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Cable Car Langkawi, Kambodscha

Cable Car Langkawi, Kambodscha
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Das nicht ganz so friedliche Kambodscha

Man liest ja immer vom jetzt so friedlichen Kambodscha wo die Menschen unverdorben, nett und gastfreundlich sind. Im grossen und ganzen trifft das auch zu aber es gibt auch eine nicht ganz so friedliche Seite in Kambodscha die man sehr gerne totschweigt, vor allem hier im Land selber.

Folgend mal ein paar unschöne Dinge aus Sihanoukville, die ich als interessierter Beobachter, in nur sehr kurzem Zeitraum, aufgeschnappt und auch einiges persönlich gesehen habe. Auf dem grossen Schulgelände an der Eckareach Street nahe dem Golden Lion Traffic Circle wurde ein 9 Jahre altes Mädchen tot aufgefunden, man hat sie gefesselt, vergewaltigt und dann umgebracht. Als die Leiche entdeckt wurde bin ich gerade mit meiner Familie, vom japanischen Restaurant kommend, daran vorbei gefahren.

Weiter gehts ….

Neulich Nacht ist ein erfahrener Bekannter von mir, der auch hier lebt, auf dem Nachhauseweg in eine Polizeikontrolle gekommen und wurde von den Beamten eilig durchgewunken. Als er kurz danach in die Seitenstrasse einbog in der er wohnt, höhrte er einen Schuss aus der Richtung der Strassenkontrolle und dann ein Motorrad hinstürzen. Er hatte nicht gewagt wieder umzudrehen und nachzusehen.

Und weiter gehts ….

Ein anderer Bekannter, ein wirklich friedliebender Mensch, lernt ein kambodschanisches Mädel kennen was, wie er erst später bemerkt, drogenabhängig ist. Doch da war es schon zu spät, er hatte sich bereits in sie verliebt. Wie sich weiterhin raustellt hat seine frische Liebe auch einen drogenabhängigen, kambodschanischen Ehemann, der dann neulich mit 2 Kumpels am Haus meines Bekannten aufgekreuzt ist und lautstark Morddrohungen ausgestossen hat, so das die Polizei kommen musste. Fazit, mein Bekannter ist nun nach Phnom Penh geflüchtet und untergetaucht weil er um sein Leben fürchtet.

Und noch einer aus der privaten Kiste ….

Mein Sohn wurde zum wiederhohlten male, in der Strasse in der wir wohnen, von einem etwas älteren kambodschanischen Jungen körperlich angegriffen, so das ich das verbal beenden musste. Mein Sohn hat ein ausgesprochen soziales Verhalten, freut sich über jeden neugewonnenen Freund und wird von meiner Frau und mir absolut gewaltfrei erzogen. Was nicht heissen soll, das er sich nicht wehren kann wenn es sein muss, seine bisherigen Kampfsport Trainingsstunden (bei mir liegt die Betonung immer auf “SPORT”) mögen dabei hilfreich sein. Nach Recherche der Vorkommnisse und meiner Erfahrung mit Asiaten gibt es eigentlich nur zwei möglich Motive für die Aggressivität des anderen Jungen gegenüber meinen Sohn und das ist Neid oder/und Ausländerfeindlichkeit.

Abschliessend will ich aber noch betonen, das meine Familie und ich uns hier in Sihanoukville keinesfalls unsicher fühlen. Das ist eben nur der ganz normale, tägliche Wahnsinn in Kambodscha.

Das harte Thaiboxtraining geht weiter

Während die einen bestohlen werden habe ich meine nächsten Lektionen in südost asiatischen Kampfsport erhalten. Wie in den beiden vorrangeganenen Beiträgen, zu diesem Thema, Mein erstes Muay Thai Training und Hurra ich lebe noch – mein zweites Muay Thai Training bereits erwähnt, habe ich mich vor einiger Zeit entschlossen das Thaiboxen zu erlernen.

Mein Chef aus Bangkok, der mich gestern anrief um mir mitzuteilen, das ich demnächst einiges geschäftliche in Hong Kong zu erledigen hätte, meinte nur ich wäre ja wahnsinnig mir beim Muay Thai die Knochen zerschlagen zu lassen. Ich habe aber garnicht vor mir die Knochen zerschlagen zu lassen! Meine linker Oberarm und mein linker Innenschenkel sind zwar nach dem gesterigen Vollkontakttraining wiedermal mit dukellilanen Blutergüssen übersäht aber ich bin jemand der sich recht schnell an Schmerzen gewöhnen kann (wahrscheinlich die masochistische Ader in mir) und ich merke wie es bei jedem Training besser geht. Wo ich die ersten beiden male schon nach 20 Minuten nur noch darauf konzentriert war nicht wegen Sauerstoffmangel umzukippen und dadurch meine Deckung arg gelitten hatte, ist es nun nach der schon 4. Trainingseinheit so, das meine Kondition besser geworden ist und ich darum an den technischen Teil des Kampfes konzentrierter rangehen kann. Auf jeden Fall werde ich dabeibleiben!

Für interessierte, hartgesottene Sportskameraden hier nochmal die Muay Thai Trainingsbedingungen in Pierre’s Fitness & Boxing Center Sihanoukville. Es wird draussen auf Betonboden trainiert (die Lufttemperatur liegt konstant bei etwas über 30 Grad, die Luftfeuchtigkeit ist mal hoch und mal sehr hoch), es gibt keine Ventilatoren. Es wird nur Vollkontakt gekämpft, Mundschutz und Hodenschutz wird nicht verwendet (die medizinische Versorgung in Sihanoukville ist schlecht und niemand ist versichert, alles auf eigene Gefahr). Keine Beschränkungen für Ellbogenschläge und Kniestösse (die Basisform des Muay Thai), Boxhandschuhe werden gestellt und Sandsäcke sind auch vorhanden! Die Trainingsgruppe ist überschaubar und bunt gemischt, Kambodschaner und Ausländer, alt und jung, niemand wird geschohnt. Trainiert wird von Montag bis Freitag von 18:30 bis 20:00 und wer Lust hat kann sich auch schon morgens mit Pierre treffen und an seinem einstündigen “tritt die Kokospalme mit dem Schienbein Training” teilhaben.

