Wie man als deutscher Auswanderer in Sihanoukville, Kambodscha lebt
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In Kambodscha ist immer was los

August 28th, 2008 admin

Die Kambodscha interessierten unter euch haben es ja bestimmt mitbekommen, das einigen Wochen ein Streit zwichen Kambodscha und Thailand ausgebrochen ist. Es geht um einen buddhistischen Tempel mit dem Namen Preah Vihear der kambodschanischem Hoheitsgebiet steht, den die Thais aber für sich beanspruchen wollen.

Nun schrieb die Bangkok Post am 27.08.2008, das man auf kambodschanischer Seite darüber diskutiert die Grenze zwichen Kambodscha und Thailand in dieser bergigen Region mit einer Mauer nach berliner Vorbild zu verstärken um ein für alle mal klarzustellen wem der Tempel gehöhrt. Sollte dieser Plan in die Tat umgesetzt werden wird man zukünftig den Tempel, der auch eine Touristen Attraktion ist, von thailändischer Seite aus nur noch über die Mauer sehen können. Original Beitrag in englisacher Spache

Am 20. August konnte man auf der neuseeländischen Yahoo!Xtra News Webseite lesen, das der buddhistische Mönch Em Eat den 22 jährigen Soy Narith mit einer Machete mehrer Schnittwunden beigebracht hat weil er glaubte, das der junge Mann Tempelreliquien stehlen wollte. Als die Polizei im vorhielt, das er als Mönch zu absoluter Gewaltlosigkeit tendierten sollte, gab er zurück das auch stethlen verboten sei. Das ist eben asiatische Logik! Originalbeitrag in englischer Sprache

Man mag es kaum glauben aber in kambodscha ist es modern sich die Rückspiegel von den Mofas und Motorrädern abzuschrauben. Man wird im ganzen Land kaum einen Fahrer finde der noch Rückspiegel an seinem Zweirad hat.Unfälle gibt es genug aber unsere kleinen, dunkelhäutigen Freunde kommen einfach nicht dahinter, das es sicherer ist im Strassenverkehr wenn man auch mal einen Blick in den Rückspiegel wirft. Jetzt hat die Polizei in Phnem Penh die Initiative ergriffen und Rückspiegellose Zweiradfahrer zur Kasse gebeten. The Phnom Penh Post schrieb dazu folgenden Bericht (in englischer Sprache).

Und zu guter letzt will euch nicht mein neuestes Projekt vorenthalten. Ich weite mein Geschäftsfeld in Sachen Webseiten Design aus, hier dazu meine neue Webseite auch wenn sie noch nicht ganz mit Inhalten bestückt ist: Web Solutions Cambodia

Kurzer Lagebericht aus Sihanouk Ville in Kambodscha

August 22nd, 2008 admin

Nach längerer Pause habe ich mir nun selber in den Arsch getreten um wieder etwas in den Leben in Kambodscha Blog zu schreiben. Nicht das ihr denkt, das ich auf einmal nur noch faul in der Hängematte liege. Das Gegenteil ist der Fall, ich arbeite immernoch wie ein wilder an einem Webseitennetzwerk eines Kunden, nebenbei halte ich mein eigenes Netzwerk auf dem neuesten Stand, bin als Sekretär und Webmaster (ehrenamtlich versteht sich) aktiv mit der Organisation unseres Motorradclubs Lone Brothers MC, Cambodia beschäftigt und habe wie meine Stammleser alle wissen auch noch eine Familie. Im Augenblick unterscheidet sich mein Tagesablauf vom Stressfaktor her wohl kaum von dem eines selbständigen in Deutschland. Morgens um 07:00 Uhr fängt der Tag an und wenn ich Glück habe komme ich vor 24:00 Uhr ins Bett.

Im Augenblick sieht es folgendermassen in Sihanoukville aus, das Wetter ist sehr wechselhaft, es gibt sonnige Abschnitte aber auch stürmische Regentage wie man sie wohl nur in den Tropen erlebt (siehe auch das Wetterwidget am rechten Rand). Trotz Regen und Sturm zwichendurch sind die Busse aus Phnom Penh kommend gefüllt mit Rucksack Touristen. Bis zur nächsten Saison sind es noch gut 2 1/2 Monate Zeit aber die hartgesottenen südost Asien Reisenden wollen eben das volle Regenzeit Programm und kommen daher schon jetzt.

Es tut sich aber nochmehr in Sihanouk Ville, es wird viel gebaut und es ist von Säuberungsmassnahmen am Ochheuteal Beach die Rede. Plastiktüten, Wasserflaschen und Essensverpackungen sollen endlich vom Stand verschwinden. Eine neue Disco wird gerade hergerichtet und zum 1. Nevember 2008 soll die Lone Brother Bar eröffnet werden. Die Motorradtaxis und Tuk-Tuk’s dürfen jetzt nicht mehr auf das Pier am Hafen wo die grossen Kreuzfahrtschiffe anlegen weil sie die Passagiere, die zum Landgang das Schff verlassen haben,  belästigen und Horrorpreise von bis zu 20,- $ für eine fahrt in die Stadt verlangen. Recht geschieht es ihnen, diesen Ratten, sie sind eine wahre Seuche hier in Sihanoukville. Wenn man in Siam Rep oder Phnom Penh ein Motordub oder Tuk Tuk vom Strassenrand nimmt kann man sicher sein das man zwar mehr als ein einheimischer Fahrgast bezahlt aber die Preise für weisse Barang liegen in einem gewissen, festgelegten Rahmen. Nicht so in Sihanoukville, hier ist die Preisspanne nach oben offen und die Dreistigkeit dieser, kleine, dunklen Schmarotzer kennt keine Grenzen.

