Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Vierjähriges Mädchen in Sihanoukville geköpft

Vor ein paar Tagen ist in Sihanoukville ein grausiges Verbrechen geschehen, einem vierjährigen Mädchen hat man den Kopf abgeschlagen.

Das kleine Mädchen soll wie immer vor dem Elternhaus in einer Strasse am grossen Markt gespielt haben. Mit Stolz trug sie ihre neuen, goldenen Ohrringe, die ihre Eltern ihr zuvor gekauft hatten. Plötzlich war das Mädchen verschwunden! Die Eltern alarmierten die Polizei, die sofort begann nach dem Mädchen zu suchen. Die Suche blieb leider erfolglos bis man am nächsten Tag ihren abgetrennten Kopf und ihren Körper in Plastiktüten verpackt, in einer öffentlichen Mülltonne gefunden hat.

Die örtliche Polizei geht davon aus, das die Täter es auf die goldenen Ohrringe des Mädchens abgesehen haben.  😯

Anmerkung: Don Kong haftet nicht für die Richtigkeit der Angaben. Alle Informationen stammen von Eingeborenen, die in Kontakt mit der Polizei stehen. Meine Recherchen dazu im Internet waren Ergebnislos.

Posted in Kriminalität.

7 Comments

  1. Diese Geschichte beweisst was fuer ein gefaehrliches Dreckloch Sihanoukville wirklich ist. Da helfen alle „oh, wie ist es hier am strand und so, so schoen“ bekundungen nicht, die viele ahnungslose touristen (3 tage max aufenthalt hier) und frustrierte gastwirte denen die Qualitaetskunden fehlen um ueber die Runden zu kommen nichts. In den letzten 8 Jahren ist Sihanoukville in den Sturzflug uebergegangen. Ausser den vielen Neubauten und den Fortschrittsbekundungezum Trn otz hat sich an der Infrastruktur aufgrund abgeriegelter Straende, mehrerer Resortprojekte etc nichts geaendert. Die Korruption der Staatsangehoerigen geht genauso durch die Decke wie das wahrscheinlich verbriefte Recht der Kambodschaner jeden „Barang“ zu bestehlen oder bei ihm einzubrechen oder ihn mittels Trick durch die Polizei zur Bussgeldzahlung fuer was auch immer zur Ader zu lassen. Da ist Kampot mit seiner Flusspromenade und den alten im franz. Kolonialstil ja noch attraktiver als dieses Dreckskaff. Viele die ich kenne haben bereits nach dem ersten Besuch verkuendigt nie mehr wiederzukommen. Zu dem was hierbleibt (barangs) koennt ihr ja sicher selber euer Urteil faellen.

  2. Bei dem grausamen Verbrechen handelt es sich um ein Sexualverbrechen, das Mädchen wurde vergewaltigt und ermordet. Anmerkung zum vorhergehenden Kommentar hoffentlich nicht von einem Barrang begangen wäre auch möglich bei einigen Ausländern die sich hier in Kambodscha aufführen wie die letzten Menschen.

  3. Lieber gast,
    selbstverständlich ist Sihanoukville, wie jeder andere Urlaubsort auf dieser Welt auch, reine Geschmackssache. Wenn du aber meinst, das Sihanoukville ein „gefährliches Drecksloch“ ist hast du offenbar noch nicht so viel gesehen von der Welt. Mancher Auswanderer der in einer südamerikanischen Stadt lebt würde sich hier wahrscheinlich so sicher wie in einem Tresor vorkommen. Man muss aber garnicht so weit gehen und nur mal ins benachbarte Königreich schauen, wo die Kriminalität gegen Ausländer um ein vielfaches höher ist.

