Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Gastronomie in Kambodscha – Das Kneipen Sterben in Sihanoukville

Geschlossen Schild

Aufmerksame Beobachter der Kambodscha Expats Szene haben es  bereits bemerkt, in Sihanoukville haben eine ganze Reihe von gastronomischen Einrichtungen ihren Geschäftsbetrieb eingestellt. Betroffen sind die „Gelati Max“ Eisdiele, der „Ballermann 6“, die „Cheap Charly“ Bar, das „Olé“ Restaurant und das „Oasis“ Hotel und Restaurant. Da all diese Geschäfte von deutschsprachigen Kambodscha Auswanderern betrieben wurden, stellt man sich als unbeteiligter Beobachter die Frage, was ist los mit unseren Gastronomen? Eine pauschale Antwort lässt sich darauf aber sicherlich nicht geben. Vielleicht hatten einige ja keine Lust mehr, haben eventuell in der Vergangenheit genug Geld verdient. Es könnten aber auch Mietverträge ausgelaufen sein, die nicht verlängert wurden. Oder, es ist ganz einfach die Kundschaft ausgeblieben.

In der Tat soll die Hauptsaison 2011/2012 in Sihanoukville bisher nicht berauschend verlaufen sein. Da ist es nicht verwunderlich, das speziell neue Geschäfte, deren Konzepte vielleicht nicht ganz so gut durchdacht waren, zuerst in die Knie gehen. Grundsätzlich gilt, wer in Kambodscha oder sonst wo in der Tourismus Branche sein Geld verdienen will, muss auch mal auf eine schlechte Hauptsaison vorbereitet sein.

Posted in Sihanoukville.

8 Comments

  1. Hallo Don Kong! Nach längerer Zeit mal wieder ein Beitrag von Dir – habe schon mit Spannung darauf gewartet 🙂
    Das „Beizen-Sterben“ greift nicht nur in Kambodscha um sich. Auch hier in der Schweiz macht so mancher Wirt nach vielen Jahren seinen Betrieb dicht… Auch wenn es viele Leute nicht wahrhaben wollen oder noch immer verdrängen, die weltweite Krise fordert ihren Tribut 🙁 Da müssen Preis und Leistung schon übereinstimmen, sonst bleiben die Gäste vermehrt aus.
    Grüsse aus Helvetien bei gerade mal 15 lauen Graden

  2. Naja das *Kneipensterben*ist überall!Es gibt viele Gründe warum eine lange Zeit gutgelaufene Kneipe nach Jahren schliesst,u.a.liegt es in Deutschland auch daran das die Preise für die Getränke (Bier,Spirituosen etc.)von den Brauereien und Grosshändlern dermassen in Höhe geschossen sind das es einem Wirt immer schwerer fällt günstige Preise anzubieten um zu *überleben*,zu mal es gerade in Deutschland immer mehr zur Mode geworden ist im Einzelhandel(Lidl,Aldi und Co.)billigen Alkohol zu kaufen und auf der Strasse zu trinken:(Grundsätzlich kommt auch ein alter Gastronomenspruch zur Geltung*Kneipe ist Knast* und das weltweit!!!Und noch ein Kompliment an Don Kong ,Du hast hier eine super Seite geschaffen,die ehrlich und realistisch ist!!!Vielen dank und weiter so Lg der Ralf

  3. Die Cheap Charly-Bar hat geöffnet, zumindest war es gestern noch der Fall 😉
    Massiver Kundschaftsandrang ist auch dort nicht zu verzeichnen, aber offen ists halt …

  4. @Bierprolet
    Dann wird der Betreiber seine Pläne wohl geändert haben, mein letztes Gespräch mit ihm liegt ein paar Monde zurück. Würde mich sehr freuen wenn er durchhält.

  5. Mal was anderes, alle sprechen vom „Kneipensterben“ – Hier sollte man allerdings berücksichtigen daß Ballermann und Gelati jeweils vom selben Betreiber/Betreiberkonsortium eröffnet wurden.

    Nachdem ich eine gefühlte Ewigkeite nicht mehr beim Schnitzelwirtin „Christian“ (Golden Lion Traffic Circle, gegenüber vom Fortuna Casino) gewesen bin war ich in letzter Zeit etwas öfter vor Ort. Der Laden war stets gut gefüllt und auch das Essen war ok.

    Nebenbei: Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren als ob beim Schreiben (Don Kong, Du bist nicht gemeint!) in div. Foren die Leute sich lieber genüsslich über das Scheitern anderer (Barbetreiber) auslassen als den Fokus auf die erfolgreichen und beständigen (Barbetreiber) zu richten.

    😉

  6. Hallo Don Kong, hat mich sehr gefreut daß Du meinen Vorschlag für einen Beitrag zum Thema Wirtesterben wahrnahmst. Ich hoffe aber dennoch wenn ich nächste Saison komme wieder einige gute Lokale od. Bars neu eröffnet haben. Schöne Grüsse aus Österreich.

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