Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Bomben in Kambodscha mit deutscher Hilfe geräumt

Habe hier etwas positives über mein Gastgeberland im “Rheinischen Merkur” gefunden. Wie dem historisch interessierten Kambodscha Freund bekannt sein dürfte, gibt es im Königreich noch Unmengen an nicht explodierter und gelagerter Munition aus dem Krieg. Nach Schätzungen von Fachleuten sollen noch ca. hunderttausend Tonnen an Munition rumliegen, versteckte Landmienen und Blindgänger nicht mitgerechnet. Das ist auch der Grund warum man hier in Kambodscha außerhalb von Städten auf keinen Fall einfach Querfeld ein laufen sollte.

Nach unzähligen Unfällen durch explodierende Granaten und Minen ist es den kambodschanischen Behörden unheimlich geworden und man hat in Deutschland um Amtshilfe gebeten. Die Bomben müssen weg aber in Kambodscha hat man bekanntlich mehr Erfahrung damit die Munition zu verschießen als sie zu entsorgen! Selbstverständlich war man auf deutscher Seite gerne bereit hier in der 3. Welt auszuhelfen, was dann durch die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit und die Bundeswehr umgesetzt wurde.

Eine durchweg gute Sache und wie man der Presse entnehmen kann auch sehr Erfolgreich. Meinen Informationen nach wird Kambodscha, am Sprengstoffgehalt gemessen, nur noch von Laos übertroffen. Die deutschen Fachleute waren auch durchaus erstaunt über den sorglosen Umgang der Khmer mit den Granaten aber es ist ja bekannt das man sich hier wenig Gedanken um etwas macht bevor es nicht passiert ist. In diesem Fall muss man sich dann wohl überhaupt keine Gedanken mehr machen.

(Quelle: Rheinischer Merkur)

Posted in Kambodscha.

3 Comments

  1. Ja, aber nur bedingt.
    Leider wollte das Auswärtige Amt das Projekt nicht zu Ende bringen. Und das BMVg auch nicht.
    P.S. Ich war auch dabei 😉

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