August 31st, 2008 admin

Blitzschlag Opfer
Das gibt es wirklich nur in Kambodscha. Bei einem Fussballspiel in der Hauptstadt Phnom Penh wurden bei einem Gewitter drei Fussballer durch Blitzschlag getötet und 4 weitere verletzt. Ironischerweise ist dieses Spiel veranstaltete worden um Kinder und Jugendliche für Fussball zu begeistern. Jetzt ist man dahintergekommen, das es sicherer ist bei Gewitter nicht draussen Fussball zu spielen. Donnerwetter!
Den Artikel hat mir ein netter Blogleser zukommen lassen, aus BILD.de am Sonntag: Unglück in Kambodscha
Und noch nebenbei bemerkt, die Bundesregierung ist mal wieder besorgt über die Menschenrechtslage in Kambodscha. Menschenrechtsinteressierte bitte hier lesen: Deutscher Bundestag
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August 30th, 2008 admin

Kleideraffe
Tieforscher der amerikanischen Wildlife Conservation Society haben im Jungel des Grenzlandes zu Vietnem grosse Kolonien zweier vom aussterben bedrohter Affenarten entdeckt. Es handelt sich um Kleideraffen und Schopfgibbons. In einem fast 800 Quadratkilometer großen Areal, das von Kambodscha 2002 zum Schutzgebiet erklärt wurde, sollen bis zu 42 000 Kleideraffen und 2 500 Schopfgibbons leben, das sind die grössten bisher bekannten Kolonien dieser pussierlichen Tierchen. Früher wurden diese Tiere gejagt und dann war ihr Lebensraum durch Abholzung bedroht. Es scheint das sie von 2002 an endlich ungestört und friedlich in dieser Gegend leben konnten bis jetzt, wo wiedereinmal der Mensch in ihren Lebensraum eingedrungen ist.
Die Schwarzschenkel-Kleideraffen (Pygathrix nigripes) haben ihren Namen durch das bunte Fell. Sie sind schwarz-weiß und ihre Gesichter leuchten orange. Sie werden ca. 10 bis 15 Kilogramm schwer. Die Gelbwangen-Schopfgibbons (Nomascus gabriellae) sind wesentlich kleiner und nur 7 bis 8 Kilogramm schwer. Ihr Name stammt von dem ungewöhnlichen Haarschopf der schwarzen Männchen. Die Weibchen können auch gelbliches oder braunes Fell haben.
Es ist immer die Frage ob es nun Glück oder Pech für die Affen war das sie wieder entdeckt wurden, meist ist es ja so das alles was der Mensch bisher entdeckt hatte nicht mehr lange existierte. Man muss die Menschheit als ganzes sehen um meine Einstellung zu verstehen, hätte die Menschheit nicht angefangen extremen Raubbau an der Natur zu betreiben bräuchten wir heute keine Tierschutzorganisationen.
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August 29th, 2008 admin

Ratten
Auch Kambodscha bleibt von der allgemeinen Preisteigung für Nahrungsmittel nicht verschohnt, Die armen Länder trifft es ja bekanntlich immer am härtesten. So war gestern in der kambodschanischen Presse zu lesen das Rattenfleisch um das vierfache gestiegen. Im vergangenen Jahr hat ein Kilo Rattenfleisch noch ca. 20 amerikanische $ Cent gekostet, wenn man heute ein Kilo Rattenfleisch auf dem Markt kauft verlangen die Händler bis zu 87 Cent. (Auch in meiner Familie haben wir die Rattenfleischportionen reduziert, lol)
Wenn jetzt aber einer meint, das die Leute hier die Ratten essen die in der Stadt rumlaufen dann irrt er sich. Nein, hier ist die rede von den Ratten die auf den Reisfeldern leben. Die sind jetzt zur Rattensaison schön vollgefressen und gelten hier in manchen Regionen, gegrillt, gekocht oder gebraten als Delikatesse.
Ich habe damals in Thailand Ratte vom Grill probiert, nun ja ist nicht viel dran an so einem Ding und an den Geschmack kann ich mich nicht mehr erinnern, muss wohl besoffen gewesen sein.
