September 19th, 2008 admin

Vorsicht: Taschenräuber in den Strassen von Phnom Penh
In The Phnom Penh Post gefunden.
Die jenigen unter euch die vorhaben jetzt über Phnom Penh nach Kambodscha einzureisen sollten ganz besonders auf ihre Taschen aufpassen. Der Taschendiebstahl in den Strassen von Phnom Penh eskaliert gerade. So, wie die jungen Damen oben auf den Bildern sollte man seine Tasche auf keinen Fall tragen, das ist leichte Beute für Motorradfahrer, die die Taschen beim vorbeifahren einfach wegreissen. Auch auf die gewohnten Goldgeschmeide sollten die Damen z. Zt. besser verzichten.
Wir haben auch hier in Kambodscha eine deutlich spürbare Inflation, die höchstwahrscheinlich der Auslöser dieser Diebstahlwelle ist. Besonders gerne stiehlt man natürlich die Taschen der Ausländer weil da ist meist mehr drin.
Hier der originalbeitrag in englischer Spache: Mind your bag: Street crime, robbery on the rise in the capital
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September 14th, 2008 admin

Kambodschanische Soldaten
Am 12.09.2008 schreibt die Russische Informations- und Nachrichtenagentur Novosti, das mehr als 100 thailändische Soldaten den kambodschanischen Tempel Ta Krabey besetzt haben. Von 50 Wachsoldaten kam keine Gegenwehr.
Der Vizekommandeurs der kambodschanischen Grenzschutzeinheit 402, Ho Bunthy, gab danach bekannt, das innerhalb der letzten Jahre schon mehrere Übergriffe des thailändischen Militärs, mit Warnschüssen abgewehrt werden mussten. Das sei diesmal leider fehlgeschlagen.
Zitat von Ho Bunthy: “Sie trauten sich herein, weil sie ganz genau wussten, dass die kambodschanische Wache keine Gewalt anwenden darf”.
Lese mehr dazu auf RIA Novosti
Meine rein persönliche Meinung zu Thailand bzw. zu seinen Bewohnern ist den jenigen, die meinen Blog öfters besuchen sicherlich bekannt. Diese Aktion des thailändischen Militärs bestätigt meine Einstellung zu unseren lieben Nachbarn um so mehr. Kambodscha, eines der ärmsten Länder unserer Erde, wo das Pro-Kopf-Einkommen 2007 bei 513 Dollar im Jahr lag und wo ein grosser Teil der Bevölkerung ums nackte überleben kämpft, maschiert das thailändische Militär ein um einen hinduistischen Tempel zu besetzen. Sind die eigentlich noch ganz normal? Nein natürlich nicht, wenn man nur bedenkt was in den vergangenen Wochen in Thailand selber los war. Unstabile politische Situation, seit Monaten eine rückläufige Wirtschaft und blutige Unruhen in Bangkok. Da haben diese Brüder nichts anderes zu tun als sich noch unsyhmpatischer zu machen indem sie fremdes Staatsgebiet besetzen. Mit Kambodscha dem schwachen Nachbarland kann man es ja machen, von der Weltöffentlichkeit kaum beachtet und sowiso als etwas unangenehmes eingestuft, da wird schon keiner was sagen. Thais waren schon immer schlüpfrig wie die Aale, die Nase immer im Wind drehend und ausschliesslich auf den eigenen Vorteil bedacht, bis hin zur Unfairness. Ich habe auf all meine Reisen noch nie ein Volk erlebt welches ihre Religion so hoch verehrt und deren Gebote täglich mit Füssen tritt wie in Thailand. Dort lebt man nach dem Motto, mit ein bischen Lächeln kann man ruhig auch mal seine Grossmutter verkaufen.
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September 12th, 2008 admin
Dieser Beitrag spiegelt einzig und allein meine persönliche Meinung wieder und diese beruht auf dem was ich seit 1 1/2 Jahren in Sihanoukville, Kambodscha erlebt, gesehen und gehöhrt habe. Andere mögen andere Erfahrungen gemacht haben.
Ich kann nur sagen, das ich heil froh bin, das ich hier mit meiner thailändischen Frau gelandet bin und nicht als Single, der hier erst noch seine Partnerin sucht. Der einsame weisse Mann der nach Kambodscha kommt, kommt meist nicht nur wegen den historischen Tempelanlagen bei Siam Rep oder um hier den Armen zu helfen, sondern um auch ein oder mehrere Mädels kennezulernen. Es ist bekannt das südost Asiatinnen leichte Beute sind wenn man mit etwas Geld lockt. Da hat auch der weisshäutige, schwitzende und Biersaufende Deutsche über 50 noch Chancen ein attraktives Girl kennenzulernen.
