Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Verzögerung bei neuen kambodschanischen Verkehrsgesetzen

Ursprünglich sollten im Februar dieses Jahres in ganz Kambodscha die neuen wesentlich strengeren Verkehrsgesetze in Kraft treten. Nun berichtet die Tageszeitung The Cambodia Daily, sich auf die Aussagen der Polizei berufend, dass die Durchsetzung der lang erwarteten neuen Gesetze erst in fünf bis sechs Monaten erfolgen wird. Die neuen Verkehrsgesetze in Kambodscha sollen unter anderem das Fahren unter Alkoholeinfluss unter Strafe stellen, die Anzahl an Personen, die auf einem Motorrad mitfahren dürfen begrenzen, und schreiben vor, dass auch der Beifahrer auf einem Motorrad einen Helm tragen muss.

Als Grund für die Verzögerung wurde angegeben, das die Regierung noch mehr Zeit brauche, um die neuen Gesetze der Öffentlichkeit näher zu bringen. Es wird jedoch erwartet, das zumindest eine der neuen Reglungen schon zum Ende des nächsten Monats eingeführt wird. Damit soll es der Polizei erlaubt werden, von Motorradfahrern, deren Mitfahrer keinen Helm tragen, eine Strafe zu kassieren. In diesem Zusammenhang soll das bisherige Bußgeld, für Fahren ohne Helm, von 5000 Riel (ca. 1,25 $) auf 15.000 Riel (ca. 3,75 $) angehoben werden.

Diese Reglung ist jedoch umstritten, weil man hier den Motorradfahrer dafür verantwortlich macht, dass sein Mitfahrer einen Helm trägt. Besonders für ­Motodop-Fahrer (Motorradtaxis) könnten dadurch erhebliche Probleme auftreten, weil sie die Fahrgäste ja nicht zwingen können einen Helm aufzusetzen. Sie befürchtet, das, wenn sie sich an das Gesetz halten, die Fahrgäste zu anderen Fahrern wechseln, die Gäste auch ohne Helm mitnehmen.

In einem Interview mit einem Motodop-Fahrer in Phnom Penh, meinte dieser, dass er einen zweiten Helm für seine Fahrgäste kaufen werde, führte aber berechtigterweise an, dass er glaube, dass die Leute keinen schlecht riechenden Helm aufsetzen werden, den vorher schon Hunderte auf dem Kopf hatten. Außerdem wird befürchtet, das die Polizei damit eine neue Möglichkeit hätte kleinen Leuten wie Motorrad-Taxifahrern, das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Quelle: https://www.cambodiadaily.com/news/enforcement-of-traffic-law-still-months-away-official-says-82339/

Posted in Kambodscha.

24 Comments

  1. Mit der Helmpflicht auch für Beifahrer können sie sich wegen mir noch ein bißchen Zeit lassen um die vorhandenen Probleme zu lösen. Strafe (am besten empfindliche) bei fahren unter Alkoholeinfluß, sollten sie soll schnell wie möglich durchsetzen. Es ist schon kriminell wie sturztrunken sich nicht nur Khmers sondern auch Barangs hier auf Motos setzen und später stolz erzählen wie toll sie noch fahren konnten. Verlust der deutschen Muttersprache nur eines der Symptome. Meine Ansicht: Ab einer bestimmten Promillegrenze direkter Entzug von Moto oder Auto für längere Zeit.

  2. Bussgeld für Fahren ohne Helm: Jeder weiss dass dies 3000 Riel sind! Warum spricht der Bericht plötzlich von 5000 Riel…? Oder ist dieses Bussgeld regional verschieden?

  3. Generell ist es in Kambodscha normal, dass neueingeführte Gesetze erst nach mehreren Jahren tatsächlich angewendet werden. Im ersten Schritt werden die Polizisten Leute anhalten und nur auf den Verstoß hinweisen, ohne Geldstrafe zu verlangen. Außerdem fahren sowohl in PP als auch in Sihanoukville diverse Autos mit einem Lautsprecher durch die Strasse, die neue Gesetze bekanntgeben. Ich denke die Strafen werden frühstens in zwei Jahren kassiert.

  4. die strafe ohne helm ist nach wie vor 3000 riel. wenn man abgezaehlt kleines geld hat ok. 1 dollarschein ist willkommen aber keine pflicht.

  5. intersanterweise finde ich das keine ewaehnung findet das motos mit barrangs die kein nummerschild haben 20 dollar bußgeld zahlen muessen. das ist mir in der letzten saison sehr hauefig zu ohren gekommen. meckert man ein bischen wird der fuehrerschein nicht anerkannt und es werden noch hoehere strafen velangt.

