Wie man als deutscher Auswanderer in Sihanoukville, Kambodscha lebt
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Drei Stunden “BiBa” und ich war begeistert

June 27th, 2007 admin

Hätte mich nicht ein freundlicher Leser an die Nacht bei BiBa erinnert, hätte ich das doch glatt vergessen, vielen Dank dafür.

Also erstmal wird man von ca. 5-6 localen Sicherheitsleuten, in dunkelblauer Eisatzuniform und mit Barret, empfangen. Der Empfang ist freundlich, es wird die Tür aufgehalten und sofort stehen drei bis sechs Figuren vom BiBa Servicepersonal am Start und lotzen uns, mit Taschenlampen bewaffnet, zu einem Tisch genau vor der Tanzfläche. Die Personenzahlen die ich hier Angebe sind ca. Werte, nicht weil ich etwa zu betrunken war um zu zählen, vielmehr weil ich hier in Kambodscha meine Probleme habe abzuschätzen wer hier zum Personal gehöhrt und wer nicht. Eigentlich stehen überall und ständig irgendwelche Leute rum. Zurück zu Biba, das ganze vermittelt erstmal den Eindruck einer Disco wie man sie gar nicht erwarten würde in dieser schaurig schönen Hafengegend. Es ist auch eine Disco, nur gibt es hier mehr Abwechslung als in einer deutschen Techno Disco, in diesem Laden herrscht irgendwie eine angenehm Skurrille Atmosphäre und ich kann behaupten, das ich diese Atmosphäre nur in ganz wenigen Läden erlebt habe und keiner war davon in Deutschland.

Das Personalrudel liess garnicht mehr von uns ab, bevor man sich umsehen kann bekommt man erstmal mehrere Menükarten unter die Nase gehalten. Da die Lautstärke der Musik dem üblichen Discolevel entspricht, klappt die Verständigung mit Fingerzeigen auf der Karte sehr gut. Die Menükarten sind mit grossen Farbfotos versehen, weil man ist ja clever im BiBa. Es gibt eine Karte mit Getränken, eine mit Speisen und eine mit Frauen ( diese Karte entspricht mehr einem Katalog)! Unentwegt kommen, wärend man sich noch mit Erstauenen und im Taschenlampenstrahl die Speisekarten ansieht, andere Rudel vom Personal und stellen kleine Schüsseln mit Knabberzeug, unreifen Mangoscheiben und anderen Köstlichkeiten auf den Tisch. Hier wird erstmal hingestellt und später gefragt ob du das überhaupt willst, amazing Asia. Die Technik dazu ist folgende, es wird vor dir hingestellt aber wenn du davon nichts isst dann musst du natürlich auch nichts bezahlen. Also keine Panik ist alles ganz einfach und in Süd-Ost-Asien üblich auch in Restaurents wenn es um kleinere Knabbereien geht. Wärend dieser ersten Minuten im Biba weicht das Personal keinen Zentimeter von unserer Seite.

Wir wollen nichts essen sondern uns die Anderen Leute in der Disco ansehen weil die sind bei weitem interessanter. Das sind nämlich die Mädels die auch in dem Katalog abgebildet sind. Nach unserer Getränkebestellung kam dann das nächste Angebot vom Service, für 1,- $ das Stück würden sich die Schönheiten unserer Wahl zu uns an den Tisch setzen. Wir nahmen dieses verlockende Angebot zur Kenntnis und liessen die Blicke durch den Raum schweifen. Es gibt eine Tanzfläche und eine kleine Bühne genau auf der Anderen Seite. Im 10 Minuten Takt wechselt sich eine Bizarre Live Teenieband mit Discomusik aus vergangenen Zeiten ab. Aber bitte nicht falsch verstehen, all das was ich hier beschreibe macht diese spezielle Atmosphäre aus die ich so geniesse! Die teenieband besteht aus 5 Teens die Probleme haben auf diesem kleinen Podest zu stehen und zu tanzen. Der tanzende Leadsänger, ich schätze ihn nicht älter als 18, hatte einen unglaublich langen Oberkörper und im Verhältnis dazu sehr kurze Beine. Das noch unterstützt von zerrissenen Jeans wo der Schritt in Kniehöhe hängt.