Diese Männer glauben dann das sie von dem auserwählten Mädel, welches oft nur halb so alt ist wie der Ausländer, als Person geliebt werden. Da werden erwachsene Männer wieder zu Kindern die dann plötzlich (meist unter dem Einfluss von zuviel Sonne und Alkohol) wieder an den Weihnachtsmann glauben. Es ist lustig zu sehen wie sie sich dann zum Liebeskasper machen mit einem Mädel was ihre Tochter sein könnte. Das einzige was hier für die Mädels zählt ist die Kohle, weil es geht für viele ums überleben. Da wird dann auch mit allen Tricks gearbeitet damit das Opfer auch wirklich glaubt, es sei der Traummann einer 20 jährigen. Liebe macht ja bekanntlich blind aber diese Blindheit bezieht sich hier nur auf den männlichen Teil. Da wird dann verdrängt, das die süsse kleine eine Nutte ist, das sie vielleicht eine krankhafte Spielerin ist (wie sehr viele hier) oder eine Trinkerin oder sogar drogenabhängig. Der in seinem Heimatland noch vor Vernunft strotzende Mann mit Hausratversicherung und Pensionsanspruch mutiert dann zum vollkommen schmerzfreien Superplayboy.
Abgesehen von diesen verwirrten Menschen (die ihre naivität oft teuer bezahlen) stellt sich nun die Frage ob man in Kambodscha überhaupt eine geeignete Frau finden kann. Ich kann hier natürlich nur von Sihanoukville schreiben aber ich würde sagen es ist sehr, sehr schwer wenn man eine Partnerin sucht die lesen und schreiben kann oder sogar der englischen Sprache mächtig ist. Hinzu kommt das sie hier alle sehr jung sind, man hat manchmal das Gefühl das hier etwas fehlt, man findet kaum Frauen zwichen 30 und 40 Jahren und wenn dann sehen sie aus wie 50 oder 60.
Aber es gibt sie auch hier, die normalen Frauen, die einem normalen Job nachgehen und auch ein, für lokale Verhältnisse, normales Leben führen. Diese Damen lernt man allerdings nicht in irgendeiner Nuttenbar kennen wie das in Deutschland wohl auch nicht der fall sein dürfte. Wir haben es selber erlebt wie solch eine Frau zu meiner kam und sich auf englisch nach einem Freund von mir erkundigt hat, der uns besucht hatte. Wie ihr so eine Frau hier in Kambodscha kennenlernt ist eurer Fantasie überlassen. Meist kommen diese Frauen aus besseren Verhältnissen und haben mit dem oben beschriebenen Manne aus dem fernen Deutschland oder anderswo her nicht viel am Hut. Männer aus anderen asiatischen Ländern wie z.B. süd Korea oder Japan haben da weitaus bessere chancen, wahrscheinlich weil es keine Trinker und Aufschneider sind wie die meisten weissen Männer die hier aufschlagen.
Aber kommt nur weiter her und tut euch mit Nutten aus der erstbesten Bar zusammen und kauft ihnen weiterhin Mofas und goldene Halsketten nachdem ihr sie 3 Tage kennt, dann haben wir hier ordentlich was zu lachen.
Viel Erolg!
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August 30th, 2008 admin

Kleideraffe
Tieforscher der amerikanischen Wildlife Conservation Society haben im Jungel des Grenzlandes zu Vietnem grosse Kolonien zweier vom aussterben bedrohter Affenarten entdeckt. Es handelt sich um Kleideraffen und Schopfgibbons. In einem fast 800 Quadratkilometer großen Areal, das von Kambodscha 2002 zum Schutzgebiet erklärt wurde, sollen bis zu 42 000 Kleideraffen und 2 500 Schopfgibbons leben, das sind die grössten bisher bekannten Kolonien dieser pussierlichen Tierchen. Früher wurden diese Tiere gejagt und dann war ihr Lebensraum durch Abholzung bedroht. Es scheint das sie von 2002 an endlich ungestört und friedlich in dieser Gegend leben konnten bis jetzt, wo wiedereinmal der Mensch in ihren Lebensraum eingedrungen ist.
Die Schwarzschenkel-Kleideraffen (Pygathrix nigripes) haben ihren Namen durch das bunte Fell. Sie sind schwarz-weiß und ihre Gesichter leuchten orange. Sie werden ca. 10 bis 15 Kilogramm schwer. Die Gelbwangen-Schopfgibbons (Nomascus gabriellae) sind wesentlich kleiner und nur 7 bis 8 Kilogramm schwer. Ihr Name stammt von dem ungewöhnlichen Haarschopf der schwarzen Männchen. Die Weibchen können auch gelbliches oder braunes Fell haben.
Es ist immer die Frage ob es nun Glück oder Pech für die Affen war das sie wieder entdeckt wurden, meist ist es ja so das alles was der Mensch bisher entdeckt hatte nicht mehr lange existierte. Man muss die Menschheit als ganzes sehen um meine Einstellung zu verstehen, hätte die Menschheit nicht angefangen extremen Raubbau an der Natur zu betreiben bräuchten wir heute keine Tierschutzorganisationen.
