Internationaler Gerichtshof entscheidet im Kambodscha/Thailand Tempel-Streit

preah vihear Internationaler Gerichtshof entscheidet im Kambodscha/Thailand Tempel Streit

Gestern hat der Internationale Gerichtshof in Den Haag (Niederlande) im Tempel-Konflikt zwischen Kambodscha und Thailand entschieden. Das Urteil lautet, beide Länder müssen ihre Truppen aus dem umstrittenen Gebiet rund um den Hindu-Tempel Preah Vihear abziehen. Das Gebiet soll komplett entmilitarisiert werden und jegliche Kampfhandlungen haben zu unterbleiben, so der Vorsitzende des Internationalen Gerichthofs. Weiterhin sollen unabhängige Beobachter der südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN das Territorium überwachen dürfen.

So haben sich die Kambodschaner das wohl nicht gedacht gehabt. Hat doch Kambodscha den Internationalen Gerichtshof eingeschaltet weil sie erreichen wollten, das nur die thailändischen Truppen das Feld räumen müssen. Pech gehabt, jetzt müssen sie alle weg! Die Frage ist nur, müssen sie? Der IGH kann zwar ein Urteil aussprechen aber um das Urteil durch zu setzen hat er keine Befugnisse. Die glorreiche, thailändische Armee hat schon signalisiert, das sie mit dem Ergebnis nicht einverstanden sind. Es ist vorraus zu sehen, das dieser Richterspruch nicht dazu beitragen wird den Grenzstreit zwischen Kambodscha und Thailand zu schlichten.

(Bildquelle: Flickr.com)

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Update

Entgegen den Meldungen die ich zuvor gelesen hatte, heisst es nun: “Der thailändische Aussenminister Kasit teilte den Medien bei einer Telefonkonferenz mit, das er mit der Entscheidung des IGH zufrieden sei.”

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Was geht ab im Kambodscha, Thailand Grenzgebiet?

Im umstrittenen Grenzgebiet zwischen Kambodscha und Thailand scheint es nach wie vor turbulent zuzugehen. Die erneuten Gefechte die nach dem gestern vereinbarten Waffenstillstand stattgefunden haben und bei denen ein thailändischer Soldaten ums Leben gekommen sein soll, sind laut einem Bericht in der “Bangkok Post” durch Soldaten mit Rachegfühlen, durch Missverständnisse oder Kommunikationsschwierigkeiten* ausgelöst worden. Weiterhin soll der Waffenstillstand von einfachen Kommandeuren vereinbart worden sein und war nicht mit höheren Rängen abgestimmt gewesen.

Wie auch immer, die Propagandamaschine beider Seiten läuft auf Hochtouren. War heute Morgen noch zu lesen das Mörserbeschuss von Thai Seite den Waffenstillstand gebrochen haben soll, so wird am Nachmittag berichtet, das Kambodscha sich für die jüngsten Zwischenfälle bei den Thais entschuldigt hat. Ob zur aktuellen Stunde gerade geschossen wird ist schwer auszumachen, da die Medienberichte meist zeitversetzt veröffentlicht werden.

Wollen wir mal sehen wie es weitergeht zwischen Kambodscha und Thailand und dem ganzen Affentheater. Bleibt dran Leute, Don Kong wird berichten.

*offensichtlich nicht nur zwischen Ausländern und Khmer Ladies sondern auch unter den Streitkräften.

Nachtrag: Kambodscha hat heute beim Internationalen Gerichtshof darum gebeten den 1962 gefällten Urteilsspruch über den Preah Vihear Tempel erneut zu interpretieren.

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Kämpfe im Kambodscha/Thailand Grenzkonflikt erneut entflammt

Neuest Meldung vom Grenzkonflikt zwischen Kambodscha und Thailand.

