Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Man muss kein Mann sein um in Sihanouk Ville leben zu können

Wer sich von zuhause aus über Kambodscha als Auswanderungsland informiert bekommt schnell den Eindruck, das die hier lebenden Weißen fast alle männlich sind. Von den vielen weißen Frauen die hier in Kambodscha leben und auch arbeiten scheint weniger bekannt zu sein. Dabei gibt es haufenweise weißen Ehefrauen die mit ihren Männern hier leben und auch alleinstehende Frauen mit und ohne Kind.

Sie betreiben zum Beispiel ein Hotel oder ein Guesthouse, eröffnen eine Tanzschule oder einen Silberschmuck Laden, manche vermitteln Immobilien und wieder andere beziehen Einkünfte aus ihren Heimatländern. Nicht wenige weiße Frauen in Kambodscha arbeiten auch in sozialen Hilfsprojekten oder sind sogar Mitarbeiterinnen irgendeiner Botschaft.

Die in den letzten Jahren stark zugenommene Zuwanderung von weißen Frauen beschränkt sich natürlich nicht nur auf Damen aus dem deutschsprachigen Raum. Hier bei uns in Sihanoukville leben zum Beispiel auch Frauen aus Australien, aus den U.S.A., aus Frankreich, Russland, der Ukraine sowie Skandinavien und das sind nur die westlichen Ausländerinnen. Daneben gibt es noch Frauen aus Korea, Japan, Thailand, Indien und den Philippinen. Wahrscheinlich sind es noch viel mehr aber diese Information hat wohl nur die kambodschanische Einwanderungsbehörde.

Posted in Auswandern.

11 Comments

  1. Ich war selbst 4 Jahre mit einer internationalen Organistion in Cambodia.
    Meine Beobachtungen; es sind nur Frauen aus Übersee da, die überwiegend einer Beschäftigung in einer Hilfsorganisation nachgehen. Nur sehr, sehr wenige Frauen sind Geschäftsleute. Bei den Männern ist es so, dass ein Großteil auch bei Organisationen tätig ist und dann gibt es noch die Gruppe, die es sich nur gutgehen läßt und sich das nehmen, was sie in Old Germany nie bekommen könnten, auch nicht für Geld.

  2. @Wolfgang
    Tja Wolfgang die Zeiten ändern sich, wie alt sind denn deine Beobachtungen? Hier in Sihanoukville ist die Situation heute genauso wie ich sie in meinem Beitrag beschrieben habe. Komm her und überzeuge dich selber!

  3. lieber don kong!
    ich gebe wolfgang recht.du solltest deine augen auf machen wenn du durch die stadt gehst.

  4. @Michael
    … aber das tue ich ja lieber Michael. Ich denke einfach es hängt davon ab wo man sich rumtreibt. Es gibt Orte in der Stadt da wirst du keine hier lebenden weissen Frauen antreffen.

    Selbstverständlich sind die Männer unter den Kambodscha Auswanderern dominierend aber es ist Fakt, das in den letzten 5 Jahren die Anzahl an weissen Frauen, die sich hier niedergelassen haben, deutlich angestiegen ist. Du darfst mir glauben, das es in der Zukunft auch noch mehr werden, einige davon kenne ich persönlich. 😉

  5. Hallo Don Kong!
    Ich finde, diese Entwicklung ist doch sehr positiv 🙂
    Die Auswahl an möglichen Partnerinnen vergrössert sich dadurch merklich und es muss ja nicht für jedermann unbedingt eine Asiatin sein. Bin schon sehr gespannt, was sich tut vor Ort!