Dann gibt es noch eine gute Neuigkeit, ich bekomme im Oktober eine neue Digitalkamera aus Deutschland mitgebracht. Ich habe lange überlegt ob ich nach Phnom Penh fahren soll um mir dort eine zu kaufen aber habe mich doch entschieden zu warten und dann sicher zu sein, das ich keine gute Kopie gekauft habe und auch einen Handelsüblichen Preis bezahlt habe (bin ja kein Millionär). Wie auch immer, es wird dann jedenfalls wieder neue Fotos aus Kambodscha auf meinem Blog geben. Ich habe auch nicht vergessen, das ich Bilder von meinem Bekannten Jonah Amer, dem Missionar in Sihanoukville hier einstellen wollte aber muss gestehen, das ich bisher nichteinmal dazu gekommen bin sie mir aus seinem Archiv auszusuchen.

Ich könnte glatt jemanden gebrauchen der für mich Recherchearbeiten macht und neues Material aus Kambodscha zusammenträgt, welches ich dann hier veröffentlichen kann. So werden übrigens die sehr erfolgreichen Blogs wie z.B.: I Can Has Cheezburger? oder Dosh Dosh oder Boing Boing betrieben, da sind ganze Teams von hochbezahlten Fachleute unterwegs um Inhalte für den Blog ranzuschaffen. Trendspezialisten und Analysten werten dann aus was die Leute gerne lesen und sehen wollen, da geht es zu wie bei einem grossen Nachrichtenmagazin.

Das solls erstmal gewesen sein aus Sihanoukville in Kambodscha, weiteres folgt…. Stay Tuned!!!

Truebe Regenzeit Tage in Sihanouk Ville

August 7th, 2008 admin

Das sind vielleicht ein paar trübe Tage hier in Sihanoukville. Wenn man aus dem Fenster sieht könnte man meinen man wäre in Deutschland and der Nord.- oder Ostsee und es ist Herbst. Es Stürmt und Regnet seit Tagen. Sicherlich ist es hier in Kambodscha wärmer als in Deutschland im Herbst aber auch bei 25 Grad Celsius kann man frieren, ob ihr es gleubt oder nicht.

Ich bin aber ein positiver denkender Mensch und darum kann ich auch diesen Tagen, wo man keinen Hund vor die Tür jagen würde, erwas gutes abgewinnen. Ich habe wärend der Regenzeit die Ruhe ungestört von morgens bis nachts am Computer zu arbeiten, vorrausgesetzt die Leitung hält durch. Es gibt nur wenig Anrufe, keine Besuche und man selber verspürt auch nicht das Verlangen sich an den Strand zu setzen oder mit den Lone Brothers eine Motorradtour zu machen. Ich habe absolute Ruhe für die Arbeit an den Webseiten meiner Kunden.

Die einzigsten Wege die ich in den letzten Tagen unternommen habe waren die in Pierres Sportstudio. Sport ist wichtig, speziell dann wenn man den ganzen Tag über sitzt.  Diese Kombination ist optimal für meinen Muskelaufbau, ich gehe jeden zweiten Tag ins Studio und trainieren sehr schwer für ca. 1 - 1 1/2 Stunden. Bis zu meinem nächsten Trainingstag habe ich sehr wenig Bewegung, so das die Muskulatur viel Ruhe hat und sich gut entwickeln kann. Mein Gewicht steuere ich über meine Mahlzeiten. Zur Zeit habe ich 96 kg Lebendgewicht und arbeite auf die 100 zu, das reicht mir dann erstmal.

Wer eine Bleibe in Sihanoukville sucht

July 14th, 2008 admin

Ich habe in den letzten paar Monaten des öfteren Anfragen nach seriösen Maklern bzw. Häuser und Apartments in Sihanoukville erhalten, der Leben in Kambodscha Blog hat sicherlich seinen Teil dazu beigetragen, das Auswanderungswillige mir schreiben.

Wir sind keine Immobilienmakler aber meine Frau hat viel Zeit und Hummeln im Hintern. Also hat sie sich schon vor Monaten auf den Weg gemacht und Sihanoukville, nach für Westler geeigneten, Objekten durchkämmt. Die Situation am örtlichen Immobilenmarkt ist die selbe wie man sie in Thailand vorfindet, eher noch korrupter.

Es funktioniert folgendermassen, jeder Kambodschaner der einen Ausländer zu einem Vermietwilligen Hauseigentümer bringt bekommt in 95% der Fälle eine Provision von durchschnittlich einer Monatsmiete. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen was das bedeutet. Das ist so als wenn man ein Kopfgeld auf Kauf.- und Mietinteressenten ausgesetzt hätte. Die ersten in diesem Geschäft sind die unzähligen Motorrad Taxifahrer die hier an jeder Ecke rumlungern. Sie, normalerweise sind die ersten die Kontakt zum Barang (sowie der weisse Ausländer hier genannt wird) bekommen, weil wen spricht man an wenn man aus dem Hotel oder Guesthouse kommt und ein bestimmtes Ziel vor Augen hat? Richtig, den Motorrad Taxifahrer der genau vor dem Eingang auf einen wartet.

Taxifahrer: Where you go?
Du: I am looking for an real estate agency!
Taxifahrer: I know, I know come with me, I show you House.
Du: Ok, lets go.

Und schon hat es angefangen, man wird sie schwer wieder los.

Dieser Junge hat natürlich überhaupt keine Ahnung wovon er da redet, er sieht jetzt nicht mal mehr dein Gesicht, er hat nur noch die Provision vor Augen. Auf jeden Fall kennt er etliche Hauser die zum Verkauf oder zur Vermietung stehen und die wird er dir nun alle zeigen wollen. Der Taxifahrer spricht im Regelfall ein paar einstudierte englische Sätze die sich hauptsächlich auf seinen Job als Fahrer beziehen (es gibt einige Ausnahmen) und die Hauseigentümer sprechen in den allerseltensten Fällen mehr Englisch als “Hallo” und “Bye Bye”. Und nun verhandle mal mit den Beteiligten über einen Mietvertrag oder sogar Kaufvertrag für deine künftige Bleibe, viel Erfolg.

