Abrissarbeiten am Otres Beach

Kambodscha, Sihanoukville – Abrissbagger am Otres Beach

Abrissarbeiten am Otres BeachTouristen die ihren Kambodscha Urlaub gerne in Sihanoukville am Otres Beach verbringen werden zur nächsten Hauptsaison wahrscheinlich einige Veränderungen in Kauf nehmen müssen. Denn am Samstag ist auf Anordnung der Provinzregierung ein sich noch im Bau befindendes Gebäude am Otres Beach dem Abrissbagger zum Opfer gefallen. Die Behörden warnten, das weitere Gebäude entlang des bei Urlaubern beliebten Strandes, folgen könnten wenn sich herausstellt, dass sie ebenfalls auf Regierungsland errichtet wurden.

Von der Provinzregierung hieß es dazu, das der Bauherr des Objektes zwei Wochen vor dem Abriss aufgefordert wurde alles selber wieder zu entfernen, aber eine Reaktion blieb aus. Daraufhin ließen die Behörden das 13 mal 15 Quadratmeter große Gebäude, welches auf einem staatlichen Strandgrundstück gebaut wurde, von einem Bagger abgerissen. Selbst zum Abrisstermin ist der Bauherr nicht erschienen.

Der stellvertretende Provinzgouverneur kündigte an, dass er ein Treffen mit den Betroffenen, deren Gebäude auf Regierungsland stehen würden, plane. Welcher Abschnitt vom Otres Beach genau damit gemeint sei und wie viele Gebäude davon betroffen seien, ließ er jedoch offen. Momentan sei man damit beschäftigt weitere Grundstücke am Otres Beach auf illegale Bebauung zu prüfen. Einige weitere Ortsansässige sollen bereits darüber informiert worden sein, dass sie ihre Bauarbeiten einstellen müssen.

Ein anderer hoher Regierungsmitarbeiter, aus der Abteilung für Grundstücksfragen, gab an, dass es sich bei dem betreffenden Strandabschnitt um 25 Meter vor und nach einem im Meer mündenden, von der Otres Pagode kommenden Wasserlauf handelt. Der Mitarbeiter sagte weiterhin, dass auch er selber von den Maßnahmen der Provinzregierung betroffen sei. Er habe 1999 am Otres Beach in der Nähe des Wasserlaufes ein Guesthouse gebaut, welches nun ebenfalls geprüft wird. Von einem Bauverbot in diesem Bereich habe er vorher jedoch noch nie etwas gehört.

Quelle: http://www.cambodiadaily.com/news/buildings-near-sihanoukville-beach-targeted-for-demolition-67095/

Posted in Sihanoukville.

6 Comments

  1. Offenbar wird mehr und mehr gegen Illegalität vorgegangen… Hat ja vielleicht eine gewisse „erzieherische“ Komponente 😉

  2. Ich glaube, die „Komponente“ ist „Kohle“! Es ist ja nirgendwo hier in einem staatlichen Grundbuch besiegelt dass das Land Dir gehört! -Also kommt ein neuer Gouverneur daher, der dem Land und seinem Geldbeutel „Kohle“ verschafft! Er will sich ja profilieren! Ich kenne Niemanden, weder Khmer noch Barang, der mit dem Risiko eines Abrisses zu bauen beginnt! Siehe Beispiel Serendipity Rd.: Plötzlich sagt einer „das Grundstück gehört dem Staat“! Entweder zahlen; -oder es wird abgerissen! Und ziemlich schnell fährt dann wieder ein grosser neuer LEXUS vor im Land, das zu den 10 ärmsten gehört! Ein verdorbener Mensch kann sich nicht selber erziehen! Immer noch erzieherische Massnahme?

  3. Sorry, hab da eine Berichtigung zu meinem obigen Kommentar: Ich wollte sagen: „Ein verdorbener Mensch kann nicht erziehen!“ Ja doch! -Ein neuer Gouverneur
    folgt seinem Idol, -seinem „geliebten Führer“! Er muss ja „folgen“, -sonst wäre er nicht Gouverneur geworden!
    Und somit wird auch verständlich, weshalb man seine
    „schönen Wunder“ erlebt im „Kingdom of Wonder“!

  4. …meine Meinung….
    Die bröckelnde Regierungsklicke um Hun Sen versucht sich noch ein paar „Schmankerl“ zu sichern…nicht nur in Sihanoukville sondern Landesweit,wie man es momentan in den Cambodian News mit den Vertreibungen von kompletten Dorfgemeinschaften beobachten kann.
    Es werden in diesen Gegenden Bodenschätze vermutet.
    ..dazu mein üblicher Spruch-„Ein Schelm wer dabei böses denkt“

  5. scheisse,scheisse scheisse,es kann doch nicht sein, das eine ganze region von dem gutwillen einer einzigen person bestimmt wird..dann st es wohl auch kein geruecht,dass fast alle straende und ein teil der inseln an chinesen vertckt wurden.denn die strandverkaefer und vor allem die massoesen ,sprechen vom verlust ihrer arbeit schon in ein bis zwei jahren…bleibt zu hoffen, dass wenigstens unsere stammbude light haus noch dasteht in otres, wenn wir im november unsere langen winterschlaferei beginnen….ferdi

  6. Ich war letztes Jahr oft am Otres-Strand,
    habe im „DON BOSCO-Hotelschule“
    gewohnt. (Sehr schön und zu empfehlen)
    Die Leiterin hat mir gesagt, daß der gesamte
    Strand zwischen Ochatel und Otres sowie
    der dahinter liegende Grund an die Chinesen
    verkauft wurde. Die wollen dann Hotels,
    Casinos usw. errichten. Dann kann man sich
    auf einiges gefasst machen. Ich denke an die
    Bauzeit und dann die Invasion der Chinesen.
    An Wochenenden dann noch die „Spieler“
    die dann vom nahen China eingeflogen werden.

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