Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Kurzer Lagebericht aus Sihanouk Ville in Kambodscha

Nach längerer Pause habe ich mir nun selber in den Arsch getreten um wieder etwas auf dem ‘Leben in Kambodscha’ Blog zu schreiben. Nicht das ihr noch denkt, das ich nur noch faul in der Hängematte liege. Ganz das Gegenteil ist der Fall, ich arbeite immernoch wie ein wilder am Webseiten Netzwerk eines Kunden und halte nebenbei mein eigenen Webseiten auf dem neuesten Stand. Dann hat man mich auch noch im Lone Brothers MC, Cambodia zum ehrenamtlichen Sekretär ernannt, wo ich nun mit der Organisation des Motorradclubs beschäftigt bin. Nein, im Augenblick kann ich wirklich nicht sagen, das mir hier in Kambodscha langweilig ist. Morgens um 07:00 Uhr fängt der Tag an und wenn ich Glück habe komme ich vor 24:00 Uhr ins Bett.

In Sihanoukville sieht es zur Zeit folgendermaßen aus. Das Wetter ist sehr wechselhaft, es gibt sonnige Abschnitte aber auch stürmische Regentage, wie man sie wohl nur in den Tropen erlebt. Trotz Regen und Sturm sind die Busse aus Phnom Penh immernoch mit Rucksacktouristen gefüllt. Wer jetzt nach Kambodscha bekommt das volle Regenzeit Programm, was aber durchaus seine Reize hat. Es wird nach wie vor viel gebaut und es ist von Säuberungsmaßnahmen am Ochheuteal Beach die Rede. Plastiktüten, Wasserflaschen und Verpackungen sollen endlich vom Strand verschwinden. Es wird auch gerade eine neue Disco in Sihanoukville gebaut und zum 1. November 2008 soll die ‘Lone Brother Bar’ eröffnet werden.

Die Motorradtaxis und Tuk Tuks dürfen jetzt nicht mehr auf das Pier am Hafen, wo die großen Kreuzfahrtschiffe anlegen. Sie sollen Passagiere, die einen Landgang gemacht haben, belästigt haben und ihnen Horrorpreise von bis zu 20 $ für eine Tuk Tuk Fahrt in die Stadt abgenommen. Darüber haben sich wohl einige der Touristen beschwert. Wenn man sich in Siem Reap oder Phnom Penh ein Motodub oder ein Tuk Tuk vom Straßenrand nimmt, kann man als Fahrgast davon ausgehen, das man einen Preise in einem gewissen, festgelegten Rahmen bezahlt. Nicht so in Sihanoukville, hier ist die Preisspanne nach oben offen und die Dreistigkeit mancher Fahrer kennt keine Grenzen.

Dann gibt es noch eine gute Neuigkeit, ich bekomme im Oktober eine neue Digitalkamera aus Deutschland mitgebracht. Lange habe ich überlegt ob ich nach Phnom Penh fahren soll um mir dort eine Kamera zu kaufen, habe mich dann aber doch entschieden zu warten. Bei einem Gerät aus Deutschland kann ich mir sicher sein, das ich keine Kopie bekomme und den handelsüblichen Preis bezahlt habe. Wie auch immer, es wird dann jedenfalls endlich wieder neue Fotos aus Kambodscha auf meinem Blog geben. Ich habe auch nicht vergessen, das ich Bilder von meinem Bekannten, dem Missionar Jonah Amer, hier einstellen wollte, ich hatte aber leider noch keine Zeit ihn zu besuchen.

Das soll es erstmal gewesen sein aus Sihanoukville in Kambodscha, weiteres folgt…. bleibt am Ball Leute!

Posted in Sihanoukville.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.