Ich kann nur dringendst davon abraten sich mit Leuten die man auf der Strasse kennenlernt, sei es nun ein Taxi oder Tuk-Tuk Fahrer oder der Hotelpage oder, oder, oder…., auf Vermietungs oder Kaufangelegenheiten einzulassen. Auch die Webseiten der lokalen Immobilien Büros haben meist Objekte im Angebot die ich schon seit einem Jahr dort sehe und bei denen man nicht unbedingt weiss ob sie überhaupt jemals zur Disposition gestanden haben.

Es gab auch schon Fälle da haben eingewanderte, weisse etwas von jemanden gemietet dem das Mietobjekt garnicht gehöhrt hat. Ich könnte mir in die Hosen pissen vor Lachen wenn ich sowas höhre, ich meine wie Lebensunerfahren muss man den sein damit einem sowas passiert? Da kommt dann irgenwann nachdem man neu gestrichen und alles eingerichtet hat der wahre Eigentümer aus Phnem Penh und bittet zu Recht um sofortige Räumung. In diesen Fällen wird von dem Betrüger auch gleich einen Jahresmiete im vorraus kassiert damit es sich auch lohnt.

Das alles soll aber niemanden abschrecken sich hier niederzulassen (Spass ein > Bitte nur nicht allzuviele, Mallorca ist die andere Richtung < Spass aus) und jeder kann das ja auch so machen wie er will und wieder andere haben vielleicht ganz andere Erfahrungen als meine Frau und ich gemacht.

Wir haben uns jedenfalls entschieden denjenigen von euch zu helfen die in Sihanoukville eine Haus oder ein Apartment kaufen oder mieten wollen. Ich möchte betonen, das wir kein Maklerbüro sind und es auch nicht vorhaben eines zu werden. Wir kennen hier aber seriöse Makler und meine Frau kennt etliche Objekte die man dann direkt vom Eigentümer mieten oder kaufen kann ohne gefahr zu laufen betrogen zu werden. Versierte Dolmetscher stehen uns jederzeit zur Verfügung.

Bitte beachtet, das wir euch keine verbindlichen Informationen über kambodschanisches Steuer.- und Grundbuchrecht geben können, hierfür haben wir aber eine kompetente Adresse für euch.

Der beste Weg ist, wenn ihr einfach hier auf diesen oder auch jeden anderen Artikel in meinem Blog einen Kommentar schreibt. Da könnt ihr dann loswerden was ihr sucht und wann ihr hier eintrefft. hinterlasst einfach eure Email Adresse (ein Eingabefeld dafür ist vorhanden) und ich antworte euch. Sollte dann zwichen euch und dem Eigentümer ein Miet.- oder Kaufvertrag zustandekommen (auch hierfür gibt es professionelle Betreuung) wird meine Frau von euch für ihre Bemühungen eine kleine Gebühr erheben. Na, wie höhrt sich das an?

Was gibts bei uns neues aus Sihanoukville ?

July 10th, 2008 admin

Wer hätte das gedacht, mein Leben in unserem beschaulichen Städtchen Sihanoukville fängt an stressig zu werden. Kein negativer Stress wie man ihn noch aus dem Alltagsleben damals in Deutschland in Erinnerung hat, sondern positiver Stress. Hervorgerufen durch Dinge die man freiwillig und gerne macht.

Es sind drei Dinge die mein eher gemütlichen Tagesablauf verändert haben, das erste ist das ich nun zusätzlich zu meinem persönlichen Online Geschäft nun den ersten, ernstzunehmenden Auftrag zur Gestaltung von fremden Webseiten angenommen habe. Eine hoch interessante Tätigkeit die sich bestens in mein gewohntes Arbeitsfeld einfügt.

Nun aber kommen wir zu den Aufregenden Ereignissen, kurz vor meinem 42. Lebensjahr kann ich nocheinmal die Erfahrung machen wie es sich so als Mitglied eines offiziellen Motorrad Clubs anlässt. Ich passe zwar mit einer derzeit Offroad Maschine nicht ganz so ins Bild der Chopper fahrenden Biker aber was nicht ist kann ja noch werden. Mein Kutte mit den Colors, so wie die Lederweste mit den Clubemblemen gennt wird, ist jedenfalls schon beim Schneider in Arbeit. Der Lone Brothers MC, Cambodia ist praktisch noch in der Gründungsphase, also gillt es etwas neues aufzubauen und auf die Beine zustellen und das ist genau mein Ding. Zweiter Vorteil, Kameradschaft wird gross geschrieben bei den Lone Brothers, eine Tugend die man nicht allzu oft bei im Ausland lebenden Deutschen vorfindet. Ich freue mich jedenfalls auf eine gute Zeit in meinem ersten Motorrad Club.

Hier könnt ihr nachlesen wie es zum ersten Kontakt mit den Lone Brothers kam: Kambodscha hat seinen ersten Motorrad Club

Zu guter letzt ist hier in Sihanouk Ville nun auch ein Expats Club, für hier lebende Ausländer in der Entstehungsphase und ich habe meine volle Unterstützung zugesagt. Es wird ein Club in dem sich Ausländer treffen um Erfahrungen, Tips und Meinungen auszutauschen und sich natürlich auch gegenseitig zu unterstützen. Viele der Ausländer hier haben eigene Geschäfte, so das nachher ein ernstzunehmendes Geschäftliches Netzwerk entstehen kann, die Vorteile kann sich wohl jeder selber ausmahlen.

Ich denke, das reicht mir dann auch erstmal an zusätzlichen Aktivitäten. Nachdem ich nun 2 jahre wie angekettet (mit wenigen Ausnahmen) täglich am Computer gesessen habe ist es wieder mal etwas ganz neues ein paar Stunden Pause einzulegen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Mein zweites Treffen mit indischen Missionar in Sihanoukville

July 3rd, 2008 admin

Das letzte mal habe ich über die grosse Ansammlung von diversen christlichen, ausländischen Missionen in Sihanoukville berichtet und ganz speziell über einen Inder der hier so eine karitative Mission leitet.

