Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Der saure Nachgeschmack eines Deutschland Besuchs

An der Schule meines Sohnes waren vor kurzem große Ferien gewesen. In dieser Zeit ist der Junior für 3 Wochen nach Deutschland geflogen, um seine Oma zu besuchen. Alles verlief wie geplant, er hatte eine schöne Zeit und kam dann auch wieder wohlerhalten und mit vielen neuen Eindrücken zurück.

Das ist nun mittlerweile etwa drei Wochen her und keiner von uns dachte mehr daran, bis vor zwei Tagen, als meine 83-jährige Mutter ganz aufgeregt bei mir anrief. Sie hatte ein Schreiben eines Anwalts aus München erhalten. Darin hieß es, dass sie illegal einen Film aus dem Internet runtergeladen hat und darum nun etwa 1000,- Euro Strafe und Gebühren bezahlen müsse. Es folgten die üblichen Drohungen sowie ein beigefügtes elfseitiges Formular, auf dem irgendwelche Fragen zu beantworten waren.

Meine Mutter war sich natürlich keiner Schuld bewusst und darum einigermaßen verwirrt. Sie hat in der Tat eine Internetleitung, die sie aber ausschließlich dafür benutzt, um mit ihrem Tablet über Skype mit uns in Kambodscha zu sprechen. Das Tablet ein- und auszuschalten bekommt sie noch hin, aber darüber, wie sie einen Film aus dem Internet runterlädt, weiß sie genau viel, wie über Quantenphysik.

Nach kurzer Überlegung blieb nur eine Möglichkeit, nämlich der Junior. Der hatte sich, wie er bestätigte, nämlich wirklich in der Zeit bei der Oma einen Film auf sein Smartphone runtergeladen. Er hatte natürlich keine Ahnung, dass er in Deutschland damit gegen das Gesetz verstößt. Von solch einem Gesetz hat mein 14-jähriger Sohn, der in Südostasien geboren wurde und auch hier aufgewachsen ist, noch nie vorher gehört.

Vielleicht hätte ich ihm, bevor er geflogen ist, noch eine Rechtsberatung mit auf den Weg geben sollen. Aber Mal ehrlich, wer denkt denn an so etwas?

In jedem Fall war das für mich wieder ein Beweis für echte Lebensqualität in Deutschland. Die totale Überwachung ist dort offenbar bereits traurige Realität.

Posted in Auswandern.

46 Comments

  1. @DonKong:
    Lieber DonKong,
    Du kennst doch bestimmt das alte und doch so wahre deutsche Sprichwort, welches da lautet:
    „Unwissenheit schütz vor Strafe nicht“!
    Da sind die deutschen Stellen/Behörden sehr penibel.
    Das Alter Deines Sohnes wahr im Bericht nicht angegeben, aber wenn er z.B. unter 14 Jahren alt ist, also noch ein Kind, dann würde ich mal den RA anschreiben und ihn auf die Umstände – wie Du sie oben beschrieben hast – hinweisen, vielleicht hat er ein einsehen.
    Mit Deinem letzten Satz der totalen Überwachung hast Du – leider – recht !
    Das „Maas-männchen“ hat kurz vor der Sommerpause des dt.Bundestages sogar noch das Netzwerkdurchsetzungsgesetz durch das Parlament „getrieben“, bei den wenigen Abgeordneten, die anwesend waren. Welch hochtrabender Name für ein Gesetz, welches schlicht und einfach nur eine totale Überwachung unserer grundrechtlich verbürgten freien Rede und Gedanken ist.
    Gute Nacht Deutschland, schlaf‘ weiter !

  2. Ja Manfred, dieses Sprichwort kenne ich natürlich. Ich wollte es zuerst auch irgendwo in meinem Text einbauen, aber es erschien mir dann doch zu abgedroschen. Es geht ja hier auch nicht darum, meine Mutter oder meinen Sohn vor einer Strafe zu schützen, sondern vielmehr um die Überwachung und die Dreistigkeit, mit der den Leuten in Deutschland das Geld aus der Tasche gezogen wird.

    „Gute Nacht Deutschland“, da hast du wirklich recht.

