Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Beim Italiener jetzt sicher wie in Abrahams Schoß

Die Wunden meiner missglückten Verfolgungsjagd heilen langsam wieder ab, das Wetter in Kambodscha ist schön und alles wuselt seinen normalen Gang. Meine Mutter hat den Schock über dem Handtaschendiebstahl gut weg gesteckt und abgehakt aber hoffentlich auch was gelernt dabei. Ich jedenfalls habe gelernt, das wenn so etwas mal wieder vorkommen sollte, einfach sitzen zu bleiben. Habe ja gesehen was passieren kann, bin ich denn blöd und haue mir nochmal das Knie und die Arme auf. Bin froh, das nicht noch mehr passiert ist.

Meine kleinen, kambodschanischen Freunde im Fitness Studio haben vielleicht Augen gemacht als der große (groß aus ihrer Perspektive), kräftige Ausländer eintrat und an etlichen Stellen mit weissen Verbänden und Pads bedeckt war (… ist er jetzt die Mumie? …). Sie haben noch mehr gestaunt als der Ausländer dann, trotz seiner Ledierungen, das volle Programm durchgezogen hat. Das ganze Verbandszeug, was mir meine besorgte Frau umgewickelt hatte, hing nachher nur noch durchgeschwitzt und schlaff am Körper runter. Und nein, es ist während des Trainings kein Blut aus den Wunden gespritzt 😆

Wir waren inzwischen auch schon wieder beim Italiener essen gewesen und haben nicht schlecht gestaunt. Der Wirt hatte diesmal tatsächlich 2 Polizisten, die offensichtlich für eine Pizza eine Sonderschicht eingelegt haben, vor dem Eingang des Restaurants postiert. So sicher haben wir hier noch nie italienisch gegessen.

Posted in Sihanoukville.

One Comment

  1. Hallo Don Kong
    Da fühlt man sich doch gleich wie ein VIP 🙂
    Sage noch einer, die örtlichen Ornungshüter seien nicht flexibel 😉

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