Soviel zur musikalischen Unterhaltung, eben asiatisch caotisch. Das gesamte Katalogmädchen Rudel war auf der Tanzfläche und wir haben einen guten Ausblick. Alles junge Vietnamesinnen und Kambodschanerinnen wie am Blue Mountain auch. Sollte man in die Verlegenheit kommen sich eine Dame auszusuche, geht der Service soweit, das es auch gleich Stundenzimmer im Haus gibt die für 15,- $ inclusive der Dame zu mieten sind. So, hier höhre ich jetzt auf über diese Nacht zuschreiben. Ich will die Frage mal offen lassen wie es weiterging.

Ausserdem ist es jetzt 23:32 bei mir und ich werde jetzt ins Bett gehen. Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, ich werde diesen Text jetzt nicht gegenlesen bin zu müde.

Eins noch, sollten hier auch Kambodscha interessierte Damen zur Leserschaft gehören und sich vielleicht durch meine Schilderungen des Nachtlebens in Sihanoukville abgestossen fühlen, ist das in erster Linie ihre persönliche Sache und zum zweiten gehöhrt das inAsien dazu und wir wollen doch keine Bereiche des Lebens ausschliessen.

Die zweite Nacht endet bei “BiBa”!

June 21st, 2007 admin

Ich werde jetzt mal da anknüpfen wo ich aufgehöhrt habe als meine beiden Kumpels hier waren und wir uns den zweiten Abend ins Nachtleben von Sihanoukville stürzen. Dieses Mal haben wir uns die, für meinen Geschmack, beste Pizza in dieser Stadt gegönnt. Die gibt es in einem kleinen, dunklen Restaurant auf dem Victory Hill. Der Laden heisst “La Trattoria” und wird von einem sehr freundlichen, älteren Pärchen betrieben. Er ist Franzose und macht die Pizzen selber und sie ist eine Kambodschanerin die ein sehr witziges Englisch spricht.

Danach wurde ich von den beiden Freunden per Mototaxi runter zum Hafen (Anmerkung: Sihanoukville Port ist der einzige Tiefseehafen im ganzen Golf von Siam, was bedeutet das dieser Hafen sehr stark von grossen Containerschiffen frequentiert ist) gelotzt. Dort befindet sich nach Blue Mountain das zweite Revier für unbeschwerte Abendstunden in der Stadt. Bereits vorher ist mir aus dunklen Kanälen zugetragen worden, das diese Ecke kein Platz für Kaffefahrturlauber ist und man entsprechend vorsichtig sein soll. Endlich wird es interessant! Nach einer 1,- $ fahrt erreichten wir die Hafengegend und vor uns tat sich eine finster, sandige Piste auf, auf der ein paar Kühe dahin trotteten. Erleuchtet wurde die scenerie eher spärlich vom kalten Licht der Hafenanlage. Links schlängelt sich die Mauer vom Containerhafen
und rechts bietet sich dem interessierten Betrachter ein scene wie in einer Goldgräberstadt zur Zeit der Pioniere. Die Sandpiste runter, reihen sich Bretterbaracken und Verschläge, vielleicht auch mal was gemauertes dazwichen, und davor stehen die Nutten und jubeln jedem zu der vorbeikommt.

Ganz am Ende der Piste kann man dann ein helles Licht sehen auf der rechten Seite ist “Biba”. Da sind wir rein!

Ein ganz normaler Tag in Sihanoukville

June 19th, 2007 admin

Heute habe ich um 08:00 Uhr vor dem Computer gesessen und mein Tagewerk begonnen. Um 10:00 Uhr Frühstück, danach die Familie rauf aufs Mofa und zur Bank, wo ich mir vor ca. einer Woche ein Konto eingerichtet habe (geht übrigens nur gegen Vorlage eines Buisness Jahresvisas), um mir die EC-Karte abzuhohlen, schnell noch Geld gezogen und dann zum Postamt. Wir haben meinen Eltern eine CD gebrannt mit über hundert photos drauf und die habe ich schon vor einer Woche versprochen gehabt. Also die CD eingetütet, beschriftet und abgegeben. Da ich schon mal auf der Post war habe ich mir auch gleich, für 20,- $ Jahresgebühr, ein Postfach gemietet. Jedem Ausländer der hier lebt und auch postalisch erreichbar sein möchte ist zu empfehlen sich ein Postfach zu nehmen da eine Briefzustellung nahezu unmöglich ist. Jedenfalls hier in Sihanoukville gibt es für kleinere Strassen weder Namen noch Hausnummern.

Hier noch ein schönes Bild zum Thema Big Buisness, gesehen nähe Ocheteaul Beach.

Eine E-Mail und Internet Hütte in der Nähe von Ocheteaul Beach