Beim ersten Eishockey-Training in Phnom Penhs Eis-Arena, Ice Park.

Jetzt auch Eishockey in Kambodscha

Man sollte es kaum für möglich halten, aber im tropischen Kambodscha wird seit letztem Montag nun auch Eishockey gespielt.

Die Gruppe von Spielern, aus der ein Mal ein kambodschanisches Eishockey-Team werden soll, besteht zwar größtenteils noch aus Ausländern, aber auch immer mehr Kambodschaner finden offensichtlich Gefallen daran. Trainiert wird in Phnom Penh, in der gut durchgekühlten Schlittschuh-Arena „Ice Park“ des Aeon Einkaufszentrums. Eishockey-Tore und Netze, die die Zuschauer vor hochfliegenden Puks schützen sollen, sind zwar noch nicht vorhanden, aber das soll sich in den kommenden Wochen ändern.

Der Trainer der Gruppe ist Yuriy Zhukov, ein achtundzwanzigjähriger Kasache, der in seiner Heimat bereits auf der Universität begonnen hat Eishockey zu spielen. Zhukov ist außerdem Mitorganisator von Kambodschas Feld-Hockey Liga, die mittlerweile schon seit acht Jahren aktiv ist. Mit dem ersten Eishockey Training ging nun ein von ihm lang gehegter Traum in Erfüllung. Sein Ziel ist es, zu den nächsten ASEAN Games in 2017 mit einer kambodschanischen Eishockey Nationalmannschaft auf dem Eis zu stehen.

Eishockey ist etwas völlig neues in Kambodscha und besonders junge Leute sind sehr interessiert daran. Nach dem ersten Training am letzten Montag haben sich bereits Dutzende Kambodschaner angemeldet, die nun in Kambodschas erstem Eishockey-Team dabei sein wollen. Dennis Romatz, der neue Manager des Aeon Ice Parks, welcher in den U.S.A. mit Eishockey aufwuchs, hatte bereits seit sechs Wochen Informationsstunden über Eishockey abgehalten. Ein Fachgeschäft für Eishockey-Ausrüstung ist ebenfalls in Planung.

Quelle: http://m.phnompenhpost.com/post-weekend/get-your-skates

(Foto: Will Jackson)

Posted in Kambodscha.

27 Comments

  1. Na Manfred, gut das du schwimmen kannst, denn jetzt bin ich mir sicher, für dich gäbe es keinen Rettungsring!

    Über deinen bewusten „S IRRE“ Schreibfehler solltest du doch noch mal in dich gehen (beinahe hätte ich „bedenken“ geschrieben).

  2. @Analytiker: Eigentlich wollte ich das Thema beenden, genauso wie Mister Sindelar, aber wenn nun ein selbsternannter Analytiker nochmals die „Nadel im Heuhaufen“ sucht ist dazu zu sagen, dass Mister Sindelar, als abgeklärter und bestimmt auch „humorvoller“ Preusse (der mich ja noch auf ein Bier einlud) über meinen Schreibfehler nur lachen konnte ! Wichtiger wäre für selbsternannte Analysten mal den Masterplan für SHV genau zu studieren um zu wissen, was die Zukunft bringt ! Wie mir zu Ohren kam sind gerade Spezialisten in Malaysia um dort zu studieren wie man mit Dauerresidenten zukünftig umgeht ! Dort muss man Geld mitbringen, eine Wohnung / Haus kaufen, um einen Daueraufenthalt zu bekommen und auch noch ein höheres Einkommen nachweisen. Das ist es, was man auch hier gerne hätte ! Meiner Meinung nach sollten Analysten auch mit der Zukunft in SHV + Cambo beschäftigen, denn die ist – jetzt -, bevor sich einige in wenigen Jahren in D-A-CH im Schlangestehen vor den dortigen Sozialämtern wieder finden, nicht wahr !

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