February 7th, 2010 admin
Und wo verbringt ihr so euren Nachmittag? Auf keinen Fall beabsichtige ich den einen oder anderen eventuell neidisch zu machen mit diesem Foto vom Ocheautel Beach am Nachmittag im Februar.
Das geht ja wohl auch garnicht weil wie mir von einem alten Sandkastenkumpel, den ich neulich zufällig online wiedergetroffen habe und seitdem schriftliche Korrospondenz halte, versichert wurde sind die Lebensbedingungen in Deutschland optimal. Er meint, durch das hervorragende Sozialsystem sei der Gipfel der Lebensqualität erreicht. Obendrauf kam dann tatsächlich noch die Frage wovon ich denn später leben will weil ich ja nichts in die Rentenkasse einzahle, stellt euch das mal vor.
Wärend ich dann am Nachmittag mit meiner Familie in einem Strandrestaurant bei einem Kaffe gesessen und dieses Foto geschossen habe, sind mir die Zeilen meines alten Bekannten wieder in den Sinn gekommen und zum wiederhohlten male habe ich feststellen müssen wie eng bemessen diese so typisch deutsche Sichtweise der Dinge doch ist. Sollte das das Resultat von jahrelanger Gehirnwäsche durch die Medien sein? Das man, wenn man in Deutschland lebt die aufgezwungene Sozialpille schlucken muss steht ausser Frage aber wie jemand diese bittere Medizin auch noch verteidigen kann ist mir persönlich unverständlich. Es ist eben noch kein Kaufmann von Himmel gefallen.
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February 4th, 2010 admin
Hier habe ich ein schönes Foto für die Abteilung Bizarre Lebensmittel gefunden. Auf diesem Teller befinden sich Zungen von 8 verschiedenen Tieren. Nein, nicht im Gruselkabinet sondern auf einem Markt in Siam Reap in der Fleischabteilung.
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February 1st, 2010 admin
Wer nicht weiss was wir am Sonntag gemacht haben ist selber schuld und wird es später eventuell bereueen. Nun, wie in der gestrigen Blogpost angekündigt war ich beim Training im GYM und danach sind wir dann im Traesure Island Restaurant Fisch essen gegangen. Das Restaurant befindet sich direkt an der Hawaii Beach wo man in Pavillions direkt am Wasser speisen kann.

Don Kongs Sihanoukville Restaurant Empfehlung: Treasure Island Restaurant am Hawaii Beach.
Nachdem ich meinen ersten Grouper (Zackenbarsch) süss-sauer gegessen hatte, und einen zweiten bestellen wollte hat man mir nach 20 minütiger Wartezeit mitgeteilt, das Grouper alle ist. Nun gut, das ist eben Kambodscha aber hunger hatte ich immernoch. Also sind wir zu Mick & Craigs gefahren wo ich noch ein ziemlich trockenes Barrakuda Steak in Limonenbutter gegessen habe.
Gut gesättigt sind wir dann endlich zur Otres Beach aufgebrochen wo wir eigentlich einen Anblick wie diesen erwartet haben.

Aber nein, nichts hat sich geändert. Alles ist beim alten geblieben, die Strandbars und Restaurants stehen nach wie vor entlang des gesamten Küstenstreifens und es tummelten sich sogar etliche Touristen dort rum. Soviel zum Thema unumstössliche Regierungsbeschlüsse (in Kambodscha ist eben alles recht flexibel).
Auf dem Rückweg in die Stadt passierte es dann, ein Stück dicker Draht hat sich in meinen Hinterreifen gebohrt. Ich habe erst garnichts gemerkt aber meine Frau die als letzte auf dem Sitz sitzt fand es dann doch komisch. Die nächste brauchbare Reifenflickbude befindet sich am Goldene Löwen Kreisverkehr und wir waren ganz am Anfang der schnurgeraden, kilometerlangen Strasse die vom Kreisverkehr zur Otres Beach führt, nur halt am falschen Ende. Mein Sohn und meine Frau sind dann schon mal mit dem Motorradtaxi (Motodub) zum Kreisverkehr vorgefahren.

Und ich? Ich bin mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h und auf der vordersten Kante des Sitzes hockend (für die Langsamen Leser: Dass machen die alten Trapper in so einem Fall um das Körpergewicht möglichst auf den vorderen Reifen zu Verlagern) die endlose Strecke dahingekrochen und habe mir so das schadenfrohe Lächeln der vorbeifahrenden eingehandelt.
Bin dann aber doch bei den goldenen Löwen angekommen wo man, dank den Vorbereitungen meiner Frau, schon wie beim Formel 1 Zwichenstop in der Boxengasse auf mich wartete. Nur mit dem Unterschied, das bei diesem Pit Stop Kinder und Halbwüchsige die Reifen wechseln.

