Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Neues aus Kambodscha, alleinerziehender Vater auf Zeit

Und plötzlich ist Don Kong alleinerziehender Vater, zum Glück aber nur auf Zeit. Meine allerliebste Frau ist im Namen der Firma für einige Zeit zurück in ihre Heimat Thailand gereist. Ihre Qualitäten in Sachen effiziente Mitarbeiterführung in Stresssituationen hat auch meinen Chef nicht unbeeindruckt gelassen und da haben wir alle miteinander beschlossen, das sie für die Firma eine der Fabriken in Thailand aufmöbelt.

Für mich, der seit Jahren eine heimische Rundumbetreuung gewohnt ist, beginnt damit ein neues Abenteuer als Hausmann und alleinerziehender Vater. Auf einmal ist da eine Flut von zusätzlichen Aufgaben die eine grundlegende Veränderung in meiner Zeiteinteilung erforderlich machte. Seit Freitag letzter Woche kümmere ich mich nun nicht mehr nur um die Firma, meine geschäftlichen Aktivitäten im Internet und meinen Sport sondern auch um unseren schulpflichtigen Sohn und den Haushalt. Jetzt heisst es durchhalten! In den ersten paar Tagen bin ich praktisch von 06:00 Uhr morgens bis um 23:00 Uhr nachts überhaupt nicht zu Atem gekommen. Obwohl mir meine Frau bevor sie los ist noch alles ganz genau erklärt hat, war auf einmal das Bügeleisen nicht mehr auffindbar u. s. w..

An Tag 6 meiner One Man Show, habe ich langsam einen Plan wie was wann zu machen ist. Meine Stratgie heisst Hausarbeit auslagern, der erste Schritt war die Wäsche ausserhalb waschen zu lassen. Wir haben zwar eine Waschmaschine aber trotzdem ist mir das alles zu aufwendig. Der zweite Schritt wird sein unseren Sohn mit dem Schulbus in die Schule zu schicken. Ich habe auch angefangen über eine Hauhaltshilfe nachzudenken aber dieses Projekt werde ich wohl erstmal auf Eis legen. Mein Vertrauen zu den lokalen Putzfrauen ist nicht besonders gross, man hört oft von Diebstählen und schlampiger Arbeitweise. Wenn hier einer das Glück hat eine Putzfrau erwischt zu haben die nicht stiehlt und auch noch sauber arbeitet gibt er sie nicht wieder her. So wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben als den Haushalt selber zu führen bis ich Spühlhände habe.

Aber keine Bange, glücklicherweise ist mir schon in meinem Elternhaus in frühester Kindheit Ordnung und Sauberkeit anerzogen worden und das hat mir bisher immer weitergeholfen. Auch damals, noch in Deutschland habe ich immer wieder mal zwichendurch alleine gelebt und meine eigenen Haushalte geführt, insofern bin ich nicht ganz unerfahren in diesem Thema.

Übrigens steht jetzt der Sendetermin für die Auswandererfamilie fest. Es ist der 18. November 2010, um 15:00 Uhr auf Pro7. Die Sendung heisst “We are family”. Genaueres hierzu könnt ihr auf der Seite von Filmreif TV: Croques für Kambodscha nachlesen.

Posted in Auswandern.

6 Comments

  1. Hallo du bist gestresst von der Hausarbeit !!!!!
    Der Sendetermin ist am 18 November 2009 ???
    2009 doch ne wiederholung
    der termin steht auch bei den Jungs von Filmreif TV.
    Geiler Blog weiter so

    Gruß

  2. @Wollo
    Hast Recht, ist ja schon 2010. Hier in Kambodscha merkt man garnicht wie die Zeit vergeht und in Hamburg offensichtlich auch nicht. Habs korrigiert, vielen Dank!

    Ach so, die Sendezeit 14:00 Uhr auf der Seite von Filmreif TV stimmt auch nicht, ist dafür aber auf meinem Blog korrekt mit 15:00 Uhr angegeben. In diesem Sinne ….

  3. meine hochachtung, arbeit und haushalt da bleibt wohl nicht viel freizeit.bei mir sind es auch nur noch gute 2 wochen und ich bin wieder back in cambodia.

  4. Was wurde eigentlich aus Marc no have ? Seine Seite ist immer noch down.

    Ich war diesmal 1 Woche in Sihanoukville und die penetrante Nerverei durch die Bettler/Verkäufer am Strand lässt einem dort keine Ruhe. Erschrocken hat mich auch die Katastrophenstrasse vom Utopia runter zum Strand – wer wohnt in den anliegenden Guesthäusern ? Ebenso die Strassen auf dem Victory Hill – unmöglich für Tourizonen, besonders wenns regnet.
    Ist der Staat überhaupt an zahlungskräftigen und wiederkehrenden Touristen interessiert, oder reicht denen der Typus gutmenschelnde cheap charlie-bagpacker, die auf dem Sofa im Utopia pennen, schlechtes Gras rauchen, auf die nächste 25ct-Bier-Happy Hour warten und die krasse Armut bewundern ?

    Im Orchidee wars dafür viel angenehmer und der Abschnitt am Khmer-Strand vor Hun Sens Palast (hallo Nachbar!) wurde ja wirklich toll hergerichtet. Die wissen schon, was wichtig ist und wie man die Tourismusbranche und somit Wohlstand fördert. 😉

  5. @Frank
    Da hast du die touristische Situation in Sihanoukville aber sehr treffend beschrieben. Ich denke schon, das unsere kleinen, schwarzhaarigen Freunde gerne auch zahlungskräftige Touristen hier hätten aber wie bei allem in Kambodscha klafft “soll” und “ist” weit auseinander. Oasen der Zivilisation wie z. B. das “Orchidee Guest House” vom Holländer Jan sind da leider noch eher die Seltenheit. Gib den Kambodschanern einfach noch ein paar Generationen Zeit.

    Tja, der gute Marc “no have” lebt mit seinem “Honeybunny” glücklich und zufrieden. Ab und an macht er nochmal eine nächtliche Tour durchs Dorf, die dann meist bis zum nächsten Morgen dauert aber seinen Blog will er wohl nicht mehr wiederbeleben. Nachdem er damals den zum Glück erfolglosen Erpressungsversuch Überstanden hat, meinte er wohl es wäre nicht so prickelnd sein Privatleben in diesem Umfang weiterhin öffentlich zu machen.

    So lernt man etwas über das Leben in Kambodscha als Auswanderer unter Auswanderern.

  6. seit doch glücklich das sich im khmer Land nicht groß was ändert.Für den perfekten luxus fliegt man nicht nach Kambodscha da gibt es bessere Flecken auf diesem planeten.in kambodscha liegt doch der reitz so wie es ist ich war zwei Jahre in Kambodsch und ich komme in 5 Monate wider zurück.

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