Wie man als deutscher Auswanderer in Sihanoukville, Kambodscha lebt
Benutzerdefinierte Suche

Die lange Strasse am Hafen

July 10th, 2007 admin

Heute hat es mal einen ganzen Tag lang nicht geregnet, es war zwar hier und da bewölkt aber die Sonne kam immer wieder durch. Wir haben sofort die Gelegenheit ergriffen und sind in Sihanoukville auf Fotosafari gefahren. Heute ist mein Sporttag, das heisst es um 10:30 Uhr bei Pierre im Sportstudio, eine Stunde Bein und Schulter Training dann ab nach Hause. So, jetzt kann es losgehen! Wir haben uns die Gegend um den Hafen rum ausgesucht also die Ecke wo auch das Massage Restaurant BiBa zu finden ist. Wir sind der Meinung  man erlebt ein Land intensiver und lernt mehr darüber wenn man das Leben der einfachen Leute auf der Strasse beobachtet. Dafür bietet sich nur eine Gegend fern ab vom Tourismus an.

Dem jungfräulichen Betrachter bieten sich hier 6 Motive an, alle in der selben kilometerlangen Strasse am Hafen geschossen. Wer hier wohnen muss hat nicht gerade das grosse Los gezogen, das kann man glaube ich ganz deutlich sehen. Die Häuser auf der einen Strassenseite sind meist aus Stein gebaut und beherbergen kleine Geschäfte “die Wohlhabenden” und auf der anderen Strassenseite stehen Hütten wo man gar nicht glauben würde, das darin überhaupt jemand wohnt “die ganz armen”. In den Hütten auf den Fotos leben teilweise ganze Familien mit mehreren Kindern, unglauglich aber wahr. Zwichendurch tauchte dann die kleine Notfallstation am Strassenrand auf, der behandelnde Arzt hat sich auch gleich in Positur gesetzt als er mich mit meiner Kamera gesehen hat. Obwohl es den meisten Leuten die dort wohnen beschissen geht haben wir uns sehr wohl gefühlt. Wir haben Obst und frischen Fisch von den Fischern eingekauft und bei einem netten jungen Pärchen im Laden Kaffe getrunken.

Auf dem Wasser gebaute Holzhäuser von Fischern Kleine Notfall Station in einer Gegend mit armen Leuten
Hütten am Strassenrand in der Hafengegend Hütten von armen Leuten in Sihanoukville
Typische Strasse mit Häusern in Kambodscha Alltag in einer unbefestigten Strasse in Sihanoukville

Sihanoukville und seine fünf Strände

July 7th, 2007 admin

Heute morgen hat die Sonne geschienen und ich habe sofort die Gelegenheit ergriffen, hab meine Familie aufs Mofa gesetzt und bin mit ihnen Richtung Strand gefahren. Erst zum Kreisverkehr mit dem goldenen Löwen, der ist übrigens das Wahrzeichen von Sihanoukville, dann weiter direkt zur Serendipity Beach einer meiner liebsten Plätze am Meer hier. Ahh, endlich wieder Sonnenschein und salzige Meeresluft, das tut gut nach tagelangem Regen. Gleich rechts ins Strandrestaurant, zwei Kaffe und nen Limonensaft. Ist auch gut besucht hier am Meer, mehrere weisse Touristen und auch kambodschanische Wochenendausflügler aus Phnom Penh tummeln sich in Sand und Wasser. Der Kaffe und der Saft kommen und eh wir die hälfte ausgetrunken hatten kam in einem affenartigem Tempo eine fast schwarze Wolkenfront übers Meer direkt auf uns zu. Meine Frau bestand noch darauf ihren Kaffe auszutrinken und das war ein Fehler. Als wir vom Strandrestaurant los gefahren sind waren bereits vereinzelt kleinere Tropfen gefallen aber als wir dann auf der Höhe vom Goldenen Löwen waren hat es uns erwischt. Unterstellen ist quatsch weil das kann noch Stunden so weitergehen, da ist es besser in den sauren Apfel zu beissen und Gas zu geben. Bis auf die Haut durchweicht sind wir dann nach ungefähr einer Stunde vom Samstagsausflug wieder zurück gekommen.

goldener_loewe1.jpg

Auf den nächsten Strandtag werden wir wohl noch eine Weile warten müssen, dafür werden wir dann gleich an allen fünf Stränden die Sihanoukville zu bieten hat das Leben geniessen. Sihanoukville ragt wie eine stumpfe Landspitze ins Meer und ist von 5 Hauptstränden umsäumt. Victory Beaches, 7-Chann Beach (Independence Beach), Sokha Beach, Ochheuteal Beach und Otres Beach die ein bischen weiter entfernt liegt. Also für einen Badeurlaub in der Hauptsaison zwichen November und Mai einfach ideal. Und zum Glück auch noch nicht so überlaufen mit Pauschaltouristen wie andernorts. Ich werde in der kommenden Zeit auf die einzelnen Strände genauer eingehen und auch Bilder schiessen aber dafür muss die Sonne dann doch länger als 1 1/2 Stunden am Tag scheinen.

sihanoukville_karte.jpg

Auf dieser kleinen Karte von Sihanoukville kann man die Lage der einzelnen Strände sehen.