    Bei deinem Kommentar fällt mir unweigerlich ein Deutscher ein der vor kurzem hier noch lebte. Der wurde ständig von seinen Angestellten beklaut und dann auch noch in seinem Haus überfallen. Man sagt hier, er hatte Anpassungsprobleme, er soll seine Angestellten angeschrien und sie schlecht behandelt haben. Bevor er dann von hier Verschwunden ist, hat er noch versucht seine Landsleute bei einem Motorradkauf zu betrügen. Als die dann zur Polizei gegangen sind ist raus gekommen, das der Gute dort schon eine ziemlich dicke Akte zu liegen hatte.

    Vielleicht kennst du den ja auch 😉

  4. lieber don kong, mit dem weggezogenen bin ich nicht identisch. Beklaut worden bin ich auch noch nie in Kambodscha. Ich weiss wie ich mich hier verhalten muss um nicht in die vielzaehligen Fallen zu tappen. Und Du ja offensichtlich auch !! Deine Verkehrs Ausweichsmanoever und Firmen Verhinderungstaktik fuer Zahlungen an die Mafia sprechen ja fuer sich. Mit den Khmer Nachbarn etc. bin ich immer bestens ausgekommen, wie auch in Thailand. Es gilt halt, wie man rausruft kommt es auch wieder zurueck. Leider ist das in den vergangenen Jahren aber immer schwieriger geworden. Vielleicht nicht fuer dich der den ganzen Tag in seiner Wohnung, Buero oder Firma sitzt. Die Trickserei, mit der auf jegliche erdenklich Art versucht wird den Auslaender ueber den Tisch zu ziehen trifft nicht nur die Saufkoepfe, Drogenjunkies, sondern leider auch viele die hier einfach mal Urlaub machen wollen. Viele der hier lebenden Expats gehen schon lange nicht mehr an den Strand. Und dafuer gibts gute Gruende. Wehe du hast hier eine Situation, sei es Verkehrsunfall oder aehnliches, dann hast du besser einen guten Freund bei der Polizei oder einen hochrangigen Armee Chef zur Seite, sonst blutest Du unweigerlich. Die Gier hier ist in den vergangenen Jahren von schlimm auf unertraeglich gesprungen. Hast Du das noch nicht bemerkt ? Es gibt genuegend Barangs hier die der Harmonie mit den Khmer mehr als abtraeglich sind, von daher verstehe ich manche die uns einfach nur hassen. Hinzu kommt die Ueberheblichkeit und Arroganz derer die hier auf „Mission“ unterwegs sind. Wenn ich an die denke wird mir uebel. Die Stadt koennte seit mind. 10 Jahren boomen, wenn da nicht die Bremsen wie Landspekulation und die Trickserei der Mafia Bosse waeren. Aber sonst ist es ja hier ganz schoen !

  5. @Gast
    Ich habe mir die Freiheit genommen und deinen Kommentar zum richtigen Beitrag verschoben. Du hattest ihn unter meinem letzten Beitrag über das Arbeitsministerium eingetragen.

    In diesem Fall kann ich dich gut verstehen. Bei mir versuchen sie es manchmal beim Geld rausgeben nachdem ich irgend etwas bezahlt habe. Da wird dann der $/Riel Wechselkurs schnell zu Gunsten des Verkäufers angepasst. Der Typ an der Tankstelle, der das immer wieder mit mir versucht hatte scheint seinen Job verloren zu haben und die Eingeborene neulich im Restaurant hat es sogar geschafft von mir ein unfreiwilliges Trinkgeld zu ergaunern weil ich nicht aufgepasst habe. Der oberste Häuptling unserer Gastgeber soll einmal in einem Interview oder in einer Rede gesagt haben: „Wir sind ein betrügerisches, räuberisches Bauernvolk“. Ob er das nun wirklich gesagt hat wiess ich nicht aber ich habe mir diesen Satz trotzdem gemerkt. Ich denke einfach, das es hier in der Natur der Menschen liegt, das sie immer wieder versuchen werden sich einen kleinen Vorteil zu ergaunern. Untereinander machen sie es ja genauso wie mit den Ausländern, wenn man die Geschichten unserer Mitarbeiter so hört kann man nur mit dem Kopf schütteln. Die Kambodschaner sind nebenbei gesagt in dieser Eigenschaft keinesfalls das einzigste Volk aber sie turnen offensichtlich an der Spitze mit.