Wie ja eigentlich nicht anders zu erwarten war sollen heute Morgen, einen Tag nach der Waffenstillstandsvereinbarung, erneute Kämpfe am Ta Krabei Temple (Oddar Meanchey Provinz) ausgerochen sein.  Laut einem kambodschanischen Kommandeur hat gegen 04:50 Uhr erneuter Granatbeschuss von thailändischer Seite aus eingesetzt. Der Mann sagte weiterhin, Kambodscha würde nicht zurückschiessen und sich strikt an den Waffenstillstand halten. (Wer soll das alles glauben?)

Quelle: xinhuanet.com

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Grenzkonflikt Kambodscha, Thailand neuer Waffenstillstand vereinbart

Es gibt wieder erfreuliches von den Grenzgefechten zwischen Kambodscha und Thailand zu berichten. In der Presse ist nun durchweg zu lesen, das Kommandeure beider Seiten, nach sieben Tagen heftiger Kampfhandlungen und 15 Toten, bei einem Treffen einen bedingungslosen Waffenstillstand vereinbart haben. Das Treffen der Kommandeure soll heute Morgen um 10:50 Uhr am O’smach Grenzübergang in der Oddar Meanchey Provinz stattgefunden haben. Es soll auch besprochen worden sein, das man sich von nun an regelmässig miteinander Besprechen wolle um die Spannungen zwischen den beiden Armeen abzubauen.

Es wurde weiterhin vereinbart, das zwei geschlossene, von den Gefechten betroffene, Grenzübergänge wieder geöffnet und die Zivilbevölkerung zur Rückkehr in ihre Dörfer bewegt werden soll. Beide Seiten haben sich gegenseitig versprochen Probleme in der Zukunft im Dialog zu lösen und nicht gleich zu den Waffen zu greifen. Wie auch immer, die Kämpfe sollen jedenfalls laut Aussage eines Sprechers des kambodschanischen Verteidigungsministeriums heute Morgen um 08:30 Uhr eingestellt worden sein.

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Keine Probleme beim Grenzübertritt von Thailand nach Kambodscha

Trotz andauernder Gefechte keine Probleme für Kambodscha Reisende bei Grenzübertritt!

Heute Vormittag ist ein Freund von uns aus Thailand in Sihanoukville eingetroffen. Der Mann ist Thai und betreibt hier in Kambodscha ein Geschäft. In regelmässigen Abständen fährt er nach Bangkok um Ware für seinen Laden einzukaufen. Seine Route führt ihn jedesmal von Sihanoukville über den Grenzübergang bei Koh Kong nach Trat, dann weiter nach Bangkok und wieder zurück. Er hat berichtet, das der Grenzübergang geöffnet ist und der Grenzverkehr ganz normal abgewickelt wird. Auf der gesamten Fahrt von Bangkok nach Sihanoukville gab es keine besonderen Vorkommnisse. Diesesmal sollen jedoch deutlich weniger Touristen mit ihm die Grenze passiert haben als wie bei seinen vorherigen Fahrten.

Da unser thailändischer Freund neben seiner Muttersprache auch fliessend Khmer spricht und schon sehr lange hier lebt ist er für uns oft ein hilfreiche Informationsquelle. Er meinte, das die Menschen in Kambodscha sowie in Thailand, mit denen er gesprochen hat, dem Grenzkonflikt ziemlich gleichgültig gegenüber stehen. Sie sagen, es sein nicht ihre Angelegenheit. Da waren jedoch keine Leute aus den betroffenen Gebieten dabei weil die werden das wohl etwas anders sehen.

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Kambodscha/Thailand Grenzkonflikt – Erste Versorgungsengpässe im Samudera Supermarkt

Erste Auswirkungen des Grenzkonflikts zwischen Kambodscha und Thailand sind nun auch in Sihanoukville zu spüren.