  6. Hallo Dong Kong,
    zugegeben, ich habe meine 4 Jahre von 2004 bis 2008 überwiegend in Phnom Penh verbracht. Ich kann also nur aus PP berichten, in Sihanoukville war ich natürlich nur zu Tagungen und an freien Wochenenden.
    In meiner Organisation haben sehr viele studierte Frauen gearbeitet, einhellige Meinung, die Zusammenarbeit mit den Frauen in Cambodia ist sehr gut, mit Männern kann man es vergessen. Du weißt warum, halt dieses fürchterliche Machogehabe. Ich war anschließend noch öfter in Cambodia. Habe dort 3 Waisenkinder aus dem Heim geholt und kümmere mich um sie, abwechselnd in Old Germany und Cambodia. Nun wieder zum Thema, Frauen scheuen Phnom Penh, weil sie dort nur selten einen Fuß auf die Erde bekommen. Unter Männern ist das etwas anderes, da wird „großzügig“ verhandelt und anschließend alles im Biergarten groß befeiert, du weißt was ich meine.
    Sich für lange Zeit in Phnom Penh als Frau nieder zu lassen bietet keine Perspektive, speziell dann, wenn „frau“ alleinstehend ist. Aber das weißt du auch.
    Frauen suchen Cambodia nicht so häufig als Standort auf um etwas zu installieren. Grund: Cambodia hat halt seinen Ruf weg und das nicht so Unrecht. Man/frau schaue sich nur die Abflughalle in Frankfurt an, da kann einem regelrecht schlecht werden, wenn sich dort die Herren ungeniert unterhalten.
    eines möchte ich allerdings nicht vergessen, schön, dass du diese Seite machst, macht Arbeit und lohnt sich reinzusehen.
    viele Grüße Wolfgang

  7. @K.F.
    Bei uns gegenüber wohnt z. B. eine alleinstehende, recht attraktive Russin mit ihrer kleinen Tochter. Sie soll sogar etwas Deutsch sprechen. 😀

  8. Deine Beobachtung kann ich nur bestatigen. Inzwischen fotografiere ich auch keine Einheimischen mehr, sondern Touristen und Hilfsgesindel. Die weissen Frauen (Russen ausgenommen), die aus dem Westen kommen sind oft noch viel Problembeladener als ihre maennlichen Genossen. Vor der deutschen Botschaft habe ich vergangene Woche eine „Klassikerin“ angetroffen. Um die 60,verhaermt,mit Notebook und Dokumenten Sammlung unterm Arm stand sie in der Warteschlange. Ich konnte nicht anders und musste sie fragen was sie in Kambodscha macht. Ja, sie wolle fuer eine Hilfsorganisation arbeiten da sie in Deutschland langeweile schiebt. Als ich dann nachgebohrt habe welche Qualifikationen sie denn vorweisen koenne wollte sie ploetzlich Englisch Lehrerin machen. Noch tiefer gebohrt kam dann die „gute Christin“ aus ihr raus. Von dieser Art habe ich in den 10 Jahren hier jede Menge Frauen getroffen. GRAUSAM !!! Die bringen ihre Probleme mit hierher und stecken die Einheimischen damit an. Die juengeren brillieren oft mit Tatoos, Vollsuff am Ocheteal Beach und Ruecksichtslosigkeit gegen Jedermann/Frau. Die wenigsten scheinen mir „Kambodscha tauglich“ zu sein.

    Ein Beispiel missionierender Banden :http://www.chiangmaicitynews.com/news.php?id=1068

  9. Hätte dazu eine Frage: Ich, zum attraktiven Geschlecht zählend (: bin gelernte Sozialpädagogin und schon längere Zeit in der Ausbildung von Betreuer/innen tätig. Ich kenne Institutionen die in Thailand mit der Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen aus Europa eine wertvolle und kompetente Arbeit leisten.
    Frage:Kann man ein solches Projekt auch in Kambodscha auf Grund der Einwanderungspolitik und der allg. Gesetze realisieren?
    Grüsse Sonja

  10. @Sonja: Kannst Du bitte zu Hause bleiben denn von Deiner Art wimmelt es hier nur so. (Die Klassikerin ist die krusselhaarige mitdreissigerin mit liebendenguete Blick, Walla Walla Rock, ungeschminkt und mit lila Stoffbeutel sowie Wasserflasche unterwegs.

    Um mit Demenzkranken ein Geschaeft zu machen empfehle ich Dir doch gleich nach Indien zu gehen. Da halten die armen Geister nicht so lange durch und das Leiden hat schnell ein Ende.

    Obwohl mir die meisten Barang hier auch Dement vorkommen ist es doch viel leichter sie taeglich mit der notwendigen Portion an Angkor Bier zu versorgen. Damit scheinen sie sich wie zu Hause zu fuehlen. Leider gibt’s das noch nicht auf Krankenschein.

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