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August 29th, 2008 admin

Ratten
Auch Kambodscha bleibt von der allgemeinen Preisteigung für Nahrungsmittel nicht verschohnt, Die armen Länder trifft es ja bekanntlich immer am härtesten. So war gestern in der kambodschanischen Presse zu lesen das Rattenfleisch um das vierfache gestiegen. Im vergangenen Jahr hat ein Kilo Rattenfleisch noch ca. 20 amerikanische $ Cent gekostet, wenn man heute ein Kilo Rattenfleisch auf dem Markt kauft verlangen die Händler bis zu 87 Cent. (Auch in meiner Familie haben wir die Rattenfleischportionen reduziert, lol)
Wenn jetzt aber einer meint, das die Leute hier die Ratten essen die in der Stadt rumlaufen dann irrt er sich. Nein, hier ist die rede von den Ratten die auf den Reisfeldern leben. Die sind jetzt zur Rattensaison schön vollgefressen und gelten hier in manchen Regionen, gegrillt, gekocht oder gebraten als Delikatesse.
Ich habe damals in Thailand Ratte vom Grill probiert, nun ja ist nicht viel dran an so einem Ding und an den Geschmack kann ich mich nicht mehr erinnern, muss wohl besoffen gewesen sein.
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August 28th, 2008 admin
Die Kambodscha interessierten unter euch haben es ja bestimmt mitbekommen, das einigen Wochen ein Streit zwichen Kambodscha und Thailand ausgebrochen ist. Es geht um einen buddhistischen Tempel mit dem Namen Preah Vihear der kambodschanischem Hoheitsgebiet steht, den die Thais aber für sich beanspruchen wollen.
Nun schrieb die Bangkok Post am 27.08.2008, das man auf kambodschanischer Seite darüber diskutiert die Grenze zwichen Kambodscha und Thailand in dieser bergigen Region mit einer Mauer nach berliner Vorbild zu verstärken um ein für alle mal klarzustellen wem der Tempel gehöhrt. Sollte dieser Plan in die Tat umgesetzt werden wird man zukünftig den Tempel, der auch eine Touristen Attraktion ist, von thailändischer Seite aus nur noch über die Mauer sehen können. Original Beitrag in englisacher Spache
Am 20. August konnte man auf der neuseeländischen Yahoo!Xtra News Webseite lesen, das der buddhistische Mönch Em Eat den 22 jährigen Soy Narith mit einer Machete mehrer Schnittwunden beigebracht hat weil er glaubte, das der junge Mann Tempelreliquien stehlen wollte. Als die Polizei im vorhielt, das er als Mönch zu absoluter Gewaltlosigkeit tendierten sollte, gab er zurück das auch stethlen verboten sei. Das ist eben asiatische Logik! Originalbeitrag in englischer Sprache
Man mag es kaum glauben aber in kambodscha ist es modern sich die Rückspiegel von den Mofas und Motorrädern abzuschrauben. Man wird im ganzen Land kaum einen Fahrer finde der noch Rückspiegel an seinem Zweirad hat.Unfälle gibt es genug aber unsere kleinen, dunkelhäutigen Freunde kommen einfach nicht dahinter, das es sicherer ist im Strassenverkehr wenn man auch mal einen Blick in den Rückspiegel wirft. Jetzt hat die Polizei in Phnem Penh die Initiative ergriffen und Rückspiegellose Zweiradfahrer zur Kasse gebeten. The Phnom Penh Post schrieb dazu folgenden Bericht (in englischer Sprache).
Und zu guter letzt will euch nicht mein neuestes Projekt vorenthalten. Ich weite mein Geschäftsfeld in Sachen Webseiten Design aus, hier dazu meine neue Webseite auch wenn sie noch nicht ganz mit Inhalten bestückt ist: Web Solutions Cambodia
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August 22nd, 2008 admin
Nach längerer Pause habe ich mir nun selber in den Arsch getreten um wieder etwas in den Leben in Kambodscha Blog zu schreiben. Nicht das ihr denkt, das ich auf einmal nur noch faul in der Hängematte liege. Das Gegenteil ist der Fall, ich arbeite immernoch wie ein wilder an einem Webseitennetzwerk eines Kunden, nebenbei halte ich mein eigenes Netzwerk auf dem neuesten Stand, bin als Sekretär und Webmaster (ehrenamtlich versteht sich) aktiv mit der Organisation unseres Motorradclubs Lone Brothers MC, Cambodia beschäftigt und habe wie meine Stammleser alle wissen auch noch eine Familie. Im Augenblick unterscheidet sich mein Tagesablauf vom Stressfaktor her wohl kaum von dem eines selbständigen in Deutschland. Morgens um 07:00 Uhr fängt der Tag an und wenn ich Glück habe komme ich vor 24:00 Uhr ins Bett.
Im Augenblick sieht es folgendermassen in Sihanoukville aus, das Wetter ist sehr wechselhaft, es gibt sonnige Abschnitte aber auch stürmische Regentage wie man sie wohl nur in den Tropen erlebt (siehe auch das Wetterwidget am rechten Rand). Trotz Regen und Sturm zwichendurch sind die Busse aus Phnom Penh kommend gefüllt mit Rucksack Touristen. Bis zur nächsten Saison sind es noch gut 2 1/2 Monate Zeit aber die hartgesottenen südost Asien Reisenden wollen eben das volle Regenzeit Programm und kommen daher schon jetzt.
