten, das erste mal in Indochina! Nicht schlecht gestaunt hat er als wir durch die Strassen von Phnom Penh gefahren sind. Info: “Die Taxis die einen vom Flughafen in die Stadt bringen sind im Verhältnis recht teuer, wir haben für eine Fahrt zum Paragon Hotel an der Riverside 8,- $ bezahlt”. Aber das kümmert einen Touristen aus einem europäischen Industrieland wenig, wenn man bedenkt was die Leute in London, Paris oder Berlin für eine Taxifahrt bezahlen müssen. Das Paragon Hotel liegt sehr zentral direkt am Tonle Sap River oder auch Mekong River und ist mit schönen, sauberen Zimmern ausgestattet. Ich hatte ein Zimmer mit Minikühlschrank, Kabelfernsehen und Warmwasserdusche für 15,- $. Wir haben dann eine kurze Stadtrundfahrt mit dem Tuk Tuk unternommen.

Empfehlung: Wenn ihr eine Tuk Tuk Stadtrudfahrt machen wollt dann empfehle ich euch einen sehr freundlichen und kompetenten jungen Mann. Er ist Student und hat recht gute Englischkentnisse und reichhaltigem Wissen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wir waren sehr zufrieden auch was den Preis angeht.

Er wird Pov gerufen und er ist sofort zur Stelle wenn ihr im kambodschanischen Netz 012-927 247 anruft oder eine Email zu sokhon_007@yahoo.com sendet.

Interessant sind der Central Market, Königspalast, Nationalmuseum und diverse Tempel. Den Abend haben wir mit einem üppigen Dinner eingeläutet und sind dann ins Martini Massage Pub Restaurant Freiluft Kontakthof gefahren. Wir waren die ersten und hatten so den kompletten Überblick. Etwa 30-40 kambodschanische und vietnamesische Girls sassen an den Tischen verteilt. Die Lichtverhältnisse waren extrem dunkel gehalten, so das man nicht recht erkennen konnte wie die Damen eigentlich aussahen. Aufgefallen ist eine etwas grössere Dame mit üppigen Vorbau. Da man dort auch gleich essen kann haben wir nochmal ein kleinen Snak zu uns genommen und haben den Weg ins Hotel angetreten.

Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Taxi zurück nach Sihanoukville. Drei Stunden Fahrt und mein Kumpel konnte endlich den wohlverdienten Urlaub beginnen.

Angkor Wat

Die fahrt nach nach Siem Rep, der Stadt im Norden Kambodschas die direkt an den historischen Tempelanlagen liegt. Von Sihanoukville mit dem Taxi über Phnom Penh nach Siem Rep. Alles in allem sind es ca. 7 1/2 Stunden Fahrt, die sich allemale lohnen. Siem Rep ist voll mit Hotels und Guesthäusern und es ist kein Problem ein gutes Zimmer für 10,- $ zu bekommen. Es empfiehlt sich den Angkor Wat direkt bei Sonnenaufgang zu erleben. Wir sind um 05:00 Uhr morgens mit zwei Fahrädern bewaffnet von einem Tuk Tuk zu den Tempelanlagen gefahren worden. Die Tageskarte kostet 20,- $, die 3 Tageskarte 40,- $ und die Wochenkarte kostet 60,- $. Alles lief nach Plan, bei unserem Eintreffen war es noch stockfinster. Der letzte Weg zum Tempel legten wir mit all den Anderen Besuchern zu Fuss zurück. Man kann zu dieser Zeit und Dunkelheit nur erahnen was einen schon in kurzer Zeit erwarten wird. Trotz ein paar hundert Besuchern herrschte eine gespannte Stille, nur die niemals verstummenden Geräusche des Urwaldes waren zu höhren. Mit dem Aufgehen der Sonne begann ein fantastisch, überirdisches Schauspiel was ich niemals in meinem Leben vergessen werde. Man kann den Hauch längst vergangener Zeiten spüren, diese exotisch fremden Eindrücke schlagen jeden in seinen Bann. Der Angkor Wat erhob sich aus der Dunkelheit, mystisch und überwältigend wurde er mit zunehmender Helligkeit immer Monumentaler. Mitten im Urwald hatten das Volk der Khmer vor über 1000 Jahren eine Hochkultur geschaffen und wir standen inmitten der stummen Zeugen dieser glanzvollen Zeit.

