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In Kambodscha Affe vor Verhaftung entführt

Wir Auswanderer hier in Kambodscha sind einiges gewöhnt aber heute morgen in Sihanoukville hat es mal wieder einen Vorfall gegeben der hier im Leben in Kambodscha Blog nicht unerwähnt bleiben sollte.

Affe im Käfig

Affe im Käfig

Also, am heutigen Morgen sind 6 Polizisten im Guesthouse eines Freundes eingefallen um die Affendame Charly, die dort in einem Käfig sitzt mitzunehmen. Die Begründung lautete, nicht ordnungsgemässe Haltung von Jungeltieren (nebenbei gesagt, hat mein Bekannter den Affen vor knapp 2 Jahren von einem Polizisten für 100,- $ gekauft).

Nun trug es sich zu, das ein Dauergast in diesem besagten Guesthouse eine freundschaftliche Beziehung zu der Affendame aufgebaut hat und mit dem Vorgehen der Polizei überhaupt nicht einverstanden war.  Im Eifer der Diskussion gelang es dem Tierfreund den Affen zu enführen und unendeckt zu entkommen.

Die Kambodschanischen Beamten liessen nicht locker und schrieben kurzerhand den Entführer und seine “Geisel” zur Fahndung aus. Nach einigen Stunden der Suche stellte sich der Enführer dann doch und händigte den Affen an die Behörden aus.

Ich habe das ganze hier ein wenig humoristisch dargestellt, im Grunde finde ich es aber eine traurige Angelegenheit was da mit dem Affen passiert. Das Tier ist leider an den Käfig gewöhnt, hat Futter und wird gut behandelt. Bis vor kurzem hatte er noch 2 echte Enten zum spielen mit im Käfig. Aber was nun mit Charly passiert steht in den Sternen, wird sie aufgegessen oder vielleicht gleich weiterverkauft, wir wissen es nicht. Meiner Meinung nach gehöhren wilde Tiere überhaupt in keine Käfige, nichtmal im Zoo aber wer höhrt schon auf meine Meinung.

Bedrohte Affenart im Jungel von Kambodscha entdeckt

Kleideraffe

Kleideraffe

Tieforscher der amerikanischen Wildlife Conservation Society haben im Jungel des Grenzlandes zu Vietnem grosse Kolonien zweier vom aussterben bedrohter Affenarten entdeckt. Es handelt sich um Kleideraffen und Schopfgibbons. In einem fast 800 Quadratkilometer großen Areal, das von Kambodscha 2002 zum Schutzgebiet erklärt wurde, sollen bis zu 42 000 Kleideraffen und 2 500 Schopfgibbons leben, das sind die grössten bisher bekannten Kolonien dieser pussierlichen Tierchen. Früher wurden diese Tiere gejagt und dann war ihr Lebensraum durch Abholzung bedroht. Es scheint das sie von 2002 an endlich ungestört und friedlich in dieser Gegend leben konnten bis jetzt, wo wiedereinmal der Mensch in ihren Lebensraum eingedrungen ist.

Die Schwarzschenkel-Kleideraffen (Pygathrix nigripes) haben ihren Namen durch das bunte Fell. Sie sind schwarz-weiß und ihre Gesichter leuchten orange. Sie werden ca. 10 bis 15 Kilogramm schwer. Die Gelbwangen-Schopfgibbons (Nomascus gabriellae) sind wesentlich kleiner und nur 7 bis 8 Kilogramm schwer. Ihr Name stammt von dem ungewöhnlichen Haarschopf der schwarzen Männchen. Die Weibchen können auch gelbliches oder braunes Fell haben.

Es ist immer die Frage ob es nun Glück oder Pech für die Affen war das sie wieder entdeckt wurden, meist ist es ja so das alles was der Mensch bisher entdeckt hatte nicht mehr lange existierte. Man muss die Menschheit als ganzes sehen um meine Einstellung zu verstehen, hätte die Menschheit nicht angefangen extremen Raubbau an der Natur zu betreiben bräuchten wir heute keine Tierschutzorganisationen.

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