Es tut sich aber nochmehr in Sihanouk Ville, es wird viel gebaut und es ist von Säuberungsmassnahmen am Ochheuteal Beach die Rede. Plastiktüten, Wasserflaschen und Essensverpackungen sollen endlich vom Stand verschwinden. Eine neue Disco wird gerade hergerichtet und zum 1. Nevember 2008 soll die Lone Brother Bar eröffnet werden. Die Motorradtaxis und Tuk-Tuk’s dürfen jetzt nicht mehr auf das Pier am Hafen wo die grossen Kreuzfahrtschiffe anlegen weil sie die Passagiere, die zum Landgang das Schff verlassen haben, belästigen und Horrorpreise von bis zu 20,- $ für eine fahrt in die Stadt verlangen. Recht geschieht es ihnen, diesen Ratten, sie sind eine wahre Seuche hier in Sihanoukville. Wenn man in Siam Rep oder Phnom Penh ein Motordub oder Tuk Tuk vom Strassenrand nimmt kann man sicher sein das man zwar mehr als ein einheimischer Fahrgast bezahlt aber die Preise für weisse Barang liegen in einem gewissen, festgelegten Rahmen. Nicht so in Sihanoukville, hier ist die Preisspanne nach oben offen und die Dreistigkeit dieser, kleine, dunklen Schmarotzer kennt keine Grenzen.
Dann gibt es noch eine gute Neuigkeit, ich bekomme im Oktober eine neue Digitalkamera aus Deutschland mitgebracht. Ich habe lange überlegt ob ich nach Phnom Penh fahren soll um mir dort eine zu kaufen aber habe mich doch entschieden zu warten und dann sicher zu sein, das ich keine gute Kopie gekauft habe und auch einen Handelsüblichen Preis bezahlt habe (bin ja kein Millionär). Wie auch immer, es wird dann jedenfalls wieder neue Fotos aus Kambodscha auf meinem Blog geben. Ich habe auch nicht vergessen, das ich Bilder von meinem Bekannten Jonah Amer, dem Missionar in Sihanoukville hier einstellen wollte aber muss gestehen, das ich bisher nichteinmal dazu gekommen bin sie mir aus seinem Archiv auszusuchen.
Ich könnte glatt jemanden gebrauchen der für mich Recherchearbeiten macht und neues Material aus Kambodscha zusammenträgt, welches ich dann hier veröffentlichen kann. So werden übrigens die sehr erfolgreichen Blogs wie z.B.: I Can Has Cheezburger? oder Dosh Dosh oder Boing Boing betrieben, da sind ganze Teams von hochbezahlten Fachleute unterwegs um Inhalte für den Blog ranzuschaffen. Trendspezialisten und Analysten werten dann aus was die Leute gerne lesen und sehen wollen, da geht es zu wie bei einem grossen Nachrichtenmagazin.
Das solls erstmal gewesen sein aus Sihanoukville in Kambodscha, weiteres folgt…. Stay Tuned!!!
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July 14th, 2008 admin
Ich habe in den letzten paar Monaten des öfteren Anfragen nach seriösen Maklern bzw. Häuser und Apartments in Sihanoukville erhalten, der Leben in Kambodscha Blog hat sicherlich seinen Teil dazu beigetragen, das Auswanderungswillige mir schreiben.
Wir sind keine Immobilienmakler aber meine Frau hat viel Zeit und Hummeln im Hintern. Also hat sie sich schon vor Monaten auf den Weg gemacht und Sihanoukville, nach für Westler geeigneten, Objekten durchkämmt. Die Situation am örtlichen Immobilenmarkt ist die selbe wie man sie in Thailand vorfindet, eher noch korrupter.
Es funktioniert folgendermassen, jeder Kambodschaner der einen Ausländer zu einem Vermietwilligen Hauseigentümer bringt bekommt in 95% der Fälle eine Provision von durchschnittlich einer Monatsmiete. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen was das bedeutet. Das ist so als wenn man ein Kopfgeld auf Kauf.- und Mietinteressenten ausgesetzt hätte. Die ersten in diesem Geschäft sind die unzähligen Motorrad Taxifahrer die hier an jeder Ecke rumlungern. Sie, normalerweise sind die ersten die Kontakt zum Barang (sowie der weisse Ausländer hier genannt wird) bekommen, weil wen spricht man an wenn man aus dem Hotel oder Guesthouse kommt und ein bestimmtes Ziel vor Augen hat? Richtig, den Motorrad Taxifahrer der genau vor dem Eingang auf einen wartet.
Taxifahrer: Where you go?
Du: I am looking for an real estate agency!
Taxifahrer: I know, I know come with me, I show you House.
Du: Ok, lets go.
Und schon hat es angefangen, man wird sie schwer wieder los.
Dieser Junge hat natürlich überhaupt keine Ahnung wovon er da redet, er sieht jetzt nicht mal mehr dein Gesicht, er hat nur noch die Provision vor Augen. Auf jeden Fall kennt er etliche Hauser die zum Verkauf oder zur Vermietung stehen und die wird er dir nun alle zeigen wollen. Der Taxifahrer spricht im Regelfall ein paar einstudierte englische Sätze die sich hauptsächlich auf seinen Job als Fahrer beziehen (es gibt einige Ausnahmen) und die Hauseigentümer sprechen in den allerseltensten Fällen mehr Englisch als “Hallo” und “Bye Bye”. Und nun verhandle mal mit den Beteiligten über einen Mietvertrag oder sogar Kaufvertrag für deine künftige Bleibe, viel Erfolg.
