Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

In der deutschsprachigen Gemeinde von Sihanoukville bewegt sich was

Ja liebe Leser, ganz Kambodscha ist im Umbruch, viele Dinge verändern sich zum positiven andere zum kuriosen, so wie auch in der deutschsprachigen Gemeinde von Sihanoukville. Nein, das ist nichts neues, es ist ein jedes Jahr vor der Hauptsaison stattfindender Ablauf von Situationen die sich alle irgendwie ähneln. Zunächst einmal kommen nach und nach die ganzen Pendler wieder in das wunderschöne Kambodscha zurück. Das sind die jenigen, die ein halbes Jahr in ihrer Heimat verbringen und dann, wenn dort das Wetter anfängt ungemütlich zu werden, für die nächsten 6 Monate hier in Sihanoukville abhängen. Wie jedes Jahr kommen aber auch wieder etliche neue Auswanderer dazu, einige lernt man kurz persönlich kennen, einige sieht man auch öfters mal und viele andere begegnet man überhaupt nicht. Sie gehen einfach im Gewusel des Samudera Supermarktes oder sonst wo unter. Deutsche, Österreicher und Schweizer kommen und gehen, das ist der Kreislauf der Dinge. Es werden neue Geschäfte eröffnet wo unternehmungslustige Menschen wieder versuchen werden, in der kommenden Hauptsaison, ihre  lang gehegten Träume in die Realität umzusetzen. Einige werden es schaffen andere nicht, wie eben jedes Jahr.

Zum besseren Start in die Saison hat ein Teil der deutschsprachigen Gemeinde vorsichtshalber schon mal mit Gruppenbildung begonnen. Schon während der immer noch andauernden Regenzeit hat es unter der Oberfläche gebrodelt, einige unangenehme Zwischenfälle unter lokalen, deutschen Geschäftsleuten haben die Situation dann noch angeheizt und nun offenbar zu einem Zerbröseln der letzten Ruinen eines Zusammenhalts unter deutschsprachigen Auswanderern geführt. Wie ich in den letzten Tagen im Gemurmel der Stammtische, mit grosser Verwunderung erfahren habe, soll dieser Teil der deutschsprachigen Gemeinde von Sihanoukville nun in drei Gruppen zerfallen sein 😆

Posted in Sihanoukville.

9 Comments

  1. Wie ich lese geht es voran in Sihanoukville.
    Da entsteht scheinbar langsam das gleiche Niveau wie Chiang Mai.
    Deutsche im Ausland scheinen immer was Besonderes zu sein !
    Sie neigen zur vorübergehenden Gruppenbildung .

    XenoS

  2. @xenos
    Aus verschiedenen Orten in Thailand war mir diese vorübergehende Gruppendynamik auch bekannt gewesen. Immer frei nach dem Motto: “In der Gruppe sind wir stark!”.

  3. Die “Gruppenleiter” dieser Idioten haben ausnahmslos “Thailand – Erfahrung”und sind dort gelinde gesagt unerwuenscht. Die Bayern stehen bei der mental degenerierten Liga ganz oben, was wahrscheinlich am hohen Bier Konsum liegt. Es gibt leider immer noch genuegend Mitlaeufer die sich der Gruppe anhaengen. Das ist an sich nichts neues wie wir in der Vergangenheit bei zweifelhaften Motorrad freunden, allesamt einsame Wuermer mit Minderwertigkeit Komplex, erleben konnten. Gott sei dank sind die Oberdeppen wieder in Richtung westen gezogen,was den derzeitigen Akteuren wohl aus verschiedenen Gruenden nicht moeglich ist. Was mir am meisten missfaellt ist die Tatsache, dass diese Idioten hier ein Bild der Deutschen schaffen das nur schwer loszuwerden ist. Fuer die Khmer sind wir sowieso LopLop oder Bescheuert.

  4. Tja, es gibt nicht wenige Deutsche, die offenbar immer und überall das Gefühl haben, sie seien die “Obermacker” 🙁
    Bricht die Gruppe dann auseinander, bleibt meist nicht mehr viel vom Ego übrig…
    taureau

  5. @K.F.
    Ich denke das liegt einfach in der Mentalität der Deutschen. Es steckt in jedem von uns, bei einigen mehr bei anderen weniger. Man sollte einige im Ausland lebende Landsleute nicht als Standart für die gesamte deutsche Bevölkerung nehmen.

    Bei meiner lieben Frau bin ich auch der “Obermacker” und glaube mir das ist meistens auch besser so 😀

  6. Und wie findest du das?
    Ich würde mich jedenfalls nicht zu irgendeiner Gruppierung zuordenen. Meine “Gruppe” ist meine Familie und die reicht mir vollkommen aus, weil sie mir gibt was ich brauche. Das heisst jetzt natürlich nicht, das ich mich von anderen abschotte.

  7. Hallo Don Kong,

    hier erstmal ein Danke für Deinen Blog, lese seit langem interessiert mit, den Link bekam ich von einem Freund der zeitweilig in PP lebt.

    Selbst bereits 10 x Kambodscha infiziert ( innerst der letzten 3 Jahre ) durfte auch ich so einige der Deutschen hier kennenlernen…
    dies auch in Sihanouk, Dich leider noch nicht.

    Was soll man sagen, oft ist es einfach die elegantere Lösung sich zu distanzieren, sich mal grundsätzlich keiner Gruppierung zuzuordnen.

    Lernt man auch das Land besser kennen wenn man sich mit Khmer, das auch mal irgendwo in der Provinz beschäftigt anstatt täglich dem übermässigem Bierkonsum zu frönen.

    Wohl wird man als Deutscher erstmal zu den einschlägigen Locations der Landsleute gebracht, mal ein Bierchen zu trinken ist ja ok und es gibt auch ganz nette Zeitgenossen die nicht dem Motto ( hüte Dich vor Wind und Sturm und Deutschen die im Ausland sind ) entsprechen.

    Das mit den Bayern hat mich allerdings schwer getroffen (g), zählt doch bitte jetzt mal die Franken nicht zu den Bayern, jeden Nieder- und Oberbayern schüttelt es dabei… ( höre ich jetzt schon den Aufschrei der fr(z)änkischen Gemeinde ?
    Spaß beiseite, innerhalb jeder Herkunftsgruppe gibbet wohl Jene und Solche.

    Solong

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