Wir haben an einem Tag die wichtigsten Haupttempel besichtigen können, mit dem Fahrrad radelt man bequem von einem Tempel zum Anderen. Wer sich allerdings intensiver mit dem Weltwunder beschäftigen möchte als wir beiden Kunstbanausen sollte sich mehr Zeit nehmen.

Wie angekündigt habe ich ein paar Fotos gemacht aber auch die Beste Aufnahme kann nicht das widergeben was man direkt vor Ort wahrnimmt. Nachdem ich dann die ersten paar Aufnahmen gemacht habe waren die Akkus alle und ich musste leider feststellen, das das Ladegerät kaputt ist und damit hat es sich dann erledigt mit den weiteren Fotos. Ihr könnt leider nur die sehen die ich noch ganz früh morgens machen konnte.

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Endlich mal raus aus Sihanoukville

December 13th, 2007 admin

Morgen früh ist es nun soweit, ich komme endlich mal raus aus Sihanoukville. Ihr werdet es kaum glauben aber ich habe seitdem wir im Frühjahr hier angekommen sind, bis auf den Ausflug zu den Kbal Chhay Wasserfällen, nicht einmal Sihanoukville verlassen. Einige werden sagen “Man was ist mit dem los, hängt da nur in dem Badeort rum”, aber ich kann nur sagen, das ich hier in Sihanoukville alles vorfinde was ich für meine Bedürfnisse brauche. Aber nun freue ich mich doch über meinen kurzen Ausflug nach Phnom Penh.

Morgen um 11:45 Uhr Ortszeit kommt endlich mein langjähriger Kumpel aus Deutschland an um uns hier für 3 Wochen zu besuchen. Als eingefleischter Karibikurlauber kommt er nun zum ersten mal nach Asien, bin gespannt was er sagt. Früh um 07:30 Uhr werde ich hier vom Busbahnhof Sihanoukville abfahren, der Busfahrschein kostet 3,- $. Ich denke ich werde pünklich am Flughafen eintreffen. Da wir eine nacht in Phnom Penh verbringen habe ich vorsorglich schon mal zwei Zimmer in einem Hotel genau am Fluss gebucht. Ich werde für interessierte einige Informationen über dieses Hotel in den Blog schreiben wenn ich wieder da bin.

Mal sehen wie mein Kumpel nach dem Flug drauf ist, ich habe eigentlich geplant nach einem guten Dinner mit ihm mal die Vorzüge des südostasiatischen Nachtlebens zu erkunden. Meine Frau war so freundlich mir schon mal aus einem Phnom Penh Touristguide die Bars mit den, ihrer Aussage nach schönsten Mädchen von ganz Phnom Pen, raus zusuchen. Na, wir werden sehen was uns erwartet.

Einige werden sich jetzt wundern wie es sein kann, das meine Frau mich auch noch animiert in Bars mit Damenbesetzung zu gehen. Tja meine Herren, das sind die Vorzüge einer langjährigenPartnerschaft und Ehe mit einer traditionellen Asiatin. Ich bin nun niemand der diese für Männer die mit deutschen Frauen zusammenleben unglaubliche Freiheit ausnutzt aber ich könnte wenn ich wollte ohne irgendwelche häuslichen Probleme. Diese asiatische Ehestrategie ist auch garnicht mal so blöd, weil etwas was verboten ist macht viel mehr Spass und wird auch gerne heimlich gemacht. Meine Damen denken sie darüber nach vielleicht können sie hier von ihren asiatischen Kolleginnen noch etwas lernen.