  6. Leider ist mir nicht bekannt, ob bei dem neuen Strassenverkehrsgesetz auch das Anhalten vor roten Ampeln – vorallem in der Nacht – eingeschlossen ist.
    Wenn ich nachts so durch PP fahre, bin ich meistens der Einzigste, der vor roten Ampeln auch anhaelt, allerdings immer mit Blick in den Aussen- und Rueckspiegel, um eventuellen Auffahrunfaellen am Heck ausweichen zu koennen ! Es grassiert ja folgender Witz: “ In PP wurde der erste Farang an einer roten Ampel raus gewunken und mit fuenf USD dafuer bestraft, dass er nicht weitergefahren sei, andere Verkehrsteilnehmer koennten ihm ja hinten drauf fahren !“ Uebrigens…. waere das Ueberwachen der “roten“ Ampeln – bei Nacht – eine riesige Einnahmequelle, bin mal gespannt wann da mal einer darauf kommt !

  7. Tja, -viele Regulierungen und Gesetze sind hier eine Farce, -um nicht zu sagen eine Lachnummer! -Aber diese Empfindung ist nur für uns „Langnasen“ schwer verständlich! Andererseits sollten wir froh sein, in einer Welt leben zu dürfen, wo man nicht ständig mit einem Bein schon im Gefängnis steckt, wie z.B. in Europa! Und hier sind die Bussen sogar noch „verhandelbar“ und sogar noch mit ein paar Dosen Bier! Übrigens passend noch zum Thema „Verkehrsgesetze“: In der Acleda Bank sind die neuen 2015 Road-Tax Sticker ab sofort erhältlich! Andere Stellen wie z.B. die Moto-„Honda“-Vertretung haben diese erst ab Oktober verfügbar! -Also nach einem halben Jahr! Auch dies ist schwer nachvollziehbar für uns „Langnasen“, -oder nicht…?

  8. G.S.@, Deiner oben genannten Aussage: “wir sollten froh sein in einer Welt leben zu duerfen wo man nicht staendig mit einem Bein im Gefaengnis steckt wie z.B. in Europa“, kann ich leider – nicht – beipflichten. Wer in Europa, vorallem in D einen festen Wohnsitz hat, wird nicht wegen Geringfuegigkeiten zunaechst in Gewahrsam genommen wie z.B. hier und nur gegen Zahlung von hohen Geldbetraegen – wenn ueberhaupt – auf freien Fuss gesetzt.Und diejenigen Barangs, welche hier in den Gefaengnissen “schmoren“ bei bis zu 42 Grad, keine anstaendige Verpflegung bekommen, Krankheiten ausgesetzt sind und mit bis zu 20 Mann in einem kleinen Raum schlafen, die wuerden zu 100 % gerne mit einem dt. Gefaengnis tauschen mit eigenem TV, Berufsausbildung, Freigang usw. Das allg. Leben hier ist nicht schlecht, solange man genuegend Geld dabei hat, um es zu bestreiten ! Aber bitte vor lauter Sonnenschein nicht vergessen, dass einem hier praktisch niemand hilft bei Schwierigkeiten wie z.B. bei Unfaellen so wie das gesetlzlich in Europa vorgeschrieben / der Fall ist ! Den letzten Unfall eines betrunkenen Barang-Mopedfahres habe vor geraumer Zeit in der Street 130 in PP nachts gesehen. Viele Gaffer standen herum, dann kam ein einheimischer Mopedfahrer, hielt an, hat den verletzten Barang weggetragen, auf den Gehweg gelegt, seine Armbanduhr abgenommen, seine Taschen nach Handy, Geld und Brauchbarem untersucht, alles mitgenommen und ist weiter gefahren ! Kein Gaffer schritt ein – ausser einem anderen Barang der auf die Idee kam, einen Krankenwagen zu rufen…..das ist halt auch die traurige Wirklichkeit hier !

  9. @Manfred: Ich sehe dass wir über dieses Thema lange interessante Gespräche führen könnten, wie es sie nur geben kann wenn man differenzierte Meinungen hat!

  10. G.S@: Ja genau, dem kann ich mich nur anschliessen ! Freundliche Gruesse – Manfred –

  11. > nicht ständig mit einem Bein schon im Gefängnis

    Als Metapher für den grossen Bruder der einen in Deutschland ständig und überall hin begleitet würde ich das so unterschreiben. Der gläserne Bürger als Zahnrad im Gesamtsystem. Nicht prikelnd das.

    Selbst nach all den Jahren hier im Königreich empfinde ich es als ungemeine Erleichterung keinen Briefkasten haben zu müssen, keine Meldepflicht, keine Unmengen an Papierkram. Aber dann…

    > hier sind die Bussen sogar noch “verhandelbar”

    bzw. dasselbe in grau

    > nur gegen Zahlung von hohen Geldbetraegen

    Die Korruption von alles und jeden, oder positive Formuliert die Korruption breiter Geselschaftsschichten statt nur einzelner Entscheider, ist auch nicht umbeding besser, einfach nur anders.