Der zentrale Markt von Sihanoukville

July 3rd, 2007 admin

Sihanoukville bietet einen relativ grossen, interessanten Markt wie er in Süd-Ost-Asian typisch aber nicht mehr überall zu finden ist. Im Gegensatz zu Thailand, wo mittlerweile auch die grossen Einkaufszentren einzug gehalten haben, war ich erstaunt das kier in Kambodscha das asiatische Markttreiben noch voll im gange ist. Der zentrale Markt von Sihanoukville hat 7 Tage die Woche geöffnet und bildet für mein Dafürhalten das Zentrum der Stadt.

Marktstand mit Früchten Frisches Gemüse auf dem Markt

Für Westler ist dieser Markt im ersten Augenblick etwas ungewohnt mit seinem scheinbar nicht endenden Labyrinth an engen und niedrigen Gängen und all den Gerüchen von Gewürzen, getrocknetem Meeresgetier und Garküchen. Teilweise ist man gezwungen nur auf schmalen Holzplanken, die über Abflusskanäle gelegt sind, die Gänge entlang zulaufen. Meine Frau und ich, wir lieben diesen Markt weil so typisch asiatisch ist, eben ein geordnetes Chaos.

Schüssel voller Meeresfrüchte Marktstand mit getrocknetem Fisch und Krabben

Alle zwei Tage gehen wir zum Markt um uns mit frischen Lebensmitteln einzudecken. Es gibt alle erdenklichen Obst.- und Gemüsesorten die in diesen Breiten wachsen, lokales Rinderfilet für 5,- $ und frischen Baracuda für 3,- $ das Kilo um nur einen Bruchteil von dem zu nennen was es hier gibt. Meine Frau, die ja asiatin ist, hat sich sehr schnell mit den örtlichen Marktgesetzen vertraut gemacht und kennt auch die Preise sehr genau.

Auf einem Markt wie diesem gibt es keine sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten, hier kann auch jedes Geschäft mit Zeichensprache abgewickelt werden.

Gleich neben dem Markt ist auch meine Friseurbude die aussieht wie eine windschiefe Autowerkstatt, wo ich mir meinen Kahlschlag für 0,50 $ abhohle und wo mindestens 5 Leute von der Strasse zusehen wie ich geschoren werde. Ich kann mir nicht helfen aber man bekommt manchmal den Eindruck wir sehen für die Kambodschaner aus wie Ausserirdische.

Fotos aus Sihanoukville - “BiBa” und das ganze am Tag

June 29th, 2007 admin

Das Letzte mal habe ich recht ausführlich beschrieben was meine beiden skandinavischen Freunde und ich bei Nacht in dieser sandigen Strasse am Hafen von Sihanoukville erlebt haben. Hier gibt es das Ganze nun auch per Bild und bei Tage aufgenommen.

Meine Familie und ich haben uns heute trotz Nieselregen aufs Mofa geschwungen und sind zum Hafen runtergefahre, eine kurze Fahrt von ungefähr 10 Minuten. Nachdem ich meiner Frau von dem sehr unterhaltsamen Abend bei BiBa erzählt habe wollte sie nun unbedingt mit eigenen Augen sehen wo wir waren und sie fands auch toll, jedenfalls am Tage. Bei dieser Gelegenheit habe ich die Fotos gemacht.

Von oben nach unter, von links nach rechts. Wie immer, wenn ihr die kleinen Bilder anklickt dann öffenen sich grosse.

Bild 1 : Die sandige Strasse, hier einbiegen.
Bild 2 : Baracken in denen die Mädels nachts arbeiten säumen die Strasse.
Bild 3 : BiBa Massage Restaurant und Guesthouse (der Begriff Guesthouse ist natürlich treffend)
Bild 4 : Auch in der Strasse vor irgendeinem Haus - Schlafende Schweine.