    Meine persönlichen Erfahrungen sind jedoch, das ich bei weitem mehr ehrliche Kambodschaner kennengelernt habe als unehrliche. Über eine kleine Lüge hier und da sehe ich natürlich hinweg, die liegt den meisten Südostasiaten sowieso im Blut.

  6. Vor ca. 4 Wochen bin ich vor der deutschen Botschaft in PP mit einer jungen deutschen Frau ins Gespräch gekommen, die einige Tage zuvor in Sihanoukville am hellichten Tag Opfer eines Überfalls wurde. Folgendes war geschehen: Sie wartete in der Nähe eines Restaurants in Strandnähe auf eine Freundin, mit der sie sich zum Essen verabredet hatte. Sie hatte sich auf eine Mauer gesetzt und las in einem Buch, ihre Handtasche lag neben ihr. Plötzlich erhielt sie einen Schlag auf den Kopf und wurde ohnmächtig. Als sie nach einigen Minuten das Bewußtsein wiedererlangte – immer noch allein – waren Gesicht und Oberkörper blutveschmiert, sie fühlte eine klaffende und stark blutende Kopfwunde am Hinterkopf, ihre Handtasche mit „allem“, also neben Geld, Kreditkarten, Mobiltelefon und vor allem Pass, waren geklaut. Sie lief zum Restaurant, der Wirt rief die Polizei und die brachte sie in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Statt die Wunde nun als Notfall zu versorgen, forderte man zunächst 20 $ von ihr. Das war ihr jedoch nicht möglich, da ihre gesamte Barschaft entwendet worden war. Daraufhin – und das empfinde ich genauso skandalös wie die Umstände des Diebstahls – lehnte man die Erstversorgung der Wunde ab, obwohl diese immer noch stark blutete. Die inzwischen eingetroffene Freundin sorgte endlich dafür, dass sie chirurgisch versorgt wurde – mit dem entsprechenden „Vorschuß“, und bezahlte ihr das Busticket nach PP, um bei der Deutschen Botschaft einen provisorischen Paß und weitere Hilfe zu beantragen.

  7. Solche Horrormeldungen gab es leide schon öfters, manchmal sogar mit tödlichem Ausgang. Fakt ist aber auch dass Touristen oft völlig unbeschwert ihre oft wertvollen Sachen wie eben Taschen und Telefone, ja sogar Computer oft am Strand rumliegen lassen, wo sie ja oft genug geklaut werden. Ich selbst habe einem solchen dreisten Diebstahl am Victory Beach beigewohnt wo sich ein Khmer immer näher an eine illustre Altherren Runde rangerobbt hat bis er schliesslich fast direkt neben einem behinderten Mann sass, der sein Portemonnaie in einem Handtuch eingewickelt als Kopfkissen neben sich hatte. Noch während unseres Gesprächs giff der Khmer blitzschnell zu und ich konnte nur die Geldbörse in seiner Hand sehen und schrie laut „Jau“ was soviel wie Dieb in Khmer heisst. Daraufhin liess der Dieb die Geldbörse fallen und machte sich ohne grosse Eile auf die Flucht. Eine Polizei war weit und breit nicht zu sehen.

    Was diese Kultur der Klauerei, in o.g. Fall sogar mit Gewalteinwirkung erst möglich macht ignorieren die meisten Touristen: Die riesige Schlucht zwischen denen die haben und denen die nichts haben aber dauernd mit Werbung was man haben muss zugedröhnt werden. Diese Situation wird in Zukunft eher zu als abnehmen. In Phnom Penh ist der Ton in dieser Richtung ebenfalls rauher geworden. Dort fallen aber vor allem die Kinder der Wohlhabenden Elite aus dem Ruder.

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