Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Drei Stunden BiBa und ich war begeistert

Hätte mich nicht ein freundlicher Kambodscha Blog Leser an die Nacht bei BiBa erinnert, hätte ich das doch glatt vergessen, vielen Dank dafür … Also erstmal wird man von ca. 5-6 Sicherheitsleuten, in dunkelblauen Uniformen und mit Barett, empfangen. Der Empfang ist freundlich, es wird die Tür aufgehalten und sofort stehen drei bis sechs Figuren vom BiBa Servicepersonal am Start und lotsen uns, mit Taschenlampen bewaffnet, zu einem Tisch genau vor der Tanzfläche. Das Ganze vermittelt erstmal den Eindruck einer Disco wie man sie gar nicht erwarten würde in dieser schaurig schönen Hafengegend. Es ist auch eine Art von Disco, nur gibt es hier mehr Abwechslung als in einer herkömmlichen Disco. Ihr werdet sehen.

Das Personal ließ garnicht mehr von uns ab, bevor man sich umsehen konnte bekam man erstmal mehrere Menükarten unter die Nase gehalten. Da die Lautstärke der Musik dem üblichen Discolevel entsprach, klappte die Verständigung nur mit Zeichensprache. Die Menükarten waren mit großen Farbfotos versehen. Es gibt eine Karte mit Getränken, eine mit Speisen und eine mit Girls (diese Karte entspricht mehr einem Katalog)! Unentwegt kamen, während man sich noch mit Erstaunen und im Taschenlampenstrahl die Speisekarten ansah, andere Serviceangestellte und stellten kleine Schüsseln mit Knabberzeug, unreifen Mangoscheiben und anderen Köstlichkeiten auf den Tisch. Während dieser ersten Minuten im Biba wich das Personal keinen Zentimeter von unserer Seite.

Wir wollten nichts essen, nur was trinken und uns in der Disco umsehen. Nach unserer Getränkebestellung kam dann das nächste Angebot vom Service, für 1 $ würde sich eine der Schönheiten zu uns an den Tisch setzen. Wir nahmen dieses verlockende Angebot zur Kenntnis und ließen die Blicke durch den Raum schweifen. Es gab eine Tanzfläche und eine kleine Bühne genau gegenüber. Im 10 Minuten Takt wechselten sich eine Bizarre Live Teenieband und Disco Musik aus längst vergangenen Tagen ab. Die Band bestand aus fünf Teens die Probleme hatten auf dem kleinen Podest zu stehen und zu tanzen. Der tanzende Leadsänger, ich schätze ihn nicht älter als 18, hatte einen unglaublich langen Oberkörper und sehr kurze Beine.

Die Mädels aus dem Katalog waren alle auf der Tanzfläche und wir hatten einen sehr guten Ausblick. Alles Vietnamesinnen und Kambodschanerinnen wie auf dem ‘Blue Mountain’ auch. Sollte man in die Verlegenheit kommen sich eine Dame auszusuchen, geht der Service soweit, das es auch gleich Stundenzimmer im Haus gibt, die für 15 $ inklusive der Dame zu mieten sind. So, hier höre ich jetzt auf über diese Nacht zu schreiben. Ich will die Frage mal offen lassen wie es weiterging.

Posted in Sihanoukville.

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