Kaffe trinken gehen haben wir ausfallen lassen und kaum zuhause angekommen lenkte Buddah mich wieder an den Computer.
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January 31st, 2010 admin
Ob Sonntag oder nicht ich stehe automatisch zwichen 07:00 und 07:30 auf der Matte. Wie immer gehen die ersten 2 Stunden des Tages mit meiner täglichen Routinearbeit am Computer drauf. Um 10:00 steht heute bei mir Sport auf dem Tagesplan, Brusttraining im Fitness & Boxing Center Sihanoukville.
5 Sätze Schrägbankdrücken mit Kurzhanteln.
4 Sätze Fliegende auf der Schrägbank.
5 Sätze Flachbankdrücken mit der Langhantel.
4 Sätze FLiegende auf der Flachbank.
2 Sätze schwere Überzüge.
Danach noch ein paar Sätze für den Trizeps mit der Kurzhantel und fertig ist die Kiste.
Dann will ich heute auch gleich noch meinen Sohn fürs Thaiboxtraining anmelden. Mit Pierre dem Besitzer der Sportschule wird er einen erstklassigen, im Profisport erfahrenen Trainer haben.
Wenn ich dann wieder zuhanuse bin sollte auch meine Frau startklar sein damit wir irgendwo zu Mittag essen gehen können. Dann werden wir wahrscheinlich eine Tour mit dem Motorroller machen, mich würde interessieren ob am Otres Beach nun die Bulldozer vorgefahren sind oder nicht. Laut den letzten beiden Zeitungsartikeln in der Phnom Penh Post (ich habe hier Otres Beach muss geräumt werden und hier Die Ortes Beach Entscheidung scheint endgültig darüber berichtet) dürften heute da keine Strandhütten mehr stehen. Irgendwo werden wir sicherlich eine Pause einlegen und einen Kaffe trinken. Wie es dann weitergeht weiss nur Buddah, alles ist möglich aber wahrschienlich werden ich den Adend wieder vor dem Computer verbringen.
In diesem Sinne einen schönen Sonntag an alle Leser!
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January 29th, 2010 admin
Dieses tolle schwarzweiß Foto zeigt einen jungen, kambodschanischen Mönch in einem Klassenzimmer in Kong Hout.
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January 29th, 2010 admin
Von wegen in den nächsten Supermarkt an die Fleischtheke und schnell die Schnitzel fürs Abendessen eingekauft. Hier in südost Asien ist das etwas anders, hier kauft man für gewöhnlich seine Lebensmittel auf dem Markt. Zum Beispiel bei diesen Frauen, die Schweinefleisch auf einem Markt in Phnom Penh anbieten. Man darf nicht zimperlich sein denn wenn das Fleisch gebraten oder gegrillt wird überlebt das sowiso keine Bakterie.
Was würden wohl die Herren vom deutschen Gewerbeaufsichtsamt sagen wenn sie das sehen würden, ans Gesundheitsamt wollen wir lieber garnicht denken?
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January 28th, 2010 admin
Zwei hübsche Mädels, gesehen und fotografiert in Phnom Penh.
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January 21st, 2010 admin
Die Entscheidung die Otres Beach bis Ende des Monats räumen zu lassen, scheint endgültig zu sein. Dies bestätigt ein zweiter Zeitungsartikel in “The Phnom Penh Post” vom 19. Jannuar 2010.
Alle Proteste der ansässigen Restaurantbetreiber sowie ein Brief an die Provinzbehörden habe offensichtlich nichts genutzt. Der Verantwortliche für die Umsetzung der Räumung Preah Sihanouk Deputy Governor Phai Phan argumentiert, das es ihm unmöglich ist die Entscheidung zu revidieren da diese vom “Council of Ministers” und dem “Council for the Development of Cambodia (CDC)” in Phnom Penh gefällt wurde.
Hier der Originalartikel aus der Phnom Penh Post in englischer Sprache:
Otres owners move to postpone eviction
Persönliche Anmerkung: Eine ausgesprochen blöde Situation für die Leute die da am Otres ihr Geschäft aufgebaut haben. Die meisten haben die Grundstücke von Leuten, denen das Land garnicht gehöhrt, gemietet und einige haben ihre Parzelle sogar gekauft. Da fragt man sich wie kann das alles sein, wie können Grundstücke die dem Land Kambodscha gehöhren, in diesem Fall der Küstenstreifen, von privaten Leuten vermietet bzw. verkauft werden? Hierzu muss man ersteinmal wissen, das dieser ganze mehr oder weniger illegale Handel mit Strandgrundstücken mit Wissen der Behörden stattgefunden hat und diese das auch geduldet haben.
