Kriminalität | Angeblicher Hexenmeister von wütendem Mob getötet

Beim lesen in der Phnom Penh Post bin ich auf diesen bemerkenswerten Eintrag im Polizeibericht gestossen. Sofort kamen mir die Hexenverbrennungen im mittelalterlichen Europa in den Sinn. Heute hört man von solchen Morden fast nur noch aus dem Inselstaat Papua-Neuguinea, wo verhext wird bis sich die Balken biegen, aber auch die einfachen Menschen in Kambodscha leben heute noch in ihrer eigenen Geister- und Dämonen Welt.

The Phnom Penh Post am 01.03.2013

Ein aufgebrachter Mob hat am Mittwoch, in der Provinz Kampong Speu, einen 40 Jahre alten Mann tot geschlagen weil sie glaubten er praktiziere schwarze Magie, mit der er Krankheiten verbreiten würde.

Der Mob folgte Herrn Kong Terk zu seinem Haus in Kong Pisei wo sie ihn mit Knüppeln und einer Metallstange angegriffen haben, sagt Abschnitts-Hauptwachtmeister Khem Sophanara.

“Es wurde bisher noch niemand verhaftet aber die Ermittlungen laufen”, sagt Sophanara. “Wir haben keine Beweise dafür, das der Mann ein Hexenmeister war aber die Nachbarn behaupten, das im Jahr 2000 eines seiner Familienmitglieder wegen einer ähnlichen Behauptung ebenfalls getötet wurde.” Sophanara sagte, das die wütenden Dorfbewohner den toten Körper von Herrn Terk 300 m vom Dorf entfernt in ein Reisfeld geworfen haben.

Quelle: http://www.phnompenhpost.com/2013030161686/National/angry-mob-attacks-and-kills-alleged-sorcerer.html

share medium Kriminalität | Angeblicher Hexenmeister von wütendem Mob getötet

Am Stammtisch aufgeschnappt – Chinesischer Scharfmacher

DSCN1196 300x225 Am Stammtisch aufgeschnappt   Chinesischer Scharfmacher

Das, meine lieben Kambodscha Blog Leser, soll das beste Aphrodisiakum für Frauen sein. Jemand der von Zeit zu Zeit mit am Stammtisch sitzt und sich für dieses Thema interessiert hat es mit mehreren, weiblichen Probandinnen ausprobiert. Er hat versichert, das alle Testpersonen die Pille freiwillig und bei einigermaßen klarem Verstand zu sich genommen haben.  Er sagte noch, das die Frauen in Kambodscha solchen Späßen offener gegenüber stehen würden als die in Thailand. Schon seit längerem experimentierte er mit verschiedenen asiatischen Präparenten und hat bisher mit diesem Produkt wohl die besten Resultate erzielt. Er und auch die jeweiligen Partnerinnen sollen von der Wirkung dieser Pillen gleichermaßen erstaunt gewesen sein. Gefunden hat er das Zeug in Phnom Penh, in einer der chinesischen Apotheken.

share medium Am Stammtisch aufgeschnappt   Chinesischer Scharfmacher

Vogelspinne gebacken, exotischer Snack für zwischendurch

Wenn euch bei eurer nächsten Kambodscha Tour mal der kleine Hunger schüttelt dann schaut doch einfach auf einen Snack in der Stadt Skun vorbei. Dort bekommt ihr die nötige Portion Protein die euch für den Rest eures Kambodscha Urlaubs reichen dürfte. Frische Vogelspinne, pikant zubereitet, das Stück nur etwa 15 Eurocent.

Dieses Video wurde automatisch per RSS Feed in den Blog eingestellt und Don Kong ist nicht für den Inhalt verantwortlich.

share medium Vogelspinne gebacken, exotischer Snack für zwischendurch

Auch in Kambodscha ist man vor Irren nicht sicher oder hier erst recht?

Noch gestern Nacht erreichte mich eine E-Mail Nachricht eines scheinbar geistig degenerierten Kambodscha Blog Lesers. Die Nachricht ist kurz und aussagekräftig verfasst und es ist auch nicht die Erste die ich von dieser Person erhalten habe. Die vorrangegangenen E-Mails hatten den gleichen, primitiven Sinngehalt, waren aber weniger aggressiv formuliert.