    Tja, hät Eva mal den Apfel oder, umgemünzt aufs Königreich, Adam nicht die Schlange gegessen…

    Grüsse aus Phnom Penh 🙂

  12. @Sebastian. Hallo Sebastian, auch in PP gibt es eine Meldepflicht fuer Expats, vielleicht hat sich das bei Dir noch nicht ganz herum gesprochen oder Du wohnst in einem Viertel, wo nicht soviele Polizisten in Zivil herumsitzen und genau beobachten, was die Farangs so alles machen. Auch die Rechnungen fuer Strom, Wasser und Abfall werden in PP per Brief (Kasten) zugestellt !! Dies nur zur Info……denn auch der grosse Bruder macht hier nicht halt, sondern ist schon voll da, auch wenn Du das noch nicht so empfindest. Als ich vor 20 Jahren hierher kam, war alles genauso wie Du es beschrieben hast, aber dann kamen die ersten Distrikt-Polizisten und haben mich per Meldebogen registriert und davor wird eines Tages keiner mehr verschont bleiben…so ist’s halt seit 9 /11….gell

  13. Manfred@ vollkommen korrekt…ich bin auch immer sofort nach Erhalt der Rechnung nach Obeiakhom(PP) gefahren und habe persönlich bezahlt..sonst wäre 2 Tage später der Strom weg gewesen….geht ganz schnell.
    Sebastian@…hier bist du schneller im Gefängnis als du glaubst…und wenn dich nur ein Nachbar mit Lügen anschwärzt….hast du die lieben Distrikt Polizisten am Hals und wirst sie nicht unter 50$ Zahlung wegen ihrer verplemperten! Zeit los…(incl. can beer für jeden,…bis zu 5 hatte ich schon im Haus,weil sie Geld verdienen?wollten!)
    Cambodia ist kein „freies“ Land mehr für die Hippies oder sich „frei von Gesetz und Ordnung fühlenden“.
    Sie haben die „kriminellen“ Farangs längst als Einnahmequelle erkannt.

  14. @Alle: Berichtigung meines obigen Satzes „Übrigens passend noch zum Thema “Verkehrsgesetze”: In der Acleda Bank sind die neuen 2015 Road-Tax Sticker ab sofort erhältlich!“ Richtig ist dass die Stickers erst ab Juni/Juli bei der Acleda erhältlich sind! Obiges war eine Fehlinformation an mich von 2 netten Acleda-Damen, welche sich anderntags, als ich kaufen wollte, höflich entschuldigten, -mit einer gewissen Verlegenheits-Röte im Gesicht… Die hatten „2015“ mit „2014“ verwechselt!
    In einer Bank; -wohlverstanden…wo eine „1“ Unterschied in der Zahl etwa das Gleiche bedeutet wie Bussgeld ohne Helm 5000 statt 3000…

  15. @G.S. hier sollte, ja man muss mindestens dreimal auch verschiedene Leute hinterfragen, wenn man an die echten, der Wahrheit nahesten Infos kommen will. Dabei spielt es keine Rolle wo man sich gerade befindet, ob Bank oder sonstige Stellen. Uebrigens, das ist auch oft schon in Europa so der Fall auf Aemtern, Banken usw. Dank dem easy going der durchgegoogelten Facebook-und I-Phone Sklaven ! Das denken wird ueberall “ausgeschaltet“ und den Maschinen und Grosskonzernen ueberlassen….

  16. @Manfred: Natürlich weiss ich auch dass man „sollte“ und „müsste“ und „wenn“ und „aber“…und dass man von 3x fragen 3x verschiedene Antworten erhalten kann! Aber mir ging es darum die Blog-Leser nicht falsch zu informieren! Und dann kommt noch dazu dass im letzten Jahr genau um diese Zeit die Stickers erhältlich waren in der Acleda, die immer die Ersten sind im Verkauf…

  17. Lieber @G.S.: Es bestand von meiner Seite ueberhaupt keine Zweifel an Deinen Ausfuehrungen, im Prinzip habe ich das nur bestaetigt. Gerne wuerde ich Dich naechstesmal in SHK oder PP treffen, aber ich fliege morgen wieder kurs mal mit Familie nach D im schoenen Wonnemonat Mai ! Abschliessend glaube ich, dass wir Beide an der gegenseitigen Zuverlaessigkeit und Ehrenhaftigkeit nicht zweifeln sollten ! Herzliche Gruesse und wenn ich es nicht vergesse, bringe ich Dir mal einen Schwarzwaelder Schinken mit, OK Gruss Manfred

  18. @Manfred: So wünsche ich Dir und Family einen tollen Aufenthalt im Frühling von D und eine gute Rückkehr in das „Kingdom of Wonder“…! Beste Grüsse G.S.