  3. Ich hatte eine ähnlichen ärgerlichen Fall vor einigen Jahren. Das Inkassobüro hat mich dann über 5 Jahre mit Forderungen belästigt. Damals war es so das die Überwachung von der Filmfirma ausging. Sie hat auf den Internetseiten und Tauschbörsen beobachtet, wer ihre Filme zur runtergeladen hat. (wahrscheinlich haben Sie Sie auch noch selbst angeboten) Sie haben dann anhand der ip Adresse den Provider aufgefordert die persönlichen Daten rauszurücken, wozu der wohl verpflichtet war. Ich hatte mich mal im Internet informiert und dass war damals so eine Abzockermasche von verschieden Filmfirmen, einigen Rechtsanwälten und Inkassobüros. Wichtig war, dass man sofort eine Unterlassungserklärung ohne Anerkennung der Schuld abgegeben hat (heisst die Datei wird vom PC entfernt…), damit die Inkassokosten nicht ins unermessliche steigen bzw. gedeckelt sind. (einen Vordruck hatte ich im Internet gefunden) Das Fall bezog sich aber auf Download bzw. Tauschbörsen (Emule etc.) und mein Wissenstand ist schon veraltet. Auf jedenfalls war das ziemlich ärgerlich und lästig. Insbesondere deshalb weil ich es auch nicht selber war, sondern nur für meinen Internet grade stehen sollte. Auch hat mich es sehr gewundert, dass der Provider meine Adresse rausgerückt hat. Ärgerlich.. ..

  4. @DonKong: Das ist leider schon der zweite Fall, dass Deine liebe Mutter Pech hatte, wenn ich an den Handtaschenraub in Sihanoukville denke. Und: Ja, Ihr habt Recht, dass auch in Deutschland vieles im Argen liegt, u.a. ist auch die Meinungsfreiheit gefährdet(@Manfred).

    Was aber gestern in Kambodscha passiert ist, schlägt dem Fass den Boden aus: Der große Meister persönlich hat die ‚Cambodia Daily‘ plattgemacht, die vor allem uns Ausländer fast 3 Jahrzehnte lang relativ freizügig u.a. über Mißstände im Land informiert hat.
    Am Sonntag wurde außerdem der Oppositionsführer Kem Sokha verhaftet.
    Magere Berichtslage hierüber in Deutschland. Quelle: taz.

  5. @Don Kong
    Den „sauren Nachgeschmack…“ hast Du im Text so ironisch auf den Punkt gebracht dass ich, -verzeih es mir, zuerst vor mich hin grinsen musste! Eine 83-jährige Frau, Deine Mutter, kriegt im „Nichtwissen“ eine 1000-Euro Busse für einen „Schmarren“ in unserer heutigen hochgradig verkümmerten Welt, wo selbst der „Übeltäter“, -Dein Sohn, wahrscheinlich erschrocken ist…!
    Ich staune dass das alles so schnell passiert ist! -Als würden „gierige Aasfresser“ jede Sekunde auf ihre Beute warten…! (Würde gerne deren Gesichter sehen nach Eingang Eures „Nichtakzeptierens“…)
    Aber soweit ich diese spezielle Geschichte persönlich abwäge, erkenne ich hier (zum Glück!) noch keine politisch gesteuerte „Überwachung von privaten Bedürfnissen, geschweige denn der freien Meinungsäusserung“ im Rechtsstaat Deutschland, sondern ein zu bezahlendes Nutzungsrecht von „Etwas“ einer privaten Institution, welche ich als gierige Aasfresser bezeichne und die Anwälte anstellt, um Beute zu finden…! Aber der Sturzflug auf die Beute schiesst am Ziel vorbei: Rückzug der Klage! Das würde mich freuen für Deine Mutter und Deinen Sohn…

