Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Das Gefängnis von Sihanoukville in der Strasse wo wir jetzt wohnen

Die Straße in der wir jetzt wohnen unterscheidet sich grundlegend von der in der wir vorher gewohnt haben. Wer jetzt zu uns kommt muss, auf einer schmalen, nur teilweise befestigten Straße, bergauf gehen. An unserem Haus vorbei, die Straße weiter hoch steht nach ca. 30 Metern die Moschee der muslimischen Gemeinde von Sihanoukville. Die Moschee ist ein kleiner, schmuddeliger Bau ohne Turm. Von Samstag bis Donnerstag ist dort überhaupt niemand, nur am Freitag hört man für kurze Zeit ein paar Gläubige beten. Wahrscheinlich würden die Glaubensbrüder in den islamischen Hochburgen sich die Haare raufen wenn sie das sehen würden.

An der Moschee vorbei die Straße ein Stück weiter hoch, gelangt man direkt an den Schlagbaum vom Sihanoukville Provinz Gefängnis. Vorgestern bin dort mal hingefahren um mir das Ganze anzusehen. Das Provinz Gefängnis von Sihanoukville in Kambodscha sieht ungefähr so aus wie man es von einem Rambo oder Chuck Norris Film her kennt. Keine hohe Mauer, neben dem schiefen Schlagbaum steht eine Hütte wo ein paar schlampige Aufseher Karten gespielt haben. Aus meiner Position aus konnte ich hinter dem Schlagbaum ein paar windschiefe Hütten und Verschläge ausmachen.

Meinen Informationen nach sitzen dort auch etliche Ausländer ein. Auch Deutsche und meistens wegen Kindesmissbrauchs. Man möge es mir nicht verübeln aber von mir aus können diese Schweine in diesem Loch von einem Gefängnis verrecken. Manchmal sehe ich von meiner Terrasse wie weisse Ausländer mit Tüten und Kisten beladen, von einem Tuk Tuk in Richtung Gefängnis gefahren werden, wahrscheinlich um einen Bekannten zu besuchen.

Hier zwei Links zum Thema ‘Deutsche Kinderschänder in Kambodscha’ aus 2007:
Deutsche Kinderschänder in Kambodscha verurteilt (vom 16.11.2007)
Kambodscha macht Ernst – erneut deutscher Pädophiler verhaftet (vom 03.12.2007)

Kambodscha ist für dieses Gesindel natürlich sehr verlockend weil es bekannt ist, das arme Familien hier ihre Kinder an zahlende Ausländer verkaufen und vermieten. Es ist jedoch nicht so, das nur Ausländer Kindesmissbrauch in Kambodscha betreibe. Die Anzahl von Fällen von Kindesmissbrauch in kambodschanischen Familien soll groß sein, nur werden wir diese wohl nie erfahren. Es war höchste Zeit, das die Behörden angefangen haben gegen Kindesmissbrauch vorzugehen. Man will ja schließlich gegenüber dem Rest der Welt das Gesicht wahren und auch Touristen ins Land locken.

Posted in Kriminalität.

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