Ich kann nur dringendst davon abraten sich mit Leuten die man auf der Strasse kennenlernt, sei es nun ein Taxi oder Tuk-Tuk Fahrer oder der Hotelpage oder, oder, oder…., auf Vermietungs oder Kaufangelegenheiten einzulassen. Auch die Webseiten der lokalen Immobilien Büros haben meist Objekte im Angebot die ich schon seit einem Jahr dort sehe und bei denen man nicht unbedingt weiss ob sie überhaupt jemals zur Disposition gestanden haben.
Es gab auch schon Fälle da haben eingewanderte, weisse etwas von jemanden gemietet dem das Mietobjekt garnicht gehöhrt hat. Ich könnte mir in die Hosen pissen vor Lachen wenn ich sowas höhre, ich meine wie Lebensunerfahren muss man den sein damit einem sowas passiert? Da kommt dann irgenwann nachdem man neu gestrichen und alles eingerichtet hat der wahre Eigentümer aus Phnem Penh und bittet zu Recht um sofortige Räumung. In diesen Fällen wird von dem Betrüger auch gleich einen Jahresmiete im vorraus kassiert damit es sich auch lohnt.
Das alles soll aber niemanden abschrecken sich hier niederzulassen (Spass ein > Bitte nur nicht allzuviele, Mallorca ist die andere Richtung < Spass aus) und jeder kann das ja auch so machen wie er will und wieder andere haben vielleicht ganz andere Erfahrungen als meine Frau und ich gemacht.
Wir haben uns jedenfalls entschieden denjenigen von euch zu helfen die in Sihanoukville eine Haus oder ein Apartment kaufen oder mieten wollen. Ich möchte betonen, das wir kein Maklerbüro sind und es auch nicht vorhaben eines zu werden. Wir kennen hier aber seriöse Makler und meine Frau kennt etliche Objekte die man dann direkt vom Eigentümer mieten oder kaufen kann ohne gefahr zu laufen betrogen zu werden. Versierte Dolmetscher stehen uns jederzeit zur Verfügung.
Bitte beachtet, das wir euch keine verbindlichen Informationen über kambodschanisches Steuer.- und Grundbuchrecht geben können, hierfür haben wir aber eine kompetente Adresse für euch.
Der beste Weg ist, wenn ihr einfach hier auf diesen oder auch jeden anderen Artikel in meinem Blog einen Kommentar schreibt. Da könnt ihr dann loswerden was ihr sucht und wann ihr hier eintrefft. hinterlasst einfach eure Email Adresse (ein Eingabefeld dafür ist vorhanden) und ich antworte euch. Sollte dann zwichen euch und dem Eigentümer ein Miet.- oder Kaufvertrag zustandekommen (auch hierfür gibt es professionelle Betreuung) wird meine Frau von euch für ihre Bemühungen eine kleine Gebühr erheben. Na, wie höhrt sich das an?
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July 10th, 2008 admin
Wer hätte das gedacht, mein Leben in unserem beschaulichen Städtchen Sihanoukville fängt an stressig zu werden. Kein negativer Stress wie man ihn noch aus dem Alltagsleben damals in Deutschland in Erinnerung hat, sondern positiver Stress. Hervorgerufen durch Dinge die man freiwillig und gerne macht.
Es sind drei Dinge die mein eher gemütlichen Tagesablauf verändert haben, das erste ist das ich nun zusätzlich zu meinem persönlichen Online Geschäft nun den ersten, ernstzunehmenden Auftrag zur Gestaltung von fremden Webseiten angenommen habe. Eine hoch interessante Tätigkeit die sich bestens in mein gewohntes Arbeitsfeld einfügt.
Nun aber kommen wir zu den Aufregenden Ereignissen, kurz vor meinem 42. Lebensjahr kann ich nocheinmal die Erfahrung machen wie es sich so als Mitglied eines offiziellen Motorrad Clubs anlässt. Ich passe zwar mit einer derzeit Offroad Maschine nicht ganz so ins Bild der Chopper fahrenden Biker aber was nicht ist kann ja noch werden. Mein Kutte mit den Colors, so wie die Lederweste mit den Clubemblemen gennt wird, ist jedenfalls schon beim Schneider in Arbeit. Der Lone Brothers MC, Cambodia ist praktisch noch in der Gründungsphase, also gillt es etwas neues aufzubauen und auf die Beine zustellen und das ist genau mein Ding. Zweiter Vorteil, Kameradschaft wird gross geschrieben bei den Lone Brothers, eine Tugend die man nicht allzu oft bei im Ausland lebenden Deutschen vorfindet. Ich freue mich jedenfalls auf eine gute Zeit in meinem ersten Motorrad Club.