  6. @Herby:
    Lieber Herby, die Sache mit Cambodian Daily ist seit langem bekannt.
    Allerdings, da hast Du recht, dass die m.E. „nicht ganz unumstrittene taz“ erst jetzt darüber berichtet.
    Kambodschanische Zeitungen berichten seit Wochen darüber, z.B: auch die englischsprachige PPP (PhnomPenhPost).
    Wichtig zu wissen ist allerdings in diesem Zusammenhang, dass die CD (Cambodian Daily, bzw. deren Gründer Mister Krisher) seit vielen Jahren überhaupt keine Steuern abgeführt hatte und nun eine Steuerschuld in Höhe von 6,4 Mio USD aufgelaufen ist, so stehts in Kambodscha in den Zeitungen.
    Zur Erinnerung: Auch in D ist Steuerhinterziehung ein Verbrechen und da werden sogar der Präsident eines FC Bayern hinter Gitter gesetzt, was in diesem Fall – CD – nicht geschehen ist, weil Mister Krisher die Firma CD vor geraumer Zeit an seine Tochter abgegeben hatte und sich vermutlich nicht mehr in Kambodscha aufhält. Im Übrigen hatte die Regierung in PP der CD eine Frist gesetzt, die Steuer nachzuzahlen, was – nicht – geschehen ist.
    Deinem Satz, die „Meinungsfreiheit in D ist gefährdet“, kann ich voll und ganz beipflichten, auch anhand der Tatsache, dass tausende Facebook-Twitter-Acounts gerade vor den hiesigen Wahlen gesperrt wurden.

  7. @Petra
    Möchte Dir noch danken für obigen Link! Ich als „tapferer Mit-Eidgenosse“ hätte in diesen Belangen naiverweise keine Ahnung gehabt…

    @Herby
    Apropos „magere Berichtslage hierüber…“: Gilt auch für die Schweiz! Man wird erst hellhörig wenn es bereits „scheppert“! Aber „Ihr“ habt von den wenigen zumindest Einen, den ich als äusserst kompetent betrachte: https://cambodia-news.net

  8. Da hat der große Meister aber Glück gehabt! Endlich hat er die kritischen Schreiberlinge der ‚Cambodia Daily‘ als Steuerhinterzieher entlarvt. Da haben diese Verbrecher doch tatsächlich mit einem schmalbrüstigen, auflageschwachen Blättchen glatte 6,4 Millionen US $ hinterzogen – eine reife Leistung bei dem langjährigen Preis von 1.200 Riel im Straßenverkauf (zuletzt 1.500 Riel). Wie gut, dass eine kreative Steuerverwaltung das endlich herausgefunden und den Gangstern das Handwerk gelegt hat. ‚Raus mit ihnen‘ hat der Chef gesagt. ‚Recht so‘ ist das Echo der lokalen Medien. Klar, denn sie wollen weiterleben!

    (Nebenbei, @Manfred: der kleine, aber feine Unterschied zu Uli Hoeness liegt für mich in der Tätigkeit der Täter sowie in der Transparenz der Berechnung der Steuerschuld)

    Sehr gut, dass die Staatsmedien das alles wahrheitsgemäß berichten. Nach dem nahen Ende auch der Phnom Penh Post werden wir uns endlich neutral über die verbliebenen Medien darüber informieren können, wie gerecht das Land unter der Bevölkerung aufgeteilt wird und wie zufrieden die garment worker doch alle sind… ohne die lästigen Fakten, die wir bisher von diesen bösen Schreiberlingen zu lesen bekamen. Freuen wir uns also auf die mediale Zukunft des Landes! 🙂

  9. moin

    äusserst ärgerliche sache, das erfordert unbedingt rechtlichen beistand.
    eventuell hilft schon der hinweis, dass deine mutter, bzw die oma deinem sohn gesagt hat, dass er auf keinen fall irgendwas „downloaden“ darf, in dem jargon, den eine über 80-jährige eben benutzt, bei dem ganzen „internetzkram“.
    erschreckend ist, dass „die“ deinem sohn überhaupt auf die schliche gekommen sind, nicht besonders clever von deinem bengel 😉

    buddel

  10. @buddel
    Ja das finde ich auch erschreckend. Mein Sohn hatte allerdings keine Ahnung davon, dass es in Deutschland verboten ist, sich Filme aus dem Internet runterzuladen. Was hat das denn mit „nicht besonders clever“ zu tun?