Der Mann heisst Jonah Ahma, er ist ein Reverent und Direktor der “Samaritan Love Mission” Sihanoukville, Kambodscha. Wenn ihr öfters in meinem Blog lest dann wisst ihr, das ich gerne interessante Menschen kennenlerne und hier haben wir so eine Person.

Schon bei unserem ersten Treffen haben ich ihm aus einer Laune herraus zugesagt, das ich ihm eine Webseite bzw. einen Blog einrichten werde auf dem er dann seinen heilige Mission in die unendlichen Weiten des Internet hinaustragen kann. Weiss auch nicht warum ich das zugesagt habe aber es zeigt mir wieder das ich irgenwo doch ein gutes Herz habe (genug des Eigenlobs).

Heute haben wir uns nun wieder zum Lunch verabredet und ich habe wieder einigen Geschichten aus seinem Leben gelauscht. Das das ein interresanter Mensch ist steht ausser Frage, auch wenn er dem mir völlig suspektem Christentum anhängt oder vielleicht gerade deshalb. Dem einen oder anderen mag mein Lebenswandel vielleicht abenteuerlich erscheinen aber wenn man diesem Manne lauscht erscheint mein 10 jähriger südost Asien Aufenthalt wie eine Pauschalreise von Neckermann.

Er lebt jetzt seit 9 Jahren in Kambodscha und die meiste Zeit davon in Sihanoukville, er lehrt selber English und leitet eine Schule mit ca. 200 Schülern. Ein Teil dieser Schüler sind Kinder aus einem kleinen sehr armen Dorf im Umland von Sihanoukville die er jeden Morgen mit einem eigens dafür angeschafften Schulbus abhohlen lässt und nach dem Unterricht nachhause bringen lässt. Das alles ist kostenlos für die Familien weil sie eh kein Geld haben. In ihrem Dorf existiert keine Schule und auf einer mageren Kuh können die Kinder die 40 km bis Sihanoukville ja auch nicht zurücklegen.

Neben dem Versuch den armen kambodschanischen Kindern etwas Bildung beizubringen, leistet er noch medizinische Grundversorgung für diejenigen die es am nötigsten haben und füttert unzählige kleine und mittelgrosse, zerlumpte Lümmel mit durch, von denen einer der ersten es in all den Jahren bis auf die Universität gebracht hat. Es gibt da noch einiges mehr was er hier auf die Beine gestellt hat aber das könnt ihr dann selber in seinem zukünftigen Blog nachlesen, den ich euch dann hier vorstellen werden wenn er fertig ist.

Und wie sollte es anders sein, das alles finanziert  er ausschliesslich durch Spendengelder, nach denen er hinterher ist wie der Teufel hinter der Seele (ein bischen Spass muss sein). Da Jonah kein blöder, sonder ein studierter Mann ist hat er ein weltumspannendes Netzwerk von Spendern aufgebaut welches seine Unternehmungen hier in kambodscha finanziert.

Hut ab Herr Reverent, das könnte ich nicht, dafür bin ich zu egoistisch. Und da wir gerade dabei sind, habe ich mir natürlich auch einen kleinen Vorteil aus dieser Verbindung herrausgeschlagen. In diesem Falle kommt er uns allen zu gute, weil mir Bruder Jonah Zugang zu seinem einmaligem Fotoarchiv gewährt hat. Das sind hunderte von teilweise erstklassigen Fotografien mit Motiven und Menschen aus Gegenden in Kambodscha in denen man noch nie einen weissen Menschen gesehen hat. Zu vielen dieser Bilder kann Jonah eine spannende Geschichte erzählen von Abenteuern die ihr da in der westlichen, zivilisierten Welt nicht einmal im Fernsehen seht. Zum Beispiel von einem kranken Kind in einem unzugänglichen Dorf, wo auschliesslich ehemalige Rote Khmer Soldaten mit ihren Familen leben. Das Kind wurde bei seinem Eintreffen dort von der Mutter zu ihm gebracht, als er sich das Kind, das auf einem Holztisch lag ansah ist es ihm unter der Hand weggestorben, da hat er fürchterliche Angst bekommen weil er erwartet hat das man ihn nun dafür verantwortlich machen würde. Also hat er wie ein Verrückter versucht das Kind wiederzubelebn und hat es auch geschafft. Das Kind ist zu sich gekommen und hat seine Mutter gefragt ob es nun endlich die Medizin bekommen würde. Man muss ich das mal vorstellen was für eine Situation.

So, nun genug von den Missionaren hier in Sihanoukville. Ich werde mich schleunigst dranmachen und mir die besten Bilder aus seinem Archiv aussuchen und sie dann hier in den Leben in Kambodscha Blog für euch posten. Also bleibt am Ball!

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Sihanoukville die Stadt der christlichen Missionen

June 21st, 2008 admin

Wusstet ihr, das Sihanoukville und wahrscheinlich auch Phnom Penh ein Tummelplatz für christliche Sekten der unglaublichsten Konstellationen ist? Hier sind chinesische, indische, koreanische und u.s. amerikanische Christen in Gruppen,- oder in Einzelmissionen unterwegs die den Leuten hier irgendwie ihren Glauben aufschwatzen wollen. Alles geschiet selbstverständlich im Auftrag des Herren. Nein, ganz so eingennützig sind sie dann auch wieder nicht, jeder dieser tapferen Streiter ist ersteinmal aus karitativen Beweggründen hier und ganz nebenbei wird dann eben die Bibel mit eingeschoben. Das Prinzip ist einfach und von der Kirche über Jahrhunderte zur Perfektion gebracht worden. Der einfach strukturierte, gemeine Kambodschaner freut sich über jede Hilfe die er bekommen kann, was er aber nicht ahnt ist das, wenn er die Hilfe solcher mystiriöser Gruppen annimmt auch gleich in ihre religöse Weltanschauung eintritt. Asiaten sind sehr leicht zu manipulierende Menschen und daher ein gefundenes Fressen für christliche Missionare. Das der grösste Teil dieser scheinheiligen aus anderen asiatischen Ländern kommt gab mir dann doch zu denken.

