Werbetafel der Cambodia People Party

CPP hat Regierungswahlen knapp gewonnen

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Alte und neue Regierungspartei

Nach öffentlichen Meldungen in den Medien hat Ministerpräsident Hun Sens Partei CPP die Regierungswahlen 2013 in Kambodscha mit knapper Mehrheit gewonnen. Von 123 Parlamentssitzen bekam die CPP (Cambodian People’s Party) 68 Sitze und die Oppositionspartei CNRP (Cambodian National Rescue Party) 55 Sitze. Die CPP hat damit 22 ihrer ehemals 90 Sitze eingebüßt. Die von Oppositionsführer Sam Rainsy aus zwei Parteien gebildete CNRP erreichte dagegen fast doppelt so viel Sitze wie bei den Wahlen in 2008. Damit hat Ministerpräsident Hun Sen, für die nächsten fünf Jahre, weiterhin das Sagen im Land.

(Alle Angaben ohne Gewähr)

Einigermaßen friedlicher Wahlverlauf

Die Wahlen sollen soweit friedlich und gewaltfrei verlaufen sein, jedoch gab es gestern Nachmittag einen Zwischenfall in Phnom Penh’s Stung Meanchey Bezirk. Eine aufgebrachte Meute, die der Regierung Wahlbetrug unterstellte, machte Ärger an einem Wahllokal. Dabei musste ein Mann verletzt ins Krankenhaus gebracht werden und es wurden zwei Polizeiautos in Brand gesetzt.

Posted in Kambodscha.

2 Comments

  1. .na, da hat aber die CPP Glück gehabt oder wie in der Vergangenheit nur “gut ausgezählt”…………schade, es bleibt also alles wie es ist, auf Dauer nicht gerade berauschend…….

  2. Fuer mich hatte die Wahl schon Konsequenzen. So durfte ich am Freitag sage und schreibe 3,5 Stunden vor der Japanischen Friendship Bruecke warten weil dort nix mehr ging. Grund war dass saemtliche Spuren in eine Richtung genutzt wurden (von beiden seiten versteht sich) und der Verkehr in der Mitte der Bruecke vollkommen zum erliegen kam. Die Polizei war durch eine von der CPP gross angelegte Wahlparty auf der Insel Seite beschaeftigt und unfaehig den Knoten zu loesen. Am naechsten Tag konnte ich dann wenigstens um 6 Uhr morgens relativ unbehelligt bis zum O’Roussey Markt fahren wo mein Bus dann um 8:30 nach Saigon abfuhr. Quer durch die Stadt ohne Probleme, aber als wir dann an der Mekhong Faehre ankamen da ging ebenfalls ueber 4 Stunden gar nix mehr. Die Fahrgastleiterin im Bus ueberredete jeden 2 USD als Bestechungsgeld fur die Beamten zu spenden damit wir die Warteschlange uebersprigen koennen. Das hat uns dann eine Wartezeit von nur 5 Stunden eingebracht sodass die Fahrt insgesamt 11 Stunden dauerte. Grund war wohl das die Khmer nur in ihrem Heimat ort waehlen koennen.

    Das Resultat der Wahl war vorherzusehen. Die meist jungen Leute wuenschen sich eine Aenderung der Regierung. Sie wurden mit allen erdenklichen Wahlgadgets wie Aufklebern, T-Shirts, Fahnen etc. ausgestattet und gerieten in eine echte Party Stimmung die ich bereits bei meiner Ankunft aus Paris am Flughafen miterleben durfte weil dort schon 100.000 auf ihren Messias warteten. Wer den ganzen Werbeklamauk bezahlt bzw. wie es ja so schoen heisst gesponsort hat duerfte ebenfalls klar sein> Das Land der unbegrenzten Moeglichkeiten setzt schon seit Jahren auf einen ihnen freundlich gestimmten Regime Change sodass sie nun schneller ihre Militaerbasen im Land realisieren koennen. Dass sie zu Hause laengst pleite sind interessiert hier keinen. Die Hass Kampagne der Opposition gegen die Vietnamesen faellt bei vielen Khmer auf fruchtbaren Boden,…… leider ! Der Oppositions fuehrer ist in meinen Augen ein Rosstaeuscher aber das wird den Jungen erst dann aufgehen wenn er am Ruder ist. Dann, so ist befuerchten wird der Ausverkauf des Landes erst richtig in den Overdrive gehen.

    Die Visa Regelungen werden den Beduerfnissen der USA angepasst und somit fuer viele den Exit aus Kambodscha bedeuten. Am besten man stellt sich schon mal drauf ein.

    Ich hoffe hier keine Politischen Statements abgegeben zu haben. Mein Interesse dient ausschliesslich dem Wohl der hier lebenden Khmer.

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