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August 28th, 2008 admin
Die Kambodscha interessierten unter euch haben es ja bestimmt mitbekommen, das einigen Wochen ein Streit zwichen Kambodscha und Thailand ausgebrochen ist. Es geht um einen buddhistischen Tempel mit dem Namen Preah Vihear der kambodschanischem Hoheitsgebiet steht, den die Thais aber für sich beanspruchen wollen.
Nun schrieb die Bangkok Post am 27.08.2008, das man auf kambodschanischer Seite darüber diskutiert die Grenze zwichen Kambodscha und Thailand in dieser bergigen Region mit einer Mauer nach berliner Vorbild zu verstärken um ein für alle mal klarzustellen wem der Tempel gehöhrt. Sollte dieser Plan in die Tat umgesetzt werden wird man zukünftig den Tempel, der auch eine Touristen Attraktion ist, von thailändischer Seite aus nur noch über die Mauer sehen können. Original Beitrag in englisacher Spache
Am 20. August konnte man auf der neuseeländischen Yahoo!Xtra News Webseite lesen, das der buddhistische Mönch Em Eat den 22 jährigen Soy Narith mit einer Machete mehrer Schnittwunden beigebracht hat weil er glaubte, das der junge Mann Tempelreliquien stehlen wollte. Als die Polizei im vorhielt, das er als Mönch zu absoluter Gewaltlosigkeit tendierten sollte, gab er zurück das auch stethlen verboten sei. Das ist eben asiatische Logik! Originalbeitrag in englischer Sprache
Man mag es kaum glauben aber in kambodscha ist es modern sich die Rückspiegel von den Mofas und Motorrädern abzuschrauben. Man wird im ganzen Land kaum einen Fahrer finde der noch Rückspiegel an seinem Zweirad hat.Unfälle gibt es genug aber unsere kleinen, dunkelhäutigen Freunde kommen einfach nicht dahinter, das es sicherer ist im Strassenverkehr wenn man auch mal einen Blick in den Rückspiegel wirft. Jetzt hat die Polizei in Phnem Penh die Initiative ergriffen und Rückspiegellose Zweiradfahrer zur Kasse gebeten. The Phnom Penh Post schrieb dazu folgenden Bericht (in englischer Sprache).
Und zu guter letzt will euch nicht mein neuestes Projekt vorenthalten. Ich weite mein Geschäftsfeld in Sachen Webseiten Design aus, hier dazu meine neue Webseite auch wenn sie noch nicht ganz mit Inhalten bestückt ist: Web Solutions Cambodia
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August 22nd, 2008 admin
Nach längerer Pause habe ich mir nun selber in den Arsch getreten um wieder etwas in den Leben in Kambodscha Blog zu schreiben. Nicht das ihr denkt, das ich auf einmal nur noch faul in der Hängematte liege. Das Gegenteil ist der Fall, ich arbeite immernoch wie ein wilder an einem Webseitennetzwerk eines Kunden, nebenbei halte ich mein eigenes Netzwerk auf dem neuesten Stand, bin als Sekretär und Webmaster (ehrenamtlich versteht sich) aktiv mit der Organisation unseres Motorradclubs Lone Brothers MC, Cambodia beschäftigt und habe wie meine Stammleser alle wissen auch noch eine Familie. Im Augenblick unterscheidet sich mein Tagesablauf vom Stressfaktor her wohl kaum von dem eines selbständigen in Deutschland. Morgens um 07:00 Uhr fängt der Tag an und wenn ich Glück habe komme ich vor 24:00 Uhr ins Bett.
Im Augenblick sieht es folgendermassen in Sihanoukville aus, das Wetter ist sehr wechselhaft, es gibt sonnige Abschnitte aber auch stürmische Regentage wie man sie wohl nur in den Tropen erlebt (siehe auch das Wetterwidget am rechten Rand). Trotz Regen und Sturm zwichendurch sind die Busse aus Phnom Penh kommend gefüllt mit Rucksack Touristen. Bis zur nächsten Saison sind es noch gut 2 1/2 Monate Zeit aber die hartgesottenen südost Asien Reisenden wollen eben das volle Regenzeit Programm und kommen daher schon jetzt.