Hier könnt ihr nachlesen wie es zum ersten Kontakt mit den Lone Brothers kam: Kambodscha hat seinen ersten Motorrad Club
Zu guter letzt ist hier in Sihanouk Ville nun auch ein Expats Club, für hier lebende Ausländer in der Entstehungsphase und ich habe meine volle Unterstützung zugesagt. Es wird ein Club in dem sich Ausländer treffen um Erfahrungen, Tips und Meinungen auszutauschen und sich natürlich auch gegenseitig zu unterstützen. Viele der Ausländer hier haben eigene Geschäfte, so das nachher ein ernstzunehmendes Geschäftliches Netzwerk entstehen kann, die Vorteile kann sich wohl jeder selber ausmahlen.
Ich denke, das reicht mir dann auch erstmal an zusätzlichen Aktivitäten. Nachdem ich nun 2 jahre wie angekettet (mit wenigen Ausnahmen) täglich am Computer gesessen habe ist es wieder mal etwas ganz neues ein paar Stunden Pause einzulegen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
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July 3rd, 2008 admin
Das letzte mal habe ich über die grosse Ansammlung von diversen christlichen, ausländischen Missionen in Sihanoukville berichtet und ganz speziell über einen Inder der hier so eine karitative Mission leitet.
Der Mann heisst Jonah Ahma, er ist ein Reverent und Direktor der “Samaritan Love Mission” Sihanoukville, Kambodscha. Wenn ihr öfters in meinem Blog lest dann wisst ihr, das ich gerne interessante Menschen kennenlerne und hier haben wir so eine Person.
Schon bei unserem ersten Treffen haben ich ihm aus einer Laune herraus zugesagt, das ich ihm eine Webseite bzw. einen Blog einrichten werde auf dem er dann seinen heilige Mission in die unendlichen Weiten des Internet hinaustragen kann. Weiss auch nicht warum ich das zugesagt habe aber es zeigt mir wieder das ich irgenwo doch ein gutes Herz habe (genug des Eigenlobs).
Heute haben wir uns nun wieder zum Lunch verabredet und ich habe wieder einigen Geschichten aus seinem Leben gelauscht. Das das ein interresanter Mensch ist steht ausser Frage, auch wenn er dem mir völlig suspektem Christentum anhängt oder vielleicht gerade deshalb. Dem einen oder anderen mag mein Lebenswandel vielleicht abenteuerlich erscheinen aber wenn man diesem Manne lauscht erscheint mein 10 jähriger südost Asien Aufenthalt wie eine Pauschalreise von Neckermann.
Er lebt jetzt seit 9 Jahren in Kambodscha und die meiste Zeit davon in Sihanoukville, er lehrt selber English und leitet eine Schule mit ca. 200 Schülern. Ein Teil dieser Schüler sind Kinder aus einem kleinen sehr armen Dorf im Umland von Sihanoukville die er jeden Morgen mit einem eigens dafür angeschafften Schulbus abhohlen lässt und nach dem Unterricht nachhause bringen lässt. Das alles ist kostenlos für die Familien weil sie eh kein Geld haben. In ihrem Dorf existiert keine Schule und auf einer mageren Kuh können die Kinder die 40 km bis Sihanoukville ja auch nicht zurücklegen.
Neben dem Versuch den armen kambodschanischen Kindern etwas Bildung beizubringen, leistet er noch medizinische Grundversorgung für diejenigen die es am nötigsten haben und füttert unzählige kleine und mittelgrosse, zerlumpte Lümmel mit durch, von denen einer der ersten es in all den Jahren bis auf die Universität gebracht hat. Es gibt da noch einiges mehr was er hier auf die Beine gestellt hat aber das könnt ihr dann selber in seinem zukünftigen Blog nachlesen, den ich euch dann hier vorstellen werden wenn er fertig ist.
Und wie sollte es anders sein, das alles finanziert er ausschliesslich durch Spendengelder, nach denen er hinterher ist wie der Teufel hinter der Seele (ein bischen Spass muss sein). Da Jonah kein blöder, sonder ein studierter Mann ist hat er ein weltumspannendes Netzwerk von Spendern aufgebaut welches seine Unternehmungen hier in kambodscha finanziert.
Hut ab Herr Reverent, das könnte ich nicht, dafür bin ich zu egoistisch. Und da wir gerade dabei sind, habe ich mir natürlich auch einen kleinen Vorteil aus dieser Verbindung herrausgeschlagen. In diesem Falle kommt er uns allen zu gute, weil mir Bruder Jonah Zugang zu seinem einmaligem Fotoarchiv gewährt hat. Das sind hunderte von teilweise erstklassigen Fotografien mit Motiven und Menschen aus Gegenden in Kambodscha in denen man noch nie einen weissen Menschen gesehen hat. Zu vielen dieser Bilder kann Jonah eine spannende Geschichte erzählen von Abenteuern die ihr da in der westlichen, zivilisierten Welt nicht einmal im Fernsehen seht. Zum Beispiel von einem kranken Kind in einem unzugänglichen Dorf, wo auschliesslich ehemalige Rote Khmer Soldaten mit ihren Familen leben. Das Kind wurde bei seinem Eintreffen dort von der Mutter zu ihm gebracht, als er sich das Kind, das auf einem Holztisch lag ansah ist es ihm unter der Hand weggestorben, da hat er fürchterliche Angst bekommen weil er erwartet hat das man ihn nun dafür verantwortlich machen würde. Also hat er wie ein Verrückter versucht das Kind wiederzubelebn und hat es auch geschafft. Das Kind ist zu sich gekommen und hat seine Mutter gefragt ob es nun endlich die Medizin bekommen würde. Man muss ich das mal vorstellen was für eine Situation.