  11. @buddel
    Mit aller Wertschätzung zu Dir Buddel, aber dein letzter Satz liest sich wie wenn Du etwas missverstanden hast: „Die“ sind nicht dem Sohn auf die Schliche gekommen, sondern seiner Grossmutter! -„Die“ wussten ja gar nichts, -die Aasgeier…-ausser die Adresse der Person, auf die der Internetzugang gemeldet ist! Der noch jugendliche Sohn hat das ganze offenbar im Unwissen gemacht, was man absolut verstehen sollte! Daher finde ich Dein Urteil „nicht besonders clever von Deinem Bengel“ sehr hart und wäre für mich persönlich als Vater sogar ehrverletzend…

  12. @Herby:
    Hallo Herby, den von Dir sogenannten „kleinen, aber feinen Unterschied“ sehe ich hier nicht.
    Steuerhinterziehung ist und bleibt Steuerhinterziehung und daher ein Straftatbestand !
    Die CD und ihr ehemaliger Chef hatten ein weit verzweigtes System von NGO’s in PP aufgezogen und auch das wurde nun von der Regierung untersucht dabei heraus kam, dass 6,3 Mio Steuerschulden seit -zig Jahren nicht bezahlt wurden, da beißt keine „Maus einen Faden“ ab!
    Übrigens sind die dt. Behörden bei der Verfolgung solcher Steuer-Straftaten absolut Weltspitze !
    Kambodscha war das die letzten 20 Jahre nie, zum Glück all derer die durch undurchsichtige Firmenverpflechtungen (NGO’s usw.)sich die Steuerbehörden bis vor kurzem vom Hals hielten.
    Erst nachdem deutsche NGO’s die Finanzverwaltung und vorallem den kambodschanischen Rechnungshof in PP -GTZ, heute GIZ genannt- federführend mit aufbauten, hat es endlich bei den Steuerbehörden in PP auch „geklingelt“ !
    Bin überzeugt, dass wir hier in Zukunft noch mehr dubiose Firmenkonstrukte auffliegen sehen !
    Alles was dieses Land und seine (Steuer) Behörden nun tun ist, sich den westlichen Standards anzugleichen, denn von diesen – also von uns – wurden sie dafür ja ausgebildet und trainiert !

  13. @Manfred: In Sachen Pressefreiheit sind die Auslands-Kambodschaner in Berlin aber anderer Meinung.
    @G.S. hat dankenswerterweise den link hierzu eingestellt.

    Bei aller berechtigter Kritik sollte uns Expats jedoch klar sein, dass wir dem großen Meister unsere langjährige Freizügigkeit in Kambodscha sowie Sicherheit vor größeren Unruhen verdanken.

  14. moin

    entschuldigung, ich wollte nicht beleidigend sein.
    mit clever meinte ich, dass der junge besser tor benutzt hätte.
    einem 3-sprachigem 14-jährigen spreche ich auf keinen fall die intelligenz ab.
    aber das stichwort hier ist „nutzerhaftung“.
    deutsche gerichte haben langsam auch die schnauze voll von abmahnanwälten und konsorten, zumindest was filesharing und illegalen download angeht.
    ich habe mehrfach gelesen, dass der eindringliche hinweis des anschlussinhabers (also der oma) an „temporäre gäste“ (auch die enkel)genügt, dass der innternetzugang zwar gewährt wird
    aber eben keine illegalen inhalte heruntergeladen werden dürfen.
    eine solche ansprache bei besuchsbeginn an den gast kann schwerlich widerlegt werden und eigentlich müsste die oma dann raus sein.
    wie gesagt, bei 1000 euro würde ich auch ohne rechtschutzversicherung einen medienversierten anwalt einschalten, auch wenn eventuell nur ein vergleich daber raus kommt.

    buddel

  15. @Herby:
    Hallo Herby, klar, dass Auslands-Kambodschaner anderer Meinung sein dürfen was Pressefreiheit betrifft, aber hier ging es ganz klar um Steuerhinterziehung, um es nochmals klar zu wiederholen.
    In D wäre in einem solchen Fall einer Zeitung, die zig-Jahre keine Steuern bezahlt, der noch eine Frist gesetzt wird zu bezahlen und trotzdem nicht bezahlt, nicht mal einen Teilbetrag, genauso verfahren worden.
    Übrigens hat nicht der Präsident die Zeitung geschlossen, sondern die Geschäftsführerin-CEO/Inhaberin.
    Deinem letzten Satz kann ich voll beipflichten, außer der „aller berechtigter Kritik“, denn wir Expats kennen die „Feinheiten“ dieses Falles viel zu wenig, um hier Kritik zu äußern !
    Bitte auch nie vergessen, es waren die deutschen NGO’s, federführend die damalige GTZ, welches das Finanzwesen und den Rechnungshof in Kambodscha mit dt. Steuergeldern aufgebaut und trainiert haben !
    Man sollte sich also zukünftig nicht wundern, wenn die Steuerbehörden mit „deutscher Gründlichkeit“ auch in Kambodscha gegen Firmen und Personen vorgehen !!