Es tut sich aber nochmehr in Sihanouk Ville, es wird viel gebaut und es ist von Säuberungsmassnahmen am Ochheuteal Beach die Rede. Plastiktüten, Wasserflaschen und Essensverpackungen sollen endlich vom Stand verschwinden. Eine neue Disco wird gerade hergerichtet und zum 1. Nevember 2008 soll die Lone Brother Bar eröffnet werden. Die Motorradtaxis und Tuk-Tuk’s dürfen jetzt nicht mehr auf das Pier am Hafen wo die grossen Kreuzfahrtschiffe anlegen weil sie die Passagiere, die zum Landgang das Schff verlassen haben, belästigen und Horrorpreise von bis zu 20,- $ für eine fahrt in die Stadt verlangen. Recht geschieht es ihnen, diesen Ratten, sie sind eine wahre Seuche hier in Sihanoukville. Wenn man in Siam Rep oder Phnom Penh ein Motordub oder Tuk Tuk vom Strassenrand nimmt kann man sicher sein das man zwar mehr als ein einheimischer Fahrgast bezahlt aber die Preise für weisse Barang liegen in einem gewissen, festgelegten Rahmen. Nicht so in Sihanoukville, hier ist die Preisspanne nach oben offen und die Dreistigkeit dieser, kleine, dunklen Schmarotzer kennt keine Grenzen.
Dann gibt es noch eine gute Neuigkeit, ich bekomme im Oktober eine neue Digitalkamera aus Deutschland mitgebracht. Ich habe lange überlegt ob ich nach Phnom Penh fahren soll um mir dort eine zu kaufen aber habe mich doch entschieden zu warten und dann sicher zu sein, das ich keine gute Kopie gekauft habe und auch einen Handelsüblichen Preis bezahlt habe (bin ja kein Millionär). Wie auch immer, es wird dann jedenfalls wieder neue Fotos aus Kambodscha auf meinem Blog geben. Ich habe auch nicht vergessen, das ich Bilder von meinem Bekannten Jonah Amer, dem Missionar in Sihanoukville hier einstellen wollte aber muss gestehen, das ich bisher nichteinmal dazu gekommen bin sie mir aus seinem Archiv auszusuchen.
Ich könnte glatt jemanden gebrauchen der für mich Recherchearbeiten macht und neues Material aus Kambodscha zusammenträgt, welches ich dann hier veröffentlichen kann. So werden übrigens die sehr erfolgreichen Blogs wie z.B.: I Can Has Cheezburger? oder Dosh Dosh oder Boing Boing betrieben, da sind ganze Teams von hochbezahlten Fachleute unterwegs um Inhalte für den Blog ranzuschaffen. Trendspezialisten und Analysten werten dann aus was die Leute gerne lesen und sehen wollen, da geht es zu wie bei einem grossen Nachrichtenmagazin.
Das solls erstmal gewesen sein aus Sihanoukville in Kambodscha, weiteres folgt…. Stay Tuned!!!
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August 7th, 2008 admin
Das sind vielleicht ein paar trübe Tage hier in Sihanoukville. Wenn man aus dem Fenster sieht könnte man meinen man wäre in Deutschland and der Nord.- oder Ostsee und es ist Herbst. Es Stürmt und Regnet seit Tagen. Sicherlich ist es hier in Kambodscha wärmer als in Deutschland im Herbst aber auch bei 25 Grad Celsius kann man frieren, ob ihr es gleubt oder nicht.
Ich bin aber ein positiver denkender Mensch und darum kann ich auch diesen Tagen, wo man keinen Hund vor die Tür jagen würde, erwas gutes abgewinnen. Ich habe wärend der Regenzeit die Ruhe ungestört von morgens bis nachts am Computer zu arbeiten, vorrausgesetzt die Leitung hält durch. Es gibt nur wenig Anrufe, keine Besuche und man selber verspürt auch nicht das Verlangen sich an den Strand zu setzen oder mit den Lone Brothers eine Motorradtour zu machen. Ich habe absolute Ruhe für die Arbeit an den Webseiten meiner Kunden.