Auslöser warum ich mich dazu entschlossen haben eine kurze Notiz zu diesem Thema für euch in meinem Blog zu hinterlassen war die Verabredung zum Lunch mit einem Missionar aus Indien vor zwei Tagen.

Wir haben uns im Reisebüro vor einer Woche kennengelernt, er viel mir auf weil ihn offenbar alle dort kannten und er jeden mit Bruder angesprochen hat. Da ich aber ganz genau weiss, das der Engländer hinter dem Schreibtisch, dem der Laden gehöhrt, keinen dunkelhäutigen, indischen Bruder hat wurde ich hellhöhrig. Er setzte sich auch prompt auf den Stuhl neben mich. Mein Sohn spricht grundsätzlich jeden an der ihn irgenwie interessiert und da er in der Lage ist in Sekunden innerhalb mehrerer Sprachen hin und her zu springen ist er meist auch ein unterhaltsamer Smalltalker für die Erwachsenen. Die Verbindung war geschaffen und dauerte nicht lange und der Inder und ich waren im Gespräch. Er ist übrigens von der “Samaritan Love Mission” und seit 9 Jahren in Sihanoukville, ein Mann der ersten Stunde. Da ich noch nie mit einem Missionar und schon garnicht mit einem so exotischen zu tun hatte habe ich mich mit ihm zum Lunch verabredet. Ich kann nur sagen ich war sehr postiv überrascht, was das für ein feiner Mensch ist. Meine ganz persönliche, schonunglose Einstellung zur Kirche und zum Christentum allgemein hat er gut weggesteckt und ich glaube sogar soetwas wie Verständnis in seinen Augen gesehen zu habe. “Vielleicht eigene ich mich ja zum Sektenführer, muss ich mal drüber nachdenken.”

Es wird jedenfalls nicht das letzte mal gewesen sein, das ich mich mit ihm treffe. Persönliche Kontakte und Gespräche mit besonderen Menschen, die besonderes tun und auch ein besonderes Leben führen und sei es ein indischer Missionar einer mir völlig unbekannten, christliche Sekte sind für mich immer eine Bereicherung.

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R TV Koh Kong in Kambodscha

June 15th, 2008 admin

Ich habe heute bei einem Abendessen im Bavarian Restaurant einen sehr interessanten Typen kennengelernt. Ein deutscher, der in Koh Kong eine kleinen, lokalen Fersehsender betreibt, der Sender heisst R TV KOH KONG. Ich kenne Koh Kong von einigen Kurztrips her und halte es eher für ein Grenznest wo sich die Füchse guten Nacht sagen aber das es dort einen lokalen Fernsehsender gibt, der auch noch von einem Deutschen betrieben wird, ist bemerkenswert. Deutscher Unternehmergeist im kambodschanisch / thailändischen Grenzland.

Wärend ich mein Wiener Schnitzel mit Pommes gegessen habe erzählte mir Roni, das er drei Kanäle anbietet:

  • 1 English Movie Channel
  • 1 German Movie Channel
  • 1 Misic Channel

Zusätzlich legt er noch den Koh Kong Visitors Guide auf, eine kostenlose kleine Broschüre mit Tips und Hinweisen zu Koh Kong und Umgebung. Und eine Webseite betreibt er auch noch, die ihr hier besuchen könnt Koh Kong Travel Info and Advertising (in englischer Sprache).

Koh Kong scheint sich für den Tourismus zu rüsten, wie Roni mir erzählt hat kann man dort jetzt auch Tunfisch in Dosen und Frühstücksfleisch kaufen und sogar Milch. Ein Zustand der noch vor 2 Jahren undenkbar gewesen wäre. Der Tourismus hat aber schon vor etlichen Jahren zuvor in Koh Kong Einzug gehalten. Die nähe (16 km) zum Grenzübergang Cham Yeam (auf thailändischer Seite heisst es Klong Yai) führt schon seit eh und je Rucksacktouristen auf ihrer Route von Koh Chang in Thailand nach Sihanoukville durch Koh Kong. Doch das ist bei weitem nicht der einzige Tourismus den man dort vorfindet, es gibt noch eine andere wesentlich lukrativere Art von Touristen. Wie überall in Kambodscha stehen gleich nach den Grenzübergängen nach von Thailand nach Kambodscha Hotels der gehobenen Klasse mit integrierten Spielcasinos. Asiaten sind zum grössten Teil Spieler und da in Thailand das Glücksspiel verboten ist sind die Hotels und Casinos an den Wochenenden proppenvoll mit wohlhabenden und reichen Thais. Das dürfte bei weitem mehr in die kasse spielen als der durchreisende Rucksacktourist, der am liebsten in der Hängematte schläft und einen Fried Rice isst. Ob das Glüchsspiel Geschäft in Koh Kong auch in den Händen von ehemaligen Roten Khmer Schergen ist kann man nur vermuten, siehe dazu meinen Beitrag: Pailin in Kambodscha die Provinz der Massenmörder

Solltet ihr also Koh Kong in eurem nächsten Kambodscha Urlaub einplanen, braucht ihr keine Bedenken wegen standesgemässer Unterbringung haben. Das Preisleistungverhältnis fand ich zur damaligen Zeit durchaus angemessen.

Roni hat hier in Sihanoukville einiges zu erledigen gehabt vor allem aber wollte er sich hier noch eine stärkere Brille machen lassen bevor er wieder zurück fährt weil ein Optiker gibt es in Koh Kong noch nicht.

