Neue Tuk Tuks in Phnom Penh

Neue Tuk Tuks in Phnom Penh

Neue Tuk Tuks in Phnom Penh

So sehen sie aus, die neuen
Tuk Tuks in Phnom Penh

Wer in Kambodschas Hauptstadt unterwegs ist mag sich vielleicht über diese komischen, eiförmigen Dinger wundern, die hier und da durch die Straßen fahren. Das sind Phnom Penhs neue Fiberglas Tuk-Tuks. Schon im November des letzten Jahres hatte ein Schweizer Expat, der in Phnom Penh einen Motorradverleih betreibt, diese neuen futuristisch geformten Tuk Tuks in die Stadt gebracht. Er sagt, die Tuk Tuks sind modern, passen zu 2014 und die Fahrgäste lieben sie. Das neue, auffällige Design ist dabei der wichtigste Unterschied zu den herkömmlichen Tuk Tuks, von denen mehr als 600.000 in Phnom Penh unterwegs sein sollen.

Der pfiffige Schweizer vermietet nun seine Tuk Tuks für 80 $ im Monat und für 30 $ wenn Werbung angebracht ist, an die lokalen Tuk Tuk Fahrer. Eine gute Idee, denn 1 $ Miete am Tag ist nicht viel für ein Tuk-Tuk in Phnom Penh und das neue Design erweckt auch mehr Aufmerksamkeit bei Straßenpassanten. Beeinflusst durch die chinesische Rikscha, kamen Tuk Tuks schon vor der Zeit der Roten Khmer nach Kambodscha. Um 1980 tauchten sie dann erneut auf, in Form von 5 Meter langen Anhängern, die 20 bis 30 Personen und deren Fracht befördern konnten. Diese langen Fahrzeuge verursachten aber Verkehrsstaus in den überfüllten Straßen von Phnom Penh und wurden daraufhin verboten.

Die Lösung kam dann mit den steigenden Touristenzahlen um das Jahr 2000, als Kambodschaner in Siem Reap eine moderne, kürzere, von einem Motorrad gezogene Rikscha bauten, die gepolsterte Sitzbänke hatte. Inspiriert wurden sie damals wohl von den Tuk Tuks in Thailand. Anfänglich wurden damit die Touristen nur durch Siem Reap und die Angkor Wat Tempelanlagen gefahren. Heute findet man sei im ganzen Königreich aber ganz besonders sind sie ein Teil von Phnom Penh geworden. Kein Kambodschaner, Tourist oder Expat kann heute in der Stadt unterwegs sein ohne sie irgendwo zu sehen oder ihr unverkennbares Knattern zu hören.

Quelle: http://www.cambodiadaily.com/news/new-futuristic-tuk-tuks-arrive-on-the-streets-of-phnom-penh-52616/

Posted in Kambodscha.

11 Comments

  1. Ich möchte aber erwähnen, das ich die Tuk Tuks hier in Phnom Penh bauen lasse. Mein eigentliches Ziel war es, eine Idee zu verwirklichen und Arbeitsplätze zu schaffen (Herstellung), sowie den Fahrern die Möglichkeit zu geben, mit wenig Geld selbständig zu arbeiten und damit ihre Familien zu unterhalten. Alles in Allem wirft keine Rendite ab, aber macht Spass. Und somit ist das Ziel erreicht.
    Gruss, Bruno

  2. Eine hervorragende Idee hier zu helfen,schade,daß Du nicht selber davon profitierst.(soll man das glauben?
    Trotzdem,guter Mann,der Bruno.

  3. Hallo Don,
    was sind das eigentlich für Idioten die immer den Daumen runter klicken?Kennst Du die?
    SCHWACHMATEN!!!
    Liebe Grüße,Robby

  4. @Robby
    Keine Ahnung, in diesem Fall vielleicht jemand der Bruno nicht leiden kann oder neidisch auf ihn ist. Ansonsten kann ich mir von zwei Leuten denken, das sie hier öfters mal den Damen nach unten drücken.

    Egal, lass sie doch mit dem Daumen spielen 😀

  5. @Robby, Don Kong

    Das spielt auch keine Rolle. Du hast absolut Recht. Bestimmt gibt es Leute die mich (und Euch auch) nicht leiden können. Gottseidank! Sonst hätte ich ein ernstes Problem aber so kann ich bleiben wie ich bin und muss nie A….kriechen.

    Mitleid bekommt man umsonst. Neid muss man sich erarbeiten.

    Und für alle die glauben mit Tuk Tuk vermieten wird man reich, helfe ich gerne mal bei der Kalkulation, da es hier in Kambodscha genügend Leute gibt, bei denen Rechnen eine reine Glückssache ist:

    Von der Planung bis zur Herstellung des 1.Tuk Tuk hat es genau 13550.-Dollar gebraucht. (Werkstatt anmieten, einrichten, Material einkaufen, Löhne, Negativform entwickeln und herstellen, ect…)

    Nun lass ich die Tuk Tuk mit meiner Form in Phnom Penh herstellen und bezahle pro Tuk Tuk inkl. Beleuchtung, Vorhänge ect. 1420.- Dollar.

    40 Tuk Tuk wurden inzwischen gebaut (21 sind vermietet)

    40 Tuk Tuk = 56800.-
    Entwicklung = 13550.-
    Total 70350.-

    Mieteinnahmen im Moment pro Monat 21×80.-
    = 1680.-
    Lagerkosten pro Monat für die restlichen Tuk Tuk
    = 350.-
    Laufende Reparaturen, Pneu ect. ca. 150.-
    gibt somit pro Monat 1180.-

    70350.- : 1180.- = 60 Monate (5 Jahre)
    Das alles bevor 1 Dollar Profit kommt. (und niemand weiss wie lange das alles läuft)

    So,…….wenn nun jemand das selbe machen will, nur zu. Er hat meinen vollen Respekt. (und Unterstützung)

    NB: meine Frau und Tochter arbeiten umsonst aber investieren viele Stunden jeden Monat um den Mietzins abzuholen und für die Wehwehchen der Fahrer da zu sein.

    In diesem Sinne,

    Bruno

  6. Ich finde prima, was Bruno da ins Leben gerufen hat.
    Wir sind nun halt mal innovativ, wir Schweizer 🙂
    Weiterhin alles Gute!

  7. Hallo,

    kann man die Tuk Tuks auch in Siem Reap mieten? Wir eröffnen ein Gästehaus und mich würde eines ihrer Fahrzeuge interessieren.

    lg Weinert

  8. Hallo Sven,
    einfach mal Bruno kontaktieren, er hat sein Buero in seinem Haus in PP. Jeder Tuk-Tuk Fahrer, welcher seine Tuk-Tuk’s faehrt, kennt bestimmt auch seine Tel-Nr., Gruss Manfred

  9. Bin in einer Woche in Pnom Phen. Kann ich die Idee mit nach Myanmar nehmen?
    Dort fehlen gute, billige Transportmittel.
    Ich wurde gerne vorbeikommen.
    Jobst

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