  16. @Herby
    Freut mich dass Dir der Link aufgefallen ist…
    Kann Dir zu Deinem Statement „…Bei aller berechtigter Kritik sollte uns Expats jedoch klar sein…“ voll beipflichten!
    Jedoch zeichnet sich momentan bei fast jedem Expat hier in Sihanoukville ein mulmiges, unsicheres Gefühl ab, wo wahrscheinlich dutzende von Kommentaren -positiver und negativer Art, in die Tastatur gehämmert würden, -denke ich!

    Ablösung/Unabhängigkeit des westlichen Einflusses durch verstärkte Partnerschaft mit den „Gelben“: Wie mancher „Westler“ wurde bereits aus seinem Zuhause vertrieben? -Und wie mancher „kleiner“ Khmer verliert sein überlebenswichtiges Kleinbusiness…? Mich dünkt es „brodelt die Suppe“ bei den Khmers hier in „New Macau“…

  17. @Manfred
    „…aber hier ging es ganz klar um Steuerhinterziehung, um es nochmals klar zu wiederholen….“ —> Warum ist das für Dich so klar?

    (Und wartet noch 1/4 Jahrhundert…? Was m.E. mit Deutscher Gründlichkeit überhaupt nix zu tun hat…)
    Steuerschulden haben ist für mich keine „Hinterziehung“. Die Zahl von 6.3 Mio kann ja gar nicht realistisch sein; -ausser man setzte noch „einen drauf“ mit Straf -und Bussgelder… (?) was aber bis heute auch nur reine Spekulation ist…

  18. @G.S.:
    Ja, mein lieber G.S., wenn man halt keine Khmer-Zeitungen lesen kann, dann kann ich Dir hier nicht abhelfen ! (Meine Frau kann lesen und sehr gut auf deutsch übersetzen, denn Sie war auch über die gesamte Schulzeit in Kambodscha + in Deutschland auf/in der Schule)
    Wenn man meine Kommentare nicht richtig deuten kann, auch nicht ! (deutsche Gründlichkeit ist erlernbar, auch von den Khmer-Beamten, was man ja gerade bei den Steuerbeamten sehen kann)
    Es ist mir leid, immer und immer wieder etwas erklären zu müssen, das in einigen Khmer-Zeitungen – auch in der PPP in englisch – zu lesen war, um Leute wie Dich irgendwie zu befriedigen.
    Bleib‘ einfach bei deiner Sichtweise und lass‘ mir bitte meine, OK !!
    Long life for Cambodia and the King !

  19. @Manfred
    Lange Rede, -kurzer Sinn: Dann mach es Dir doch einfach und schreibe hier in den Blog den Link, der bekräftigt was Du so „klar“ siehst: Dass es nebst Schuld auch noch Steuerhinterziehung war! (Aber Du hättest ja auch noch meine eMail Adresse, -ich Deine leider nicht…!)
    Es darf auch in Khmer geschrieben sein…! Danke Dir zum Voraus!

    Schluss nun von meinem Abdriften vom eigentlichen Blog-Thema!

