Nichtraucherzeichen

Auch in Kambodscha bald Rauchverbot

Westlichen Unsitten werden auch in Kambodscha immer mehr Tür und Tor geöffnet. Erst gestern wurde vom Ministerrat eine Verordnung verabschiedet, die das Rauchen an öffentlichen Plätzen zukünftig unter Strafe stellt. Diese neue Reglung betrifft nicht nur Raucher, sondern erstaunlicherweise auch diejenigen, die den Tabak nur kauen, in Kambodscha immerhin etwa 500.000 Menschen.

Zu den Orten, die in Zukunft mit einem Rauch- und Tabakkauverbot belegt werden sollen, zählen Arbeitsplätze, öffentliche Plätze, die nicht genauer definiert wurden, Restaurants, Hotels und öffentliche Transportmittel. Wer hier beim Rauchen oder Tabak kauen erwischt wird, soll mit einer Geldstrafe von 20.000 Riel (etwa 5 $) zur Kasse gebeten werden.

Betreiber von Geschäften, in denen das Rauchverbot gelten soll, die aber keine Rauchverbotsschilder aufhängen, oder ihren Gästen sogar Aschenbecher hinstellen, müssen satte 50.000 Riel (etwa 12,50 $) Strafe zahlen.

Laut einem Verantwortlichen bezieht sich das Rauchverbot speziell auf geschlossene Bereiche, die aber für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Rauchern muss die Möglichkeit gegeben werden, außerhalb des geschlossenen Bereiches, auf der Straße rauchen zu können.

Weiterhin hieß es aus Regierungskreisen, dass in Kürze weitere Richtlinien des neuen Rauchverbots ausgegeben werden. Auch sporadische Kontrollen durch Inspektoren der Gesundheitsbehörde sollen durchgeführt werden. Es liege nun in der Verantwortung der Betreiber, ihre Gäste auf das Rauchverbot hinzuweisen. Wer dem nicht nachkommt, muss zahlen.

Aufgrund von Personalmangel bei den Kontrolleuren seien Kontrollen jedoch nur im begrenzten Umfang möglich, sodass man auf die Kooperation von Restaurant- und Hotelbetreibern setzt, damit das Rauchverbot umgesetzt werden kann. Bei westlichen Ausländern rechnet man mit einer Akzeptanz des Rauchverbots, weil diese so etwas ja schließlich aus ihren Heimatländern so kennen würden.

Quelle: http://www.phnompenhpost.com/national/ban-public-smoking-approved

Posted in Kambodscha.

29 Comments

  1. > Betreiber von Geschäften, in denen das Rauchverbot gelten soll, die aber
    > keine Rauchverbotsschilder aufhängen, oder ihren Gästen sogar
    > Aschenbecher hinstellen, müssen satte 50.000 Riel (etwa 12,50 $) Strafe zahlen.

    In Deutschland haben viele Restaurants sich einfach als Raucherclub deklariert. Somit konnte man in solchen Restaurants problemlos rauchen. Es ist natürlich die Frage, ob so etwas ähnliches auch hier in Kambodscha möglich ist.

    > sondern erstaunlicherweise auch diejenigen, die den Tabak nur kauen

    Hmm, ich habe noch nie gehört bzw. gesehen, dass jemand Tabak kaut. Und welchen Schaden hat dadurch die Gesellschaft?

  2. Prima, ein richtiger Schritt !

    In PP ist bei Restaurants jetzt schon zu beobachten, dass vorallem die westlichen Ausländer vor den Restaurants /Lokalitäten stehen,um eine Zigarette zu rauchen.
    Hoffentlich setzt sich das allgemein voll durch.