An einem Sonntag in Sihanoukville

June 8th, 2008 admin

Wir haben uns sehr gut in unserer neuen Wohnung eingelebt, es ist direkt ungewohnt nachdem wir ein Jahr sehr exotische Raumaufteilung geniessen durften alle Räume wieder da vorzufinden wo man sie gewohnt ist. Was ich damit sagen will ist, das sich kambodschanische Innearchitektur komplett von der aus der westlichen Welt unterscheidet. Hier baut man bei ausreichendem Platzangebot möglichst viele Schlafzimmer ein. Das Haus in dem wir gewohnt haben war ein klassisches Beispiel dafür. Drei der fünf Schlafzimmer mit Fenster zum Wohnzimmer die vergittert sind. Stellt euch mal vor ihr sitzt im Wohnzimmer beim Fernsehen und werdet durch ein vergittertes Fenster aus dem Schalfzimmer raus gebeten etwas leiser zu stellen. Der Grund dieser Bauweise ist folgender, hier in Kambodscha wohnen in so einem grossen Haus oft mehrere Generationen einer Familie unter einem Dach, da hat dann jeder seinen privaten Bereich in einem eigenen Schlafzimmer. Eine anderer Grund ist der, das wenn man dort eine kleine Familienpension betreiben möchte man den Gästen die Sicherheit eines mit Stahlgittern gesichertem Zimmers geben kann. Andere Gründe für eine solche Bauweise kann ich mir nicht denken. Warum einige der Schlafzimmer keine Fenster nach draussen hatten ist mir allerdings ein Geheimnis geblieben, vor allem bei den Strompreisen hier.

Wie auch immer, jetzt haben wir ein Wohnzimmer mit Zugang sum Kinderzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer, Küche und Terasse so wie man sich das in einer mitteleuropäische Wohnung vorstellt. Sehr angenehm weil jetzt fallen auch die langen Fusswege vom Wohnzimmer in die Küche weg oder das Treppensteigen ins Büro in der ersten Etage. Nun aber genug der schwärmerei was ich eigentlich schreiben wollte ist, was an einem typischen Sonntag in Sihanoukville los ist.

Heute morgen bin ich um 07:30 Uhr von einer kreischenden Schleifhexe geweckt worden. In dem Haus neben unserem (welches übrigens für 250,- $ im Monat zu vermieten ist) hat irgendjemand Rohre zugeschnitten, also war es das dann gewesen mit auschlafen was ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Meine Frau und Sohn waren schon wach und die übliche Morgenprozedur begann. Ginseng Extrakt trinken (auf nüchternen magen) und danach 2 Bananen. Laptop einschalten, Badezimmer. Eine Kanne Tee denn meinen geliebten NessKaffe habe ich mir abgewöhnt weil soll nicht gut für den Magen sein wenn man soviel davon trinkt wie ich das gemacht habe. Checken was so über Nacht auf den Webseiten los war und schauen wieviel Geld man verdient hat, einige Emails beantworten und kleinere Korrekturen vornehmen, das wars erstmal. 10:00 Uhr, schönes Wetter, leicht bewölkt ich würde sagen ca. 32 Grad bei leichtem Wind. Erstmal einen meiner Spezial Milkshakes damit die Muskulatur das bekommt was sie braucht nach einem harten Training im Sihanoukville Gym am Vortag.

So es kann nun losgehen, zuerst ins Bavarian Restaurant und Guesthouse zu Loe. Der hat sich einen Computer gekauft, damit seine Gäste zukünftig kostenlos das Internet Benutzen können, hat aber keine Ahnung davon. Ich habe ihm dann ein Skyp und angemessene Antivirensoftwaer installiert und habe dafür “Bavarian” T-Shirts und ein Essen umsonst bekommen, nicht schlecht. Dann weiter zu der netten französischen Familie die uns den Makler empfohlen hat von dem wir die Wohnung haben. Als Dankeschön hat meine Frau ein paar Orchideen für sie gekauft. Diese Leute sind gerade damit beschäftigt ein schönes kambodschanisches Holzhaus auszubauen, unten Restaurant und oben Wohnung. Dort gabs einen guten Espresso und angenehme Konversation, mein Sohn hat mit der Tochter gespielt. Nun war es bereits später Nachmittag und Zeit wieder nachause zu fahren, um 17:00 Uhr geht meine Frau zum Aerobic und ich musste um meine Arbeit im Netz kümmern.

So zum Beispiel sieht unser Sonntag hier in Sihanoukville aus. Am nächsten Sonntag haben wir ein BBQ Picknick mit Freunden an einem einsamen Strand geplant, hoffentlich regnet es nicht.

Pailin in Kambodscha die Provinz der Massenmörder

June 1st, 2008 admin

Hotel in der Provinz pailin in kambodschas WestenIch kann mich noch schwach an die Nachrichten aus Kambodscha im schwarzweiss Fersehen erinnern, damals war ich ein Kind gewesen aber es sind trotzdem Begriffe wie Pol Pot oder die Roten Khmer hängengeblieben. Nachdem habe ich mich nie wieder mit Kambodscha und seiner damaligen Schreckensherrschaft befasst. Erst als ich letztes jahr hier angekommen bin und schon eine Weile hier war habe ich begonnen mir Fragen zu stellen über all das was hier passiert ist. Diese ganze Rote Khmer Geschichte fängt an auf mich eine schaurig, interessante Faszination auszuüben. Als ich nun heute zu diesem Thema im Internet gesurft bin, bin ich immerwieder auf eine Provinz mit dem namen Pailin im Westen Kambodschas, nahe der Thailändischen Grenze, gestossen. Eine bergige Jungel Region die ich von der thailändischen Seite her kenne. In dieser Provinz war die Hochburg der Roten Khmer und auch heute noch leben welche von ihnen da meist als Bauern oder Hotel und Spielkasino Besitzer. (Auf dem kleinen Foto seht ihr ein Hotel in Pailin welches, den Berichten nach zu urteilen, vermutlich auch einem ehemaligem hohen Roten Khmer gehöhrt)

Ich will hier nichts doppelt schreiben und darum findet ihr die Links zu ein paar Beiträgen, die ich für sehr informativ und lesenswert halte, direkt hier drunter. Die Berichte sind zwar schon 2 Jahre alt aber ich gehe davon aus, das sich nicht allzuviel geändert hat in einem Land wo die Uhren sowiso langsamer gehen.

