Ernesto mit Herby

Kambodscha Expat Ernesto verstorben

Ernesto mit Herby

Ernesto und Herby bei einem Bier

Viele Expats und Langzeittouristen in Sihanoukville haben den Schweizer Ernesto gekannt: Manche als Musiker in spontanen Blues Jam-Sessions, manche als den Pächter und Vermieter des Appartementhauses ‚Gartensiedlung 333 Street‘. Egal in welcher Eigenschaft man mit ihm zu tun hatte: Er war immer freundlich und hilfsbereit, ein lebenslustiger Mensch, der Kambodscha und seine Menschen liebte und achtete.

Kurz: Ernesto war eine Bereicherung für die hiesige deutschsprachige Community!

Im Frühjahr 2012 erlitt er hier in Sihanoukville einen Schlaganfall und musste unter dramatischen Umständen in die Schweiz ausgeflogen werden. Ein deutscher Freund hat ihn im August 2012 in seiner dortigen Reha bei Zürich besucht. Ernesto hatte sich bis dato bereits gut erholt und war voller Pläne und Ideen, was man in Kambodscha in der Saison 2013 noch alles gemeinsam unternehmen könnte. Es wurden bereits mögliche Abflugtermine in die kambodschanische Wahlheimat erörtert.

Daraus wurde leider nichts mehr. Heute, am 12.02.2014 traf die Todesnachricht aus Zürich in Sihanoukville ein.

Posted in Sihanoukville.

13 Comments

  1. Herzlichen Dank für den Nachruf, Don Kong! Das Foto ist übrigens in der Schweiz entstanden, als Ernesto nach seiner Reha voller Tatendrang war. Die Todesnachricht hat nicht nur mich tief erschüttert…

  2. Hallo Herbert,
    es ist immer schade, wenn man einen guten Freund
    verliert. Wir hoffen das es im Jahr 2014 nicht so
    weiter geht.
    Viele Grüße
    Manfred & Waltraud

  3. Traurig. Ernesto war immer O.K. und auch immer fuer ein Gespraech gut. Leider hat ihn die Killer Droge Nr. 1, Alkohol letztendlich den Garaus gemacht. Mann, was haette er aus seinem Leben noch machen koennen, wenn er nicht diesem Teufelszeug verfallen gewesen waere. Es ist inzwischen der 3. deutschsprachige und 2.Schweizer den ich in Sihanoukville auf diese Art und Weise habe gehen sehen. Fuer mich bedeutet sein Tod einen echten Verlust, denn ich konnte mich IMMER auf ihn verlassen. Lebwohl mein Freund !

  4. Wir trauern um Freunde, die wir verlieren, oder sie müssen um uns trauern. So ist das im Leben.
    Je älter wir werden, je häufiger werden wir die Erfahrung machen, dass Freunde vor uns gehen.
    Das Leben ist kurz, und einmal ist es vorbei. Das wissen wir alle.
    Lasst uns deshalb die Freundschaften pflegen, die uns verbleiben.
    Lasst uns die toten Freunde in guter Erinnerung behalten.
    Lasst uns jeden Tag, den wir gesund erleben, bewusst genießen.

  5. Ich hatte leider nur ein paar Mal die Möglichkeit mit Ihn zu sprechen aber ich muss sagen es war sehr angenehm was man im allgemeinen von den Expats nicht immer behaupten kann!!
    Und zu Peter
    Ja leider ist das ein großes Problem mit den Alkohol bei den Expats, aber wenn du in ganzen lieben Tag nichts zu tun hast was machst dann? über andere Expats schimpfen, sich uebers Gastland und die einheimischen beschweren wie blöd sie sind und saufen den ganzen liebe Tag lang!!!
    Und benutzt die traurige Gelegenheit an die anderen Expats zu denken die von uns gegangen sind wie Skypy und Urs
    RIP Ernesto
    Roland

  6. Dear Ernesto,

    You were a good man, with a nobel and proud hart and A GREAT musician who was in love with his cigarettes, beers and his „Fender Baby“.

    We had such good times together sitting outside, singing, making music and drinking beers……

    My dear friend, I owe you one!

    And I will always be gratefull in my heart, for all the things you gave me (including your 125 Bike and hundreds of beers and free sigs!) and of course for all the good times and conversations we had together.

    Ernesto, I know we will meet again on the other side, so „Bon voyage“ mein Lieber…..Go in Peace.