  3. Jetzt hab ich aber wirklich 3x leer geschluckt! -Und mein Blutdruck ist auch kurz hochgeschossen! -Aber irgendwie ist es auch lustig, wie sich solche Erlasse der Lächerlichkeit preis geben und man sich dabei nicht mal schämt im Ministerrat!
    Da wird überall Plastik und anderer Müll verbrannt und es werden toxische Gase (Dioxin!) freigesetzt das bei den Leuten Hustenreiz verursacht und kein einziger Gesundheits-Inspektor versucht diesem Uebel Einhalt zu gebieten! Aber wenn man wieder Geld irgendwie und irgendwo ab-gaunern kann, sind sie da!
    Warum ist die „Phnompenhpost“ nicht imstande zu sagen, ab wann dieser Schmarren gelten soll…? (Muss morgen wohl mal wieder in den Affenwald, um Einiges besser verstehen zu können…!)

  4. @ Manfred

    Dann findest Du es also auch „prima“ dass ein Tabakkauender mit 5$ „bestraft“ werden soll…? Was tut Dir ein Tabakkauer denn schon an?

    Gäbe es in diesem Land vorerst nicht andere Bevormundungen mit höherer Priorität zu beschliessen,
    -z.B. Verbot des Telefonierens während des Fahrens…? Verbot der Müllverbrennung…? Allgemeine Schulpflicht…?

  5. Gesetze und Verordnungen können (leider) nur mit Strafandrohungen durchgesetzt werden !

    Als Nichtraucher und das schon seit 42 Jahren freue ich mich, wenn in einem Restaurant die Luft nicht durch Raucher verpestet wird !

    Ach so……bis zum Erscheinen des obigen Artikel wusste ich überhaupt nicht, dass es auch Tabakkauer gibt !

    Sollten irgendwann mal weitere Verbote wie telefonieren während der Autofahrt kommen, wird es schwierig sein dies nachzuweisen, das geht nur über die Einsicht der Autofahrer z.B. über Freisprecheinrichtungen, aber die Autofahrer in Cambo halten sehr gerne ihre bis zu 1.000.–USD teuren, wichtigen Telefone am Ohr, vorallem an den Ampeln, damit es auch jeder sieht, nicht wahr !
    Auch Filme während der Autofahrt anzusehen, ist sehr beliebt in Cambo !

    Das Müllverbrennen hatten wir ja schon mal hier angeprangert, aber es wird weiterhin praktiziert.
    Umweltbewußtsein sollte schon in den Grundschulen als Pflichtfach gelehrt werden.

    Übrigens….in Kambodscha besteht allgemeine Schulpflicht, aber die wird nicht geahndet, wie z.B. in Deutschland. Viele Kinder gehen daher auch nicht zur Schule, auch die Ärmeren nicht, weil der Lehrer/in jeden Tag von den einzelnen Schülern eine Unterrichtsgebühr von 500.- bis zu 2.000 Riel verlangt. Wer nicht bezahlt, darf am Unterricht nicht teilnehmen, so sieht die Wirklichkeit aus !

  6. Das ist mal wieder Nonsens hoch 3,Idee warscheinlich bei einer ministerialen Sauf/Fressorgie geboren

  7. @G.S. – auf Englisch würde man sagen: right on!
    Das Rauchverbot kommt wohl vom Gesundheitsministerium (wenn ich richtig informiert bin), für den Müll wäre das Umweltministerium zuständig. Das letztere lässt aber lieber Wälder abholzen, die eigentlich geschützt sind. Natürlich wäre die Müllverbrennung von Plastik dann auch eine Sache des Gesundheitsministeriums, aber das ist nun wirklich zuviel verlangt, dass soweit gedacht wird.

  8. Bravo Kambodscha. Das neue Gesetz, von Don Kong als „westliche Unsitte“ gebrandmarkt (naja, er ist schliesslich raucher !)wird hoffentlich bald rigoros durchgesetzt. Es kotzt mich an wenn ich von voellig ignoranten Rauchern im Restaurant den Rauch ins Gesicht geblasen bekomme waehrend ich esse. In ihrer Heimat wuerden sie sich das nie erlauben. Ich habe da allerdings meine Zweifel dass das Gesetz jemals ernsthaft angewendet wird denn wie die juengsten „Verhaftungen wegen Marijuana Handel“ in Kampot gezeigt haben blieb es immer nur bei einer kurzen „Belehrung“ durch die Polizei. Wie teuer eine Belehrung fuer den Besitz und Handel von 1 KG Ganja sowie eine volle Flasche mit Ganja Oel fuer den Bar Besitzer der Drogenhoele Fat Cat war liess sich nicht ergruenden. Ein Finne, der ebenfalls von seinem Hotelbesitzer angezeigt wurde weil er seinen Joint durchs ganze Hotel ziehen liess kam aehnlich glimpflich davon.