Strasse am Hafen von Sihanoukville Bordell Barakken in Sihanoukville, Kambodscha
BiBa Massage Restaurant in Sihanoukville Schweine schlafen auf der Strasse am Hafen von Sihanoukville

Drei Stunden “BiBa” und ich war begeistert

June 27th, 2007 admin

Hätte mich nicht ein freundlicher Leser an die Nacht bei BiBa erinnert, hätte ich das doch glatt vergessen, vielen Dank dafür.

Also erstmal wird man von ca. 5-6 localen Sicherheitsleuten, in dunkelblauer Eisatzuniform und mit Barret, empfangen. Der Empfang ist freundlich, es wird die Tür aufgehalten und sofort stehen drei bis sechs Figuren vom BiBa Servicepersonal am Start und lotzen uns, mit Taschenlampen bewaffnet, zu einem Tisch genau vor der Tanzfläche. Die Personenzahlen die ich hier Angebe sind ca. Werte, nicht weil ich etwa zu betrunken war um zu zählen, vielmehr weil ich hier in Kambodscha meine Probleme habe abzuschätzen wer hier zum Personal gehöhrt und wer nicht. Eigentlich stehen überall und ständig irgendwelche Leute rum. Zurück zu Biba, das ganze vermittelt erstmal den Eindruck einer Disco wie man sie gar nicht erwarten würde in dieser schaurig schönen Hafengegend. Es ist auch eine Disco, nur gibt es hier mehr Abwechslung als in einer deutschen Techno Disco, in diesem Laden herrscht irgendwie eine angenehm Skurrille Atmosphäre und ich kann behaupten, das ich diese Atmosphäre nur in ganz wenigen Läden erlebt habe und keiner war davon in Deutschland.

Das Personalrudel liess garnicht mehr von uns ab, bevor man sich umsehen kann bekommt man erstmal mehrere Menükarten unter die Nase gehalten. Da die Lautstärke der Musik dem üblichen Discolevel entspricht, klappt die Verständigung mit Fingerzeigen auf der Karte sehr gut. Die Menükarten sind mit grossen Farbfotos versehen, weil man ist ja clever im BiBa. Es gibt eine Karte mit Getränken, eine mit Speisen und eine mit Frauen ( diese Karte entspricht mehr einem Katalog)! Unentwegt kommen, wärend man sich noch mit Erstauenen und im Taschenlampenstrahl die Speisekarten ansieht, andere Rudel vom Personal und stellen kleine Schüsseln mit Knabberzeug, unreifen Mangoscheiben und anderen Köstlichkeiten auf den Tisch. Hier wird erstmal hingestellt und später gefragt ob du das überhaupt willst, amazing Asia. Die Technik dazu ist folgende, es wird vor dir hingestellt aber wenn du davon nichts isst dann musst du natürlich auch nichts bezahlen. Also keine Panik ist alles ganz einfach und in Süd-Ost-Asien üblich auch in Restaurents wenn es um kleinere Knabbereien geht. Wärend dieser ersten Minuten im Biba weicht das Personal keinen Zentimeter von unserer Seite.

Wir wollen nichts essen sondern uns die Anderen Leute in der Disco ansehen weil die sind bei weitem interessanter. Das sind nämlich die Mädels die auch in dem Katalog abgebildet sind. Nach unserer Getränkebestellung kam dann das nächste Angebot vom Service, für 1,- $ das Stück würden sich die Schönheiten unserer Wahl zu uns an den Tisch setzen. Wir nahmen dieses verlockende Angebot zur Kenntnis und liessen die Blicke durch den Raum schweifen. Es gibt eine Tanzfläche und eine kleine Bühne genau auf der Anderen Seite. Im 10 Minuten Takt wechselt sich eine Bizarre Live Teenieband mit Discomusik aus vergangenen Zeiten ab. Aber bitte nicht falsch verstehen, all das was ich hier beschreibe macht diese spezielle Atmosphäre aus die ich so geniesse! Die teenieband besteht aus 5 Teens die Probleme haben auf diesem kleinen Podest zu stehen und zu tanzen. Der tanzende Leadsänger, ich schätze ihn nicht älter als 18, hatte einen unglaublich langen Oberkörper und im Verhältnis dazu sehr kurze Beine. Das noch unterstützt von zerrissenen Jeans wo der Schritt in Kniehöhe hängt.

Soviel zur musikalischen Unterhaltung, eben asiatisch caotisch. Das gesamte Katalogmädchen Rudel war auf der Tanzfläche und wir haben einen guten Ausblick. Alles junge Vietnamesinnen und Kambodschanerinnen wie am Blue Mountain auch. Sollte man in die Verlegenheit kommen sich eine Dame auszusuche, geht der Service soweit, das es auch gleich Stundenzimmer im Haus gibt die für 15,- $ inclusive der Dame zu mieten sind. So, hier höhre ich jetzt auf über diese Nacht zuschreiben. Ich will die Frage mal offen lassen wie es weiterging.

