Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Mein zweites Treffen mit indischen Missionar in Sihanoukville

Das letzte Mal habe ich über die große Anzahl von diversen ausländischen, christlichen Missionen in Sihanoukville berichtet. Speziell über einen indischen Missionar der hier in Kambodscha seit 9 Jahren eine Mission leitet. Der Mann heisst Jonah Ahma, ist geistlicher und Direktor der ‘Samaritan Love Mission‘, in Sihanoukville. Schon bei unserem ersten Treffen haben ich ihm aus einer sozialen Laune heraus zugesagt, das ich ihm einen Blog anlegen werde damit er seine heilige Mission in die unendlichen Weiten des Internet hinaustragen kann.

Heute haben wir uns wieder zum Mittagessen getroffen und ich habe wieder einiges von seiner Arbeit hier in Kambodscha erfahren. In seiner Mission leitet er eine Schule mit 200 Schülern. Ein großer Teil der Kinder kommt aus einem kleinen, sehr armen Dorf im Umland von Sihanoukville. Das Dorf liegt 40 km entfernt und eine Schule gibt es dort nicht. Extra deshalb hat Jonah Ahma einen Schulbus angeschafft, der die Kinder jeden Morgen abholt und nach dem Unterricht nachhause bringt. Das alles ist natürlich kostenlos für die Familien weil die eh kein Geld haben.

Neben seinen Bemühungen den Khmer Kindern Bildung beizubringen, leistet er noch medizinische Grundversorgung für diejenigen die sich keinen Arzt leisten können. Zusätzlich füttert er noch scharenweise zerlumpte Straßenkinder mit durch. Einer dieser Straßenjungen, aus der Anfangszeit, hat es immerhin mit Hilfe von Jonah Ahma und seiner Mission bis auf die Universität in Phnom Penh gebracht. Das alles finanziert sich ausschließlich durch Spendengelder, nach denen der Geistliche logischerweise hinterher ist wie der Teufel hinter der Seele, Laughing Spaß muss sein.

Jonah hat mir angeboten in seinem Fotoarchiv mit hunderten von Kambodscha Fotografien, aus Gegenden in denen man noch nie zuvor einen Weiße gesehen hat, zu stöbern. Zu den meisten Bildern kann er eine spannende Geschichte erzählen. Er erzählte mir zum Beispiel von einem kranken Kind in einem unzugänglichen Dorf im kambodschanischen Dschungel, wo ausschließlich ehemalige Rote Khmer Soldaten mit ihren Familien leben. Das Kind wurde bei seinem Eintreffen von der Mutter zu ihm gebracht. Als er sich das Kind genauer ansah starb es unter seiner Hand. Da hat er fürchterliche Angst bekommen weil er erwartete, das man ihn nun dafür verantwortlich machen würde. Wie ein Verrückter hat er versucht das Kind wiederzubeleben und hat es tatsächlich geschafft.

Posted in Sihanoukville.

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