Und weil das Leben ja nicht nur aus Sport besteht, sondern man ja auch ab und zu etwas für das Bankkonto tuen muss, arbeite ich gerade mit einem Bekannten an einem neuen Projekt im Internet welches nach dem ersten Testlauf sehr, sehr Erfolgversprechend aussieht. Buddah muss mich wohl wiedereinmal mit Wohlwollen bedacht haben und hat mich deshalb vor einiger Zeit mit diesem Kollegen zusammengebracht. Es wurde gesprochen, Dinge passten zusammen, die Idee war gebohren und sofort ging es an die Umsetzung. Genauso wie damals als mein Chef hier ankam und mir seinen Plan für eine Fabrik in Kambodscha vortrug. Leute, das Leben in Asien ist wunderbar!

Wortleere Nachricht von Rüdiger Krapp

Rüdiger Krapp, der Mann der 1.500,- $ aus der Honeybunny Bar in Sihanoukville gestohlen hat, hat dem bestohlenen Barbetreiber und zwei weiteren Personen eine bizarre Email geschickt. Die Nachricht hat den englischen Titel “Discover the way of macho”, was soviel heisst wie “Entdecke den Weg des Macho”. Im verborgenen bleibt jedoch wen er genau mit Macho meint, der Begriff kommt aus dem spanischen und bezeichnet einen dominanten, angeberischen Mann. Rüdiger K. machte alles andere als den Eindruck eines Macho, sollte damit vielleicht der Barbetreiber selber gemeint sein?

Weiterhin verwirrt diese geheimnisvolle Emailnachricht dadurch, das sie ansonsten Textleer ist. Der Absender ist aber zweifelsfrei der von Rüdiger K. < sympatisch2000@yahoo.de >. Nach eingehender Recherche hat der bestohlene Barbetreiber herrausgefunden, das sich die IP Adresse von der die Email abgesandt wurde in den U.S.A. befindet. Inwiefern dieser Fakt  dem Standort des Versenders zuzuordnen ist kann ich nicht beurteilen, es ist schwer vorstellbar, das jemand mit ca. 1.500,- $ in der Tasche von Phnom Penh in Kambodscha um die halbe Welt fliegt um dort ein neues Leben anzufangen. Könnte das eine, in einem lichten Moment entstandene, Taktik von Rüdiger K. sein um seinen wahren Aufenthaltsort zu verschleiern? Ist er vielleicht mitten unter uns und wir sehen ihn garnicht weil er sich verborgen hält? Lebt er nun im Untergrund und verlässt seine Höhle nur noch nachts? Muss er nun in dunklen Gassen Schutz vor Entdeckung suchen? Wir wissen es nicht.

Ihr seht es entstehen immer neue Fragen im Fall von Rüdiger K. und ob sie jemals geklärt werden können bleibt zweifelhaft. Der wichtige, positive Aspekt bei dieser Geschichte ist jedoch der tiefere Sinn, der Lerneffekt der dabei entstehen sollte. Ob er nun erkannt wird oder nicht liegt an jedem selber.

Mithilfe – wer weiss wo sich Rüdiger Krapp aufhält?

Gesucht wird dieser deutsche Mann!

Ruediger Krapp Mithilfe   wer weiss wo sich Rüdiger Krapp aufhält?

Der Dieb Rüdiger Krapp

Wer kennt diesen Mann und kann Informationen über seinen momentanen Aufenthaltsort geben?

Er heisst Rüdiger Krapp (Geburtsdatum 15.05.1954)  und hält sich seit mitte 2009 in Kambodscha auf. Sein letzter bekannter Aufenthaltsort ist Sihanoukville wo er bis 27.02.2010 als Manager in der Honeybunny Bar gearbeitet hat. Rüdiger Krapp hat 1.500,- $ aus der Kasse der Bar gestohlen und wurde gesehen wie er am genannten Datum um ca. 08:30 morgens die Bar verlassen hat. Seitdem ist er spurlos verschwunden.

Es wird vermutet, das sich der wirtschaftlich gescheiterte Rüdiger K. auf den Weg nach Phnom Penh gemacht hat und sich mit dem gestohlenen Geld ein Flugticket zurück nach Deutschland finanzieren wollte. Er könnte sich aber auch noch längerfristig in Kambodscha aufhalten.

Rüdiger K. ist nicht bewaffnet und hinterlässt bei seinen Mitmenschen einen eher naiven, dümmlichen Eindruck.

Letzte bekannte Adresse in Deutschland:

Rüdiger Krapp Marketing (Freyung)
Kreuzberg-Anger 451
94078 Freyung

Tel.: +49(0)8557-973616

Sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters füren können, bitte hier Der Manager Rüdiger Krapp entpuppt sich als Lump und Lüstling als Kommentar schreiben oder anonym über mein Kontaktformular am unteren, rechten Rand des Kambodscha Blogs, ich werde eure Nachricht dann an den Betreiber der Honeybunny Bar  weiterleiten, der sich dann bei euch zurückmelden wird. Er zahlt sogar, je nach Wert der Information, eine kleine Informantenprämie aber das müsst ihr dann mit ihm selber ausmachen.

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