Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Don Kong’s Anmerkung zur Katastrophenkette in Japan

Schiffe nach dem Tsunami in Japan

(Bildquelle: stern.de)

Ja die Japaner, was ist denn da nur los? Erst ein Erdbeben dann ein Tsunami und nun platzen ihnen die Atommeiler. Irgendwie haben die Japaner mit nuklearen Dingen bisher immer Pech gehabt, man denke nur an die amerikanische Atombombe auf Hiroshima und nun auch noch das. Auch wenn sie Wale töten mag ich Japaner eigentlich gut leiden, gehe einmal in der Woche japanisch Essen und sehe mir Kochsendungen im japanischen Fernsehen an. Hier in Kambodscha leben und arbeiten viele Japaner, das sind meist ruhige, freundliche Leute die gerne unter sich bleiben.

Meine Mutter hat mir gestern am Telefon erzählt, das bei euch im deutschen Fernsehen ununterbrochen aus Japan berichtet wird und darum verkneife ich mir hier mal meine Ausführungen. Es gibt sicherlich nichts was ich euch neues berichten könnte auch wenn ich hier in Kambodscha dichter dran bin. Witzig fand ich wie nach den aktuellen Geschehnissen die Bundesregierung plötzlich das grosse Flattern bekommen hat. Lassen gleich ihre eigenen Atommeiler überprüfen und wollen auch nochmal über ihre atommässige Planung nachdenken. Das hilft den Menschen in Japan jedoch wenig, denen steht das Wasser bis zum Hals und wenn sie weiterhin Pech haben gibt es noch eine Ladung nuklearer Strahlung zum Nachtisch.

In diesem Sinne wünscht Don Kong allen betroffenen Japanern, die deutsche Blogs aus Kambodscha lesen, eine bessere und vor allem trockene und strahlenfreie Zukunft.

ps: Meine Mutter war froh darüber, als sie im Fernsehen davon erfahren hat, das im Falle eines Supergaus in Japan, Deutschland nicht im Gefahrenbereich liegt.

Posted in Kambodscha.

2 Comments

  1. Naja, bei der Ueberpruefung der deutschen Anlagen geht es natuerlich nicht darum den Japanern zu helfen, das hat aber auch niemand behauptet, oder?

    Auf der anderen Seite: das Tschernobyl-Sperrgebiet ist 4.300 km² gross. Nehmen wir mal an das liese sich so auf Japan uebertragen: das waeren etwa 1,1% des japanischen Territoriums. Gut in Japan muesste man davon ausgehen dass viel der Flaeche auf Meergebiete faellt, also waere der Verlust wohl kleiner. Trotzdem duerfte der wirtschaftliche Schaden – in einem so dicht besiedelten Land – enorm sein. Man sollte sich also schon die Frage stellen ob sich Kernenergie (fuer Japan) wirtschaftlich gelohnt hat.

    Und damit stellt sich dann auch die Frage ob es sinnvoll ist in Deutschland die Laufzeit alter Reaktoren zu verlaengern.

  2. Scheint eine “Indoor”-Veranstaltung zu sein in Japan!
    Da könnte man doch die “Outdoor”-Veranstaltungen der Franzosen (in der Sahara)Russen und Amerikanern glatt vergessen!

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