Die Leiche des ermordeten Russen in einem Wassergraben nahe Otres Beach.

Mord unter Ausländern in Sihanoukville

Am Sonntag Nachmittag haben Anwohner die Leiche eines toten Russen, in einem Wassergraben nahe dem bei Touristen sehr beliebten Otres Beach gefunden. Der etwa 28 jährige IT Ingenieur, der sich mit seiner chinesischen Frau als Tourist in Kambodscha aufhielt, hatte 30 Messerstiche im Rücken und eine durchschnittene Kehle. Nun fahndet die Polizei nach einem bereits identifizierten Landsmann des Ermordeten, der als Hauptverdächtiger gilt.

Laut Aussagen der Ehefrau des Opfers soll der Tatverdächtige ihren Mann am Samstagabend mit dem Motorrad von ihrem Apartment abgeholte haben, weil sie irgendwo etwas trinken gehen wollten. Die Polizei nimmt nun an, dass der Täter das Opfer auf dem Weg ermordet hat, als Motiv wird Rache vermutet. Am Tatort wurden Splitter eines zerbrochenen Motorrad Außenspiegels, ein rechter Motorrad Bremshebel, eine silberne Halskette mit Buddha-Anhänger und die Schuhe des Ermordeten gefunden.

Untersuchungen haben ergeben, dass der Mord, nur wenige Meter vom Fundort der Leiche entfernt, am Samstag zwischen 23:00 und 00:00 Uhr geschehen ist. Das Auffinden weiterer Spuren stellte sich jedoch für die Polizei, aufgrund schwerer Regenfälle als besonders schwierig dar.

Quelle 1: https://www.cambodiadaily.com/news/police-seek-russian-for-fatal-stabbing-in-sville-88989/

Quelle 2: http://www.phnompenhpost.com/national/russian-throat-cut-found-sihanoukville

Posted in Kriminalität.

9 Comments

  1. Was soll man dazu sagen ?

    Da fehlen einem einfach die Worte !

    Mir tut vorallem die Ehefrau leid, die in SHV mit ihrem Mann den Urlaub verbrachte und nun auf so tragische Weise zur Witwe wurde ! Furchtbar !

    Bevor nun wilde Spekulationen einsetzen, sollte man erst mal die polizeilichen Ermittlungen abwarten !

  2. Die Polizei hat doch die Katze schon aus dem Sack gelassen: Touristische Opfer von Gewalt werden im Bericht grundsätzlich als ‚Touristen‘ bezeichnet. Hier aber sagt der Ermittler: ‚Wir wissen nicht, was er in Kambodscha tat‘. Das heißt im Klartext: ‚Wir hatten ihn (noch) nicht auf dem Radar – ansonsten kennen wir unsere Pappenheimer‘.

  3. Der Bericht hört sich an, wie wenn da unter Landsleuten eine „Blutrache“ im groben Stil stattgefunden hat. -Ein Massaker! Einfach so? Ne ne! Glaub ich nicht! Der Bericht sagt auch nicht, ob die Ehefrau auch eine „Touristin“ war!
    Schade ist da kein „Derrick“ zur Stelle! -Man würde vielleicht noch staunen ab den wahren Hintergründen!
    „Komisch“ nur: Man hört Negativ-Berichte meist nur über russische Landsleute…

  4. Tja, da kann ich bloss zustimmen: Negativ-Berichte sehr häufig über Russen – und hier in Helvetien generell über Leute aus dem Ostblock 🙁

  5. Gemäss den heutigen Medien soll der mutmassliche Täter nach Phnom Penh geflüchtet sein, wo sich seine Spur verloren hat…! Ich stelle 2 ganz exzentrische und provokative Fragen in den Raum weil sich viele Leute ab diesem Verbrechen und dem Mitleid dieser 26-jährigen Witwe ziemlich bestürzt kundtun: 1. Würde man für einen Witwer einer 26-jährigen Chinesin, im Wissen dass man erst noch Beide nicht kennt, ebenso Mitleid bekunden? 2. In welchen Kreisen muss man sich bewegen dass einem Solches widerfährt?
    Sorry, aber da man die „Geschichte“ nicht kennt, wäre mein Mitleid für irgend Jemand rein spekulativ!

  6. @superklug
    „Die Leiche eines Toten“
    Klasse.

    Nur wer nichts macht, macht keine Fehler.

  7. Vor wenigen Tagen wurde ein Russe in Petroplavosk – Republik Karelien – Russland verhaftet, welcher dringend verdächtigt wird, den oben beschriebenen Landsmann in Sihanoukville am Ende eines zweitägigen persönlichen Streits mit Messerstichen ermordet zu haben.
    Die Polizei in beiden Ländern – Kambodscha + Russland – hat also gute Arbeit in so kurzer Frist geleistet !
    Gut, dass nun alle möglichen dunklen Theorien, Fantasien und Spekulationen ein Ende gesetzt wurde.

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