So, nun genug von den Missionaren hier in Sihanoukville. Ich werde mich schleunigst dranmachen und mir die besten Bilder aus seinem Archiv aussuchen und sie dann hier in den Leben in Kambodscha Blog für euch posten. Also bleibt am Ball!
Beiträge zum Thema aus anderen blogs:
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Die lieben Nachbarn « Hier ist Kambodscha
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June 8th, 2008 admin
Wir haben uns sehr gut in unserer neuen Wohnung eingelebt, es ist direkt ungewohnt nachdem wir ein Jahr sehr exotische Raumaufteilung geniessen durften alle Räume wieder da vorzufinden wo man sie gewohnt ist. Was ich damit sagen will ist, das sich kambodschanische Innearchitektur komplett von der aus der westlichen Welt unterscheidet. Hier baut man bei ausreichendem Platzangebot möglichst viele Schlafzimmer ein. Das Haus in dem wir gewohnt haben war ein klassisches Beispiel dafür. Drei der fünf Schlafzimmer mit Fenster zum Wohnzimmer die vergittert sind. Stellt euch mal vor ihr sitzt im Wohnzimmer beim Fernsehen und werdet durch ein vergittertes Fenster aus dem Schalfzimmer raus gebeten etwas leiser zu stellen. Der Grund dieser Bauweise ist folgender, hier in Kambodscha wohnen in so einem grossen Haus oft mehrere Generationen einer Familie unter einem Dach, da hat dann jeder seinen privaten Bereich in einem eigenen Schlafzimmer. Eine anderer Grund ist der, das wenn man dort eine kleine Familienpension betreiben möchte man den Gästen die Sicherheit eines mit Stahlgittern gesichertem Zimmers geben kann. Andere Gründe für eine solche Bauweise kann ich mir nicht denken. Warum einige der Schlafzimmer keine Fenster nach draussen hatten ist mir allerdings ein Geheimnis geblieben, vor allem bei den Strompreisen hier.
Wie auch immer, jetzt haben wir ein Wohnzimmer mit Zugang sum Kinderzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer, Küche und Terasse so wie man sich das in einer mitteleuropäische Wohnung vorstellt. Sehr angenehm weil jetzt fallen auch die langen Fusswege vom Wohnzimmer in die Küche weg oder das Treppensteigen ins Büro in der ersten Etage. Nun aber genug der schwärmerei was ich eigentlich schreiben wollte ist, was an einem typischen Sonntag in Sihanoukville los ist.
Heute morgen bin ich um 07:30 Uhr von einer kreischenden Schleifhexe geweckt worden. In dem Haus neben unserem (welches übrigens für 250,- $ im Monat zu vermieten ist) hat irgendjemand Rohre zugeschnitten, also war es das dann gewesen mit auschlafen was ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Meine Frau und Sohn waren schon wach und die übliche Morgenprozedur begann. Ginseng Extrakt trinken (auf nüchternen magen) und danach 2 Bananen. Laptop einschalten, Badezimmer. Eine Kanne Tee denn meinen geliebten NessKaffe habe ich mir abgewöhnt weil soll nicht gut für den Magen sein wenn man soviel davon trinkt wie ich das gemacht habe. Checken was so über Nacht auf den Webseiten los war und schauen wieviel Geld man verdient hat, einige Emails beantworten und kleinere Korrekturen vornehmen, das wars erstmal. 10:00 Uhr, schönes Wetter, leicht bewölkt ich würde sagen ca. 32 Grad bei leichtem Wind. Erstmal einen meiner Spezial Milkshakes damit die Muskulatur das bekommt was sie braucht nach einem harten Training im Sihanoukville Gym am Vortag.
So es kann nun losgehen, zuerst ins Bavarian Restaurant und Guesthouse zu Loe. Der hat sich einen Computer gekauft, damit seine Gäste zukünftig kostenlos das Internet Benutzen können, hat aber keine Ahnung davon. Ich habe ihm dann ein Skyp und angemessene Antivirensoftwaer installiert und habe dafür “Bavarian” T-Shirts und ein Essen umsonst bekommen, nicht schlecht. Dann weiter zu der netten französischen Familie die uns den Makler empfohlen hat von dem wir die Wohnung haben. Als Dankeschön hat meine Frau ein paar Orchideen für sie gekauft. Diese Leute sind gerade damit beschäftigt ein schönes kambodschanisches Holzhaus auszubauen, unten Restaurant und oben Wohnung. Dort gabs einen guten Espresso und angenehme Konversation, mein Sohn hat mit der Tochter gespielt. Nun war es bereits später Nachmittag und Zeit wieder nachause zu fahren, um 17:00 Uhr geht meine Frau zum Aerobic und ich musste um meine Arbeit im Netz kümmern.