Hier nun die Botschaft im Originaltext

man, man….was schreibste denn nun wieder für ein BULLSCHITT?…kann es sein, dass dir jemand ins hirn geschissen hat, und vergessen hat umzurühren….du DUMMKOPF!

Dafür, das man sich darüber ärgern könnte, sind diese Sätze zu banal und kindisch aber sie sagen einiges über ihren Verfasser aus. Der nennt sich Konrad Krause und will bei mir den Anschein erwecken, das er in der Schweiz sitzt. Möglich ist das schon aber sein Profil passt auch sehr gut auf einen bestimmten, geistig unterentwickelten Landsmann der sich hier in Sihanoukville, Kambodscha aufhält. Wer auch immer es ist, dieser Mensch hat offensichtlich Probleme mit denen er nicht normal umgehen kann. Vielleicht wird er in der Gesellschaft nicht akzeptiert, vielleicht hat er eine hässliche Frau oder er ist ständig Erfolglos im Leben, vielleicht auch alles zusammen. Wer kann schon genau sagen welche Komplexe ihn plagen. Eines ist jedoch ganz klar, der gute Mann nutzt die Anonymität des Internets um seinen Frust bei mir ab zu laden und darum wandert seine E-Mailadresse jetzt auch direkt auf die “Schwarze Liste”. icon cool Auch in Kambodscha ist man vor Irren nicht sicher oder hier erst recht?

In diesem Sinne wünsche ich allen Leben in Kambodscha Blog Lesern, die noch Herr ihrer Sinne sind, ein schönes, erholsames Wochenende. icon lol Auch in Kambodscha ist man vor Irren nicht sicher oder hier erst recht?

share medium Auch in Kambodscha ist man vor Irren nicht sicher oder hier erst recht?

Österreichisches Kulturgut mitten in Kambodscha

DSCN0555 300x225 Österreichisches Kulturgut mitten in KambodschaKambodschas Küstenstadt Sihanoukville ist nun um eine Touristenattraktion reicher geworden. Heute Vormittag hat der “Austria Beergarden”,  mit zünftiger Live Musik, Fassbier und Koteletts vom Grill, zum ersten mal seine Gartentore geöffnet. Die zahlreich erschienenden Gäste durften gemütliche, alpenländische Biergartenkultur mitten in Kambodscha erleben. Wenn man sich die Hitze und die umstehenden Kokospalmen einfach weggedacht hat, hätte man fast meinen können man wäre im guten, alten Österreich.

Einer telefonischen Einladung folgend bin ich mit der ganzen Familie, zu dem in Sihanoukvilles Innenstadt gelegenen Biergarten hingefahren. Es war ziemlich viel los, der Kaffee war gut und die Kotelettes waren auch gut. Es waren auch 2-3 sehr appetitliche Kambodschanerinnen unter den Gästen gewesen, natürlich alle in männlicher Begleitung, wie sich das für eine anständige Eingeborene gehört. Nach ca. 2 Stunden war jedoch mein Bedarf an österreichischem Kulturgut ersteinmal gedeckt gewesen und meine Familie und ich haben das Feld wieder geräumt.

Don Kong wünscht dem Betreiber jedenfalls maximale Erfolge!

Wie meistens habe ich auch von diesem Ereignis ein paar Fotos für euch geschossen. Seht euch einfach selber an was da so los war.

Der Ort des Geschehens

share medium Österreichisches Kulturgut mitten in Kambodscha

Tropische Meeresschnecken für den Kochtopf

Gesehen und fotografiert auf dem Grossen Markt in Sihanoukville in der heftig duftenden Fischabteilung. Für gut befunden in der Kategorie Bizarre Lebensmittel und kuriose Essgewohnheiten in Südostasien.

4710962041 d57eb6d05f Tropische Meeresschnecken für den Kochtopf

Liebhaber exotischer Meeresfrüchte mögen in diesen extrem grossen, zebramässig gemusterten Meeresschnecken eine kulinarische Köstlichkeit sehen, ich war einfach nur erstaunt wie man diese Dinger überhaupt essen kann bzw. in welcher Form man so grosse Schnecken überhaupt zubereitet. Nur damit ihr euch die Ausmasse des Prachtexemplars ganz obendrauf vor Augen führen könnt, die Plastikschüssel hat einen Durchmesser von immerhin ca. 45 cm.