Die einzigsten Wege die ich in den letzten Tagen unternommen habe waren die in Pierres Sportstudio. Sport ist wichtig, speziell dann wenn man den ganzen Tag über sitzt. Diese Kombination ist optimal für meinen Muskelaufbau, ich gehe jeden zweiten Tag ins Studio und trainieren sehr schwer für ca. 1 - 1 1/2 Stunden. Bis zu meinem nächsten Trainingstag habe ich sehr wenig Bewegung, so das die Muskulatur viel Ruhe hat und sich gut entwickeln kann. Mein Gewicht steuere ich über meine Mahlzeiten. Zur Zeit habe ich 96 kg Lebendgewicht und arbeite auf die 100 zu, das reicht mir dann erstmal.
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July 14th, 2008 admin
Ich habe in den letzten paar Monaten des öfteren Anfragen nach seriösen Maklern bzw. Häuser und Apartments in Sihanoukville erhalten, der Leben in Kambodscha Blog hat sicherlich seinen Teil dazu beigetragen, das Auswanderungswillige mir schreiben.
Wir sind keine Immobilienmakler aber meine Frau hat viel Zeit und Hummeln im Hintern. Also hat sie sich schon vor Monaten auf den Weg gemacht und Sihanoukville, nach für Westler geeigneten, Objekten durchkämmt. Die Situation am örtlichen Immobilenmarkt ist die selbe wie man sie in Thailand vorfindet, eher noch korrupter.
Es funktioniert folgendermassen, jeder Kambodschaner der einen Ausländer zu einem Vermietwilligen Hauseigentümer bringt bekommt in 95% der Fälle eine Provision von durchschnittlich einer Monatsmiete. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen was das bedeutet. Das ist so als wenn man ein Kopfgeld auf Kauf.- und Mietinteressenten ausgesetzt hätte. Die ersten in diesem Geschäft sind die unzähligen Motorrad Taxifahrer die hier an jeder Ecke rumlungern. Sie, normalerweise sind die ersten die Kontakt zum Barang (sowie der weisse Ausländer hier genannt wird) bekommen, weil wen spricht man an wenn man aus dem Hotel oder Guesthouse kommt und ein bestimmtes Ziel vor Augen hat? Richtig, den Motorrad Taxifahrer der genau vor dem Eingang auf einen wartet.
Taxifahrer: Where you go?
Du: I am looking for an real estate agency!
Taxifahrer: I know, I know come with me, I show you House.
Du: Ok, lets go.
Und schon hat es angefangen, man wird sie schwer wieder los.
Dieser Junge hat natürlich überhaupt keine Ahnung wovon er da redet, er sieht jetzt nicht mal mehr dein Gesicht, er hat nur noch die Provision vor Augen. Auf jeden Fall kennt er etliche Hauser die zum Verkauf oder zur Vermietung stehen und die wird er dir nun alle zeigen wollen. Der Taxifahrer spricht im Regelfall ein paar einstudierte englische Sätze die sich hauptsächlich auf seinen Job als Fahrer beziehen (es gibt einige Ausnahmen) und die Hauseigentümer sprechen in den allerseltensten Fällen mehr Englisch als “Hallo” und “Bye Bye”. Und nun verhandle mal mit den Beteiligten über einen Mietvertrag oder sogar Kaufvertrag für deine künftige Bleibe, viel Erfolg.
Ich kann nur dringendst davon abraten sich mit Leuten die man auf der Strasse kennenlernt, sei es nun ein Taxi oder Tuk-Tuk Fahrer oder der Hotelpage oder, oder, oder…., auf Vermietungs oder Kaufangelegenheiten einzulassen. Auch die Webseiten der lokalen Immobilien Büros haben meist Objekte im Angebot die ich schon seit einem Jahr dort sehe und bei denen man nicht unbedingt weiss ob sie überhaupt jemals zur Disposition gestanden haben.