Ausserdem ist es jetzt 23:32 bei mir und ich werde jetzt ins Bett gehen. Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, ich werde diesen Text jetzt nicht gegenlesen bin zu müde.

Eins noch, sollten hier auch Kambodscha interessierte Damen zur Leserschaft gehören und sich vielleicht durch meine Schilderungen des Nachtlebens in Sihanoukville abgestossen fühlen, ist das in erster Linie ihre persönliche Sache und zum zweiten gehöhrt das inAsien dazu und wir wollen doch keine Bereiche des Lebens ausschliessen.

Sihanoukville hat ein Fitness-Studio

June 25th, 2007 admin

Ich bin Sportsman, seit meinem sechsten Lebensjahr bin ich in Sportvereine gegangen und als das keinen Spass mehr gemacht hat ab ins Fitness-Studio, da war ich 20. Es kam mir daher sehr entgegen das es in Sihanoukville ein “Gym” (wie man in saloppen Englisch sagt) gibt. Ich hatte das schon bevor wir hier angekommen sind auf einem Touristenstadtplan gesehen. Am dritten Tag hier vor Ort war ich auch schon gleich da und habe mir das Studio angesehen. Ich war sehr positiv überrascht über das was ich da vorfand.

In einem sehr geräumigem kambodschanischen Stadthaus, gibt es über zwei Etagen so ziemlich alles was das Gewichthebers Herz begehrt. Maschinen, Laufbänder, Fahrräder und natürlich viele freie Gewichte mit den dazugehöhrigen Bänken. Alles sehr einfach aber Komplett und mit Herz und Verstand eingerichtet. Ich war begeistert!

Der Eigentümer Pierre und seine zur Zeit schwangere Lebenspartnerin sind zwei sehr freundliche und hilfsbereite Leute, Pierre hat obendrein auch noch eine Ausbildung in den Bereichen Fitness und Sport, die er natürlich in Frankreich gemacht hat. Bei einer netten Plauderei unter Sportlern erzählte er mir dann, das er die Ausstattung für sein Studio in monatelanger Arbeit und Organisation teilweise aus Kambodscha, Vietnam, China und Thailand zusammengekauft hat. Niemals hat er alles zusammen an einem Ort erstehen können und das es teilweise recht problematisch und teuer gewesen ist alles nach Kambodscha über die Grenzen zu bekommen. Da kann ich nur sage, meine Anerkennung hat Pierre auf jeden Fall, ich weiss was es bedeutet in Süd-Ost-Asien als Ausländer ein Geschäft aufzubauen.

Das Gym wird mehr von einer Handvoll hierlebender Ausländer aller Nationalitäten besucht als von Kambodschanern aber auch die kommen ab und an vorbei um eine Hantel zu schwingen auch wenn sie kleiner ist. Sogar weisse Frauen aus Europa, die natürlich auch hier leben, gehen zu Pierre ihre Figur trimmen. Alles in allem eine sehr gemütliche Fitnessrunde in einer angenehmen Umgebung wo das Trainieren Spass macht und alles  für 23,- $ Monatsbeitrag, Handtuch und Wasser inclusive! Da kann man nicht meckern.

Baguette Restaurant am Markt von Sihanoukville

June 24th, 2007 admin

Eine andere Überraschung war für mich gewesen, das man in Sihanoukville an jeder Ecke frische Baguette Brote kaufen kann owohl mir bekannt ist, das Kambodscha damals von den Franzosen Kolonialisiert wurde. Genauso wie ich damals überrascht war als ich feststellen musste, das Thailand kein Teetrinker Land ist. Wahrscheinlich liegt das daran, das ich immer überall eher schlecht vorbereitet ankomme. Ich habe mir angewöhnt erst vor Ort meine Informationen zu sammeln, so komt man gleich besser mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt. Also kurz gesagt ich habe noch nie einen Reiseführer besessen und gehöhre auch nicht zu den Leuten die schon immer alles wissen über den Ort wo sie hingehen. Ich würde dann gar nicht mehr dahinfahren sondern nur noch im Reiseführer lesen, ist auch viel bequemer zuhause im Sessel.