Als meine liebe Frau heute morgen vom Einkaufen aus dem “Samudera” Supermarkt zurück kam hat sie mir erzählt, das verschiedene Waren, die sonst aus Thailand nach Kambodscha importiert werden, heute nicht erhältlich waren. Leider gehören auch meine Haferflocken dazu, so das ich zum Frühstück mit einem Müsli vorlieb nehmen musste, was ich weniger mag. Es ist nicht das erste mal, das der Handel zwischen Kambodscha und Thailand ins Stocken gerät wir haben in der Vergangenheit bereits ähnlichen Situationen erlebt. Sollten diesesmal jedoch die Grenzübergänge geschlossen werden könnte es sein, das man sich auf einen grösseren Versorgungsengpass für improtierte Waren aus Thailand einstellen muss.

Ein Sprecher der thailändischen Handelskammer sagte gestern in einem Interview, das die Schliessung der Grenzen einen beachtlichen, wirtschaftlichen Schaden für beide Länder bedeuten würde. Meinen Informationen nach sind die Grenzübergänge zwischen Kambodscha und Thailand momentan jedoch alle noch geöffnet, wollen wir mal sehen ob das auch so bleibt.

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Tag 6 der Kambodscha/Thailand Grenzgefechte

Die südostasiatische Muppet-Show geht weiter und man könnte beinahe drüber lachen … aber auch nur beinahe. Auch heute, an Tag 6 nach Ausbruch der neuen Feuergefechte zwischen Kambodscha und Thailand, wird im Grenzgebiet wieder mit schweren Waffen geschossen. Die Anzahlt der toten Soldaten auf beiden Seiten soll auf 14 angestiegen sein und ca. 50.000 Zivilisten mussten sowohl auf kambodschanischer wie auf thailändischer Seite ihre Häuser verlassen um sich vor den Bomben in Sicherheit zu bringen. Die Kampfzone hat sich inzwischen ausgeweitet. Seit gestern wird nicht nur an den beiden Ta Moan und Ta Krabei Tempeln sondern auch erneut am ca. 150 km östlich gelegenen Preah Vihear Tempel gekämpft, dem Schauplatz wo erst im Februar diesen Jahres die letzten bewaffneten Auseinandersetzungen stattgefunden haben.

Dann plötzlich gestern Nachmittag erschien mal eine positive Meldung in der Presse. Kambodscha soll eine Einladung zu Waffenstillstandsverhandlungen nach Bangkok geschickt haben. Thailand nimmt die Einladung mit Freuden an, hiess es. Heute kam aber darauf auch gleich die Ernüchterung, Thailand hat das Treffen der Verteidigungsminister in Phnom Penh abgesagt. Begründung, im kambodschanischen Fernsehen soll Thailand als Verlierer des Konflikts dargestellt worden sein. Nun fordert Thailand, das neue Verhandlungen nur dann möglich seien wenn Kambodscha als erstes das Feuer einstellt.

Persönliche Anmerkung von Don Kong: Der Grenzkonflikt zwischen Kambodscha und Thailand und wie die beiden Länder damit umgehen zeigt sehr deutlich wie weit beide Nationen noch von der zivilisierten Welt entfernt sind. Bürohochhäuser, schwere Autos und das man in der Lage ist einen Fernseher einzuschalten machen eben noch keine zivilisierte Gesellschaft aus.

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Aktualisierung zum Kambodscha/Thailand Grenzkonflikt

Heute geht der Grenzkonflikt zwischen Kambodscha und Thailand in die vierte Runde. Am Freitag Morgen hatten, in der Grenzregion an den historischen Tempeln Ta Moan und Ta Krabey, erneute Kämpfe zwischen kambodschanischen und thailändischen Truppen begonnen. Seit dem sind die Gefechte, die mit schweren Waffen geführt werden, immer wieder kurz eingestellt worden um dann wieder aufs neue zu beginnen.

