Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Anmerkung zur Otres Beach Räumung

Impressionen vom Otres Beach | Impressions from Otres Beach 7

Nun ist es ja wohl doch so weit gekommen, die Otres Beach in Sihanoukville muss bis zum 30. Juni 2010 geräumt sein. Die Regierung will ihren Landstreifen zwichen Fahrbahn und Strand anderwertig nutzen. Es gibt nun „auf den ersten Blick“ verständliches Klagen von den dort ansässigen Restaurant- und Strandbarbetreibern aber eben nur auf den ersten Blick verständlich. Dieser besagte Landstreifen sowie der Strand selber ist Regierungsland, das ist Fakt!

Über Jahre wurde den Anliegern gestattet die Grundstücke zu bebauen (jedoch nur in leichter Bauweise) und sie kommerziell zu nutzen. Es ist sogar ein florierender, privater  Handel mit den Grunstücken entstanden, wohlbemerkt mit Regierungseigenem Land. Da wurden Mietverträge geschlossen und jahrelang Mieten kassiert, ja sogar verkauft wurden die Parzellen, alles mehr oder weniger offiziell. Ihr habt es natürlich sofort erkannt, das ist nichts womit man langfristig seine finanzielle Zukunft in Kambodscha absichern kann.

Lernt was daraus liebe Leser und angehenden Auswanderer, informiert euch vorher über die Besitzansprüche bevor ihr euer Geschäft eröffnet. Auch die Geheimtipps durch vermeidlich gute Kontakte zu hohen Beamten und deren „No Problem“ Taktik sind mit äusserester Vorsicht zu geniessen.

Posted in Sihanoukville.

3 Comments

  1. 3500$ offeriert der Governor für den Umzug! Da ist was faul dran an der Geschichte,nachdem er schon das Gesicht verloren hat mit dem „Nichteinsatz“ der ultimativ angedrohten Bulldozer-Räumung!
    Naja,soviel wird das schon kosten wenn man mangels defekter Infrastruktur per Helikopter zügeln muss!
    Es bleibt noch offen auf welcher einsamen Insel die Privatgegenstände denn abgeworfen werden sollen!
    (siehe Link!)
    http://www.phnompenhpost.com/index.php/2010070640286/National-news/otres-vendors-reject-gifts.html

    Mal schaun,was da noch so abgeht…

  2. Barang Business in Kambodscha ? Jeder „Barang Investor“ sollte sich vorher auf seinen Geisteszustand untersuchen lassen. Wie weithin bekannt ist Kambodscha ein mehrheitlich „buddhistisches Land“ und in dieser Lehre gilt der Grundsatz „NICHTS IST FÜR IMMER … Alles ist ein stetes Entstehen und Vergehen ! Ohne negativ seien zu wollen muss man ehrlicherweise auch noch hinzufügen dass die meisten Barangs die sich sowohl in Thailand als auch in Kambodscha gewerblich niederlassen wohl nicht gerade zu dem Niveau gehören wo man von Professionell sprechen könnte. Meist sind es mehr oder minder kriminell veranlagte und über den Rand der Heimat gespülte Kreaturen die sich dann der einfachheit halber in der Gastronomie versuchen. Ein Rückblick über die Kneipenentwicklung in Sihanoukville bescheinigt den meisten noch nicht mal eine Überlebensdauer von 6 Monaten.
    Besser haben es da die, die aus unterschiedlichen gründen von der Heimat oder ihrer Kirche „gesponsort“ werden. Selbst ehemalige Bundeswehr Angehörige die als „männliche Krankenschwester“ mit der Bundeswehr nach Kambodscha geschickt wurden um die Nachwehen der Pol Pot Era zu mildern finden sich als „Metzger“ wieder…. (passt ja eigentlich ganz gut nach der Bundeswehr Grundausbildung !) Die, die auf der Entwicklung in Thailand rumhacken, wo sich immer mehr ein gewisser Fremdenhass besonders gegen weisshäutige breitmacht, sei geraten sich mal selbst an die Nase zu greifen. Ich habe die Thais in den letzten 40 Jahren als extrem tolerant erlebt. Die Exzesse die manche Farangs besonders in Pattaya, Phuket, Ko Samui und Bangkok auf die Thais niederregnen lassen hätten in Deutschland schon ganz andere Scheisshausparolen auf die Titelseite der Bildzeitung gebracht. So gilt denn auch in Kambodscha: So wie man in den Wald hineinruft kommts auch wieder raus. Und noch ein Tip zum Ende; jeder der hier länger bleiben will und evtl. eine Familie mit einer Einheimischen gründen will sollte die Landessprache lernen und sich nicht über die „blöden Einheimischen“ aufregen die sowieso nix begreifen.

  3. Schon unglaublich wieviel Blödsinn man in einem einzigen Post „rüberbringen“ kann!
    40 Jahre geistige Umnachtung reichen nun mal nicht aus um die Situation Vorort auch nur annähernd erfassen zu können!

    Prost „@barang at dang pim pum!“

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