Auf der thailändischen OTOP Verkaufsmesse 2015 in Sihanoukville.

OTOP Verkaufsmesse im kambodschanischen Sihanoukville

Auf der thailändischen OTOP Verkaufsmesse 2015 in Sihanoukville.

Gut besuchte OTOP Verkaufsmesse in Sihanoukville

Seit Donnerstag findet im kambodschanischen Küstenort Sihanoukville eine thailändische OTOP Verkaufsmesse statt. OTOP ist die Abkürzung für „One Tambon One Product“ oder auf Deutsch „Eine Gemeinde, ein Produkt“. Dahinter steht ein Programm, welches von dem ehemaligen thailändischen Premierminister Thaksin Shinawatra, zur besseren nationalen und internationalen Vermarktung thailändischer Produkte, eingeführt wurde.

Ähnlich wie die vietnamesischen Verkaufsmessen, die in den vergangenen Jahren hier in Sihanoukville stattgefunden haben, ist auch die Messe aus Thailand wie ein Markt aufgebaut. Nur das sie dieses Mal nicht in der Street No. 109, auf dem großen Platz wo ein mal der Busbahnhof war, stattfindet, sondern in der Mithona Street, die parallel zum Ochheuteal Beach verläuft.

Die Produkte stammen angeblich alle aus der thailändischen Gemeinde Trat, welche sich an der Grenze zu Kambodscha, in direkter Nachbarschaft mit der kambodschanischen Gemeinde Koh Kong befindet. Angeboten werden Haushaltswaren, Gartenwerkzeuge, Matratzen, Bettwäsche, Kleidung für Kinder und Erwachsene, Gesundheitsprodukte, getrocknete Lebensmittel und vieles mehr. Selbstverständlich gibt es auch ein paar Fressbuden, wo Klassiker der thailändischen Küche zubereitet werden.

Wer sich hier in Sihanoukville aufhält und sich das Ganze ein Mal ansehen will, der hat noch bis morgen Zeit dafür, denn am Montag (die Uhrzeit ist mir leider nicht bekannt) schließt die OTOP Verkaufsmesse ihre Pforten wieder und zieht weiter in eine andere kambodschanische Stadt.

Posted in Sihanoukville.

4 Comments

  1. Freundnachbarschaftliche Beziehungen in dieser Art sind ja immer etwas Schönes! Nur: In der Sparte Kleidung zumindest, sind die Produkte massiv überteuert im Vergleich wenn man das gleiche in Thailand kaufen würde! Meine Khmer Partnerin war denn auch enttäuscht und meint, das nächstemal doch lieber wieder in Thailand direkt Kleider zu shoppen! Und was bietet Thailand den Khmers als Gegengeschäft…? Wieder irgendwo Soldaten an der Grenze zu postieren…? Oh Gott, -ich darf jetzt nicht wieder „stänkern“, -denn immerhin wurde die 1900m lange Koh Kong Brücke zu Zeiten Shinawatra’s grösstenteils von Thailand finanziert… (Es sind halt gute Freunde, die Beiden!) duckundweg…

  2. @G.S.
    Also, das die Preise stark überteuert gegenüber Thailand sind kann ich nicht bestätigen, sehr viele Produkte dort sind ja sogar für den Thai-Markt mit Preisschildern in Baht ausgepreist. Gerade Klamotten „Made in Thailand“ sind billiger als in den Khmer-Läden hier in Sihanoukville, was ja auch ganz logisch ist.

  3. Ganz bestimmt sind solche Messen eine Bereicherung und lassen auch mal „über den Tellerrand“ schauen 😉

  4. @ Don Kong.
    Du hast richtig geschrieben.
    Meine Frau war auch dort und sie hat gesagt dass das meiste um einiges billiger war als hier.

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