Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Kriminalität in Kambodscha – Mord auf offener Strasse in Phnom Penh

Hier ein schockierendes Kambodscha Video welches mit einer Überwachungskamera, am 28.08.2011, mitten im Stadtzentrum von Phnom Penh aufgenommen wurde. Gezeigt wird, wie zwei Männer auf einem Mofa angerauscht kommen, eine Geldkassette von einem Marktstand klauen und als die Marktfrau versucht die Männer aufzuhalten wird sie kaltblütig niedergeschossen.

Posted in Kriminalität.

11 Comments

  1. … in Berlin werden Deutsche ins Koma getreten, einfach nur weils Deutsche sind. Die hier haben wenigstens Geld gewollt. Und sauber gearbeitet, die Frau ist tot. Der Maler ist heute schwerbehindert … Quelle: youtube: Stichwort Koma Lichtenberg

  2. Der Unterschied ist aber (kurz) derjenige, daß die Deutschen selbst schuld an ihrer Misere sind – Denn wer bitteschön hat das jeweilig parteipolitisch gefärbte – in meinen Augen hoch– kriminelle Politgesockse an die Macht gebracht und muß sich deshalb nicht über die Umstände beklagen?

    Richtig, die sog. “Deutschen”. Dein Kommentar hier an dieser Stelle ist völlig deplaziert ….

  3. Verbrechen gibt es überall, das liegt in der Natur der Menschheit. Die Motive mögen in unterschiedlichen Erdteilen selbstversständlich andere sein. In einem armen Land wie Kambodscha stehen Gewaltverbrechen meistens im Zusammenhang mit Raub gefolgt von Sexual- und Drogendelikten. Wie das Video sehr schön zeigt wird in Kambodscha nicht lange gefackelt, der Colt sitzt hier sehr locker. Das man in Deutschland zu eher urzeitlichen Methoden greift um Menschen zu töten liegt wohl daran, das es dort ein einigermassen funktionierendes Waffengesetz gibt. Mich persönlich hat in diesem Video die Teilnahmslosigkeit der umstehenden Passanten (Motodub Fahrer) fasziniert. Man kann es ja nicht sehen aber ich könnte mir vorstellen, das die alle gelächelt haben.

  4. Es waren mindestens drei Raeuber und das Opfer wurde zuerst niedergestochen und dann vom dritten Taeter erschossen. Auch sieht man anhand des Tatablaufes, dass da mehr als ein normaler Raub dahinter steckt.
    Ein Taeter wartet ja schon da und die zwei Anderen, kommen angerauscht. Ein weiteres Moped zur Flucht, steht auch schon bereit.
    Also ganz klar geplant und vermutlich mit kriminellem Hintergrund, bei Opfer und Taeter.
    Da sich da keiner einmischt, nur verstaendlich – wegrennen – wie der mit Helm bei 1:15 ist wohl das Beste.

  5. Was, das mit dem Lächeln kennt ihr nicht? In Kambodscha wird in jeder Situation gelächelt, ob es passt oder auch nicht. Ich habe persönlich gesehen wie ein auf der Strasse liegendes, offensichlich schwer verletztes Unfallopfer von den umstehenden Eingeborenen nicht mit Hilfestellung sondern mit einem dummen Lächeln beglückt wurde. Ich könnte noch etlich identische Situationen niederschreiben und ich bin überzeugt das andere Ausländer die hier leben ähnliche Beobachtungen gemacht haben. Hier sagt man ja sie lächeln aus Verlegenheit, ich bin da in vielen Fällen anderer Meinung.

  6. Zitat von Eric

    Auch sieht man anhand des Tatablaufes, dass da mehr als ein normaler Raub dahinter steckt.

    Rein interpretieren lässt sich da natürlich viel.