  19. @Manfred

    > auch in PP gibt es eine Meldepflicht fuer Expats

    Oha, das muss die letzten Jahre an mir vorruebergezogen sein. Na dann danke ich mal fuer diese interessanten „Nebenbeiinfos“. Das wurde dann bisher wohl noch nicht als zusaetzliche Einnahmequelle entdeckt.

    @Robby

    > Cambodia ist kein “freies” Land mehr für […] sich “frei von Gesetz und Ordnung fühlenden”.

    Gerade die letzten paar Blogeintraege von Don zum Thema organisierte Kriminalitaet in SHK zeigt doch eines sehr deutlich; Gesetze, Ordnung und die Durchsetzung dieser sind getrennte paar Schuhe nur Verbunden mit Schnuersenkeln aus Geld. Hier noch viel mehr als anderswo sonst. In der Tat fuehrt das zu einer Form von Willkuehr in der man sich selbst aufeinmal unerwarteterweise im Gefaengnis samt Geldforderungen wiederfinden kann waehrend der eine oder andere von Interpol Gesuchte genueslich ein Bier mit den Waertern trinkt.

    > Sie haben die “kriminellen” Farangs längst als Einnahmequelle erkannt.

    Win-win fuer alle bis auf nicht-kriminelle oder als jemand der davon nicht profitiert. Was das jetzt mit kiffenden Althypies am Strand oder „Freiheit“ zu tun hat erschliesst sich mir aber nicht.

  20. @Manfred

    > auch in PP gibt es eine Meldepflicht fuer Expats

    Haben sie hierzu weiterfuehrende Quellen? Gem. dem was ich bisher zum Thema gefunden habe, zB http://www.dejudomlaw.com/immigration/overview/ , ist selbst bei Workpermits bisher keine Meldepflicht / Residence Card erforderlich. Ggf. gelten hier fuer NGO-Mitarbeiter und/oder Property-/Businessowner gesonderte Bedingungen?

    Nach http://www.refworld.org/docid/3ae6b5210.html ist eine solche zB dann Erforderlich wenn man KHMER NATIONALITY/CITIZENSHIP BY NATURALIZATION erhalten will;

    [quote]
    3. shall have a paper certifying that such person has his/her residence in the Kingdom of Cambodia and who has been living continuously for seven (7) years from the date of reception of a residence card which was issued under framework of the Law on Immigration.

    4.shall have residence in the Kingdom of Cambodia at the time when he/she is applying for naturalization.
    [/quote]

    Gem. http://www.movetocambodia.com/expat-life/whats-going-on-with-work-permits-in-cambodia/ ist eine der Aenderungen die bei den Workpermits kommen soll(?) das;

    [quote]
    Although a residence card is also required, they have not started issuing them yet.
    [/quote]

    Alles mal wieder total unklar, alles wie immer 🙂

  21. @ Sebastian: Ich hatte ja geschrieben, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis bei allen Barangs die Disstriktpolizisten – wie bei mir – vorbei kommen und einem in den Meldebogen eintragen ! Vielleicht bist Du denen wie schon gesagt, noch nicht aufgefallen ! Aber selbst bei einer Bankkonteneröffnung musst Du eine einheimische Adresse angeben, dasselbe gilt beim Führerschein, so war das bei mir ! Ohne einheimische Meldeadresse und mindestens 185 Tage im Jahr Aufenthalt hier wird Dir z.B. bei Festgeld 14 % Steuer aus der jeweiligen Verzinsung berechnet, bei Wohnsitz hier nur 6 % ! Mich würde auch nicht wundern, wenn eines Tages die Behörden her gehen und per Passvorlage die Einreisestempel überprüfen, wie lange und wie oft man schon hier war und dann rückwirkend, wie das bei den Buisness-Visums (Arbeitsgenehmigungen) der Fall war, die Gebühren hierfür berechnet. Ich glaube, Du hast bisher nur Glück gehabt !

  22. @ Sebastian, noch etwas: Solltest Du z.B. einen Mietvertrag abgeschlossen haben oder in einem ServiceAppartmenthaus oder Hotel wohnen, wird automatisch Dein Passport kopiert und die Polizei kommt regelmässig dort vorbei und kontrolliert und nimmt Deine Daten auf, also bist auf jeden Fall polizeilich gemeldet !

  23. @Manfred

    Mich wundert hier auch nichts mehr im Königreich der Wunder 🙂 Daher immer gut etwas Zusatzinformationen zu sammeln. Danke für die zahlreichen nützlichen Details.

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