    Your next door neighbour for the last 4 years in Cambodia.

    Victor Burgers „The flying Dutchman“ from Amsterdam.

    Thanx, my friend for everything……

    „Today the world lost a good man with a nobel soul and a passion for music, tabacco, beer and Cambodian sun shine…“

  7. Alle Kommentare wie auch die vielen privaten e-mails sind authentisch. Alle Ernesto hierin zugeschriebenen Eigenschaften entsprechen den Tatsachen. Echt ist aber vor allem auch die Trauer um Ernesto – und diese empfinde ich als eine letzte hohe Auszeichnung für ihn…menschlich wertvoller als seine schweizer Auszeichnungen als Adliger, Chefkoch oder Profi-Musiker. Danke, Ernesto, für etliche gute Jahre und viele schöne gemeinsame Erlebnisse!

  8. Lieber Ernesto,
    Wo auch immer Du diese Zeilen liest, sei Dir bewusst dass wir Dich alle vermissen.
    Auch ich durfte waehrend ein paar Monaten Dein Untermieter sein im 333 und verbrachte schoene und abwechslungsreiche Momente, z.T. auch traurige als Deine Hunde verschwanden oder lustigere als wir auf der Terrasse Bier tranken und über unsere kalte Heimat herzogen.
    Ernesto, Danke für alles,
    Alain

  9. lieber ernesto
    mit dir hatte ich viel tolle und schoene stunden in pattaya erlebt.
    wir hatten es immer lustig und haben uns zusammen koestlich amusiert.
    unsere vielen gemeinsamen gespraeche sind mir in errinerung.
    wir hatten es immer sehr lustig und witzig.
    schade, bist du schon gegangen.
    in tiefer trauer
    martin

  10. Nachruf :
    Erschüttert hat mich die Nachricht vom Ableben Ernesto.
    Trotzdem denke ich mit freude an die schönen stunden die wir gemeinsam in Pattaya erlebt haben.
    Mein Beileid gilt den Angehörigen und denen die ihn vermissen.
    Ernesto in frieden soll er ruhen
    dieter

  11. Lieber Gaston, (Ernesto)
    In der Sekundarschule, vor 53 Jahren haben wir uns kennengelernt. Du warst meine Jugendliebe und wir blieben bis 1973 ein Paar. Du warst ein ein humorvoller, aufmerksamer, grosszügiger und hilfsbereiter Partner.
    Wir genossen gemeinsam diese unbeschwerten Jahre, haben viel zusammen erlebt und viel gelacht. Das Ende unserer Liebe war aber keineswegs das Ende unserer Beziehung. Wir blieben stets in regem Kontakt, hatten grosses Vertrauen zueinander und halfen uns in Krisenzeiten gegenseitig. Auch während deiner Asienzeit
    pflegten wir intensiven Email-Verkehr. Am 2. Mai 2012 hast du mir noch geschrieben, dass du am kommenden 3. Juli in die Schweiz fliegen wirst. Ich habe mich auf deinen Besuch gefreut. Doch es kam ganz anders als geplant. Deine Freunde in Kambodscha berichteten mir am 16. Mai von deiner Einlieferung ins Spital und deinem
    bedrohlichen Zustand. Mit vereinten Kräften und mit Überwindung unzähliger bürokratischer Hürden gelang es uns schliesslich zu erreichen, dass dich die Rettungs-Flugwacht am 30.06.2012 nach Zürich brachte. Nach wenigen Wochen Rehabilitation ging es dir so gut, Herby konnte sich bei seinem Besuch davon überzeugen. Aber dann, weiss der Himmel wieso, hast du es verpasst die neue Chance zu packen. Du fingst wieder an mit dem Konsum von all dem Teufelszeug das dich ruinierte. Wie oft bin ich dir in den Ohren gelegen um dich davon abzubringen? Leider erfolglos. „Mit 66 Jahren ist noch lange nicht Schluss…“, hat Udo Jürgens gesungen. Warum konntest du dich nicht daran halten?
    Übermorgen werde ich traurig an deinem Grab stehen und von dir Abschied nehmen. Danach werde ich lächeln bei der Erinnerung an schöne und turbulente Zeiten mit dir. Ich gönne dir die Erlösung und die Ruhe die du nun gefunden hast und sage Tschüss Gaston

    dein Ruthli

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