Es gab auch schon Fälle da haben eingewanderte, weisse etwas von jemanden gemietet dem das Mietobjekt garnicht gehöhrt hat. Ich könnte mir in die Hosen pissen vor Lachen wenn ich sowas höhre, ich meine wie Lebensunerfahren muss man den sein damit einem sowas passiert? Da kommt dann irgenwann nachdem man neu gestrichen und alles eingerichtet hat der wahre Eigentümer aus Phnem Penh und bittet zu Recht um sofortige Räumung. In diesen Fällen wird von dem Betrüger auch gleich einen Jahresmiete im vorraus kassiert damit es sich auch lohnt.
Das alles soll aber niemanden abschrecken sich hier niederzulassen (Spass ein > Bitte nur nicht allzuviele, Mallorca ist die andere Richtung < Spass aus) und jeder kann das ja auch so machen wie er will und wieder andere haben vielleicht ganz andere Erfahrungen als meine Frau und ich gemacht.
Wir haben uns jedenfalls entschieden denjenigen von euch zu helfen die in Sihanoukville eine Haus oder ein Apartment kaufen oder mieten wollen. Ich möchte betonen, das wir kein Maklerbüro sind und es auch nicht vorhaben eines zu werden. Wir kennen hier aber seriöse Makler und meine Frau kennt etliche Objekte die man dann direkt vom Eigentümer mieten oder kaufen kann ohne gefahr zu laufen betrogen zu werden. Versierte Dolmetscher stehen uns jederzeit zur Verfügung.
Bitte beachtet, das wir euch keine verbindlichen Informationen über kambodschanisches Steuer.- und Grundbuchrecht geben können, hierfür haben wir aber eine kompetente Adresse für euch.
Der beste Weg ist, wenn ihr einfach hier auf diesen oder auch jeden anderen Artikel in meinem Blog einen Kommentar schreibt. Da könnt ihr dann loswerden was ihr sucht und wann ihr hier eintrefft. hinterlasst einfach eure Email Adresse (ein Eingabefeld dafür ist vorhanden) und ich antworte euch. Sollte dann zwichen euch und dem Eigentümer ein Miet.- oder Kaufvertrag zustandekommen (auch hierfür gibt es professionelle Betreuung) wird meine Frau von euch für ihre Bemühungen eine kleine Gebühr erheben. Na, wie höhrt sich das an?
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July 10th, 2008 admin
Wer hätte das gedacht, mein Leben in unserem beschaulichen Städtchen Sihanoukville fängt an stressig zu werden. Kein negativer Stress wie man ihn noch aus dem Alltagsleben damals in Deutschland in Erinnerung hat, sondern positiver Stress. Hervorgerufen durch Dinge die man freiwillig und gerne macht.
Es sind drei Dinge die mein eher gemütlichen Tagesablauf verändert haben, das erste ist das ich nun zusätzlich zu meinem persönlichen Online Geschäft nun den ersten, ernstzunehmenden Auftrag zur Gestaltung von fremden Webseiten angenommen habe. Eine hoch interessante Tätigkeit die sich bestens in mein gewohntes Arbeitsfeld einfügt.
Nun aber kommen wir zu den Aufregenden Ereignissen, kurz vor meinem 42. Lebensjahr kann ich nocheinmal die Erfahrung machen wie es sich so als Mitglied eines offiziellen Motorrad Clubs anlässt. Ich passe zwar mit einer derzeit Offroad Maschine nicht ganz so ins Bild der Chopper fahrenden Biker aber was nicht ist kann ja noch werden. Mein Kutte mit den Colors, so wie die Lederweste mit den Clubemblemen gennt wird, ist jedenfalls schon beim Schneider in Arbeit. Der Lone Brothers MC, Cambodia ist praktisch noch in der Gründungsphase, also gillt es etwas neues aufzubauen und auf die Beine zustellen und das ist genau mein Ding. Zweiter Vorteil, Kameradschaft wird gross geschrieben bei den Lone Brothers, eine Tugend die man nicht allzu oft bei im Ausland lebenden Deutschen vorfindet. Ich freue mich jedenfalls auf eine gute Zeit in meinem ersten Motorrad Club.
