Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Die Sache mit den Kondomen in Kambodscha

Auch wenn es nicht immer den Anschein hat, aber Prostitution ist in Kambodscha per Gesetz verboten. Das gilt selbstverständlich auch für die Förderung der Prostitution, wie es zum Beispiel in einem Bordell der Fall ist. Natürlich wissen das auch die Bordell-Betreiber und betreiben deshalb ihre Geschäft im Verborgenen, meist als Massage Salons oder Karaoke Bars getarnt.

Dieser Umstand macht es der Polizei schwer den Betreibern nachzuweisen, das sie in ihren Etablissements Sex gegen Geld verkaufen. Also suchen die Beamten bei Razzien in besagten Läden nach Kondomen. Werden sie fündig, reicht das aus um den Verantwortlichen wegen Förderung der Prostitution zu verhaften und anzuklagen.

Währende dieser Woche wurden gleich zwei solcher Fälle vor dem Gemeindegericht in Phnom Penh verhandelt. In beiden Fällen wurden Massage Salon Betreiber verurteilt, weil benutzte Kondome in den einzelnen Massage-Räumen gefunden wurden. Nun kommen Bedenken am Vorgehen der Justiz auf, denn man befürchtet, dass die Leute aus Angst vor Entdeckung ganz auf Kondome verzichten werden.

Dabei hatte der große Führer aller Kambodschaner im Jahr 1999, als das Land seinen Höhepunkt der HIV-Epidemie erlebte, die „100 Prozent Kondome benutzen“ Kampagne gestartet. Den Bordellen wurde teilweise erlaubt Kondome vorrätig zu haben, ohne eine gesetzliche Verfolgung fürchten zu müssen.

Die Initiative hatte Erfolg, es wurden von den Prostituierten und ihren Freiern mehr Kondome benutzt und die Anzahl, der AIDS Fälle in Kambodscha nahm, kontinuierlich ab. Das ging so lange gut, bis die Regierung im Jahr 2008 das Gesetz gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung verabschiedete. Worauf hin die Polizei begann, die Bordelle wieder genauer unter die Lupe zu nehmen.

Kondome wurden vor Gericht wieder als Beweis für die Förderung der Prostitution anerkannt und somit verschwanden die Kondome wieder aus der Szene. Aus Polizeikreisen hieß es dazu, das die Verwendung von Kondomen in Massage Salons und Karaoke Bars ein zweischneidiges Schwert sei. Auf der einen Seite schützen Sie vor Krankheiten, auf der anderen dienen Sie als Beweis für Prostitution.

Quelle: http://www.cambodiadaily.com/news/flouting-orders-police-use-condoms-as-evidence-62456/

Posted in Kriminalität.

3 Comments

  1. Tja, das kommt mir sehr bekannt vor. Die Ursachen zu dieser Art von IRRSINN stammt Regelmäßig aus den Vorgaben die die UN in enger Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen (die in Kambodscha auch unter dem Schandbegriff NGO = No Good Organisation geführt werden) austüftelt ohne dabei an die Konsequenzen zu denken. Ob dabei dann wirklich das gewünschte „blitzsaubere Image für Kambodscha“ herauskommt wage ich zu bezweifeln.

  2. Die Uno ,Komandatur der NWO, steht fuer Ausrottung der Menschheit durch verseuchte Impfstoffe , sexuell uebertragbare Krankheiten, Hunger, Krieg, Sklaverei etc.

  3. Tja, @Isaanfranze, der Horror hat Methode. Ein anderer poster hier pflegt die UN ‚United Nothings‘ zu nennen, womit er dem Verein noch gewaltig schmeichelt. Gegen so viel Grausamkeit hilft nur Umdeutung mit sarkastischem Humor: Die Zerstörung der Welt will doch gut organisiert sein 🙂 Deshalb sind die UN demokratisch wie die FIFA, transparent wie die NSA und beliebt wie die EU-Kommission und Cholera. Auch hat die Idee, Korruption mit Korruption zu bekämpfen, einen gewissen Charme des Kreativen 🙂

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