Bereits am Sonntag berichtete das Nachrichten-Portal KhmerTimes über eine weitere, durch den neuen Polizeichef, Brigade General Narin, ins Leben gerufene, Maßnahme zum Schutz von Touristen in Sihanoukville. Nach den Beamten der örtlichen Verkehrspolizei, die jahrelang von ausländischen Touristen grundlos Geldbußen kassiert haben, soll nun bei den Tuk Tuk Fahrern aufgeräumt werden. Das Tuk Tuk Fahrer in Sihanoukville von Touristen unerhört hohe Preise einfordern, ist ja hinlänglich bekannt.

Aber Sihanoukvilles Tuk Tuk Fahrer kassieren nicht nur überzogene Preise, sondern können auch durchaus handgreiflich werden. So soll nach Angaben von KhmerTimes, ein Tourist von einem Tuk Tuk Fahrer körperlich angegriffen worden sein, weil er den Fahrpreis der mit 5 $ vereinbart war und der sich dann am Ziel angekommen auf 7 $ erhöht hatte, nicht bezahlen wollte.

Es wird auch von einer neunzehnjährigen Touristin aus England berichtet, die gerader erst aus Thailand nach Kambodscha gekommen war und darum zwar Thai Baht aber nur ein paar Dollar in der Tasche hatte. Sie ließ sich von einem Tuk Tuk kurz von ihrer Pension zum Strand fahren und wieder zurück. Als es ans Bezahlen ging, wollte sie dem Fahrer einen Teil des Fahrpreises in Baht und einen Teil in Dollar geben. Darauf schlug der Fahrer der jungen Frau ins Gesicht und ließ sie blutend vor der Pension stehen.

Den zahllosen Beschwerden von Touristen und Geschäftsleuten über die Preise und Methoden der Tuk Tuk Fahrer folgend, soll nun damit begonnen werden alle Fahrer zu registrieren. Dazu soll zukünftig in jedem Tuk Tuk eine offizielle Lizenz mit Foto angebracht werden und es soll auch extra eine Hotline für Beschwerden geben. Brigade General Narin sagt, es sei die Pflicht der Polizei Ausländer und Touristen zu schützen und genau dafür sei er in Sihanoukville.

Quelle: http://www.khmertimeskh.com/news/12285/sihanoukville-police-set-sights-on-tuk-tuk—-mafia—/