Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Bedrohte Affenart im Dschungel von Kambodscha entdeckt

Kleideraffe

Kleideraffen wiederentdeckt

Tierforscher der amerikanischen ‘Wildlife Conservation Society’ haben im Dschungel des Grenzlandes zu Vietnam große Kolonien zweier vom aussterben bedrohter Affenarten entdeckt. Es handelt sich hierbei um Kleideraffen und Schopfgibbons. In einem fast 800 Quadratkilometer großen Areal, das von Kambodscha 2002 zum Schutzgebiet erklärt wurde, sollen bis zu 42 000 Kleideraffen und 2 500 Schopfgibbons leben. Das sind die größten bisher bekannten Kolonien dieser possierlichen Tierchen. Früher wurden diese Tiere gejagt und später dann war ihr Lebensraum durch Abholzung bedroht. Es scheint, das sie von 2002 an endlich ungestört und friedlich in dieser Gegend leben konnten.

Die Schwarzschenkel-Kleideraffen (Pygathrix nigripes) haben ihren Namen durch das bunte Fell. Sie sind schwarz-weiß und ihre Gesichter leuchten orange. Sie werden ca. 10 bis 15 Kilogramm schwer. Die Gelbwangen-Schopfgibbons (Nomascus gabriellae) sind wesentlich kleiner und nur 7 bis 8 Kilogramm schwer. Ihr Name stammt von dem ungewöhnlichen Haarschopf der schwarzen Männchen. Die Weibchen können auch gelbliches oder braunes Fell haben.

Es ist Erstaunlich wie viele Geheimnisse sich in Kambodscha immer noch verbergen und wie wenig dieses Land bisher erschlossen ist. Man kann nur hoffen, das das noch möglichst lange so bleibt.

Posted in Kambodscha.

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