Hier könnt ihr nachlesen wie es zum ersten Kontakt mit den Lone Brothers kam: Kambodscha hat seinen ersten Motorrad Club
Zu guter letzt ist hier in Sihanouk Ville nun auch ein Expats Club, für hier lebende Ausländer in der Entstehungsphase und ich habe meine volle Unterstützung zugesagt. Es wird ein Club in dem sich Ausländer treffen um Erfahrungen, Tips und Meinungen auszutauschen und sich natürlich auch gegenseitig zu unterstützen. Viele der Ausländer hier haben eigene Geschäfte, so das nachher ein ernstzunehmendes Geschäftliches Netzwerk entstehen kann, die Vorteile kann sich wohl jeder selber ausmahlen.
Ich denke, das reicht mir dann auch erstmal an zusätzlichen Aktivitäten. Nachdem ich nun 2 jahre wie angekettet (mit wenigen Ausnahmen) täglich am Computer gesessen habe ist es wieder mal etwas ganz neues ein paar Stunden Pause einzulegen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
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July 3rd, 2008 admin
Das letzte mal habe ich über die grosse Ansammlung von diversen christlichen, ausländischen Missionen in Sihanoukville berichtet und ganz speziell über einen Inder der hier so eine karitative Mission leitet.
Der Mann heisst Jonah Ahma, er ist ein Reverent und Direktor der “Samaritan Love Mission” Sihanoukville, Kambodscha. Wenn ihr öfters in meinem Blog lest dann wisst ihr, das ich gerne interessante Menschen kennenlerne und hier haben wir so eine Person.
Schon bei unserem ersten Treffen haben ich ihm aus einer Laune herraus zugesagt, das ich ihm eine Webseite bzw. einen Blog einrichten werde auf dem er dann seinen heilige Mission in die unendlichen Weiten des Internet hinaustragen kann. Weiss auch nicht warum ich das zugesagt habe aber es zeigt mir wieder das ich irgenwo doch ein gutes Herz habe (genug des Eigenlobs).
Heute haben wir uns nun wieder zum Lunch verabredet und ich habe wieder einigen Geschichten aus seinem Leben gelauscht. Das das ein interresanter Mensch ist steht ausser Frage, auch wenn er dem mir völlig suspektem Christentum anhängt oder vielleicht gerade deshalb. Dem einen oder anderen mag mein Lebenswandel vielleicht abenteuerlich erscheinen aber wenn man diesem Manne lauscht erscheint mein 10 jähriger südost Asien Aufenthalt wie eine Pauschalreise von Neckermann.
Er lebt jetzt seit 9 Jahren in Kambodscha und die meiste Zeit davon in Sihanoukville, er lehrt selber English und leitet eine Schule mit ca. 200 Schülern. Ein Teil dieser Schüler sind Kinder aus einem kleinen sehr armen Dorf im Umland von Sihanoukville die er jeden Morgen mit einem eigens dafür angeschafften Schulbus abhohlen lässt und nach dem Unterricht nachhause bringen lässt. Das alles ist kostenlos für die Familien weil sie eh kein Geld haben. In ihrem Dorf existiert keine Schule und auf einer mageren Kuh können die Kinder die 40 km bis Sihanoukville ja auch nicht zurücklegen.
Neben dem Versuch den armen kambodschanischen Kindern etwas Bildung beizubringen, leistet er noch medizinische Grundversorgung für diejenigen die es am nötigsten haben und füttert unzählige kleine und mittelgrosse, zerlumpte Lümmel mit durch, von denen einer der ersten es in all den Jahren bis auf die Universität gebracht hat. Es gibt da noch einiges mehr was er hier auf die Beine gestellt hat aber das könnt ihr dann selber in seinem zukünftigen Blog nachlesen, den ich euch dann hier vorstellen werden wenn er fertig ist.