Die Situation ist unverädert und wirklich gravierendes hat sich seit meinem letzten Bericht “Erneute Kämpfe im Grenzgebiet Kambodscha/Thailand” nicht ereignet. Die Anzahl der getöteten Soldaten soll nun auf 12 angestiegen sein, wohlbemerkt auf beiden Seiten. Sowohl Kambodscha wie auch Thailand halten ihre Truppen nach wie vor in höchster Alarmbereitschaft und die Propaganda Maschinerie beider Seiten läuft auf Hochtouren. Auch hier die Situation unverändert, der eine beschuldigt den anderen mit dem Schiessen angefangen zu haben und umgekehrt.

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Erneute Kämpfe im Grenzgebiet Kambodscha/Thailand

kambodschanisches militaer 300x195 Erneute Kämpfe im Grenzgebiet Kambodscha/Thailand

(Bildquelle: Reuters)

Am Freitag morgen um ca. 06:00 Uhr sind erneute Kämpfe zwischen Kambodscha und Thailand entflammt. In der Presse ist zu lesen, das es mit ein paar Schüssen aus Handfeuerwaffen angefangen haben soll und sich dann zu einem gegenseitigen Granatbeschuss hochgeschraubt hat.

Diesesmal finden die Kämpfe im, mit dichten Dschungel bewachsenen, Grenzgebiet an den Tempeln Ta Moan und Ta Krabey statt, ungefähr 150 Kilometer südwestlich des 900 Jahre alten Preah Vihear Temples gelegen. Wie man es bereits gewohnt ist, beschuldigen sich nun wieder beide Länder gegenseitig mit einer Provokation angefangen zu haben.

grenzkonflikt Erneute Kämpfe im Grenzgebiet Kambodscha/Thailand

(Bildquelle: BBC News Asia-Pacific)

Die thailändische Armee soll erneut mit Streumunition (engl. = Cluster Bombs) weit in kambodschanisches Gebiet geschossen und diesesmal sogar Granaten mit Giftgas eingesetzt haben. Diese Vorwürfe werden von den Thais jedoch abgestritten und sind bisher wohl auch nicht nachgewiesen worden.

Es hat auf beiden Seiten bereits mehrere Toten und Verletzte gegeben und das umkämpfte Gebiet wurde sowohl auf kambodschanischer wie auch auf thailändischer Seite evakuiert. Hier in Sihanoukville ist von all dem nichts zu merken, die Menschen gehen ihren Geschäften und gewohnten Dingen nach.

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ASEAN vermittelt erfolgreich im Grenzstreit zwischen Kambodscha und Thailand

Aktuelles aus Südostasien kurz für euch zusammengefasst.

Laut letzten Pressemeldungen haben die Aussenminister von Kambodscha und Thailand, Hor Namhong und Kasit Piromya in den heutigen Vermittlungsgesprächen vereinbart zukünftig Beobachter im umstrittenen Grenzgebiet zuzulassen. Durch die Präsenz von sowohl militärischen als auch zivilen Beobachtern erhofft man sich nun einen dauerhaften Waffenstillstand.

Man kann davon sprechen, das der derzeitige Vorsitzende der “Association of Southeast Asian Nations” (ASEAN), der indonesische Aussenminister Marty Natalegawa, heute in Jakarta/Indonesien erfolgreich zwischen den beiden Ländern vermittelt hat. Für den Verband Südostasiatischer Nationen ein erster Erfolg regionale Probleme im Namen aller Mitgliedsstaaten zu bewältigen und so für Sicherheit und Frieden in der Region zu sorgen.

Mr. Natalegawa hat vor der Presse verkündet, das der kambodschanische und thailändische Aussenminister einen, wie er es nannte, inoffiziellen Waffenstillstand vereinbart haben der von unbewaffneten Beobachtern aus Indonesien überwacht werden soll.  Ausserdem wurde vereinbart in naher Zukunft weiterführende Verhandlungen mit indonesischer Beteiligung zu führen.

(Quelle: VOANews.com in englischer Sprache)

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