  9. Lieber Manfred das mit den Schulkosten ist Bloedsinn.Kein Kind muss in Kambodscha in einer normalen Dorfschule Geld bezahlen [auch keine 1ooo Riel].Und zur Muellverbrennung.Ich lebe seit 3 Jahren auf den Land und wo bitte soll ich [und alle anderen die hier leben]mit den Muell hin.Es bleibt nur die Muellverbrennung,es waere schon wenn es eine Muellentsorgung geben wuerde,die gibt es auf den Land aber nicht.Zum Rauchverbot.Bin froh das ich auf den Land lebe und es mich daher nicht tangiert.Einer der Gruende warum ich aus Deutschland weg bin,ist das ich die staendige Bevormundung von Vater Staat ueberdruessig war,

  10. @ peter allmann

    Ich verstehe die „westliche Unsitte“ so: Muss jetzt hier auch jeder „Schrott“ reglementiert werden, wie in Europa? Gerade deshalb weil es nicht so ist wie in Europa sind wir doch hier!
    Müssen diese „westlichen Unsitten“ (eine bessere Bezeichnung kommt mir nicht in den Sinn) nun auch hier Einzug halten? Wenn Dir einer „um die Nase pafft“ beim Essen, laufen viele Dinge schief; -aber muss man das staatlich verordnen, wie die „westlichen Unsitten“…? (Hoffentlich verstehen die Leser Deine Ironie dass Du den Don Kong als Raucher „brandmarken“ tust…)

  11. @Lieber Horst Wiegand: Das Schulgeld oder besser Lehrer/innen Geld – zwischen 500 und 2.000 Riel – müssen auf jeden Fall alle Kinder täglich in vielen Grundschulen in und um Phnom Penh zum Beispiel in Gien-svay bezahlen !

    Beweis: Alle 12 Kinder meiner Schägerinnen / Schwager und deren Schulfreunde!

    Wenn Du das nicht glaubst und nur mit „Blödsinn“ abtust, dann lade ich Dich ein, morgens um 7.00 Uhr mit den Kindern meiner Verwandtschaft die Schule zu besuchen um zu sehen, dass die Lehrer/innen immer abkassieren !
    Als Europäer solltest Du eigentlich wissen, dass durch die Müll-und Plastikmüllverbrennung sehr viele „Giftwolken“ entstehen und das ist gesundheitsschädigend.
    Herr @G.S. kann Dir da bestimmt mehr dazu sagen, weil auch er immer wieder diese Methode anprangert und das zu recht !
    Müll kann man auch auf dem Lande persönlich zu einer Deponie bringen, aber nur wenn man auch wirklich will um dadurch die Umwelt zu schonen !

    Ich kann Dich gut verstehen, dass Du wegen der ständigen Bevormundung und Überregulierung aus D weg bist, aber eines kann ich Dir versichern, auch Kambodscha hat sich und wird sich in Zukunft schneller als Du denkst in dieser Hinsicht verändern, sodass es bald kaum mehr Unterschiede macht !
    Die beste Zeit in Kambodscha war vor 15 bis 20 Jahren, da konnte man fast alles machen, aber die Zeiten sind längst vorbei !

  12. Man kann sich nur wundern über die Ignoranz Einzelner. Egal ob in Kambodscha oder anderswo, Raucher haben nicht das Recht, auch die Gesundheit anderer zu gefährden. Das hat nichts mit Überreglementierung zu tun. Das ist ein Grundrecht, das wohl jedem Erdbewohner zusteht. Apropos Schulgeld, der gute Mann lebt wohl einer Einsiedlung. So ein Schwachsinn, Herr Wiegand.