Und wie sollte es anders sein, das alles finanziert er ausschliesslich durch Spendengelder, nach denen er hinterher ist wie der Teufel hinter der Seele (ein bischen Spass muss sein). Da Jonah kein blöder, sonder ein studierter Mann ist hat er ein weltumspannendes Netzwerk von Spendern aufgebaut welches seine Unternehmungen hier in kambodscha finanziert.
Hut ab Herr Reverent, das könnte ich nicht, dafür bin ich zu egoistisch. Und da wir gerade dabei sind, habe ich mir natürlich auch einen kleinen Vorteil aus dieser Verbindung herrausgeschlagen. In diesem Falle kommt er uns allen zu gute, weil mir Bruder Jonah Zugang zu seinem einmaligem Fotoarchiv gewährt hat. Das sind hunderte von teilweise erstklassigen Fotografien mit Motiven und Menschen aus Gegenden in Kambodscha in denen man noch nie einen weissen Menschen gesehen hat. Zu vielen dieser Bilder kann Jonah eine spannende Geschichte erzählen von Abenteuern die ihr da in der westlichen, zivilisierten Welt nicht einmal im Fernsehen seht. Zum Beispiel von einem kranken Kind in einem unzugänglichen Dorf, wo auschliesslich ehemalige Rote Khmer Soldaten mit ihren Familen leben. Das Kind wurde bei seinem Eintreffen dort von der Mutter zu ihm gebracht, als er sich das Kind, das auf einem Holztisch lag ansah ist es ihm unter der Hand weggestorben, da hat er fürchterliche Angst bekommen weil er erwartet hat das man ihn nun dafür verantwortlich machen würde. Also hat er wie ein Verrückter versucht das Kind wiederzubelebn und hat es auch geschafft. Das Kind ist zu sich gekommen und hat seine Mutter gefragt ob es nun endlich die Medizin bekommen würde. Man muss ich das mal vorstellen was für eine Situation.
So, nun genug von den Missionaren hier in Sihanoukville. Ich werde mich schleunigst dranmachen und mir die besten Bilder aus seinem Archiv aussuchen und sie dann hier in den Leben in Kambodscha Blog für euch posten. Also bleibt am Ball!
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May 26th, 2008 admin
Mit dem Serverwechsel gibts nun nicht nur ein völlig neues Gesicht vom Kambodscha Blog sondern, wie schon angekündigt, auch den einen oder anderen neuen Service. Wie ihr seht, sind die letzten 5 Beiträge keine Erlebnisberichte aus Sihanoukville sondern mehr oder weniger aktuelle Nachrichten aus dem gesamten Königreich Kambodscha aus Poltik, Wirtschaft und Kultur des Landes. Keine Sorge ich werde euch selbstverständlich wie gewohnt, mit meinen kleinen persönlichen Anektoden und Sichtweisen des täglichen Lebens hier in Sihanoukville, unterhalten.
Ich möchte euch bitten auch dem Banner, gleich oben rechts auf dem Blog, Aufmerksamkeit zu schenken. Es geht um wohltätige Zwecke für die die es wirklich brauchen und andere sinnvolle Dinge! Ich bedanke mich.
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May 24th, 2008 admin
Willkommen zu der schohnungslosen Fortsetzung meines Blogs ” Hier ist Kambodscha ” mit neuem aber ähnlichem Titel ” Leben in Kambodscha “. Was hat mich nun dazu bewegt diesen Wechsel vorzunehmen? Ganz einfach, der erste Blog ist bei WordPress gehostet was mir erhebliche Einschränkungen bei der Gestaltung und dem Ausbau des Blogs breitet. Den neuen Kambodscha Blog habe ich nun auf meinem Server gehostet womit ich jetzt in vielen Dingen wesentlich flexibler bin. Ich nehme an, den meisten von euch wird das nicht viel sagen, ist auch nicht so wichtig, besucht einfach in Zukunft diese Webseite hier und ihr werdet wie gewohnt aktuelle Tatsachen.- und Erlebnisberichte eines deutschen Auswanderers in Sihanoukville, Kambodscha lesen können.
Wie ihr seht ist auch das Design neu, ich hoffe es gefällt euch genauso gut wie meiner Frau und mir.
Weiteres folgt wie immer, früher oder später!
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