Hindu Tempel in Sambor Prei Kuk

Individuelle Kambodscha Rundreise Teil 3

Auf der dritten und letzten Etappe der Kambodscha Rundreise wird es so richtig schön historisch. Meine beiden Bekannten fuhren von Kampong Thom Stadt nach ‚Sambor Prei Kuk‘, einem alten Hindutempelkomplex, und weiter nach Siem Reap, dem Ziel ihrer Kambodscha Rundreise. Dort haben sie natürlich Angkor Wat und einige andere Tempel besucht bevor sie sich wieder auf den Heimweg, von Siem Reap über Phnom Penh, nach Sihanoukville machten.

Die letzten Stationen der Kambodscha Rundreise

Hindu Tempel in Sambor Prei Kuk

Hinduistischer Tempel

5. Tag von Kampong Thom nach Siem Reap – Ihr Weg führte sie von Kampong Thom Stadt etwa 20 km in Richtung Preah Vihear und dann nach rechts ab in den Dschungel. Nach ca. 10 km erreichten sie die alte Tempelstadt ‚Isanapura‘ oder Sambor Prei Kuk, wie sie heute genannt wird. Es handelt sich dabei um eine Hindutempelanlage aus dem 7. Jahrhundert n. Ch., erbaut von Herrscher Isanavarman I.. Isanapura war die Hauptstadt des Chenla-Reiches und die erste Tempelstadt Asiens, lange bevor Angkor Wat erbaut wurde. Da dort aber zur Zeit Restaurationsarbeiten im Gange sind, ist die Anlage für die Öffentlichkeit gesperrt. Nur durch gute Beziehungen zum Projektleiter war es meinen Bekannten möglich trotzdem eine Besichtigungstour zu machen.

Steinbrücke aus dem alten Khmer-Reich

800 Jahre alte Steinbrücke

Ordentlich mit Historie aufgetankt sind sie danach mit dem Taxi weiter über Stoung und dem Dorf Kampong Kdei nach Siem Reap gefahren. Bei Kampong Kdei gibt es eine ca. 800 Jahre alte Steinbrücke mit dem Namen ‚Spean Praptos‘, die nur noch für Motorräder freigegeben ist. Diese Steinbrücke ist die größte, noch erhaltene, Brücke aus dem alten Khmer-Reich. Dann endlich in Siem Reap angekommen haben die Beiden ihre Zimmer im Popular Guesthouse bezogen, welches sehr zentral in der Innenstadt liegt. Wie schon auf der gesamten Kambodscha Rundreise haben sie wieder eine Unterkunft gewählt, wo ein sauberes Einzelzimmer mit Klimaanlage nur 15 $ kostet.

6. und 7. Tag in Siem Reap – Hier besuchten die Beiden erstmal ein paar Bekannte und schauten sich die Stadt an, bevor sie am zweiten Tag mit ihrem historischen Kulturprogramm weitermachten. Dafür mieteten sie sich für 10 $ ein Tuk Tuk, welches sie durch die Tempelanlagen von Angkor fuhr. Die Eintrittskarte für einen Tag hat 20 $ pro Person gekostet. Sie besichtigten den Tempel Prasat Kravan, das Srah Srang Wasserbecken, den mit Würgefeigen bewachsene Tempel Ta Prom, die Terrasse der Elefanten und die Tempel Angkor Thom und Angkor Wat.

8. bis 10. Tag von Siem Reap über Phnom Penh nach Sihanoukville – Es war geplant gewesen die Strecke von Siem Reap nach Phnom Penh mit dem Boot zurückzulegen aber der Bootsverkehr war leider zu dieser Zeit eingestellt gewesen. Also machten sich die beiden Reisenden am achten Tag ihrer zehntägigen Kambodscha Rundreise wieder per Taxi auf den Weg zurück in die Hauptstadt. In Phnom Penh nahmen sie diesesmal Zimmer im ‚Golden Star Apartment‘, in der Straße 278 nahe dem ‚Wat Lanka‘. Wie gehabt, 15 $ die Nacht für ein Einzelzimmer mit Klimaanlage. Nach zwei Nächten in Phnom Penh fuhren sie wieder zurück nach Sihanoukville, dem Ausgangsort ihrer Kambodscha Rundreise. Und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie dort noch heute.

Eindrücke aus der Provinz

Streckenlängen der einzelnen Reiseetappen

Sihanoukville – Kampot inkl. Bokor Hill und Wasserfälle150 km
Kampot – Kep25 km
Kep – “Sothy’s Pepper Farm”25 km
Pfefferfarm – Phnom Penh150 km
Phnom Penh – Skun – Phnom Santuk – Kampong Thom190 km
Kampong Thom Stadt – Sambor Prei Kuk30 km
Kampong Thom Stadt – Siem Reap150 km
Siem Reap – Phnom Penh325 km
Phnom Penh – Sihanoukville230 km
Alle Kilometerangaben sind Zirkaangaben

Alle Strecken wurden mit dem Taxi zurückgelegt, was für die gesamte zehntägige Rundreise 350 $ gekostet hat.

Dieser Kambodscha Reisebericht ist in freundlicher Zusammenarbeit mit dem “The Bavarian” Gasthaus und deutsches Restaurant, in Sihanoukville, entstanden.

Posted in Kambodscha Reisen.

2 Comments

  1. Das ist ja lustig: 1.398 Jahre lang kümmern sich deutsche Medien nicht um Sambor Prei Kuk – und plötzlich berichten Don Kong und der ‚Spiegel‘ fast gleichzeitig! 🙂

  2. Das war ja eine sehr interessante und abwechslungsreiche Reise. Vielen Dank, dass wir daran teilnehmen durften! 🙂

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