Könnt ihr euch vorstellen was der Körper dieser Schnecke für ein Klumpen wabbeliges Fleisch ist? Wird das Ding am Stück gebraten oder gekocht? Und was mich vor allem interessiert ist wie das Fleisch nach der Zubereitung aussieht, wird es seine Musterung behalten? Viele Fragen wenig Antworten, so wie fast immer hier in Kambodscha, guten Appetit.

share medium Tropische Meeresschnecken für den Kochtopf

Wohnen in Kambodscha, nette Nachbarn, gutes Essen

Zur Förderung eines positiven, zwichenmenschlichen Verhältnisses ist es in Kambodscha üblich das für den Nachbarn manchmal eine Portion Essen mitgekocht wird. In unserem Haus ist das ganz genauso, so das gestern abend wiedereinmal die kambodschanische Lebensgefährtin, meines italienischen Nachbarn bei uns klopfte um uns eine ihrer lokalen Köstlichkeiten zu überreichen. Zu dieser Zeit sass ich gerade am Computer als mir ein dumpf, modrige Geruch entgegenschlug der offensichtlich aus der Schüssel stammte die gerade an mir vorbeigetragen wurde. Im selben Moment rief auch schon mein Sohn: “Papa, es gibt Insekten!”.

Anmerkung: Ich möchte hiermit auf keinen Fall die kambodschanische Küche herabwürdigen und schon garnicht die Kochkünste meiner werten Nachbarin in Frage stellen, die ganz ausgezeichnet Kochen kann. Ich schildere hier ganz unbefangen nur meine persönlichen Eindrücke zu diesem speziellen Gericht.

Der Ausruf meines Sohnes und der eigenartige Geruch haben mich neugierig werden lassen, so das ich letztendlich auch in die Küche gegangen bin und einen Blick in die Schüssel riskierte.

Ich gebe offen zu, das ich erst etwas länger hinsehen musst bevor ich mir eine Vorstellung davon machen konnte was das sein könnte. (Die hellen langen Dinger sind die Schwänze, der Rest die Körper.)

Meeresfruechte Wohnen in Kambodscha, nette Nachbarn, gutes EssenVon meiner Frau erfuhr ich dann das diese Dinger, die für mich aussehen wie Urzeitlebewesen, aus dem Meer kommen also der Gruppe der Meeresfrüchte zuzuordnen sind. Ich erinnerte mich dunkel soetwas auch schon mal auf unserem Markt in Käpten Iglo’s Fischabteilung gesehen zu haben. Wie auch immer, die einzige Person von uns dreien die sich rangetraut hat war meine Frau. Nachdem sie den Panzer einer dieser Meeresasseln aufgebrochen und das gelblichweisse Innenleben probiert hat, meinte sie es würde sehr stark nach Ozean schmecken und die Konsistenz sei Gummiartig.

Damit war für mich endgültig klar, das diese Dinger nur auf meinem Speiseplan landen würden wenn ich dem Hungertod nahe wäre. Mein Sohn wollte an diesem Abend garnichts mehr essen und ich habe mich an eine grosse Portion Bratkartoffeln gehalten. Nur meine Frau hat noch ein paar Asseln wegknabbert, zusammen mit den Thaigerichten die sie normalerweise zu essen pflegt, und wo auch das eine oder andere Fragwürdige darunter ist, war das für sie offenbar eine neue kulinarische Erfahrung.

Ich habe mir nicht die Mühe gemacht im Internet nach diesen bemerkenswerten Meereslebewesen zu suchen. Wenn aber jemand von euch genaures darüber weiss oder einen informativen Link dazu hat dann bitte teilt euer Wissen in einem Kommentar zu diesem Beitrag. Ich kündige auch schon mal an, das ich heute auf dem grossen Markt in Sihanoukville in der Fischabteilung einen noch viel bizarreren Meeresbewohner fotografiert habe. Ihr werdet es ja beim nächsten mal sehen.

share medium Wohnen in Kambodscha, nette Nachbarn, gutes Essen