  13. @ Manfred
    …deine Behauptungen mit dem Schulgeld habe ich schon vor etlichen Monaten negiert.
    Ich habe viele Jahre in Cam als Lehrer gearbeitet.(Bright Time, New World,…etc.)… nie! hätten meine Kollegen dieses getan, was du behauptest.
    Es wird ein monatliches, oder für den Term berechnetes Schulgeld bezahlt, sonst wird kein Schüler aufgenommen.
    Vielleicht solltest du mal raus aus „deiner Welt“ und nach sehen was in Cam wirklich läuft.
    LG Robby

  14. Jetzt platzt mir aber echt der S… mit
    Mamfred!
    Der redet hier von Schulen ohne Vertrag. Dort können die „Marktkinder“ falls es kein Arbeit gibt lernen gehen.(Ich meine das nicht abwertend, ist aber praktische Tatsache)
    Das hat nichts mit den eigentlichen Lehrern in PP zu tun.
    Mamfred! …du drehst dir alles zurecht wie du es brauchst!….und ärgerst damit immer wieder Leser dieses Blocks!
    ….(bezugnehmend auf den 2. Kommentar von Mamfred)

  15. warum fangen sie bei Zigaretten an? dann wird es wie bei uns in Europa .bei uns muss ein Gasthaus mindestens 70 qmeter rauchfreie Zone einzuhalten.wenn er ca.120sitzplätse hat.aber es alles bald umsonst wir lassen uns nicht alles aufzwingen,siehe Bayern.

  16. Ich rauche seit über zwei Jahren nicht mehr, mir ist es aber grundsätzlich vollkommen egal, ob andere Leute in meiner Umgebung rauchen oder nicht. Eine Ausnahme sind geschlossene klimatisierte Räume, denn hier stellt der Rauch eine echte Geruchsbelästigung dar.

    Sich aber in Kambodscha, wo man in den meisten Restaurants sowieso beinahe draußen an der frischen Luft sitzt, über Raucher zu beschweren, halte ich persönlich für Affentheater.

    Mir ist auch unverständlich wie manche Nichtraucher, wenn in ihrer Nähe mal geraucht wird, darin gleich einen Angriff auf ihr Leben sehen und auch sofort aggressiv reagieren. Es ist schon eine komische Gesellschaft, die sich da entwickelt hat. Alles ein bisschen überzogen.

  17. Ich bin kein militanter Nichtraucher, aber selbst in einem Freiluftlokal ist das Rauchen am Nebentisch, je nach Windlage, störend. Wir mussten bei uns im Hotel extra Schilder anbringen mit der Bitte beim Frühstück nicht zu rauchen. Gerade asiatische und osteuropäische Gäste scheinen von Rücksichtnahme nicht viel zu halten.

    Was das sog. Schulgeld angeht, obwohl gar nicht hierher gehörend, liegt wohl ein Missverständnis vor. Hierbei sind die öffentlichen Schulen gemeint. Das ist kein offizielles Schulgeld, sondern die Schüler müssen je nach Klasse zwischen 500 und 2000 KHR bezahlen. So bessern die kläglich unterbezahlten Lehrkräfte ihr Gehalt auf. Wird gezahlt, werden die Schüler einfach links liegen gelassen und quasi vom Unterricht ausgeschlossen. Wer das nicht weiss, hier aber lebt, oder gelebt hat, hat nun wirklich nicht viel vom Leben hier mitbekommen. Natürlich ist das bei Privatschulen anders. Da wird das Schulgeld monatlich oder vierteljährlich bezahlt. Wie gesagt, man muss sich schon wundern über manche Kommentare.

