Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Was es am Wochenende aus Sihanoukville zu berichten gibt

Buddhistische Mönche

Am Sonntag auf der Ekareach Street in Sihanoukville.

Heute hat in Sihanoukville nicht nur der 2. Internationale Halbmarathon stattgefunden sondern auch eine Prozession buddhistischer Mönche ist durch die ganze Stadt gezogen. Begleitet von Polizei und Presse zogen sie stumm ihres Weges. Warum sie das taten blieb mir leider verborgen auch die am Straßenrand stehenden Kambodschaner konnten mir keine Antwort geben.

Am Nachmittag besuchte ich ein Restaurant wo man mir erzählte, das in der vergangenen Nacht, in einem Laden der Snooky heißt, eine Miss Sihanoukville 2013 Wahl abgehalten wurde. Die Damen sollen lokale Schönheiten, von ländlicher Anmut, gewesen sein und wie nicht anders zu erwarten ereignete sich wieder eine Haarsträubende Geschichte. Verwickelt waren eine 2 köpfige Jury aus der Balkan-Region, der englische Wirt und 18 Biere. Die Schönste Khmer-Lady von allen soll am Ende ein Preisgeld in Höhe von 50, – $ erhalten haben. In Kambodscha immerhin in etwa ein Monatslohn.

Posted in Sihanoukville.

8 Comments

  1. Die unfreiwillige ‘Snooky-Show’ war ein Paradebeispiel dafür, dass die ungebremste Zuwanderung auch die Communities der anderen Nationalitäten nicht gerade geistig beflügelt. Immer häufiger verwechselt man Niveau mit Nivea :-). Einen positiven Kontrapunkt zu diesem kulturellen Negativ-Trend scheint im Moment ein Berliner zu setzen. In seinem neuen Restaurant ‘Am Knick’ (der Ekareach Street) stellt er großformatige Reproduktionen berühmter Kunstwerke aus.

  2. Nach bisher unbestaetigten Geruechten soll dem Gouverneur von Sihanoukville vor kurzem von einer Vertretung deutsch-sprachiger Expats empfohlen worden sein die Stadt Sihanoukville in Gulli-Ville umzubenennen um Neuankoemmlingen erst gar keine Illusionen ueber das allgemeine Nieveau (oder wie Herby treffend sagt: Nivea) zu machen. Wer lange in Sihanoukville bleiben will muss, wie der neue Berliner Vertreter richtig in seinem Kneipen Namen beruecksichtigt hat: einen Knick (in der Optik/Birne) haben. In einem Interview mit dem hier lange ansaessigen Deutsch-Australier Buecher-Heinz bestaetigte mir dieser dass er den Laden Mr.Heinz Bookshop schon vor einigen Jahren abgegeben hat weil es offenbar zu wenig des Lesens maechtige Vertreter auslaendischer Nationen hier gibt. Davon ausgenommen sollen nur die Russen sein die die meisten hier aufgrund der kyrillischen SChrift sowieso nicht verstehen, es sei denn sie haben vorab mehrere Flaschen Vodka geleert. Nastorowje oder so aehnlich.

  3. @peter allmann
    Es ist richtig, das es hier ein paar komische Typen gibt aber wo gibt es die nicht? Ich wohne nun schon über 5 Jahre in Sihanoukville und es ist mir nicht bewusst, das ich einen Knick in der Optik oder Birne habe. Die Expats die ich zu meinem Umfeld zähle sind des Lesens mächtig, leben hier ganz normal mit ihren Frauen zusammen und arbeiten für ihren Lebensunterhalt.

    Alle Expats nun auf Grund von offensichtlich oberflächlichen Informationen, zu pauschalisieren ist Unsinn!

  4. lieber don kong. Ich wohne seit 2004 in Sihanoukville und weiss genau wovon ich spreche. Ich sehe auch nicht dass ich nun alle Expats pauschaliert in die unterste Schublade gesteckt haette aber im Vergleich zu den Orten in Asien an denen ich auch schon laengere Zeiten gelebt habe hat Sihanoukville nun doch eine “besondere Qualitaet”. Das betrifft alledings nicht nur Expats die in vermehrtem Mass von Pattaya herueberkommen sondern zunehmendend auch das deutlich juengere Backpacker Gesindel. Ja, da darf und sollte man ruhig mal deutlich und direkt werden, denn das was hier nicht nur einige wenige taeglich abziehen reflektiert auf uns alle. Die Khmer werden es uns danken und als Barangs in den gleichen Sack stecken. Vielleicht faellt es dir ja in deiner besonderen Situation (du hast Arbeit,Familie mit Thai Frau etc.) gar nicht mehr auf was in der Parallelwelt so abgeht. Das groesste Geschaeft Sihanoukville’s ist noch immer die Landspekulation, ausser Samudera gibt es neben ein paar mini-Supermarkt Versuchen (Orange 1 ist lange zu) und die Infrastruktur, insbesondere die Stromversorgung ist schlimmer als in 2005. Wer bleiben muss kann es sich ja schoen reden, aber Sihanoukville und seine auslaendischen Gaeste haben schon was “besonderes”.

  5. @peter allmann

    Zitat:
    “Wer lange in Sihanoukville bleiben will muss, wie der neue Berliner Vertreter richtig in seinem Kneipen Namen beruecksichtigt hat: einen Knick (in der Optik/Birne) haben”

    Für mich Hört sich das ziemlich “pauschal” an.

    … Backpacker Gesindel, Parallelwelt, Samudera … na du bist ja drauf. 😀

    Ich finde die einzigen “besonderen” Expats hier sind die die mit allem und jedem in Sihanoukville unzufrieden sind aber trotzdem hartnäckig hier bleiben. Niemand wird hier angekettet und jeder ist frei seines Weges zu ziehen.

    Ständig seine Umwelt für die eigene Unzufriedenheit verantwortlich zu machen ist sicher nicht der richtige Weg.

  6. Es kommt – wie in jedem anderen Land auch – darauf an wo man sich persönlich “herumtreibt” und in welche Gesellschaft man sich begibt. Das ist doch überall so …

    Was die Stromversorgung anbelangt – Ist das wirklich wieder schlimmer geworden (ich war ja nun länger nicht mehr vor Ort)?

  7. back to topic (oder so):
    ich war das we auch “zufällig” in sihanoukville und hab mir sagen lassen, dass diese “mönchsparade” aufgrund der -wohl in letzter zeit- vermehrten verkehrsunfälle auf den straßen nach sihanoukville, stattgefunden hat. Die mönche haben also wohl den bösen verkehrsunfall-geist milde gestimmt oder (ja ich hab nicht so ahnung von der ganzen buddhismus materie)… also ab sofort dann wieder ruhigen gewissens: augen zu im straßenverkehr 😉

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