So zum Beispiel sieht unser Sonntag hier in Sihanoukville aus. Am nächsten Sonntag haben wir ein BBQ Picknick mit Freunden an einem einsamen Strand geplant, hoffentlich regnet es nicht.
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May 29th, 2008 admin
Und da soll noch mal einer sagen geht es nicht vorran. Jetzt gibt es auch in Kambodscha einen Motorradclub mit Hauptsitz in Sihanoukville. Also wer das nächste mal hier seinen Urlaub verbringt und ein paar verwegene Ausländer auf chromglänzenden, schweren Motorrädern sieht, das sind die ” Lone Brothers “.
Die einsamen Brüder sind so einsam nun auch wieder nicht, denn nicht nur hier sondern auch in Thailand, Australien und Deutschland gibt es Lone Brothers die bei schönem Wetter ihre ausgedehnten Motorradtouren machen und feiern und Spass haben. Aber nicht nur das, in Thailand sind sie z. B. auch in etlichen sozialen Projekten angagiert. Ich war neulich auf der Geburtstagparty von einem der Mitglieder und darf sagen es war einer der unterhaltsamsten und interessantesten Abende die ich seit langem erlebt habe. Viel dazu beigetragen hat ein ca. 1 stündiges Gespräch mit dem Lone Brothers World President am Tresen. Dieser Mann, der praktisch das Oberhaupt der gesamten Lone Brothers weltweit ist, würde ich mal als Vollabenteurer bezeichnen und das was er so erzählte läuft in den meisten Punkten mit meinen Ansichten zusammen. Für mich haben diese harten aber herzlichen Jungens mit ihrem ehrlichen Humor und der unkonventinellen Lebenseinstellung immer den Hauch von Wild West. Was ich ganz besonders an ihnen schätze ist, das sie dir deutlich ins Gesicht sagen was sie von dir halten, ganz im Gegenteil zum Grossteil der Gesellschaft wo du vorne angelächelt wirst und man dir hinten dann das Messer in den Rücken rammt. Ich war lange genug Geschäftsman damals in Deutschland um das genau zu wissen.
Die Party selber hat mir sehr gut gefallen, gefeiert wurde im Pocoloco mit geladenen Gästen. Es war für jeden etwas dabei, gutes Essen vom Buffet, Getränke frei, geile Musik und scharfe Mädels. Es herrschte eine Herzliche Atmosphäre die man auf vielen Paties vermisst, fand ich.
Die volle Unterstützung von meiner Frau, meinem Sohn und von mir haben sie auf jeden Fall auch wenn wir keine Harley-Davidson fahren.
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June 25th, 2007 admin
Ich bin Sportsman, seit meinem sechsten Lebensjahr bin ich in Sportvereine gegangen und als das keinen Spass mehr gemacht hat ab ins Fitness-Studio, da war ich 20. Es kam mir daher sehr entgegen das es in Sihanoukville ein “Gym” (wie man in saloppen Englisch sagt) gibt. Ich hatte das schon bevor wir hier angekommen sind auf einem Touristenstadtplan gesehen. Am dritten Tag hier vor Ort war ich auch schon gleich da und habe mir das Studio angesehen. Ich war sehr positiv überrascht über das was ich da vorfand.
In einem sehr geräumigem kambodschanischen Stadthaus, gibt es über zwei Etagen so ziemlich alles was das Gewichthebers Herz begehrt. Maschinen, Laufbänder, Fahrräder und natürlich viele freie Gewichte mit den dazugehöhrigen Bänken. Alles sehr einfach aber Komplett und mit Herz und Verstand eingerichtet. Ich war begeistert!
Der Eigentümer Pierre und seine zur Zeit schwangere Lebenspartnerin sind zwei sehr freundliche und hilfsbereite Leute, Pierre hat obendrein auch noch eine Ausbildung in den Bereichen Fitness und Sport, die er natürlich in Frankreich gemacht hat. Bei einer netten Plauderei unter Sportlern erzählte er mir dann, das er die Ausstattung für sein Studio in monatelanger Arbeit und Organisation teilweise aus Kambodscha, Vietnam, China und Thailand zusammengekauft hat. Niemals hat er alles zusammen an einem Ort erstehen können und das es teilweise recht problematisch und teuer gewesen ist alles nach Kambodscha über die Grenzen zu bekommen. Da kann ich nur sage, meine Anerkennung hat Pierre auf jeden Fall, ich weiss was es bedeutet in Süd-Ost-Asien als Ausländer ein Geschäft aufzubauen.
Das Gym wird mehr von einer Handvoll hierlebender Ausländer aller Nationalitäten besucht als von Kambodschanern aber auch die kommen ab und an vorbei um eine Hantel zu schwingen auch wenn sie kleiner ist. Sogar weisse Frauen aus Europa, die natürlich auch hier leben, gehen zu Pierre ihre Figur trimmen. Alles in allem eine sehr gemütliche Fitnessrunde in einer angenehmen Umgebung wo das Trainieren Spass macht und alles für 23,- $ Monatsbeitrag, Handtuch und Wasser inclusive! Da kann man nicht meckern.
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