  18. Genau so, wie Klaus das mit dem inoffiziellen Schulgeld an den staatlichen Schulen hier beschrieben hat, habe ich das auch schon von etlichen Kambodschanern gehört. Die waren aber alle hier aus Sihanoukville. Vielleicht wird das ja andernorts in Kambodscha nicht so gehandhabt.

  19. @robbie:

    Zu Deinem „Unsinn-Kommentar“ verweise ich auf die weiteren, aufklärenden und richtigstellenden Kommentare von @Klaus (12.03., 11.11 Uhr), sowie von @Don Kong (12.03., 11.43 Uhr), denen nichts mehr hinzuzufügen ist und ich mich 100 %-tig anschließe !

    Im Übrigen sprach – nicht – von den ganzem Privatschulen mit den hochtrabenden, exotischen, manchmal „Micky-Maus“-Namen wie East-West-Institut, New York Institut, New World….usw. die auch gestrandete, mittelose Backpacker und nichtenglischsprachige Langzeittouristen und Möchtegernlehrer in ihrer Not beschäftigen, Hauptsache westlich aussehend !
    Ich sprach von den ganz einfachen Khmerschulen, die es in jedem Dorf gibt !

  20. Ich moechte das mit den Schulgeld so nicht stehen lassen.Ich habe hier in Kandal[lieber Klaus auch Kandal gehoert zu Cam. und nicht nur Sihanoukville,aber woher sollst du das wissen] ein Jahr ehrenamtlich in einer Schule gearbeitet,kenne einige Schulleiter,bin taeglich in einer Schule und meine Tochter hat hier 2 Schulen besucht und nirgendswo wurde ein Schulgeld erhoben.Und zum Muellverbrennen.Es gibt hier keine Muell-Deponie,zentralen Ort schon[wo leider auch der Mekong zu gehoert].Fuer mich mach es keinen grossen Unterschied ob die damit verbundenen Giftgase vor meiner Haustuer oder an einen zentralen Ort freigesetzt werden .Keine Frage es schlimm genug das es so ist und ich bin auch der Meinung man sollte sich mehr um so solche Sachen kuemmern als um ein Rauchverbot[was sicherlich an bestimmten Orten sinnvoll ist].

  21. @Wiegand
    Durch Wiederholen wird etwas nicht wahrer, Herr Klugscheisser. Ich bin seit 1989 mit Unterbrechungen im Land, habe die meiste Zeit in Phnom Penh verbracht und lebe seit 4 Jahren in SHV. 3 Kinder meiner kambodschanischen Frau haben in PP die Grundschule besucht und täglich ´Schulgeld´ bezahlt, bevor sie in den USA in die Schule gingen und dort ihr High School Diploma gemacht haben. Wo bitte haben Sie den unterrichtet, in welchem Ort, in welcher Schule und in welcher Sprache? Wie Sie hier ablassen, kliegt einfach nur besserwisserisch und ist nicht überzeugend, es sei denn es war eine NGO-geleitete Schule, sicherlich keine staatliche. Ich bezahle heute noch das ´Schulgeld´für die 2 Kinder meiner Hausangestellten. Aber was will man denn von Ignoranten schon erwarten?

  22. Lieber Klaus!
    Danke fuer ihre Beleidigungen!
    Mal abgesehen das es Fakt ist was ich hier mitteile.Will ich ihnen das mal anschaulich machen.Hier in der Dorfschule gibt es 5 Schulklassen mit einen jeweiligen Schnitt von 39 Schueler und Schuelerin in einer Klasse.Und wenn jeder taeglich 5oo -2ooo Riel[wie von Manfred erwaehnt wurde],[ich geh mal im Schnitt von nur 1ooo Riel] zahlen wuerden,haette die Schule [bei 25 Schultagen im Monat] einen illegalen Nebenverdienst von ca.13oo Dollar. Und das glauben sie doch nicht wirklich.Bei so einen fetten Nebenverdienst[bei 5 angestellten Lehrer oder Lehrerinen waeren das ca.25oDollar im Monat]wuerden alle Kambodschaner nur noch Lehrer werden wollen.Wenn das bei ihnen der Fall sein sollte,sollten sie schnellsmoeglich was dagegen tun.
    Ich werde hier auch nicht mein Lebenslauf mitteilen.
    Es waere schoen gewesen,wenn man einfach gesagt haette-Oh lieber Herr Wiegand,das wussten wir nicht,das es hier im Land nicht ueberall so ist.Danke fuer den Hinweis!Und freuen wir uns fuer die Kinder die dieses illegale Schulgeld nicht zahlen muessen.

