Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Ein unerschrockener Selbstversuch mit Khmer Medizin

Traditionelle Khmer Medizin

Das was da wie zusammengefegter Waldboden aussieht ist in Wirklichkeit Khmer Medizin von einem kambodschanischen Naturheiler. Blätter, Holzstücke, Äste, Baumrinde, Gräser, Farne, Kräuter und Dinge die ich noch nie gesehen habe, zusammengestellt von fachkundiger Hand, in einer gelben Plastiktüte, für 20 $. Ich bin nicht krank habe mir aber trotzdem eine Tüte Khmer Naturmedizin gekauft weil ich neugierig war. Nach Aussagen der Eingeborenen soll diese exotische Zusammenstellung nicht nur die verschiedensten Leiden heilen sondern auch dem gesundheitlichen Wohlbefinden vorbeugen.

Meine liebe Frau hat nun davon eine gute Hand voll in einem großen Kochtopf mit Wasser eine Stunde gekocht, bis das Wasser eine dunkelbraune Farbe angenommen und sich in unserer Wohnung ein ungewohnter aber auf keinen Fall unangenehmer Geruch ausgebreitet hat.  Die Waldmischung hat ihre Wirkstoffe, durch das Kochen, an das Wasser abgegeben welches nun sowohl heiß wie auch kalt getrunken werden kann. Der Geschmack ist schwer in Worte zu fassen, es ist leicht bitter, schmeckt irgendwie nach Medizin aber ohne den Natureffekt zu verlieren.

Wie empfohlen werde ich das Gebräu jetzt mal ein paar Tage lang, mehrmals am Tag in kleinen Dosen zu mir nehmen und einfach sehen was passiert. Wenn es auf dem „Leben in Kambodscha“ Blog zukünftig keine neuen Beiträge mehr geben sollte dann ahmt diesen Versuch auf keinen Fall nach. Laughing

Posted in Kambodscha.

11 Comments

  1. Ich glaube das Zeug muss man rauchen aber das tust Du ja nicht 😉 … Meine Nichte hat das Zeug gegen Typhus bekommen aber am 3ten Tag hab ich sie zu uns geholt und mit Antibiotika vollgepumpt. 2 Tage spaeter war sie wieder ok.

  2. Wie immer, sehr spannend 🙂
    Ich bin mal gespannt wie sich dieser Selbstversuch entwickeln wird. Gruß aus SR

  3. Hallo Don Kong – ist da noch jemand??… 🙂
    Ich kann mir gut vorstellen, dass diese „Wundermischung“ positive Kräfte entfaltet. Wird wohl im Prinzip ein Tee sein – und wir wissen ja auch nicht genau, was da so alles im Beutel ist… Viel Erfolg und bleibe gesund!
    P.S. Ich habe eine hartnäckige Virus-Infektion, die mich seit über 3 Wochen fest im Griff hat; da wäre ein Versuch mit Deinem „Zaubertrank“ vielleicht genau richtig 😉

  4. Hier in Taiwan als „Chinesische Traditionelle Medizin“ so ähnlich, allerdings nicht so frisch aus dem Wald gepflückt, sondern schon durchgedreht oder etwas geschnetzelt im Glas und die „Apothekerin“ kombiniert es dann zusammen. Nachteil in Taiwan: Manches ist in der VR-China billig und mit Schwermetalldünger angebaut und toxisch, deshalb gehe ich hier nicht ran. Es sei denn meine Frau zwingt mich mit Waffen 😉
    Bei Euch sieht es aber nach echtem Waldboden aus, das ist vermutlich gesünder. Teu teu teu!

  5. @K.F.
    … also ich lebe noch. Habe gestern über den Tag verteilt immer mal wieder einen Schluck von dem braunen Zeug genommen und kann schon nach so kurzer Zeit sagen, das es definitv den Appetit anregt.

  6. @Ludigel
    Ich gehe davon aus, das das hier naturbelassen ist. Aber 100% garantieren kann man das in Asien natürlich nie, wie du ja weisst.

    Bisher jedenfalls keine negativen Nebenwirkungen.

  7. „kann schon nach so kurzer Zeit sagen, das es definitv den Appetit anregt.“
    Hunger?
    oder
    Durst?

  8. Es gibt auch die Variante für Kinderlose. Wäre auch als Lifestyledroge im Westen vermarktbar. Irritierend das arme getrocknete ganze Seepferdchen drin. Aber was soll’s…

  9. Schade das es „nur“ hungrig macht, sonst hätte ich auch mal ein Kilo davon mitgenommen.

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