Zurück zu den Baguettes in Kambodscha. Hier am zentralen Makt von Sihanoukville mitten in Downtown (zu deutsch: Innerstadt) gibt es an jeder Ecke kleine Verkaufswagen oder auch kleine Fressbuden wo es ein ausgezeichnetes mit Pastete belegtes Baguette gibt. Natürlich ist das frische Baguette nicht nur einer sehr leckeren Pastete belegt sondern auch noch von innen mit verschiedenen Pasten bestrichen. Woraus diese Pasten gemacht sind habe ich noch nicht erfragt aber das Ganze mit einem Krautsalat serviert ist eine sehr köstliche Angelegenheit. Das ganze gibt es natürlich auch zum mitnehmen (das belegte Baguette hat man mir mal in ein amtlich aussehendes Formular eingewickelt mit gegeben). Für diesen Imbiss zahlt man hier um die 0,30 €.

Der Besuch in einem kleinen, namenlosen Restaurent am Markt, in dem eben diese leckeren Baguettes verkauft werden, hat sich bei uns mitlerweile zur Routine entwickelt und guten süd-ost-asiatischen Kaffe gibt es dort auch.

Hier das Baguette und Kaffe Restaurent am Markt von Sihanoukville

tn_0141.jpg

Die zweite Nacht endet bei “BiBa”!

June 21st, 2007 admin

Ich werde jetzt mal da anknüpfen wo ich aufgehöhrt habe als meine beiden Kumpels hier waren und wir uns den zweiten Abend ins Nachtleben von Sihanoukville stürzen. Dieses Mal haben wir uns die, für meinen Geschmack, beste Pizza in dieser Stadt gegönnt. Die gibt es in einem kleinen, dunklen Restaurant auf dem Victory Hill. Der Laden heisst “La Trattoria” und wird von einem sehr freundlichen, älteren Pärchen betrieben. Er ist Franzose und macht die Pizzen selber und sie ist eine Kambodschanerin die ein sehr witziges Englisch spricht.

Danach wurde ich von den beiden Freunden per Mototaxi runter zum Hafen (Anmerkung: Sihanoukville Port ist der einzige Tiefseehafen im ganzen Golf von Siam, was bedeutet das dieser Hafen sehr stark von grossen Containerschiffen frequentiert ist) gelotzt. Dort befindet sich nach Blue Mountain das zweite Revier für unbeschwerte Abendstunden in der Stadt. Bereits vorher ist mir aus dunklen Kanälen zugetragen worden, das diese Ecke kein Platz für Kaffefahrturlauber ist und man entsprechend vorsichtig sein soll. Endlich wird es interessant! Nach einer 1,- $ fahrt erreichten wir die Hafengegend und vor uns tat sich eine finster, sandige Piste auf, auf der ein paar Kühe dahin trotteten. Erleuchtet wurde die scenerie eher spärlich vom kalten Licht der Hafenanlage. Links schlängelt sich die Mauer vom Containerhafen
und rechts bietet sich dem interessierten Betrachter ein scene wie in einer Goldgräberstadt zur Zeit der Pioniere. Die Sandpiste runter, reihen sich Bretterbaracken und Verschläge, vielleicht auch mal was gemauertes dazwichen, und davor stehen die Nutten und jubeln jedem zu der vorbeikommt.

Ganz am Ende der Piste kann man dann ein helles Licht sehen auf der rechten Seite ist “Biba”. Da sind wir rein!

Ein ganz normaler Tag in Sihanoukville

June 19th, 2007 admin

Heute habe ich um 08:00 Uhr vor dem Computer gesessen und mein Tagewerk begonnen. Um 10:00 Uhr Frühstück, danach die Familie rauf aufs Mofa und zur Bank, wo ich mir vor ca. einer Woche ein Konto eingerichtet habe (geht übrigens nur gegen Vorlage eines Buisness Jahresvisas), um mir die EC-Karte abzuhohlen, schnell noch Geld gezogen und dann zum Postamt. Wir haben meinen Eltern eine CD gebrannt mit über hundert photos drauf und die habe ich schon vor einer Woche versprochen gehabt. Also die CD eingetütet, beschriftet und abgegeben. Da ich schon mal auf der Post war habe ich mir auch gleich, für 20,- $ Jahresgebühr, ein Postfach gemietet. Jedem Ausländer der hier lebt und auch postalisch erreichbar sein möchte ist zu empfehlen sich ein Postfach zu nehmen da eine Briefzustellung nahezu unmöglich ist. Jedenfalls hier in Sihanoukville gibt es für kleinere Strassen weder Namen noch Hausnummern.

Hier noch ein schönes Bild zum Thema Big Buisness, gesehen nähe Ocheteaul Beach.

Eine E-Mail und Internet Hütte in der Nähe von Ocheteaul Beach