  23. @Klaus:

    Hallo Klaus, Dein letzter Kommentar bzgl. Schul-/Lehrergeld hat mich begeistert ! Genau so is es !
    Auch ich zahle immer wieder das Lehrer-Schulgeld für einige meiner Verwandten !

    Du hast vollkommen recht, hier in Cambo gibt es viele Pseudo-Lehrer aus dem Ausland, die oft als Backpacker hier „gestrandet“ sind und nicht weiterkommen da mittellos, um dann bei NGO’s und Privatschulen anzuheuern !
    Ich traf mal einen Deutschen in PP, der sich Kim nannte, sein zweites Bier nicht mehr zahlen konnte (welches ich übernahm weil er mir seine Geschichte erzählte) und der in einer privaten, von mir so genannten, „Micki-Maus-Universität“ als Englischlehrer fungierte ! Zuhause in D war er, wie er mir versicherte, Kellner in einem Restaurant !!!

  24. Nach 18 Jahren Motorradtouren bis in die letzten Ecken sämtlicher kambodschanischer Provinzen kann ich folgendes feststellen: Keines der genannten ‚Schulgeld-Systeme‘ ist flächendeckend. Da wurde schon mal ein beinamputierter Lehrer von der Dorfgemeinschaft ‚durchgefüttert‘, indem ihm die Kinder Naturalien wie gekochte Eier oder einen Blumenkohl mitbrachten. Geldscheine ab 50 Riel waren anfangs auch im Spiel. 500 bis 1000, zumindest auf dem Land, scheinen heute üblich zu sein. Monatliche Festbeträge unterschiedlichster Höhe kenne ich von etlichen NGO-Instituten, die die Welt in ihrem Sinne verbessern/steuern wollen. Schulen mit baptistischem Hintergrund stellen offensichtlich religiöse Forderungen, wie z.B. Abkehr vom Buddhismus und ähnliche kulturelle Scheußlichkeiten.

  25. Wenn jemand nicht einmal den Ort und die Schule seiner Tätigkeit nennen will, erhöht das ja nun nicht gerade seine Glaubwürdigkeit. Nicht jeder zahlt im übrigen, da sie sich das einfach nicht leisten können.

  26. @Horst Wiegand:

    Lieber Horst Wiegand,
    ich kenne eine Lehrerin aus Gien-svay, die durch dieses Schul-/Lehrergeld-System 500.-USD/monatlich „verdient“, plus ihrer 125.–USD Gehalt vom Staat! Sie fährt einen Camery und hat bereits ein neues Haus im Khmer-Style gebaut !

    Ansonsten ist zu Deiner Meinung / Überzeugung nur noch ein Bibelspruch anzuführen, der da lautet:

    „Euch geschehe nach Eurem Glauben“ !

    Übersetzt auf deutsch: „Wer es glaubt wird seelig, wer in den Mehlsack schlüpft wird mehlig“ !

    So, das war’s jetzt zu diesem Thema !

    Und nun schauen uns mal ab 18.00 Uhr die Ergebnisse der drei Landtagswahlen in B-W, RLP und Sachsen-Anhalt an !

    Freundliche Grüsse – Manfred –

  27. Eine solche Massnahme begrüsse ich! Es kann doch nicht sein, dass ich als Nichtraucher belästigt und gesundheitlich beeinträchtigt werde, weil fast überall und jederzeit gequalmt wird…
    Was in vielen Teilen der Welt gilt, kann doch auch in Kambodscha eingeführt werden.

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