  20. Hallo Don Kong,

    lass dich wegen einem Schreiben eines RA nicht einschüchtern! So einfach ist es nicht, ihn oder deine Mutter mit einer Geldstrafe zu belegen.
    Wie du schreibst, hatte dein Sohn keine Ahnung, dass er „im Unrecht“ handelte. Damit liegt zwar nach § 17 StGB ein sog. Verbotsirrtum vor, doch nach Schilderung der Sachlage „konnte er diesen Irrtum auch nicht vermeiden“, da er im Grunde gewohnheitsmäßig handelte, sofern es in seinem Heimatland tatsächlich erlaubt ist, Filme kostenfrei über das Internet downloaden.
    Demgemäß handelt er nach dieser Vorschrift des StGB „ohne Schuld“. Sollte ihm jedoch nachgewiesen werden können, dass er den Irrtum doch hätte vermeiden können, kann die Strafe nach § 49 StGB gemildert werden. (In einem ähnlichen Fall waren aus 1200 € Strafe 150 € geworden).
    Was nun deine Mutter betrifft, würde ich ihr empfehlen, die Abmahnung als unberechtigt zurück zu weisen, da sie den vorgeworfenen Rechtsverstoß ja nicht begangen hat oder oder Ihr Verhalten entgegen den Ausführungen in der Abmahnung keinen Rechtsverstoß darstellt.
    Näheres findest du vielleicht auch auf dieser Seite: http://www.it-recht-kanzlei.de/abmahnung-checkliste-recht.html#abschnitt_30

    Ich wünsche euch, dass ihr den Nachgeschmack gut aus der Welt räumen könnt.
    Herzliche Grüße
    Dieter § Raksa (2015 in Sihanoukville )

  21. Hallo Dieter, vielen Dank für deine Einschätzung und Empfehlung. Meine Mutter hat bereits, entgegen allen Warnungen im Internet, bei der betreffenden Anwaltskanzlei angerufen und die Situation erklärt. Daraufhin wurde die Forderung auf 360 Euro reduziert. Dieser Betrag wird nun von ihr bezahlt und damit ist die Sache dann erledigt.

  22. Lieber DonKong:
    beim vorletzten Artikel“Erinnerung an den Flugzeugabsturz vor 10 Jahren“ hast Du noch hoch und heilig versprochen, dass so etwas wie die damalige Diskussion zwischen mir und u.a. Troll-oh-no nicht mehr vorkommen darf/ bzw. nicht mehr stattfindet !! Ich habe mich daran gehalten !
    Heute, 19.09. müssen und andere und ich selbst erfahren, dass eine „manu“, nach eigenen Angaben Schweitzerin, mich wieder total verunglimpft, beleidigt, verleumdet usw. und das wird nun wieder von Dir veröffentlicht !
    Werde natürlich dieser Person nicht antworten, um Deinen oben genannten Worten von vor ca. zwei Monaten Geltung zu verschaffen, aber dasselbe hätte ich mir auch von Dir gewünscht, nämlich solche verletzenden, strafrechtlich relevanten Kommentare nicht mehr zu veröffentlichen – das wolltest Du ja auch noch vor zwei Monaten zukünftig einhalten -.
    Ich schreibe Dich hier direkt an, denn es ging bei der Sache CD vorallem um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe und ist laut Regierung bewiesen, so stand es in den Zeitungen ! Das wissen auch gute Kommentatoren wie z.B. Herby !
    Wenn das dann die „Spitzenschweitzer“ G.S. und „manu“ – wie manu schreibt – nicht kappieren und Ihre beleidigenden Ansichten herein interpretieren, dann nochmals gute Nacht ! MfG – Manfred –

  23. Ja Manfred, da hast du recht. Der Kommentar von „manu“ hatte doch einige Formulierungen, die unter die Gürtellinie gingen. Ich habe ihn mittlerweile gelöscht.

    @manu
    Ich bitte um dein Verständnis für die Löschung deines Kommentars. Das hatte nicht mit dem Inhalt der Nachricht zu tun, sondern, wie erwähnt, mit einigen Formulierungen. Du bist jedoch herzlich eingeladen deine Meinung erneut in einer etwas entschärften Version zu posten.

  24. „Spitzenschweitzer“(Zitat Manfred) ist nun aber auch wieder etwas was „total verunglimpft, beleidigt, verleumdet usw.“(Zitat Manfred).
    „Ich habe mich daran gehalten !“(Zitat Manfred) stimmt damit jetzt aber auch schon nicht mehr! Somit gehört „Spitzenschweizer“(Zitat Manfred -das wissen wir ja nun schon) nach Manfreds eigener Meinung auch zu „verletzenden, strafrechtlich relevanten Kommentare(n)“(Zitat Manfred). Außer für eine Person wahrscheinlich nicht.

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