Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Touristin wegen zerbrochener Buddha Statue gesucht

Wenn es um ihre historischen Kunstschätze geht, verstehen die Kambodschaner keinen Spaß. Wer an ihren antiken Tempeln etwas abbricht oder zerstört, muss mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen. Das kann unter Umständen sogar über Landesgrenzen hinaus geschehen, wie der aktuelle Fall einer neuseeländischen Touristin zeigt.

Die Vierzigjährige wird beschuldigt in der Nacht von Donnerstag zu Freitag im Bayon-Tempel, der sich im archäologischen Park von Angkor befindet, eine antike Buddha Statue zerbrochen zu haben. Am Donnerstagabend verlor ihr Tuk Tuk Fahrer sie im Bayon Tempel aus den Augen. Der Mann benachrichtige die Touristen-Polizei, die sich mit einem Such-Team auf den Weg machte, aber die Frau bleib verschwunden.

Erst am Freitagmorgen wurde sie von Restaurationsarbeiten entdeckt, sodass die Polizei sie für eine Befragung mit auf die Wache nehmen konnte. Im Laufe des Tages wurde sie dann wieder freigelassen. Kurze Zeit danach entdeckte man dann im Bayon Tempel die in mehrere Teile zerbrochene Statue. Der Verdacht viel sofort auf die Touristin aber beim Eintreffen der Polizei im Hotel war diese nicht mehr da gewesen und hatte bereits das Land verlassen.

Bei dem zerbrochenen Buddha handelt es sich um eine Statue aus dem späten 12. Jahrhundert aus der Regierungszeit von Jayavarman VII. Nun wurden die Stücke der Statue zur Reparatur in das Preah Norodom Sihanouk-Angkor Museum gebracht. Der Bayon Tempel war darum am Samstag für den Publikumsverkehr gesperrt.

Obwohl keine eindeutigen Beweise dafür vorliegen, dass die neuseeländische Touristin die Statue zerbrochen hat, geht die Polizei davon aus, dass sie für die Zerstörung verantwortlich ist. Es sei relativ unwahrscheinlich, das sich in dieser Nacht eine zweite Person in dem Tempel befunden hat. Zur Aufklärung des Falls hat sich nun der stellvertretende Premierminister Kambodschas, der auch der Kopf der Apasara-Behörde ist, mit Vertretern der neuseeländischen Regierung in Verbindung gesetzt.

Quelle: http://www.cambodiadaily.com/news/tourist-wanted-for-breaking-buddha-statue-69638/

Posted in Kriminalität.

4 Comments

  1. Warum wird es dieses Mal so auffällig durch die Presse beurteilt?
    Das Gouvernment kann seit Sam Rainsey nicht mehr machen was es wil. Deshalb lassen sie sich vor geschmuggelten Tiertrophäen und Drogen fotografieren,welche „sie“ angeblich beschlagnahmt haben. Das Geld aus diesen Geschäften erreicht scheinbar nicht mehr ihre „Wallets“.
    Leider kann man mit einer kleinen abgeschlagenen Hand von einer Statue einen gesamten Urlaub finanzieren und sicher auch die nächste Reise…
    Fakt ist…die Sicherheitsvorkehrungen in sämtlichen Tempelanlagen sind unzureichend….bisher war es so gewollt…sollte sich das nun ändern?

  2. Und auch wenn man die Frau wiederfindet, dann kann man doch sowieso nicht beweisen, das die das war.

  3. Man kann bloss verwundert den Kopf schütteln! Ist denn gewissen Leuten gar nichts mehr „heilig“?!
    Ohne Ueberwachung wird es wohl nicht mehr gehen – schade für alle anständigen Tempelbesucher…

  4. Die geistig angeknackste Frau ist inzwischen in Neuseeland und hat dort einem Reporter mitgeteilt eine innere Stimme habe ihr gesagt dass diese Buddha Figur dort nicht hingehoert. Der Raum gehoere einer anderen Gottheit (Name habe ich vergessen). Es ist nicht bekannt welche und in welcher Menge sie Drogen zu sich genommen hat aber der Zustand ist sicher vielen Amphetamin / Jaba/Jama/Ice Benutzern bekannt.

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