Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Und plötzlich war der Schweizer mit dem Holzbein tot

Heute beim Mittagessen am Stammtisch im “The Bavarian” erzählt bekommen!

Ein hier bekannter schweizer Expat der nur ein Bein hatte ist vor 2 oder 3 Tagen plötzlich und unerwartet im Alter zwichen 45 bis 50 Jahren in Sihanoukville im staatlichen Krankenhaus an der 333 Karaoke Street gestorben. Niemand der Stammtischbesucher wusste jedoch woran er verstorben ist, höchstwahrscheinlich wird man es auch im beschriebenen Krankenhaus nicht genau wissen.

Er soll 2 Tage vor seinem rätzelhaften Tod in dem kleinen Guesthouse in der Innenstadt, wo er schon seit längerem gewohnt hatte, in seinem Zimmer völlig durchgedreht sein und die gesamte Einrichtung zerschlagen haben. Er wurde auch noch, in offenbar geistig verwirrtem Zustand oder unter schweren Medikamenteneinfluss stehend, in einem Restaurant auf der Eckareach Street gesehen und dann muss er irgendwie in dieses Krankenhaus gekommen sein wo er kurz danach gestorben ist, keiner wusste wie oder durch wen.

Auf Grund von fehlenden Kühlhäusern will sich hier ein Krankenhaus nicht lange mit einer Leiche, obendrein noch mit einem Ausländer, belasten und darum soll man den Toten ziemlich schnell wieder in sein Zimmer ins Guesthouse verlegt haben. Auch wenn das hier alles Angaben von den hochgeschätzten Herren am Stammtisch sind (wo ja doch hin und wieder gerne mal etwas Seemannsgarn gesponnen wird), entsprechen die beschriebenen Zustände, wie man hier mit Toten verfährt, absolut der realität.

Nun liegt der einbeinige Schweizer in seinem Zimmer auf seinem Bett und fängt schnell an unangenehm zu riechen, was bei dem in Kambodscha vorherrschenden feuchtwarmen, tropischen Klima auch ganz normal ist. Ein anderer Bekannter, der den Verstorbenen wohl am längsten von uns allen kennt, ist persönlich ins Guesthouse gefahren und hat in sich angesehen. Er meinte es wäre höchste Zeit die Leiche endlich in einen Tempel zur Verbrennung zu bringen (ich erspare euch mal die Details seiner Schilderung). Man hat auch den einzigen Verwandten den er wohl noch hatte, seinen Bruder, in der Schweiz angerufen aber der hatte an dem ganzen kein Interesse und meinte er wolle mit seinem Bruder nichts zu tun haben ob tot oder lebendig (ein Hoch auf die liebe Familie).

So kann es einem gehen, heute noch hier und morgen plötzlich weg. Und wiedereinmal war man sich an Leo’s  Stammtisch einig, “es stirbt sich leicht in Kambodscha wenn man nicht aufpasst”.

Posted in Sihanoukville.

10 Comments

  1. Der einbeinige, verstorbene Schweizer ist bereits in einem örtlichen Tempel durch den Schornstein gen Himmel aufgestiegen.

  2. Wer fährt jetzt mit seinem neuen Moped rum?
    Der Gleiche der ihm schon das Alte letztes Jahr gestohlen hat?
    Fragen über Fragen in Cambodia!

  3. Meinen Informationen nach (und das ist wirklich nur was ich über dritte höre!) soll das Mofa erst von der Polizei beschlagnahmt worde sein und die haben es dann der kambodschanischen Eigentümerin des Guesthouses überlassen, die durch seinen Tod erhebliche Umstände hatte und angeblich auch finanzielle Auslagen.

    Asien hatte schon immer etwas Geheimnisvolles.

  4. Schon sehr mysterioes
    bin am 26. Apr. von Sihanukville nach Europa
    Der Schweizer war der Letzte den ich in Sihanukville geshen habe.
    Ich hab ihn noch gefragt ob man sich in Europa sieht und da hat er noch guter laune gesagt so lange es ihm so gut geht wie momentan haette er keinen grund in die Schweiz zu gehen. er war weder depresiev noch unter Drogen Alkohol oder aehnlichen.
    deshalb finde ich schon das da mehr dahinter steck was welch Wunder in Kambotscha keine alte Sau interresiert
    CHAWENG

  5. @Chaweng:

    Die Frage welche sich zu stellen lohnen würde wäre “Qui bono” (“Wem nützt es”). Da ich “den Schweizer” nicht näher kannte bin ich nicht im Stande die Frage zu beantworten.

    Evtl. hast Du ja eine Idee, wer von seinem unerwarteten Tod profitiert oder profitieren könnte …

  6. Hallo an alle ,
    der einbeinige hate einen namen und zwar Urs und ich muss sagen ich werde Ihn vermissen ,hatte gute gespraeche mit Ihn und er war immer hielfspereit und freundlich zu mir ,und das kann man ja nicht von allen in SV lebenden auslaendern behaubten

    Roland

  7. ja ja man stirbt sich leichter in cambodia .na ja was soll ich sagen war heuer das erste mal in asien und durfte eben denn schweizer mit dem holzbein kennenlernen .den geizigen urs wie ihn manch leut halt nannten aber ich könnt nichts schlechtes über ihn sagen ausser cd brennen konnt er nicht . im gegenteil sogar nur gutes von ihm da er sich mir gegenüber sehr freundschaftlich und hilfsbereit gegeben hat . eine anektode : er nahm mich mit zum fischen für mich das erste mal auf hoher see . er stellte mir einen von seinem wobblern zur verfügung und wie es halt so mit dem angleranfängerglück ist hatte ich doch tatsächlich so nach ca. einer std.auf hoher see einen 1,20 m paracuda ( rechtschreibung fraglich) am haken . und natürlich auch nach einem geilen drill später am boot denn wir abends bei und mit freunden von einer cambodschanischen köchin serviert bekammen. alles liebe schweizer urs mit dem holzbein im nirvana von pezi.see you

  8. @pezi schreibt:.”den geizigen urs wie ihn manch leut halt nannten”…

    Ein wichtiges Wort fehlt in diesem Satz,sollte wohl heissen: …den geizigen Urs wie ihn manch OESTEREICHISCHE Leut halt nannten!”
    Absolut lächerlich,na ja,Freunde abzocken ist nun mal nicht “jedermanns” Sache! Nun,solange seine “paracudas” nicht per Paragleiter vom Himmel fallen wird sich die Welt noch weiter drehen!
    Es darf weitergewurstelt werden,die nächsten “Opfer” kommen bestimmt!

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