Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Kambodscha – Totgeglaubter taucht bei Bestattung auf

In Kambodscha passieren wirklich die unglaublichsten Dinge. Nachdem vor ein paar Tagen 7 Menschen in einem Brunnen ums Leben gekommen sind, weil sie 0,75 $ herausholen wollten, ist nun ein Totgeglaubter bei seiner eigenen Bestattung erschienen. Der 32 jährige leidet unter einer mysteriösen Geisteskrankheit und ist fünf Tage vor seinem unverhofften Auftauchen verschwunden. Daraufhin haben die Dorfbewohner, nahe am Fluss, einen aufgeblähten verwesenden Körper gefunden, von dem man annahm, das er der Vermisste war.

Er kam bei Einbruch der Dunkelheit als die Familie gerade dabei war den Leichnam für die Verbrennung vorzubereiten. Als sie ihn erblickten liefen alle schreiend davon. Während alle in Panik flüchteten, hörte der Vater des Mannes noch im Wegrennen, wie sein Sohn ihm hinterher rief, er solle zurückkommen. Er fasste sich ein Herz, dreht um und ergriff die Hand seines Sohnes, wobei er merkte, das sein Sohn kein Geist war, sondern quicklebendig. Als sich alle wieder beruhigt hatten, wurde der unbekannte Tote den Behörden übergeben.

Laut Aussage des Vaters leiden drei seiner direkten Familienmitglieder unter derselben mysteriösen Geisteskrankheit, die in Kambodscha Sabour genannt wird. Bevor sein Sohn vor ein paar Jahren verrückt wurde, war er ein fleißiger Bauarbeiter, aber jetzt wird er sehr schnell aggressiv und verschwindet oft für lange Zeiträume. Es ist als wenn ein Geist von Zeit zu Zeit von ihm Besitz ergreift. Manchmal sei sein Sohn normal und manchmal dreht er durch und macht Ärger mit anderen Leuten. Er müsse ihn dann anketten damit er niemanden im Dorf angreift.

An dem Tag als sein Sohn das letzte Mal weggerannt ist, war er auch angekettet aber er konnte sich irgendwie befreien. Weiterhin sagte der Mann, das die Geisteskrankheit bei drei seiner Familienangehörigen, worunter auch seine Frau ist, auftritt aber immer nur bei Vollmond und am letzten Tag des Monats. An den anderen Tagen seien sie normal und könnten arbeiten. Er räumte ein, das er mit keinen von Ihnen jemals bei einem Psychiater gewesen ist. Das Anketten von geisteskranken Familienmitgliedern ist in Kambodscha dagegen eine übliche Verfahrensweise.

Quelle: http://www.phnompenhpost.com/national/‘dead’-man’s-presence-funeral-scares-villagers

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