Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

UN Mitarbeiterin in Kambodscha ermordet

Gestern ist in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh ein furchtbares Verbrechen geschehen. Eine holländische UN Mitarbeiterin ist erstochen worden und ihre 19 Monate alte Tochter lebensgefährlich verletzt. Die 31 jährige wurde gestern Morgen gegen 09:00 Uhr vom Babysitter der Familie, in ihrem Haus, in einer Seitenstraße vom Norodom Boulevard, entdeckt. Sie lag neben ihrem Baby in einer Blutlache.

Nach Angaben der Polizei starb die Holländerin an den 6 Stichwunden die ihr wahrscheinlich mit einem Schraubendreher oder einer Feile zugefügt wurden. Auf das Kind wurde, mit dem selben Gegenstand, ebenfalls eingestochen konnte aber überleben. Es befand sich in kritischem Zustand und wurde sofort in ein Krankenhaus nach Thailand gebracht.

Die Mordwaffe konnte bisher nicht aufgefunden werden und die Polizei steht noch vor einem Rätsel. Es soll kein erkennbares Motiv für die Bluttat geben und niemand hat etwas gesehen oder gehört. Die einzigen Hinweise sind 12 blutige Fußabdrücke und 5 Handabdrücke, sowie ausgerissene graue Haare in der Hand der Toten, die vermutlich vom Täter/Täterin stammen.

Raubmord könnte ein Motiv seine aber es wurden keine Spuren eines gewaltsamen Eindringens gefunden und es fehlt auch nichts weiter als ein Fahrrad. Der holländische Ehemann, der ebenfalls für die UN arbeitet, war zum Zeitpunkt der Tat auf einer Dienstreise in der Provinz Preah Sihanouk unterwegs. Er kam gestern um 13:00 Uhr zurück.

Quelle: http://www.phnompenhpost.com/national/un-worker-murdered

Posted in Kriminalität.

6 Comments

  1. Eigentlich wollte ich mich bei diesem feigen Mord zurueckhalten. Aber das waere ja bekanntlich gegen meine Natur. Leider kenne ich weder die ermordete noch ihre Familie der ich hiermit mein Beileid ausspreche. Wenn nichts auf einen Raubmord hindeutet und der Moerder sogar das Kind umbringen wollte; zu einem Zeitpunkt als der Ehemann in Sihanoukville war, dann ist es moeglich dass die Tat geplant war. UN Mitarbeiter werden immer wieder attackiert, und manchmal sind sie selbst dafuer verantwortlich. Ich habe einige von ihnen persoenlich in Phnom Penh kennengelernt und war nicht beeindruckt. Viele schieben geradezu einen Berg von Ueberheblichkeit und Arroganz vor sich her und das duerfte durchaus auch bei der lokalen Bevoelkerung nicht gut ankommen. Die Aura zur WELTORGANISATION UN zu gehoeren macht manch einen Macht Blind !
    Es waere wuenschenswert wenn der Mord bald aufgeklaert wird. Da beide Ehepartner beim UN Habitat Projekt arbeiten ist es durchaus moeglich dass sie manchem Grossgrundbesitzer beim Konflikt mit vertriebenen Bewohnern auf die Fuesse getreten sind. Dass hier dann oft Steinzeit Methoden eingesetzt werden um Widersacher aus dem Weg zu schaffen ist weithin bekannt.

  2. zum Kommentar:
    „und manchmal sind sie selbst dafuer verantwortlich“

    Egal wie, ein Mord ist nie gerechtfertigt, was auch immer vorausgegangen ist…………

  3. Der Mord schein aufgeklaert.Ein Obdachloser der um 3 Uhr morgens das Fahrrad der UN Mitarbeiterin stehlen wollte wurde von ihr ueberrascht. Sie hat sich wohl gewehrt und geschrien. Aus Panik hat er dann wohl den rumliegenden Schraubenzieher als Waffe benutzt und sie erstochen. Wahrscheinlich hat auch das Kind geschrien denn auch auf dieses hat er eingestochen. Schreckliche Geschichte und das alles nur wegen einem Fahrrad……, naja er hat wohl noch mehr mitgehen lassen wie die Polizei berichtet.
    http://www.phnompenhpost.com/national/arrest-un-murder

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