Wie man als deutscher Auswanderer in Sihanoukville, Kambodscha lebt
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Gut angekommen in Kambodscha und der Zauber von Angkor Wat

Nach drei einhalb Stunden Busfahrt bin ich am Flughafen von Phnom Penh angekommen, eine halbe Stunden zu früh. Die Maschine aus Taipe hatte 15 Minuten Verspätung, also noch genug Zeit für einen Kaffe aus dem Plastikbecher im Flughafenschnellrestaurent. Nach einer mordsmässigen Flugroute von Deutschland nach London, von London nach Taipe, eine Übernachtung in Taipe und dann am nächsten Morgen weiter nach Phnom Penh ist mein Kumpel endlich angekommen.

Kulturschock vom feinsten, das erste mal in Indochina! Nicht schlecht gestaunt hat er als wir durch die Strassen von Phnom Penh gefahren sind. Info: “Die Taxis die einen vom Flughafen in die Stadt bringen sind im Verhältnis recht teuer, wir haben für eine Fahrt zum Paragon Hotel an der Riverside 8,- $ bezahlt”. Aber das kümmert einen Touristen aus einem europäischen Industrieland wenig, wenn man bedenkt was die Leute in London, Paris oder Berlin für eine Taxifahrt bezahlen müssen. Das Paragon Hotel liegt sehr zentral direkt am Tonle Sap River oder auch Mekong River und ist mit schönen, sauberen Zimmern ausgestattet. Ich hatte ein Zimmer mit Minikühlschrank, Kabelfernsehen und Warmwasserdusche für 15,- $. Wir haben dann eine kurze Stadtrundfahrt mit dem Tuk Tuk unternommen.

Empfehlung: Wenn ihr eine Tuk Tuk Stadtrudfahrt machen wollt dann empfehle ich euch einen sehr freundlichen und kompetenten jungen Mann. Er ist Student und hat recht gute Englischkentnisse und reichhaltigem Wissen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wir waren sehr zufrieden auch was den Preis angeht.

Er wird Pov gerufen und er ist sofort zur Stelle wenn ihr im kambodschanischen Netz 012-927 247 anruft oder eine Email zu sokhon_007@yahoo.com sendet.

Interessant sind der Central Market, Königspalast, Nationalmuseum und diverse Tempel. Den Abend haben wir mit einem üppigen Dinner eingeläutet und sind dann ins Martini Massage Pub Restaurant Freiluft Kontakthof gefahren. Wir waren die ersten und hatten so den kompletten Überblick. Etwa 30-40 kambodschanische und vietnamesische Girls sassen an den Tischen verteilt. Die Lichtverhältnisse waren extrem dunkel gehalten, so das man nicht recht erkennen konnte wie die Damen eigentlich aussahen. Aufgefallen ist eine etwas grössere Dame mit üppigen Vorbau. Da man dort auch gleich essen kann haben wir nochmal ein kleinen Snak zu uns genommen und haben den Weg ins Hotel angetreten.

Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Taxi zurück nach Sihanoukville. Drei Stunden Fahrt und mein Kumpel konnte endlich den wohlverdienten Urlaub beginnen.

Angkor Wat

Die fahrt nach nach Siem Rep, der Stadt im Norden Kambodschas die direkt an den historischen Tempelanlagen liegt. Von Sihanoukville mit dem Taxi über Phnom Penh nach Siem Rep. Alles in allem sind es ca. 7 1/2 Stunden Fahrt, die sich allemale lohnen. Siem Rep ist voll mit Hotels und Guesthäusern und es ist kein Problem ein gutes Zimmer für 10,- $ zu bekommen. Es empfiehlt sich den Angkor Wat direkt bei Sonnenaufgang zu erleben. Wir sind um 05:00 Uhr morgens mit zwei Fahrädern bewaffnet von einem Tuk Tuk zu den Tempelanlagen gefahren worden. Die Tageskarte kostet 20,- $, die 3 Tageskarte 40,- $ und die Wochenkarte kostet 60,- $. Alles lief nach Plan, bei unserem Eintreffen war es noch stockfinster. Der letzte Weg zum Tempel legten wir mit all den Anderen Besuchern zu Fuss zurück. Man kann zu dieser Zeit und Dunkelheit nur erahnen was einen schon in kurzer Zeit erwarten wird. Trotz ein paar hundert Besuchern herrschte eine gespannte Stille, nur die niemals verstummenden Geräusche des Urwaldes waren zu höhren. Mit dem Aufgehen der Sonne begann ein fantastisch, überirdisches Schauspiel was ich niemals in meinem Leben vergessen werde. Man kann den Hauch längst vergangener Zeiten spüren, diese exotisch fremden Eindrücke schlagen jeden in seinen Bann. Der Angkor Wat erhob sich aus der Dunkelheit, mystisch und überwältigend wurde er mit zunehmender Helligkeit immer Monumentaler. Mitten im Urwald hatten das Volk der Khmer vor über 1000 Jahren eine Hochkultur geschaffen und wir standen inmitten der stummen Zeugen dieser glanzvollen Zeit.

Wir haben an einem Tag die wichtigsten Haupttempel besichtigen können, mit dem Fahrrad radelt man bequem von einem Tempel zum Anderen. Wer sich allerdings intensiver mit dem Weltwunder beschäftigen möchte als wir beiden Kunstbanausen sollte sich mehr Zeit nehmen.

Wie angekündigt habe ich ein paar Fotos gemacht aber auch die Beste Aufnahme kann nicht das widergeben was man direkt vor Ort wahrnimmt. Nachdem ich dann die ersten paar Aufnahmen gemacht habe waren die Akkus alle und ich musste leider feststellen, das das Ladegerät kaputt ist und damit hat es sich dann erledigt mit den weiteren Fotos. Ihr könnt leider nur die sehen die ich noch ganz früh morgens machen konnte.

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