Tourismus in Kambodscha

Touristenzahlen im ersten Quartal gestiegen

Tourismus in Kambodscha

Touristen besichtigten die Tempelanlagen am Angkor Wat

In den ersten 3 Monaten dieses Jahres haben 1,2 Millionen ausländische Touristen Kambodscha besucht. Das sind, nach Angaben des Tourismusministeriums, 8,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Damit sei man auf dem richtigen Weg das Jahresziel für 2014 von insgesamt 4,8 Millionen Besuchern zu erreichen.

Wie gewohnt kamen fast 75 Prozent der Touristen aus anderen asiatischen Ländern, in denen die Wirtschaft floriert und es dadurch den Leuten ermöglicht zu reisen. Dabei bilden Besucher aus Vietnam immer noch die größte Gruppe, gefolgt von Chinesen, Südkoreanern, Laoten und Japanern.

Die Anzahl der Touristen die aus Thailand in Kambodscha eintrafen, fiel dagegen um 9,2 Prozent, gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Diese Entwicklung ist wahrscheinlich der momentan instabilen politischen Lage des Landes zuzuschreiben. In Thailand selber sind die Touristenzahlen auf Grund dieser Situation rückläufig.

In der kambodschanischen Tourismusindustrie wurden über 700 Millionen $ in den ersten drei Monaten des Jahres eingenommen. Ob aber die Tourismusbranche in Kambodscha weiter wachsen wird, wird maßgeblich mit davon abhängen ob der Staat dabei seine Unterstützung gewährt.

Das Land benötigt dringend eine bessere Infrastruktur, wozu Brücken, Nationalstrassen und eine bessere Anbindung von abgelegeneren Urlaubszielen gehören. Außerdem bräuchten die Mitarbeiter eine bei weitem adäquatere Ausbildung in Tourismus, Service und im Umgang mit den Gästen.

Quelle: http://www.phnompenhpost.com/business/tourism-numbers-first-quarter

Posted in Kambodscha Reisen.

2 Comments

  1. 75 Prozent asiatische Touristen hierzulande, das bedeutet ’nur‘ 25 Prozent weiße Touristen, die uns nicht nur wegen ihrer Hautfarbe eher auffallen als die Asiaten. ‚Unsere‘ Minderheit bereitet nämlich der örtlichen Polizei den Löwenanteil ihrer Arbeit – mit Unfällen und Zwischenfällen der übleren Art. Mißbrauch von Alkohol und Drogen, verbunden mit mangelndem Respekt vor der Kultur des Landes sind die Hauptursachen. Das ist kein Ruhmesblatt für unsere viel gepriesenen ‚westlichen Werte‘. Letzere scheinen mir auch global auf dem absteigenden Ast zu sein.

  2. @herby. Da kann ich dir nur voll zustimmen. Auch im Durchgangsort von Vietnam nach Sihanoukville kommt taeglich eine Masse von weissem „GESINDEL“ durch. Heute war eine Gruppe durchtaetowierter, stinkender Englaender- und innen im Lokal und benahmen sich wie die Schweine. Mit Nasenringen und dreckigen zerrissenen Klamotten hockten sich die Weiber einfach auf die Tische und schluerften aus der Maggi Flasche. Die Kambodschaner, wie immer solchem Gesindel gegenueber tolerant schuettelten nur mit den Koepfen.
    Das ALT-Gesindel ist nicht viel besser. Viele tragen derart viel ihrer Lebensprobleme (auch oder besonders Frauen mittleren Alters die alleine reisen) mit sich herum dass man nach dem 3. Gespraech schon moeglichst das Weite sucht.

    Das ist sicher kein Generationsproblem sondern ein Spiegel wie weit wir weissen schon degeneriert sind. Was, so frage ich wollen wir denn den Einheimischen beibringen ? Ihre Kultur so schnell wie moeglich zu zerstoeren. Massentourismus bringt ausser Geld nur Probleme.

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