Schwache Herzen aus der Berliner Zeitung vom 19. September 2006

Das Erbe der Roten Khmer aus der Berliner Zeitung vom 14. Dezember 2006

Beschreibung von Pailin, Stadt und Provinz

“Sorry, very sorry” sehr interessant unbedingt lesen!

Es juckt mich sehr mal eine Tour nach Pailin zu unternehmen um mir das alles persönlich anzusehen und wer weiss, vielleicht läuft mir ja einer der jetzt greisen Menschenschlächter von damals über den Weg. Und da soll noch mal einer sagen ich wäre nicht sensationslüstern.

Die Gefängnis von Sihanoukville in der Strasse wo wir jetzt wohnen

May 31st, 2008 admin

Die Strasse in der wir jetzt wohnen unterscheidet sich grundlegend von der in der wir vorher gewohnt haben. Zu uns muss man jetzt bergauf gehen, auf einer schmalen Strasse von streckenweise unterschiedlicher Beschaffenheit. Von den Resten einer ehemals betonierten Strecke bis zur Sandpiste, mit Löchern wo sich das Regenwasser sammelt, ist alles dabei. So ca. nach 200 bis 300 Metern, von der Hauptstrasse gesehen hat man es dann aber geschafft.

Wenn man an unserem Haus vorbeifährt, die Strasse weiter hoch steht nach ca. 30 Metern die Moschee von Sihanoukville. Wer jetzt allerdings meint das wäre ein Bauwerk nach islamischem Muster wie aus Tausend und einer Nacht der hat weit gefehlt. Diese Moschee ist ein kleiner, schmuddeliger Bau ohne Turm für den Muezzin der teilweise  mit verrostetem Wellblech abgedeckt ist. Von Samstag bis Donnerstag ist dort überhaupt niemand und nur am Freitag höhrt man für kurze Zeit dort ein paar gläubige beten. Ich denke wenn das die Glaubensbrüder in den islamischen Hochburgen sehen würden, würden sie sich die Haare raufen.

Dann die Strasse noch ein Stück weiter, fährt man direkt auf den Schlagbaum des örtlichen Gefängnisses zu. Ich bin vorgestern mal bis kurz davor gefahren und mir das Ganze angesehen. Das Gefängnis von Sihanoukville in Kambodscha sieht ungefäht so aus wie man es in einem dieser Rambo oder Chuck Norris Filme erwartet. Keine hohe Mauer, neben dem schiefen Schlagbaum steht eine Hütte wo ein paar schlampige Aufseher Karten gespielt haben. Was ich aus meiner Position sehen konnte waren nur ein paar windschiefe Hütten und Verschläge gesehen. Nach den Informationnen sitzen dort etliche Ausländer ein, meist deutsche und meistens wegen sexuellen Kindesmissbrauch. Es ist eine Schande für alle Deutschen, das wir wieder mal die Spitze anführen. Man möge es mir nicht verübeln aber von mir aus können diese Schweine in diesem Loch von einem Gefängnis verrecken. Manchmal sehe ich von meiner Terasse wie weisse Ausländer mit Tüten und Kisten beladen, von einem Tuk Tuk in Richtung Gefängnis gefahren werden um einen Häftling dort zu besuchen.

Hier sind zwei Links zu dem Thema ” Deutsche Kinderschänder in Kambodscha “aus dem Jahr 2007:

Deutsche Kinderschänder in Kambodscha verurteilt (vom 16.11.2007)

Kambodscha macht Ernst - erneut deutscher Pädophiler verhaftet (vom 03.12.2007)

Hier ist es so das die armen Leute ihre Kinder an zahlende Ausländer verkaufen. Ich gebe allen beteiligten Schuld an diesen Missständen, sowohl den armen Familien sowie den Ausländern. Man muss aber nicht denken, das nur Ausländer Kinder in Kambodscha schänden, die Anzahl von Fällen von Kindesmissbrauch in kambodschanischen Familien soll gross sein nur werden wir diese wohl niemals erfahren. Mit einem Volk wo Kindesmissbrauch so häufig autritt kann etwas nicht stimmen, da kann mir auch keiner erzählen das die Armut sie dazu treibt. Es gibt andere arme Völker auf unserer Erde die ihre Kinder immernoch als höchstes Gut betrachten das es um jeden Preis zu schützen gillt. Ich persönlich halte das für einen Gendefekt der Kambodschaner der nicht unbedingt dazu beiträgt ihr Land attraktiver für westliche Touristen und Investoren zu machen. Das sie nun angefangen haben haben gegen Kindesmissbrauch von Ausländern in Kambodscha vorzugehen ist sicherlich ein guter Schritt in die richtige Richtung aber wie das so oft in südost Asien ist, diehnen diese Juristischen Schritte nicht in erster Line dem Schutz der Kinder sondern eher der Gesichtswahrung gegenüber der westlichen Welt, der man zeigen will das man auf dem Weg zu einem zivilisierten Land ist. Wer auch immer es glauben mag!

Kambodscha hat jetzt seinen ersten Motorradclub

May 29th, 2008 admin

Und da soll noch mal einer sagen geht es nicht vorran. Jetzt gibt es auch in Kambodscha einen Motorradclub mit Hauptsitz in Sihanoukville. Also wer das nächste mal hier seinen Urlaub verbringt und ein paar verwegene Ausländer auf chromglänzenden, schweren Motorrädern sieht, das sind die ” Lone Brothers “.