  7. Khermization schreibt:

    Auf die Frau wurde 3 Mal geschossen, nachdem sie den Räubern das Geld entreissen wollte, das in einem Bierkasten [vermutlich einer der üblichen Pappkartons] versteckt war. Der Raub begann, als die 48-jährige Chuon Chea Theara und ihr 21-jährige Sohn beim Transport der 30.000 $ von einem Motorrad verfolgt wurden, als sie das Geld vom Chom Chao Bezirk zum Umtauschen in RIEL nach Phnom Penh auf ihrem Motorbike transportierten. Auf dem Weg bemerkten sie die Menschen die ihnen auf Motorrädern folgten, fuhren schneller und suchten einen Polizisten, aber sie konnten keinen finden, und so crashten sie mit dem Motorrad vor dem Markt in andere Motorbikes hineien, und rannten mit dem Geld [Biercarton] in den Markt gegenüber dem Flughafen. Die Räuber jagten sie, entrissen das Geld. Der Sohn lief weg, aber die Mutter lief dem Räuber nach und versuchte das Geld zurückzunehmen, wurde von 3 Kugeln getroffen von einem zwischen 6-12 Räuber, die draussen warteten. Der ganze Raub wurde auf einer Überwachungskamera aufgenommen und das Material wurde auf Youtube, Facebook veröffentlicht

    http://khmerization.blogspot.com/2011/09/cold-blooded-robber-arrested.html

    Nette Kommentare dort, auch das Nichthelfen der Gaffer betreffend.

  8. hallo, ich sitze gerade im “Walkabout Hotel” in Phnom Penh am frühstücken und lese in der heutigen “Pnom Penh Post” einen Artikel auf Seite 3 über den Mord, auch ein Foto des gefassten Schützen (am Samstag verhaftet ist abgebildet. Er ist 31, und sieht übrigens ziemlich nett aus. Die Frau, die erschossen wurde, war eine Goldhändlerin und Moneychangerin, die mit ihrem Sohn auf dem Nachhausewege am “Olymic Market” noch Geld wechseln wollte, die Beute belief sich auf “more than 30.000 USD”, und sie wurde von dem netten Kerl, dreimal in die Brust geschossen, der Sohn blieb unverletzt. Die anderen zwei Mittäter sind bekannt, aber noch auf der Flucht. Grüsse aus Phnom Penh, bald dann in Sihanoukville am Frühstückstisch bei Leo. ;-). Roby (aus Luxemburg)

  9. Nun scheint ja die Sachlage deutlich anders zu sein, als man dem obigen Text beim Video entnehmen “darf”.
    Klar ist aber, dass es sich wie von mir angemerkt, wohl nicht um einen zufaelligen Ueberfall handelt – da steckt schon mehr dahinter.
    Seltsame Geschaefte kann man hier ja oefters beobachten, sofern man etwas aufmerksam ist.
    So gibt es z.B. Restaurants wo wenig bis keine Kundschaft ist, aber dauernd gehen irgendwelche neuen Leute durchs Restaurant in einen Nebenraum, um nach ein paar Minuten, wieder weg zu sein.
    Lustig im Artikel der Phnom Penh Post ist die Umrechnung von Riel in Dollar – so werden 4 Mio. Riel zu 10’000.-$ – gute Wertsteigerung. @@@@ but had confiscated four million riel (US$10,000) @@@

  10. Bei dieser Art von Überfällen sind meistens mehr als drei Personen beteiligt.
    Am Anfang sieht man einen Motorradfahrer, der wartet, auf die Uhr schaut, und dann aus dem Bild ist.
    Als die beiden anderen anrauschten, kam er sofort zurück und half ihnen. Zwei oder drei andere standen nur so rum, wahrscheinlich Schmiere und waren wohl auch beteiligt.
    Die Teilnahmslosigkeit der übrigen Passanten ist genauso erschütternd, wie der Überfall selbst.
    Kambodscha ist ein sehr armes Land, deshalb häufen sich wohl jetzt Überfälle, auch bedingt durch die steigende Zahl der Touristen.
    In Sihanoukville wurden uns am Strand von plötzlich heranfahrenden Motorradfahrern die Taschen geklaut, auf ähnliche Weise, wie in diesem Video. Nur fielen keine Schüsse. Gott sei Dank. Auch da hatten die Diebe gleich an der nächsten Ecke Mittelsmänner mit Tuk Tuk Fahrern, denen sie die Ware übergaben.
    Selbst wenn man sich die Nummern der Mopeds merkt oder die Räuber wiedererkennt, hat man es immer noch mit einer korrupten Polizei zu tun, die unter Umständen noch mit beteiligt sind.
    Und dann sind bei einer Anzeige Vergeltungsschläge auch nicht ausgeschlossen.

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