Die jetzt betroffenen sind nicht die ersten die ihr Geld durch Unerfahrenheit und Gutgläubigkeit verloren haben. Beamte in südost Asien funktionieren deutlich anders wie die bei euch im Rathaus, man muss die Regeln kennen.
Der Kambodscha Miettip:
Man mietet kein Grundstück für das es kein offizielles Landpapier (vergleichbar mit dem deutschen Grundbuch) gibt. Auf diesem Landpapier ist die genaue Lage und die Begrenzung der Parzelle sowie der Eigentümer ausgewiesen. Hierbei ist noch zu beachten welche Kategorie das Landpapier hat, die verschiedenen Kategorien sagen aus wie das Grundstück genutzt werden darf, ob es Bauland ist oder nicht. Ein bebautes Grundstück ist kein Garant dafür, das es auch das entsprechende Landpapier hat. Was dem Eigentümer illegalerweise von der Baubehörde gestattet wurde muss dem Mieter nicht auch gestattet werden.
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January 15th, 2010 admin
In der Ausgabe der Phnom Penh Post vom 14.01.2010 wurde in einem Artikel angekündigt das alle Restaurants und Beachbars am Otres Beach bis ende des Monats verschwunden sein müssen. Der Provinzgouverneur Chin Sarin hat entschieden den Streifen zwichen der sandigen Fahrbahn und dem Strand durch einen Garten zu verschönern. Ein logischer Schritt wenn man bedenkt, das die offiziellen Grundstücke auf der anderen Seite der Fahrbahn mit Sicherheit eines Tages mit Hotels bebaut sein werden, da macht sich eine Gartenanlage vor der Haustür natürlich besser als Strohhütten.
Wie man auch lesen kann gab es gestern gleich lautstarke Proteste der ansässigen Betreiber (an der Spitze leider mal wieder ein Landsmann) die jedoch wussten, das die Bebauung und der Geschäftsbetrieb auf Regierungsland zwar geduldet wurde aber auch ein jähes Ende haben kann.
Hier zum original Artikel aus der Phnom Penh Post in englischer Sprache – Otres developement riles business owners
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January 9th, 2010 admin
Touristenbetreuung kann ein harter Job sein, das werdet ihr gleich sehen. Gestern früh um 09:30 Uhr bin ich mit meinem Freund aus Deutschland, der hier immer noch seinen Urlaub verbringt, zu einer Bootstour nach Koh Rong Salem in See gestochen. Los ging es am Pier neben der “Air Port” Disco am Victory Beach mit der “Sun” von Robert und Dao.
Die Tagestour kostet 30,- $ pro Person und beinhaltet ein Buffet mit kambodschanischen Spezialitäten zur Mittagszeit und Kaffe, Kuchen und Früchte den ganzen Tag über. An Robert seiner gut sortierten Bar muss man die Getränke jedoch separat bezahlen. Es werden auch 2 und 3 Tagestouren angeboten, das Boot verfügt über 5 Doppelkabinen.
Das Ziel der Tagestour war Koh Rong Salem (Koh = Insel) die man nach einer etwa 2 stündigen Fahrt erreicht. Auf dem Weg dahin wurde an einer Insel gestoppt, von der ich leider den Namen vergessen habe, wo man an den teilweise toten Korallenriffen schnorcheln kann (Taucherbrillen, Schnorchel und Flossen wird alles gestellt). Danach auf Koh Rong Salem erwartete uns der erste geschützte, naturbelassene Strand Kambodschas. Blendend heller Sand, fein wie Puderzucker und kein Mensch weit und breit ausser unsere kleine Gruppe. Hier hat man nun die Möglichkeit sich auf eine geführte Tour in den Jungle des Hinterlandes der Insel zu begeben und sich in das tükisfarbene Wasser mit Badewannetemperatur zu stürzen. Nach ein paar unvergesslichen Stunden auf der Insel ging es dann zurück Richtung Sihanoukville wo wir gegen 17:00 Uhr wieder am Pier angelegt haben.
Der Kambodscha Reisetip
Mir ist bewusst, das durch solche Artikel wie ich sie hier schreibe eventuell mehr Menschen angelockt werden die da dann auf dieser Insel rumtrampeln, was eigentlich Mist ist. Darum hier nochmal, “der Strand auf Koh Rong Salem ist naturgeschütztes Gebiet und soll es auch bleiben”, also verhaltet euch dementsprechend wenn ihr mal dahin kommt.
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