Die einsamen Brüder sind so einsam nun auch wieder nicht, denn nicht nur hier sondern auch in Thailand, Australien und Deutschland gibt es Lone Brothers die bei schönem Wetter ihre ausgedehnten Motorradtouren machen und feiern und Spass haben. Aber nicht nur das, in Thailand sind sie z. B. auch in etlichen sozialen Projekten angagiert. Ich war neulich auf der Geburtstagparty von einem der Mitglieder und darf sagen es war einer der unterhaltsamsten und interessantesten Abende die ich seit langem erlebt habe. Viel dazu beigetragen hat ein ca. 1 stündiges Gespräch mit dem Lone Brothers World President am Tresen. Dieser Mann, der praktisch das Oberhaupt der gesamten Lone Brothers weltweit ist, würde ich mal als Vollabenteurer bezeichnen und das was er so erzählte läuft in den meisten Punkten mit meinen Ansichten zusammen. Für mich haben diese harten aber herzlichen Jungens mit ihrem ehrlichen Humor und der unkonventinellen Lebenseinstellung immer den Hauch von Wild West. Was ich ganz besonders an ihnen schätze ist, das sie dir deutlich ins Gesicht sagen was sie von dir halten, ganz im Gegenteil zum Grossteil der Gesellschaft wo du vorne angelächelt wirst und man dir hinten dann das Messer in den Rücken rammt. Ich war lange genug Geschäftsman damals in Deutschland um das genau zu wissen.

Die Party selber hat mir sehr gut gefallen, gefeiert wurde im Pocoloco mit geladenen Gästen. Es war für jeden etwas dabei, gutes Essen vom Buffet, Getränke frei, geile Musik und scharfe Mädels. Es herrschte eine Herzliche Atmosphäre die man auf vielen Paties vermisst, fand ich.

Die volle Unterstützung von meiner Frau, meinem Sohn und von mir haben sie auf jeden Fall auch wenn wir keine Harley-Davidson fahren.

Umgezogen in die Wohnung mit Sihanoukville Meerblick

May 29th, 2008 admin

Zwei Tage hats gedauert um von dem 5 Zimmerhaus in die Wohnung mit Sihanokville Meerblick umzuziehen. Da unsere jetzige Behausung total neu ist brauchte auch nichts gemacht werden, nur Möbel rein und fertig. Wobei, mit Möbel sind hier 2 - 3 Pickup Ladungen gemeint, eine Schrankwand besitzen wir nicht und ich kenne auch keinen der sowas hier hat. Der Transport und 2 Leute die ordentlich mit angepackt haben, haben 35,- $ gekostet. Das ganze haben wir gestern früh begonnen, noch schnell nen neuen Fernseher gekauft und heute vormittag waren fertig, bis auf nen paar Tassen die noch eingeräumt werden müssen. Und falls ihr euch fragt ob da vielleicht schon ein Internetanschluss in der neuen Wohnung lag dann kann ich euch sagen, nein hier war nichts. Ich war gestern früh im Laden von meinem Internet Provider und haben bescheid gesagt und heute um 18:00 Uhr Ortszeit waren die Techniker fertig mit meiner neuen Leitung, das soll denen mal ein Anbieter nachmachen.

Vorher musste ich wenn ich etwas essen wollte von meinem Büro in der ersten Etage der Villa runterlaufen ins Erdgeschoss in die Küche, also übertrieben gesagt von den Ost.- in den Westflügel. Jetzt gehe ich einfach nur ein paar Schritte rüber in die hübsche kleine Küche und das wars. So schön ein grosses Haus auch ist, muss ich aber sagen das ich mich in dieser schicken Wohnung beinahe wohler fühle und das höhre ich auch von meiner Familie. Na dann ist ja alles im Lot würde ich sagen.

Ab jetzt gibts Nachrichten aus Kambodscha

May 26th, 2008 admin

Mit dem Serverwechsel gibts nun nicht nur ein völlig neues Gesicht vom Kambodscha Blog sondern, wie schon angekündigt, auch den einen oder anderen neuen Service. Wie ihr seht, sind die letzten 5 Beiträge keine Erlebnisberichte aus Sihanoukville sondern mehr oder weniger aktuelle Nachrichten aus dem gesamten Königreich Kambodscha aus Poltik, Wirtschaft und Kultur des Landes. Keine Sorge ich werde euch selbstverständlich wie gewohnt, mit meinen kleinen persönlichen Anektoden und Sichtweisen des täglichen Lebens hier in Sihanoukville, unterhalten.

Ich möchte euch bitten auch dem Banner, gleich oben rechts auf dem Blog, Aufmerksamkeit zu schenken. Es geht um wohltätige Zwecke für die die es wirklich brauchen und andere sinnvolle Dinge! Ich bedanke mich.

Heute deutsch morgen philippinisch in Sihanoukville, Kambodscha

May 24th, 2008 admin

Ich weiss ja nicht was ihr macht aber bei uns wird es ein kulinarisches Wochenende geben. Heute abend sind wir zu einer Promotionveranstaltung von Wurst Otto im “Bavaria Restaurant und Guesthouse” eingeladen. Otto ist ein deutscher Wurst und Teigwaren Produzent, der in Thailand ansässig ist. Einer der wenigen Ausländer die in Thailand das grosse Geld gemacht haben. Ab heute werden wir also auch hier in Sihanoukville, Kambodscha die erstklassigen Wurst und Teigwaren aus Otto’s eigener Produktion geniessen dürfen. Das ganze wird heute abend sozusagen hier eingeführt mit einer kostenlosen Verköstigung im “Bavaria”. Es werden viele hier ansässige deutsche dasein und es wird auch deutsche Volksmusik Live geben. Ihr werdet euch wahrscheinlich totlachen aber hier ist das für uns ein grosses Ereignis worüber schon tagelang vorher gesprochen wird. Hier kommt man zurück zu den Wurzeln des deutsch seins wie es vielleicht noch in kleineren Ortschaften der Fall ist.

Morgen dann haben wir die Verköstigung bei uns im Haus, 12 Personen. Die komplette Lehrer “Frau”schaft aus der Schule meines Sohnes kommt zu uns zum Essen. Der grösste Teil der Damen kommt von den Philippinen und 2 sind glaube ich aus Indien. Gekocht wird von der Schulrektorin Madam Yem persönlich. Es wurde meinem Wunsch folge geleistet und es gibt Philippinische Küche. Meine Frau und Madam Yem waren heute früh um 08:00 Uhr schon auf dem Markt und haben alles für morgen eingekauft, ich bin sehr gespannt.

Ab Montag fangen wir dann mit dem Umzug an, ich werde berichten!